Beiträge von LotterBommel

    Ich verstehe es so:

    Minze findet zwar das Produkt (befüllbares Gummidings zum ausschlecken) gut.
    Ist aber gegen die "Firmenphilosophie" - wenn man das so bezeichnen kann.


    Der Hersteller empfiehlt, Hunde beim alleine lassen längere Zeit in die Hundebox zu sperren. Einen Hersteller mit dieser Einstellung möchte sie nicht unterstützen indem sie seine Produkte kauft.


    Daher sucht sie eine Alternative zum Kong.

    Ein anderes Gummiding zum ausschlecken.


    Minze

    Ich habe so was schön öfter in Zoohandlungen oder auf Hundemessen gesehen.

    Kongs von NoName Herstellern - sehr ähnliche Form, auch versch. Größen. Aber nicht ganz identisch.

    Da würde ich einfach mal hingehen und vor Ort gucken.


    Ansonsten gibts auch Alternativen die eine andere Form haben, aber dieselbe Funktion erfüllen sollen. Super toll und natürlich soll der becoBall sein - den kenne ich aber nicht.


    Oder es gibt von Trixie diese Zerrspielzeuge

    Entfernt man da das Seil, hat man ja auch was Kong-ähnliches.

    Meine Frage ist nun: Lernt mein Hund irgendwann von alleine zu ruhen oder verhinder ich das mit dem ins Welpengitter bringen?

    Vorab, ich hatte noch nie einen Welpen.

    Denke aber - ein Lebewesen muss nicht lernen zu Ruhen.

    Das wäre doch unnatürlich wenn ein Säugetier lernen muss sich Erholung zu verschaffen - Ruhen und Entspannen ist doch eigentlich ein überlebenswichtiges Verhalten was der Körper unbedingt braucht.


    Für mich macht es mehr Sinn, dass Welpen/Kinder (oder andere junge Säugetiere) durchaus wissen wann sie Ruhe brauchen und wann nicht - aber oft noch nicht alleine zur Ruhe kommen können.

    Alleine einzuschlafen - ausgeliefert sein - nicht handlungsfähig sein bei Gefahren - das kollediert mit dem inneren Bedürfnis nach Sicherheit.

    Deswegen brauchen Welpen/Kinder die Nähe und Begleitung von Erwachsenen um sich sicher zu fühlen und sich entspannen zu können.

    Manche mehr und manche weniger. Manche länger und andere kürzer.

    Aber alleine einschlafen lernen alle irgendwann :winking_face:


    Also ich denke,

    dein Hund muss nicht lernen zur Ruhe zu kommen.

    Er kann es von Geburt an.


    Dass du den Eindruck hast er könnte es nicht liegt vielleicht daran das:

    - er es (noch) nicht alleine kann und deine Nähe braucht

    - dass der Tag viel zu aufregend und überlastend ist (denn zu hohe Anforderungen und Stress sorgen auch dafür dass man schlechter zur Ruhe kommt - weil das Gehirn zu viel zu verabrieten hat - und ein junges Gehirn hat ohnehin mehr zu verabrieten)

    Aber aufgrund deiner Beiträge im anderen Forum sehe ich hier keine Überforderung!


    Ich denke, am wahrscheinlichsten ist es, dass der Welpe deutlich weniger Ruhe braucht als du denkst. Das lese ich recht oft über die Jahre in Hundeforen - Welpen werden zur Ruhe gezwungen weil es (gefühlt) das Mantra der heutigen Hundeerziehung ist - Ruhe Ruhe Ruhe!!! das muss er lernen!! 18-20h am Tag schlafen!


    Früher war das Mantra "Beschäftigung und Auslastung!" - irgendwann hat man dann gemerkt, dass völlig überforderte Welpen (weil 3x die Woche Hundetreffen, 2x die Woche Hundesport und jeden Tag Ausflüge) zu dauergestressten, durchgeknallten Hunden führten.

    Dann fing man an im Internet (Foren, social media, Blogs, ...) zu mehr Ruhe zu raten und schnell schlug es ins andere Extrem um - "Im ersten Jahr muss der Hund nur lernen zu Ruhen!18h am Tag mindestens!!"


    Das Resultat sind dann Welpen die dauerhaft mit Laufstall oder Box zur "Entspannung" genötigt werden weil verunsicherte Hundehalter Angst haben ihren Welpen zu überfordern wenn der keine 20h schläft ...


    Ganz oft fallen dann auch Sätze wie:
    "Ja, anfangs musste ich ihn überzeugen, da hat er sich gewehrt - mittleriwele kann er ganz toll da entspannen - der braucht das."

    Nein, kein "normaler" gesunder Welpe mit hundegerechtem Alltag braucht das - der Hund hat nur gelernt dass er keine Wahl hat - was soll er auch Monate lang rebellieren wenn es nichts nutzt?

    Ich kann ein 2 Jähriges auch 18h am Tag im Gitterbett/Laufstall einsperren weil es Ruhen muss - irgendwann wird es aufhören sich "zu wehren" und diesen Zustand als normal ansehen.


    Wie gesagt, ich hatte ja noch nie einen Welpen,

    aber Erfahrungen die sagen "junge Hunde sind aktiv und haben Hummeln im Po und Unfug im Kopf - die schlafen nicht 18h am Tag und sind halt auch mal anstrengend" (so wie Lupo das schreibt)

    sind für mich realistischer als "Ich musste den Welpen zur Ruhe zwingen, aber dann hat er es irgendwann gelernt."

    Ich würde ihr auf keinen Fall beibringen, dass ich 24/7 verfügbar bin, um ihr dann in einiger Zeit beibringen zu müssen, dass ich das eben nicht bin.

    Einem entspannten ausgeglichenen Hund, der eine vernünftige Bindung zu mir hat, kann ich recht einfach sehr viel beibringen.


    Dazu muss er aber erstmal die Erfahrung machen dürfen dass der Mensch sein sicherer Hafen ist und ihn in seinen Bedürfnissen wahr nimmt.


    Hinzukommt hier das Alter - mit 6 Monate könnte die erste sensible Angstpahse anstehen. Da würde ich auf keinen Fall eine nachhaltige Trennungsangst oder Bindungssörung riskieren.


    Beim Rest gehe ich aber weitesgehend mit.


    Ich würde den Hund mir einfach hinterher laufen lassen. Ihn aber auch nicht ständig beobachten. Grenzen würde ich nur setzen, wenn sie mir wichtig sind.

    (Hund in Bad und Küche wäre mir egal - Hund auf der Babydecke wäre bei mir Verboten)
    Struktur und Verlässilchkeit (dazu zählen auch feste Hausregeln und Grenzen) sind sehr wichtig damit der Hund euch einschätzen lernt.

    Aber "küsntliche" Grenzen - nur um irgendwas zu trainieren - halte ich für sinnbefreit.

    Ich wurde heute das erste mal, ganz bewusst, von meinem Pflegebaby angelächelt -
    vielleicht hats auch nur meine Mimik kopiert - aber es war auf jeden Fall viel mehr als nur ein "Mundwinkel-zucken" - wie in den vergangenen Wochen.

    Hach war das schön :grinning_face_with_smiling_eyes:


    (Anbei: ich hatte schon öfter überlegt mal nen Allgemeinen-Thread zum Thema Kinder aufzumachen - Lust hätte ich zu berichten - mir fällt aber kein Titel ein - und so oft komme ich ja nicht mehr zum Forum-gucken wie früher ...)

    Mit 6,5 ist man - zwar Erstleser - aber durchaus auch noch in einem Alter, wo man gerne Geschichten und Bücher vorgelesen bekommt.


    Ein wirklich zauberhaftes Buch ist dieses hier:
    https://www.buecher.de/shop/bi…/detail/prod_id/52449057/


    Wirklich ein Vorlesebuch - kein Erstleser - und auch kein kinderfreundliches Sachbuch.


    Eine niedliche Geschichte wie vor vielen Jahren der hungrige, böse Wolf - der um die Häuser schlich und Kinder fraß - zum besten Freund des Menschen wurde.

    Wenn ich sowas lese, krieg ich schon Plaque. Sorry Mädels …

    Ich nicht.
    In einer vernünftigen Partnerschaft teilt man sich doch die Aufgaben.
    Und man teilt ja nicht "Du dein Kram und ich mein Kram" - ich würde es komisch finden wenn mein Mann nur für sich selber einkauft und kocht.

    Wenn bei Schlundi und Isa also die Holden auch Aufgaben für die Damen übernehmen (was ja logisch wäre), ist es doch nicht schlimm dass auch die Damen Hausarbeit für die Männers miterledigen :winking_face:

    ATuin
    Ja für zwei Herdenschutzhunde wäre die Nacht alleine in Ordnung - wie in deinem Video. Für Einen alleine finde ich es nicht.
    Es wird oft gesagt, dass Herdenschutzhunde das vieh als ihre familie/Rudel ansehen. Ich zweifel da etwas. Ich meine, es sind doch zwei völlig unterschiedliche Arten - die kommunizieren völlig anders miteinander.
    Und Kommunikation ist der Ausgangspunkt für eine Beziehung.

    Ja, der Hund ist genial darin, sich der Kommunikation des Menschen anzupassen.

    Aber meint ihr, der Hund kann sich auch so extrem an andere Arten anpassen? - ich bezweifel das - kenne mich aber mit HSH auch gar nicht aus.

    Ich habe nur immer im Ohr das früher gesagt wurde "Meerschweinchen und Kaninchen kann man zusammen halten - die spielen dann miteinander und sind nicht alleine" - Ne, heute weiß man, dass die andere Spezies eben keinen echten Sozialpartner ersetzt. Aber ist vielleicht auch ein extre Thema wert?

    Aber ich glaube solange ich diesen grummeligen Nachbarn habe, kann ich das vergessen

    Aber wieso denn?
    Schwierig ist es doch nur, wenn du den Hund lange (Nächte lang) selbständig, außerhalb deines Einflussbereiches, agieren lässt.

    Das ist - zumindest hier in DE - ja gar nicht üblich.
    Du sorgst halt dafür, dass der Hund den Nachbarn nicht belästigt und gut ist.

    Also wenn du wirklich einen Hund als Alltagsbegleiter/Sozialpartner/Freund möchtest (und nicht nur als nächtliche Alarmanlage :winking_face: ) dann würde mich ein Nachbar vermutlich nicht abhalten.

    Noch ein Gedanke den ich wichtig finde:

    eventuell könnten wir von unserem tierhassendem Nachbarn ein kleines Stück abkaufen

    Es wird Momente geben, wo der Hund den Nachbarn belästigt/Schaden anrichtet.
    Wenn ihr sehr gut aufpasst und der Hund mitspielt, werden dass sehr wenige Momente sein.(Doch die Realität sieht meist anders aus - gerade bei einem Hund, der jede Nacht selbständig agiert, nicht unter meiner direkten Kontrolle steht).

    Nicht nur das Nachbarschaftsstreit vorprogrammiert ist.

    Ich hätte auch Sorge, dass der Nachbar meinem Hund nachts was antun könnte.
    Giftköder hinwerfen, ihn "laufen" lassen, ...

    Was denkt ihr?

    Ich denke, dass die Vorstellung, den Hund jede Nacht auf ein einzelnes Grundstück zu bringen, nicht hundegerecht ist.

    Hunde sind sehr soziale Lebewesen die viel Rudel-/Familienanschluss brauchen.
    Kaum ein Hund wird es toll finden jede Nacht alleine, getrennt von seiner Familie, zu verbringen. Sie gehen genauso enge emotionale Bindungen und Beziehungen ein wie wir Menschen. Die familiären Strukturen sind bei Hunden im Grunde genauso, wie bei uns.
    Ich würde weder meine Kinder, noch meinen Partner jede Nacht woanders hinbringen damit es/er dort ganz alleine, auf sich gestellt, mein Geflügel bewacht.

    Er wäre eigentlich selten alleine.

    Außer halt jede Nacht die 6-7h. Und in der dunklen Jahreszeit sicher noch länger.

    Das finde ich schon sehr viel alleine sein.

    Es gibt sicher ein paar Ausnahmen, wo einem erwachsenen Hund dies nichts ausmacht, der gerne und zuverlässig nächtlich den Job des Bewachers übernimmt. Jedoch wird es schwer sein, einen solchen - bereits erwachsenen Hund - zu finden.

    Für einen Welpen wäre dies nicht möglich.

    Das heißt man holt den Hund und lebt ca. 1 - 2 Jahre mit ihm "normal" in einer Familie im Haus. Und dann wird er jede Nacht von seiner Familie isoliert ...
    Der Hund versteht ja die Welt nicht mehr ...

    Man könnte ihn natürlich sachte an die Situation gewöhnen, ihm "beibringen" was nun seine nächtliche Aufgabe ist. Jedoch sehe ich das bei Hundeanfängern eher kritisch. (ich bin kein Hundeanfänger - mein Hund hat tatächlich gute Wachhund-Eigenschaften - und ich wüsste trotzdem nicht mal, wo ich da anfangen sollte)

    Es gibt Herdenschutzhunde (Kangals hattest du ja bereits genannt) die eigenständig und zuverlässig aufs Vieh aufpassen.

    Jedoch sind die niemals alleine - es sind immer mehrere Hunde.

    Sie sind sehr eigenständig - leben eher mit der Herde als mit dem Menschen.

    Also ich denke, ihr müsst euch entscheiden:


    Wollt ihr einen Hund der auf das Geflügel aufpasst:
    Dann lest euch gut ein, lasst fachkundig euch beraten (am besten bei Haltern, deren Hunde an der Herde arbeiten), schaut auch nach der rechtlichen lage in eurem Land und schafft euch mind. 2 Herdenschutzhunde an die ihrer Aufgabe nachgehen und ansonsten nicht viel mit dem Menschen zu tun haben.

    Oder wollt ihr einen "normalen" Familienhund, der mit euch lebt, euch begleitet, euer Partner wird - dann dürft ihr den nicht jede Nacht isolieren

    Und wenn ihr euch für eins von beidem entschieden habt, kann man nach passenden rassen Ausschau halten.

    Sofern nicht unbedingt nötig, würde ich mir weder Box noch Laufstall in Haus/Wohnung stellen.

    Es liest sich bei dir nicht so, als ob es nötig wäre - Nachts klappt schon super.

    Tja, falls einmalig was daneben auf den Holzboden geht, ist das so.
    Kann einem auch in 3 Jahren noch passieren wenn der Hund akuten Durchfall oder Blasenentzündung bekommt.

    Vielleicht bleibst du einfach noch ein paar Nächte im Gästezimmer um dir "sicherer" zu werden.

    Anstatt nun einen Laufstall zu kaufen (und nach 3 Monaten wieder wegzuräumen)
    Und anstatt ein Problem zu zerdenken, wo vielleicht gar kein Problem ist :winking_face:


    Auch im Gästezimmer kannst du einfach mal die Boxentür auflassen und gucken, ob der Welpe Tendenzen hat, Nachst "Unfug" anzustellen.

    Evtl kann man mir Tips geben wie man die Bindung stärkt (ich weiß zb mit Lob und leckerchen sowie ein gemeinsames spiel und streichel Einheit.

    Die Bindung mit methodischem Vorgehen zu stärken, halte ich für wenig effektiv.
    Eine Methode ist ein durchdachtes, durchgeplantes Verfahren, womit man ein Ziel erreicht - sie ist sehr kopflastig und genau analysiert.


    Lob und Leckerchen, Spiel und Streicheln sind alles keine verkehrten Dinge.
    Aber du gehst zu verkopft ran weil du denkst :
    "So, der Hund macht was toll, dafür bekommt er jetzt nen Keks, weil ich damit die Bindung stärke - aber ich muss den genauen Zeitpunkt abpassen, damit ich auch nix falsches belohne - und ich darf nicht zu viel geben, sonst wird er dick.
    Ok, jetzt habe ich drei mal Leckerchen gegeben - nachher muss ich mit nem Spiel belohnen, wegen der Abwechslung und punkt 5 Uhr gibt es dann Streicheleinheiten!"


    Verstehst du was ich meine? ...
    Bindung endsteht am besten intuitiv, ohne groß nachzudenken - aus dem Bauch und vor allem aus dem Herzen heraus.


    Spiele mit deinem Welpen weil es Spass macht - nicht weil du Bindung stärken willst.
    Gieb ihm nen Keks weil du ihn verwöhnen magst - nicht weil du damit ein Ziel verfolgst.


    Wenn du gerade gar keine Lust auf stundenlanges Streicheln hast, dann lass es bleiben.
    Streichel nicht nur weil: "das fördert die Bindung, also muss ich da durch".


    Sei echt, ehrlich, berechenbar, souverän und authentisch. Lebe mit dem Welpen einfach zusammen.
    Hab ihn lieb, akzeptiere ihn, lass ihn deine Emotionen spüren - sowohl die positiven (die hoffentlich deutlich überwiegen) aber auch die negativen. Das gehört dazu.
    Achte und repsktiere den Welpen in seiner Persönlichkeit.
    Sieh in als junges Lebewesen welches die Welt von dir gezeigt bekommen will.
    Und nicht als unfertigen Hund den man mit der richtigen Methode frühst möglich erziehen muss.


    Hinterfrage nicht ständig alles und vertraue ihm.
    Wenn er mal ne Woche alleine schlafen mag dann nimm es einfach hin, ohne an deiner Kompetenz zu zweifeln. :winking_face:



    Bindung zwischen Hund+Mensch ist im Grunde so wie Bindung zwischen Mensch+Mensch.
    Hast du nen neuen Partner an deiner Seite, triffst du dich ja auch nicht drei mal wöchentlich mit ihm um eure Bindung zu stärken.
    Sondern um Zeit mit ihm zu verbringen weil du ihn gern hast.
    Um ihn kennen zu lernen, um ihm deine Welt zu zeigen - um ihm die Dinge zu zeigen die DIR wichtig sind. Gleichzeitig nimmst du auch auf ihn Rücksicht, passt dich ihm an und lernst seine Welt kennen. Das geschicht ganz autmoatisch weil man sich drauf einlässt - nicht weil Hundebücher, Trainer oder Forenuser irgendeine Methode vorschlagen.


    Methoden sind nachher gut, wenn es darum geht dem Hund expleziet ein eher "untypisches" Verhalten beizubringen. (Sowas wie Bei Fuss oder Aus ist ja für Hunde eher unnormal - daher sollte man sich da schon gedanken zu machen)
    Aber Bindung ist so etwas natürliches und "automatisches" - da schadet eine verkopfte, methodische Vorgehensweise eher.
    (Vergleiche es ruhig mit Babys/Kleinkindern: die ersten Jahre wird die Bindung zur Familie aufgebaut. Indem man Zeit miteinander verbingt und die Bedürfnisse erfüllt. Indem man das Kind kompromisslos liebt. Indem man es liebt, ohne irgendein Ziel zu verfolgen, ohne das es dafür irgendwas tun muss.
    Auch, indem man Struktur und Regeln beibringt - aber nicht nach Methode, sondern intuitiv wie es in den Familienalltag passt. Man schaut, dass alle ausgeglichen und glücklich sind.
    Das methodische Lernen geht nachher in der Schule los. Beim Bruchrechnen und Grammatik kommt man mit Bindung alleine nicht allzu weit ... aber die wichtigen 6 Jahre vorher kann man nicht in der Schule lernen)


    Das wäre mein Tip.

    Hallo ihr Lieben!


    Ich suche viele Ideen für einfach umsetzbare Spiele, Beschäftigungen, usw. für Hund und Halter.


    Ich möchte für 2 befreundete Hundehalter ein "Tagesaufgaben-Glas" basteln (mir fällt gerade kein besseres Wort ein)
    Ein Glas mit vielen Zetteln drinne - auf jedem Zettel steht eine Aufgabe die heute mit dem Hund gemeinsam umgesetzt werden soll.
    Wenn der Hundehalter was Nettes mit Hund machen möchte - aber vielleicht die Idee fehlt - nimmt er sich einen Zettel raus und los gehts.


    Wichtig ist mir:
    - dass es "Aufgaben" sind, die (weitesgehend) unabhängig vom Können des Hund- Mensch-Teams ist.
    - wofür man nicht spezielles Material benötigt.
    - es geht nicht darum irgendwelche Erziehungsinhalte (Leinenführigkeit, Alleine sein, ...) oder neue Tricks/Kommandos zu vermitteln



    Für drinnen:
    - neues Spielzeug
    heute gibt es ein neues für deinen Hund (geht zusammen in den Tierladen und sucht euch eins aus, befülle eine alte Socke mit etwas knisterndem/raschelnden (leere Chipstüte, ...) und knote sie zu, mache einen Knoten in ein altes T-shirt, krame ganz unten in der Spielzeugkiste und hole ein Spielzeug heraus, welches dein Hund schon lange nicht mehr gesehen hat, ... )
    - gemeinsam entspannen
    und mal "nichts tun": suche eine ruhige Playlist (Entspannungsmusik Piano - es gibt auch Entspannungsmusik für Hunde), suche einen gemütlichen Platz (Bett, Couch, Teppich mit Kuscheldecke, ...) - rufe deinen Hund zu dir aber schaue auch ob er Körperkontakt möchte. Ruhiges streicheln, enges Kuscheln oder einfach nebeneinander liegen sind OK.
    - Hundemassage
    Pfoten, Kopf, gegen den Strich - probiere aus was dein Hund mag und wobei er sich entspannen kann - auch Hundestriegel, Noppenbürste, Massageball, .. können probiert werden (im Internet findet man zudem viele Anleitungen)
    - Schnüffelkiste
    befülle eine Kiste/einen Karton mit zerrissenem Altpapier. (vielleicht tuts auch Schmutzwäsche?) - verteile Leckerlies in der Kiste und lass den Hund suchen
    - Schnüffeltuch
    Nimm ein Handtuch/Decke (oder mehrere) und knülle es/sie richtig schön zusammen. Verstecke in den Falten ein paar kleine Leckerlies und lasse den Hund nun suchen

    - Überraschnungspaket basteln
    nimm ein paar Leckerlies/Kaustange/Ochsenziemer, ... und verpacke sie in mehrere Schichten Geschenkpapier/Zeitungspapier - ruhig schön fest. Gerne darf der Hund zuschauen.
    Ist es fertig, darf der Hund es zerreißen und zerfriemeln um an die leckerlies zu kommen
    - Verstecke spielen

    in größerer Wohnung, Haus oder Garten möglich - lasse den Hund absitzen und suche dir ein gutes Versteck. Rufe den Hund nun und wenn er dich gefunden hat, gibt es eine Belohnung. Lasse deinen Hund am Versteck warten und suche dir ein neues Versteck.
    - krieche unter eine Decke (die Belohnung gibt es erst wenn der Hund dich "unter der Decke" gefunden hat.
    - lehne Türen an, so dass dein Hund sie selber aufmachen muss
    - Indoor-Agility
    baue aus Haushaltsgegenständen einen Parcours durchs Wohnzimmer (Stuhl zum durchkriechen, Slalom mit Wasserflaschen, Hula Hoop Reifen zum durchspringen, große Kissen zum drüber balancieren, Wäschekorb zum reinhüpfen, 2 Bücherstapel und ein Besenstil/Holzlatte zum drüber springen,




    Für draußen:
    - immer der Nase nach
    heute entscheidet dein Hund wo es langgeht (im Rahmen des zumutbaren)
    - Fotografieren
    mache draußen 5 unterschiedliche Fotos von deinem Hund (unterschiedliche Location und/oder Posen des Hundes)
    - Balancieren
    sucht euch einen umgefallenen Baumstamm und balanciert gemeinsam darüber
    - Warhnehmungserfahrung
    beim heutigen Spaziergang muss dein Hund mindestens 5 verschiedene Untergründe (kurz) unter den Pfoten spühren können (Straße, Wiese, Waldboden, Sand/Erde, Baumrinde, Moosboden, Kieselsteine, Wasser, ...)
    - gemeinsames Buddeln
    besucht einen Ort, an dem gefahrlos gebuddelt werden darf, nimm deine Hände, einen starken Stock oder eine kleine Schaufel und buddelt gemeinsam (an verschiedenen Stellen?)
    - Duftspur
    Nimm ein stark riechendes Leckerl (Pansen, Käse, Wiener, ...) - lasse den Hund absitzen/binde ihn kurz an und ziehe das Leckerl in einer Spur hinter dir her (ca. 5-10 Meter - mache es beim 1. mal nicht zu schwer)
    lass das Leckerl am Ende der Spur liegen und der Hund darf nun der Spur folgen - eine Spur aus Brühe oder Würstchenwasser eignet sich auch.



    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und es kommen noch mehr Ideen zusammen.
    Ich denke der Übersichtlichkeit halber bietet es sich an, wenn die "Liste" einfach kopiert und mit neuen Ideen weitergeführt wird.

    edit: Wobei, die schreiben, dass sie wasserdicht sind...

    bei der von mir verlinkten Tasche für 17 Euro würde ich arg bezweifeln dass sie wirklich wettertauglich ist :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Habe es bisher noch nicht probiert.


    Aber sicher gibt es diese Art Tasche auch in besserer Qualität und in wetterfest.
    Wie bei allen Taschenarten/Rucksäcken.
    Ansonsten gibt es ja, egal für was, diese Impregniersprays - damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.


    Aber ich habe zu spät gesehen, dass du ja bereits eine Entscheidung getroffen hast =)
    Ich hoffe sie erfüllt deine Erwartungen =)

    Ich habe mir für kurze Runden eine Bauchtasche um die Schulter gehängt - so dass sie auf dem Rücken ist.
    Finde ich sehr praktisch und sieht nicht so seltsam aus wie eine Bauchtasche. Für größere Runden wurde die mir dann aber zu klein.


    Dann stieß ich auf Sling Bags. (google mal)
    Da passt mehr rein (ist aber nicht so groß wie ein Rucksack) - trägt man auch nur auf einer Schulter - aber baumelt nicht ständig an der Seite runter.
    Sie liegt recht eng am Rücken was der Schulterbelastung im Gegensatz zur normalen Schultertasche Zugute kommt.
    (ich habe derzeit diese hier - erstmal zum probieren ein sehr günstiges Modell - aber ich bin super zufriden was die Funktion angeht - sollte die irgendwann kaputt gehen (Qualitativ ist die bestimmt nicht so dolle) dann wird es eine ähnliche Tasche aber in besserer Qualität - wie gesagt finde ich die von der Funktion + Design her sehr überzeugend.)

    Für Arek gab es ein neues Geschirr.
    Ich habe mich schwer getan ...
    (ich bin überzeugt von Anny-X - aber die Farben gefallen mir nicht besonders - Areks altes Anny-X ist, nach 5 Jahren im Dauereinsatz, etwas kaputt gegangen und in rot-schwarz gibt es das nicht mehr (die beste Farbvariante nehme die aus dem Sortiment -.-)


    Trotz einiger Bedenken mit maßgeschneiderten Geschirren, habe ich eins bestellt (wobei nicht richtig maßgeschneidert - man kann zwischen versch. Größen wählen anstatt Maße des Hundes durchzugeben).
    Es kam gestern an und es ist PERFEKT! (das wort benutze ich selten ...)
    Passform ist exakt wie beim Anny-X - also super für Arek.
    Es ist toll verarbeitet, sehr schick und sogar etwas leichter als das Alte.


    Für bessere Sichtbarkeit haben wir Reflektorstreifen einnähen lassen - ist super.


    Und hier ein paar Bilder:












    Vielleicht hilft es,
    eine leichte, kurze Schleppleine dran zu machen die hinter her schleift (2-4 Meter Leine sollten ja reichen).
    Und beim Rückruf, wenn sie bei dir ist, greifst du nicht zu ihr, sondern zur Leine die sie hinter sich her zieht.
    Da hat man, wenn sie schnell wegspringt, mehr Chancen sie aufzuhalten oder nochmal schnell auf die Leine treten.


    So kannst du das selbstbelohnende "Spiel" was sie draus macht vermeiden und sie kommentarlos anleinen.
    Sobald die richtige leine eingeklickt ist, würde ich hochwertig, aber kurz, belohnen.


    Vielleicht auch zwischendurch beim Spazieren gehen immer mal kurz anleinen und hochwertig belohnen wenn sie an der Leine dran ist - so dass sie das Anleinen an sich nochmal positiv und lohnend (aber nicht mit wildem Spiel) verknüpft.

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