Beiträge von CC Enzo

    Zumal ja wohl keiner sagen kann, ob man als „gesunder“ Mensch nicht doch Langzeitschäden davon trägt... allein deshalb sollte doch jedem klar sein, dass man sich jetzt mal ein paar Wochen richtig zusammen reißen muss.

    @Dieter und @Perra gute Besserung!


    Perra, du könntest Novalgin dazu nehmen, zusammen mit Ibu hilft das oft wirklich gut (was anderes mache ich auch grade nicht).


    Wer Taschentücher statt Toilettenpapier nutzt: passt bitte auf, Taschentücher zersetzen sich nicht so wie Toilettenpapier und können zu Verstopfungen führen! (Momentan das Einsatzgebiet unseren Gas-Wasser-Sch*** Nachbarn)

    Hey,


    kannst du uns die Videos zeigen?
    Dein Hund könnte grade in dem Alter sein, wo er einfach die Grenzen testet und daher nicht damit einverstanden ist, das er sich nicht kontrollieren kann.
    Wäre auf jeden Fall meine erste Vermutung, wenn du sicher bist, dass er beim alleine bleiben nicht einen krassen Angstfaktor hatte. Denn nach so langem, kleinschrittigen Training müsste das normal gehen.

    Bis auf die Windeln
    trifft es ja auch auf mich zu.

    ...dann darf man leider für dich keine Milch kaufen :kissing_face: :winking_face:
    Nein, sind ja nur Beispiele.


    Es ist auch vollkommen egal, warum wieso und weshalb, wer zur Risikogruppe gehört bleibt bitte zu Hause und lässt sich versorgen. Nur so kann das funktionieren.


    Wir haben auch unter der "nicht-Risikogruppe" eine WA Gruppe für Einkäufe. Dann muss die Mama nicht extra los fahren, weil die Kids doch nen anderen Kuchen möchten und ihr noch 1 Zutat fehlt. Die kann auch jemand mitbringen - so einfach kann es sein.

    Bei uns gibt es in jedem Dorf eine Gruppe von Erwachsenen die für Risiko Menschen oder die, die jetzt nur noch arbeiten müssen, einspringen.
    Einkaufen, Gartenpflege, Hund ausführen.


    Viele kleine Märkte bieten aber für Risikopersonen auch einen kostenlosen Lieferservice. ZB der Tierbedarf im Nachbarort.


    Meine Bekannte hat mir Medikamente für Enzo mitgebracht (sie arbeitet in unserer Klinik) weil ich wegen Durchfall nicht direkt losfahren wollte.

    Die Freunde-Finktion nutzen mittlerweile viele Anbieter. Es gibt zu viele Menschen, die PayPal ausnutzen und dann das Geld zurück holen.
    Da gefällt die Farbe nicht oder so und dann wird die Ware aber auch nicht zurück geschickt...


    Hatte ich selbst schon 2x und akzeptiere deshalb auch nur noch Paypal Freunde.

    Zusatz: Ballspielen kann man auch mit „aus dem Laufen holen“ trainieren. So machen wir das... also Enzo hat gelernt schon mal in die Richtung anzulaufen bevor ich werfe. Dann werde ich so, dass der Ball liegt, bevor er da ist. Pusht man den Hund nicht zu viel, kann er in Ruhe stoppen - dann sind die Bewegungen „besser“ und der Spaß bleibt :thumbs_up:

    Hoffentlich weiß ich überhaupt eine Antwort

    Wenn nicht, hast du jetzt 12 Stunden Zeit, sie zu finden :face_with_tongue: Nein, Quatsch, wenn du es nich weißt, dann Mut zur Lücke :grinning_face_with_smiling_eyes:


    Auf dem Bild hätte ich den hellen Hund auch für alles gehalten, aber einen Cocker hätte ich nicht geglaubt. Ich finde aber, das Bild ist ein gutes Beispiel, in welche Richtungen sich die Zucht in wenigen Jahren (sagen wir mal 30 Jahre) verändern kann.



    Die "Charakterliche" Trennung von Familiencocker und jagdlichem Cocker ist gut gelungen. Die breite Anhängerschaft des Cockers als Familienhund hat es geschafft einen weniger triebigen Sport- und Familienhund zu züchten, der trotzdem seinen typischen Charakter behalten hat. Mit einem Familiencocker kann man immer noch toll im Sportbereich wie Dummy, Fährte, Mantrailing aber auch Agility o.ä. arbeiten und trotzdem hat man einen Hund der sich den Erfordernissen des Familienlebens anpassen kann wenn diese Auslastung mal nicht möglich ist.

    Ich kenne jetzt nur Nala und - sry, sie ist eine GrandDame...


    Wie ist denn Jagdtrieb generell? Kann man sagen, mit ein bisschen Arbeit ist der SL Cocker einer, den man problemlos außerhalb frei laufen lassen kann?


    Weißt du, wie die Linien getrennt wurden und nach welchen Kriterien? (sonst können wir das mal bei Gelegenheit in den Datenbanken suchen)




    Und, das möchte ich nicht fragen, aber mal einwerfen: Die meisten Rassen hatten ihren Wandel zu einer Zeit, wo man auch mal den unpassenden Hund einfach entsorgt hat. Nach meinem heutigen Wissen übe die Zucht und das Vorgehen mancher Züchter, wage ich schon zu behaupten, dass so mancher Weg von der Arbeitsrasse zur Familienrasse blutig war.
    Das ist heute nicht mehr ganz so einfach, daher denke ich schon, dass es von jetzt an - schwieriger wäre, eine reine AL in eine Familienlinie zu bekommen.


    Zumal es mMn nicht mehr nötig ist, denn ohne sich auf die FCI Gruppen zu beziehen, gibt es ja für alles mehr als eine Rasse.

    Die Frage ist für mich natürlich, ob es überhaupt so gut ist, einen Körper (ob von Mensch oder Tier) so extrem an seine Leistungsgrenze zu bringen, dass er anschließend solche Erholungspausen braucht.
    Wer das für sich so machen will - null Problem.

    Nöh, nicht immer so extrem sehen...


    Wenn du im Frühjahr von der Gartenarbeit Muskelkater hast, machst du doch auch nen Tag Pause... :winking_face:


    Zumal man die Pausen auch als "normalo" ganz normal benötigt. Um Muskeln aufzubauen musst du aber erst mal über die gewohnte Grenze gehen. Nach einem Bandscheibenvorfall sind das 2x 15 Minuten mit einem Gummiband :winking_face:


    Da hast du dann nicht die "Entzugserscheinungen", weil du deinen Sport nicht machen kannst, meinstens kommt der BSV aber auch, weil du zu wenig gemacht hast. Wie viele andere Verletzungen auch.


    Sport - bis zu einem gewissen Punkt - ist in Verbindung mit gesunder Ernährung einfach gut für den Körper.

    Schutzdienst lehne ich mittlerweile kategorisch ab, weil mir das Drumherum überhaupt nicht mehr gefällt.

    ...und wenn du den SD ohne Vereinsleben bzw deutlich besser organisiert hättest?


    Das, was du aufgezählt hast - ist ja das, was dann doch viele vom SD abhält.


    Auf dem Boxerplatz habe ich auch nicht verstanden, warum alle um (sagen wir mal) 11 Uhr da sein sollen. Laut deren Aussage kann ein trainierter Hund nach 30 Minuten die zweite Runde gehen. Also würde es ja reichen, wenn 3 trainierte Hunde am Platz wären, nicht 10-15 Hunde. Kürzere Wartezeiten und weniger durcheinander. Zwei Hunden eine Wartebereich außerhalb des Autos anbieten zu können - müsste dann auch gehen.


    Im Ausland gibt es Plätze, da machst du deinen Termin, bist pünktlich da und ihr macht euer Ding. Da gibt es tatsächlich max 3 Hunde je Figurant. Kostet im Vergleich etwas mehr, dafür ist halt mehr als ein Figurant da und du kannst ggf. wechseln. Nach dem Platz gibts eine "Auslaufzone" in der der Hund erst mal noch ein bisschen runter kommen kann und wo du dann wie wartet ist jedem egal, solange ihr niemanden belästigt. Für Getränke gibts Automaten und fertig...
    Da kannst du dann zu Tagen der offenen Tür oder Sommerfesten als Gast kommen - oder nicht.

    Ich bin ebenfalls bei einer Hündin oder einem bereits kastrierten Rüden.


    Man kann beide Geschlechter intakt zusammen halten. Oft auch problemlos, wenn man die Hunde während der Läufigkeit trennen kann.


    Es kann aber auch sein, dass der Rüde die Hündin zu oft "annimiert" und sie dann häufiger Läufig wird. Das ist nicht gesund und kann schneller zu Entzündungen oder Veränderungen führen.
    Ebenso könnte es sein, dass der Rüde ständig "unter Strom" steht und dann mit seinen Hormonen nicht mehr klar kommt.

    Gut, wenn man ein Grundstück hat ist das bei solchen Rassen natürlich von Vorteil. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass es je nachdem, wie anspruchsvoll die Rasse ist, auch nicht ausreicht, den Hund "nur" bewachen zu lassen. Und bei sehr eigenständig agierenden Hunden kann man diese ja auch nicht so selbständig agieren lassen wie früher, allein schon aus rechtlichen Gründen ist das ja in unseren Breiten nicht wirklich möglich.

    Nein, ein Grundstück zum Bewachen ist mMn Pflicht. Eben weil der Hund das zur Auslastung und Befriedigung seines natürlichen Triebs benötigt.


    Aus rechtlichen Gründen ist mMn auch kein Problem: Früher durften Hofhunde auch nicht alles "zu Hack verarbeiten" was auf ihren Hof kam. Anzeigen (durch bellen) und je nach weiterem Verhalten des "Eindringlings" stellen.
    Krass gesagt, geht jeder Hund einem Wach- und Schutztrieb nach, der bellt wenn es klingelt...


    So, wie früher bestimmte Lieferanten und Kunden den Hof betreten und sich auf bestimmten Plätzen aufhalten durften, kann man dsa auch heute umsetzten. Bei uns sind Post (allgemein Lieferdienste) und Müllabfuhr kein Problem. Die Polen aus Ferienwohnung dürfen sich ebenfalls überall auf dem Grundstück aufhalten. Hier unterscheidet Enzo bereits deutlich, ob es A. ist (der seit wir Enzo haben immer in der Sesion da ist) oder C. (der nur ein paar Wochen im Jahr da ist).
    Kommt A. auf das Grundstück wird er von Enzo kurz begrüßt und kann dann in den Garten gehen sich ein Bier holen. C. wird eher "geprüft" und kann nicht ohne Enzo´s Begleitung (körpersprachlich definitiv kontrollierend) in den Garten gehen. C. kann aber jederzeit zur Wohnung und zurück gehen (was vollkommen ausreichend ist, ist ja nicht sein Bier im Garten).


    @Dieter zumindest hier hat der Schweißhund (leider) das ganze Jahr regelmäßig mit der Nachsuche von angefahrenem Wild zu tun. Zudem haben wir hier gerade eine "Exposion" von der-gefällt-mir-den-kauf-ich-mir-Hunden, die Wildern. Letzten Sommer allein wurden nachweislich 7 Rehe zu Tode gewildert - die man gefunden hat. Dazu kommen weitere Kadaver, bei denen man es nicht mehr sicher sagen kann. Bei den Hasen kann man es nicht wirklich zählen, da sind die Füchse wirklich schnell im "Beute machen".


    Allgemein:
    Für die Auslastung von sagen wir mal 4 Tagen in der Woche mit der für den Hund passenden Arbeit vergleicht das doch bitte mal mit dem Trainingsplan eines menschlichen (Leistungs-)Sportlers.
    Ich kenne so ein paar und jeder hat in seinem Trainingsplan 2 "RestDays" - also Erholungstage für den Körper. Zudem splitten viele Ihren Trainingsplan und trainieren einen Tag den Oberkörper und den anderen den Unterkörper. Dann einen Tag Ausdauer und ein RestDay.
    Um beim Hund nur den Ober- oder Unterkörper zu trainieren kann ich mir gerade nichts vorstellen... Daher sollte man mehr RestDays durchaus einplanen.


    Übrigens ist es nicht schön, wenn sich so ein Leistungssportler beim Training das Bein gebrochen hat. Beim Menschen gehen die ersten 2 Wochen noch irgendwie, dann möchte man die sehr gerne abgeben oder in den Keller sprerren. Hatte ich 2x, das war echt nicht schön... Ähnlich stelle ich es mir bei einem Hund vor, der sich zurück nehmen muss. Nur mit dem Unterschied, dass der Hund nicht zwingend "weiß", dass er wieder darf und es sich nur um eine begrenzte Zeit handelt.
    Das konnte ich auch schon bei Enzo beobachten: Als ich ihn das erste mal schonen musste fing es nach 5 Tagen an ein "Kampf" zu werden. Hat er nicht verstanden, er wollte Toben und mit anderen Hunden spielen. Beim zweiten Mal war es besser und beim dritten Mal ging es wirklich gut.
    Daher behaupte ich, dass Hunde zumindest lernen, dass hin und wieder ruhige Zeiten dazu gehören. Kommen die regelmäßig - in Form eines oder mehrerer RestDays - vor, lernt der Hund das schneller und einfacher, als wenn er nur alle 2 Jahre verletzungsbedingt geschont wird.


    Zumal ich noch immer nicht verstehe, was darauf falsch sein soll, offen für die eigentliche Verwendung des Hundes zu sein.
    Am Beispiel mal @Hanca:
    Deine Boxer haben ebenfalls ein Grundstück, dass sie bewachen können. Ich kenne Bilder, wo sie schlafend im Garten liegen, aber auch wo sie aufmerksam am Zaun stehen. Ich würde daher schon behaupten, dass sie ihrem Trieb nachgehen.
    Wenn du nun einen jungen Boxer bekommst, dann wirst du ihn mMn genauso beschäftigen wie Hans und Paul. Merkst du dann aber, dass es diesem einen Boxer nicht reicht, dann suchst du nach Alternativen. Ich bin mir recht sicher, wenn es dann der SD ist, der diesem Boxer zur Auslastung am besten gefällt - dann machst du das.
    So lächerlich das klingt (was es wirklich nicht gemeint ist) - selbst Ringe auf den Kopf lengen ist Impulskontrolle. Du legst also indirekt ja schon Weichen, um den Hund im Falle des Falles auch erst später anders arbeiten zu können.


    Genau das meinte ich von Anfang an und ich bin mir sicher, @Julia und @19Kenia98 meinten auch genau das: Einen Hund alternativ auszulasten zu möchten ist kein Problem. Sollte man aber merken, dass es bei diesem einen Hund nun halt nicht passt, sollte man auch bereit sein, ihn in der ursprünglichen Verwendung zu arbeiten.
    Ich finde es aber nach wie vor bedenklich, wenn man das von Anfang an ausschließt.
    Bei jeder alternativen Auslastung versucht man ja, der eigentlichen Verwendung so nah wie möglich zu kommen. Daher ist der Hund mMn schon in die Richtung soweit ausgebildet, dass man auch mit 2-3 Jahren noch die Auslastung ändern kann.
    Übrigen so, wie ich das Enzo machen werde.


    Im übrigen sind wildernde Jagdhunde und die meisten "verhaltensgestörten" Hütehunde, die man im Feld sieht, nichts gegen das, was ich schon sehen musste...

    @Amica es war ein Abriss. Darauf bezogen, dass Züchter eigentlich das Wohl der Rasse im Kopf haben müssten, es aber leider oft ganz anders ist.


    Das passiert in allen Vereinen, egal ob VDH oder Dissidenz. Die FCI intensiviert sich dafür auch nur, wenn es unausweichlich ist.


    Hat ein Züchter sich einen Namen gemacht, kann er lange machen und tun, was er möchte.


    @Bananenhamster danke für den informativen Beitrag. Außer Nala kenne ich nur flüchtig einen Cocker aus meiner Kindheit. Ich hoffe ich habe am Wochenende Zeit, genauer drauf einzugehen. Ein paar Fragen hab ich noch :kissing_face:

    @Julia richtig.


    Er darf nicht bellen oder den dicken machen, wenn was-auch-immer vor dem Zaun ist. Anzeigen und Präsenz zeigen.
    Aber alles was rein möchte darf er anzeigen, wenn wir nicht da sind verbellen und auch stellen.


    Anzeigen und Präsenz macht er. Seit neustem meldet er durch bellen.


    @tinybutmighty Enzo darf wie ein Wachhund Haus und Hof bewachen.
    Der CC wurde auch zum Treiben von Großvieh eingesetzt, aber Enzo ist noch der Meinung, dass diese Tiere ihn hinterrücks angreifen und auffressen. :kissing_face:

    Oh Mann, das ist echt blöd gelaufen! Ich finde das ehrlich gesagt auch wirklich unfair von diesem Mädel! Es wäre doch nur noch um wenige Wochen gegangen, die hätte sie ja wohl noch durchziehen können! Mir wäre es nicht eingefallen, wegen "einfach etwas zu viel" die BH zu verschieben, wenn ich wüsste, dass ich es damit für eine andere Person mit versaue!

    Da kann ich mich nur anschließen. Allein jemand anderen so im Stich zu lassen ist schon krass... Findet sich bei einem anderen Verein in der Nähe vielleicht jemand?

    So, Versuch :winking_face:


    Es kann jeder gerne gutes, schlechtes und die Entwicklung von Rassen beisteuern.


    Für @wildblume und alle, die es interessiert, mal ein Auszug, was Züchter auch sein können:
    Im asiatischen Raum sind in DE ausgebildete DSH mit Titeln und Auszeichnungen richtig gefragt. Da werden für einen Hund gerne mal 7.000€ locker gemacht, nach oben offen. Nun ist der Betrag, hart und ehrlich mit dem Hund erarbeitet auch irgendwo gerechtfertigt. Aber, man kann sich die Titel und Auszeichungen auch durch Vetternwirtschaft und Schmierung einfacher "besorgen". Es wurden schon Hunde mit Titeln verkauft, die sie noch gar nicht hatten. Man war sich also vorher schon verdammt sicher, dass der Hund die noch anstehenden Wettkämpfe gewinnen würde.


    Beim CC kann ich es noch genauer ausführen:
    Vorab: Ein CC-Welpe mit Papieren fängt bei 1.500€ an, mit Zuchtqualität selten unter 2.000€.


    Der Züchter hat international einen Namen. Man findet in vielen Ahnentafeln mindestens einen seiner Hunde, je nach Linie viele und die bekanntesten Rüden nicht nur einmal. Seine Hunde leben auf einem Grundstück weit außerhalb, in Zwingern. Das Grundstück hat weder fließendes Wasser, noch Strom. Versorgt werden die Hunde von Obdachlosen, die dann dort schlafen können und was zu Essen bekommen. Hin und wieder kommen die Hunde mal raus, zum Bilder machen. Die Hunde, die auf Ausstellungen sollen, kommen fürs Training zu einem professionellen Handler. Er stellt sie meistens auch vor.
    Was nicht (mehr) zur Zucht taugt oder unter den Haltungsbedigungen nicht funktioniert, wird verkauft. In den letzten Jahren hatte er so 5 Würfe im Jahr. Ein CC wirft im Schnitt 8 Welpen.
    Er ist außerdem Richter auf Austellungen. Wenn man seine Urteile mit den Züchtern und dernen Hunden vergleicht - könnte man denken, dass die Züchter irgendwie gute Bewertungen haben, die auch Hunde von ihm in der Zucht haben...


    Ein Züchter verpaart zwei Linien. Beide Linien sind recht eng gezüchtet. Im ersten Wurf haben 2 Welpen schwere HD. Im zweiten Wurf stirbt ein Hund noch bevor er 2 Jahre alt ist. Er hat viele Allergien, eine schwere Hautkrankheit, schlechte Knochen. Im dritten Wurf stirbt ein Welpe an Krebs, 2 haben schwere ED.
    Nun müsste man ja denken, der Züchter hat verstanden, dass diese beiden Linien wohl irgendwie nicht zusammen passen. Müsste man, es wird eine Wurfwiederholung geben.


    Der Züchter verkauft einen Welpen mit Knickrute. Zu Hause stellt sich heraus, dass die Knickrute eine schwere Verletzung ist. Der Welpe kämpft über Wochen um sein Leben, die Rute wird kupiert. Der Welpe hat sein ganzes Leben mit schlechter Prägung und allen für die Rasse bekannten Erbkrankheiten zu kämpfen.
    Der Züchter ist auch Richter. Er richtet eine Ausstellung in einem anderen Land und nimmt eine hochträchtige Hündin mit. Als diese nachts wirft und vor SChmerzen schreit, ruft er einen anderen Züchter dazu. Dieser versteht die Aufregung nicht, die Hündin hat ihren ersten Wurf, sie kennt es nicht und benötigt jetzt Unterstützung - hauptsächlich Zuwendung ihrer Bezugsperson. Nach weiteren 20 Minuten wirft der dazugerufene Züchter den andere aus dem Zimmer und bringt mit der Hündin die Welpen auf die Welt.
    Dieser Züchter darf keine Hunde mehr halten oder Züchten. Er ist aber weiterhin Richter und Mitglied in einem Verein (dort ist sein Halte-Verbot bekannt). Er sucht auch weiterhin Hunde...


    Oder der, von dem ich Enzo habe. Als ich Enzo kaufte, war die Lage "Wir machen gerade die ZZL für die Hündinnen, damit wir einen Zwinger anmelden können. Alles vorbereitet". Ich habe die Anträge gesehen und es machte zu der Zeit wirklich einen guten Eindruck.
    Heute kann ich sagen, dass er bei vielen Züchtern Hunde gekauft hat, diese weiterverkauft hat, sich meistens das Zuchtrecht gesichert hat und damit nicht wenig Geld verdient hat. Wäre solange kein Problem, bis Hundebesitzer und die Züchter der Hunde gerne mal angelogen werden oder man für Monate untertaucht.


    Als Besitzer einen Hundes kann man die Daten (HD/ED/PRA/Herzuntersuchung) in die allgemeine Datenbank eintragen lassen. Blöd nur, wenn der Züchter diese Daten wieder löschen lässt, weil bitte niemand wissen soll, dass der Hund schlechte Hüften hat.


    Man klagt auch gerne mal gegen andere, denn damit lenkt man von dem ab, was man gerade selbst verzapft.

    CC Enzo Ich bin irgendwie verwirrt. Du schreibst, du würdest mit Enzo SD machen, damit er seine Bedürfnisse entsprechend ausleben kann. Aber Schutzhundesport, bestehend aus Fährte, UO und SD, ist ja auch "nur" ein Sport - eine Ersatzauslastung. Meines Wissens nach wurde keine Rasse ursprünglich gezüchtet, um perfekte Wendungen bei Fuß zu laufen, mit tiefer Nase kleine Objekte zu suchen und sich auf Kommando in einen künstlichen Arm zu verbeißen.


    Für mich ist das genauso eine Ersatzauslastung wie zB Mantrailing, Stöbern oder ZOS für Jagdhunde.


    Wenn man also kritisiert, dass Menschen eine Jagdhunderasse über Nasenarbeit abseits der klassischen Jagd auf Wild auslasten, müsste man doch eibem im IPO geführten Cane Corse/Malinois etc genauso skeptisch gegenüberstehen?

    Ja und nein. Es ist ein Teil seiner Auslastung. Der CC wurde zum Schutz von Haus und Hof gezüchtet. Das darf er hier ausleben.
    Enzo ist in dem Trieb derzeit noch recht gering. Man merkt in den letzten Wochen mehr, dass der Trieb durchkommt. Deshalb bin ich jetzt auch aktiv dran.


    Generell werden wir aber nicht den "klassischen" SD machen, sondern die Teile daraus, die uns Spaß machen. Fährte ist z.B. was - wenns die einer läufigen Hündin ist, dann ja. Sonst findet Enzo Fährten nicht interessant. Marek (der Detector) wird das mit ihm noch mal testen, aber ich denke nicht, dass Enzo ein begeisterter Fährtenhund wird.
    Was Enzo Spaß macht ist alles, was körperlich ist. Wo er seine Kraft einsetzten kann und - so blöd sich das anhört - stumpf mal was schreddern kann. Aber auch das Switchen von 0 auf 180. Mir ist dabei nicht wichtig, dass er perfekt Fuß läuft oder ein Apportel auf Befehl bringt. Sondern das er mit dem Kopf bei mir ist und wir zusammen was erarbeiten. Die UO ist halt bis zu einem gewissen Maß nötig, um ihn am Arm gehen zu lassen.
    Er kann ja bis heute nicht richtig Fuß gehen. Er kann auf meiner Höhe konzentriert nehben mir gehen, das aber auch nur auf der falschen Seite. Im Feld brauche ich kein Fuß, sondern er muss zuverlässig bei mir bleiben. Jetzt, wo die Wege alle aufgeweicht sind, würden wir uns mit Fuß gehen gegenseitig die Füße blau treten.
    Es gibt ja das Video, wo er im Garten mit dem Beißarm spielt. Das ist seine Welt. Danach ist er zufrieden. Woran ich das sehe? An seinem Verhalten, seiner Ausstrahlung. Übrigens würde er den Arm danach komplett aufweichen und in stundenlanger Arbeit in Konfetti zerlegen :kissing_face:
    Auf der anderen Seite finde ich, es ist ein wichtiger Teil in der Erziehung. Ich muss Enzo einfach jederzeit stoppen können. Das kann sonst extrem blöde Folgen für uns haben.


    Beim Mali oder anderen "klassischen" SD Rassen kann ich das nicht genau sagen. Ich selbst denke, der Mali ist seinem WTP sehr vielseitig führbar und auslastbar. Wirklichen kennen tu ich nur einen Mali, der ist bei der BW KSK Diensthund und zu Hause Babysitter. Ich kann sagen, dass der Hund nach einem Spaziergang mit der Familie eine ganz andere Ausstrahlung hat, als wenn er auf dem Platz war. Mit seinem HF zu arbeiten ist sein Welt. Sobald der HF aber nach einem mehrtägigen Training sagt "wir fahren heim" ist er im Auto bevor die Tür auf ist :grinning_squinting_face:


    Aber ich glaube, wir reden hier alle noch aneinander vorbei:
    Keiner hat gesagt, man MUSS mit einen Jagdhund jagen gehen oder mit einen Hütehund hüten, oder oder... Wie gesagt, viele Arbeitsrassen lassen sich mit Alternativen super auslasten. Aber WENN nicht, dann sollte der HH bereit sein, mit dem Hund in der eigentlichen Verwendung zu arbeiten.

    CC Enzo Es wird also in der Zucht viel Schindluder betrieben. Das hat aber dann wohl eher was mit dem Züchter zu tun als mit der Rasse. (Wenn man mal die Modeerscheinungen weg lässt, da ist ziemlich klar, dass wenn von heut auf morgen die Nachfrage steigt ... wo sollen die plötzlich alle herkommen? Frag ich mich übrigens bei den Herdenschutzhunden auch. Plötzlich braucht es gegen den Wolf ganz viele dieser Herdenschutzhunde. a) wo kommen die alle her b) wie sollen jetzt alle Herdenhalter/Schäfer wissen wir man mit diesen Hunden umgeht. Durch die Almen gehen meist mehrere Wanderwege )


    Ich bin was Züchter anbelangt nicht informiert, deshalb meine ich diese Fragen ernst.

    Kurz zu den HSH: Natürlich werden auf einmal viel mehr benötigt als "gute" vorhanden sind. Eine Möglichkeit wäre in begrenzter Zahl die HSH im AUsland zu holen, wo noch viele im Einsatz sind.
    Der Umgang mit den HSH ist aber das, was mir auch wirklich Angst macht. Wenn der HSH nicht passend ausgebildet ist (das Wissen dazu halte ich DE für zu gering) dann haben wir bald beim Spazieren gehen "Spaß". Ich hatte letzte Jahr bereits das Vergnügen, dass sich ein HSH über 200m von der Herde entfernt hat, um Enzo und mich auf dem Feldweg zu verdrängen. War nicht schön und der Schäfer hatte danach sicher blutende Ohren von meiner Predigt. Ich fürchte aber, das es nichts geändert hat...


    Zu den Züchtern ist das verdammkt viel. Ich denke, ich mache dazu mal einen extra Thread auf, dann kann man das dort in Ruhe erklären und diskutieren.


    Währenddessen sucht ihr einen Hund, der euch bei eurem Sport unterstützt. Könnte man eine Katze nehmen, dann diskutierten wir über Katzen. Welche Katze eignet sich besser fürs Selfie? Es scheint dabei nicht um den Hund und die Liebe zu einem Kameraden zu gehen, sondern um ein Sportgerät, das ich mir wie einen Tennisschläger aussuche. Diesen Sport will ich ausüben, also brauche ich einen Hund, der dafür geschaffen wurde. Wie aus der Retorte. Hallo?

    Bei Nichtjägern und Nichtschäfern wird so ein Hund nicht gebraucht, sondern erfüllt ein Hobby/ist "Sportgerät". Schutzdienst würde ich auch in den meisten Fällen mit in diese Kategorie schieben. Ich kenne da einige Hunde, die nur für den Hundeplatz und Schutzdienst aus den Zwingern geholt werden. Der Hund wird also nicht für den eigentlichen Zweck benötigt. Und dieser Hund soll glücklicher sein, als der Schäferhund der einfach nur Familienhund ist??

    Darf man das mal andersherum sehen?
    Wenn ich gerne unterwegs bin, viel Rad fahre - ist es dann besser, ich suche mir einen Hund aus, der mich dabei begleiten kann oder einen, der in der Zeit alleine zu Hause ist?
    Bei der Wahl meines Hundes suche ich doch den, der möglichst viel an meinem Leben teilhaben kann. Fakt ist auch: Es sollen beide Spaß dabei haben, oder?


    Bei @Julia und @19Kenia98 sehe ich ein bisschen zu viel Bilder und Geschichten, dass man auch nur andeutungsweise unterstellen könnte, ihre Hunde seinen nur Sportgeräte.
    Ja, es gibt ALLEM welche, due Hunde nur als Sportgerät sehen. Es gibt Jäger, die ihre Hunde schlecht halten, genauso Musher und Hundesportler in jedem Bereich. Die User hier decken zusammen viele Sportbereiche ab, aber keinem einzigen hier könnte man auch nur ansatzweise ein "Sportgeräte" denken unterstellen.

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