Beiträge von Schattenfell

    Auch von mir Daumendrücken, dass es Ebony bald wieder gut geht. :red_heart:


    Ich lese immer wieder, dass anorganischer Schwefel Löcher im Darm heilen kann.

    Hast Du Dich da schon mal informiert?

    Lieben Dank für Eure guten Gedanken und Wünsche.


    Zarie ist wieder etwas fitter. Richtig zufrieden ist sie eigentlich nur, wenn ich irgendwo sitze und sie daneben liegen und schlafen kann.


    Heute muss ich nochmal nach der Naht gucken lassen. Die Fäden sind ganz lose und gehen von selbst raus, sind nur noch wenige drin.

    In der Tiefe ist es schon zu, aber die Ränder klaffen etwas.


    Sie geht nicht dran und leckt nicht.

    Ich habe auch ein Sorgenkind.


    Die Läufigkeit bei meiner Zarie verlief nicht so, wie ich es bei ihr gewohnt war.

    Ihr verändertes Verhalten konnte ich nicht einordnen und starken grauen Ausfluß kannte ich bei ihr auch nicht.


    Im US sah die Gebärmutter normal aus, aber man sah Zysten an den Eierstöcken. Eine Zyste war sehr groß und die TÄ riet zur schnellstmöglichen Kastration.


    Die PO 2 Tage später war dann schwieriger als gedacht, die Gebärmutter hatte sich inzwischen gefüllt und die Zyste war nahe am Platzen. Also gerade noch im letzten Moment erwischt.


    Die Nachwirkungen der Narkose waren heftig. Sie war ganz kalt und nicht ansprechbar. Mit Hilfe meiner Homöopathin war sie 3 Std. später wieder warm und konnte dann auch schlafen.


    Jetzt geht es langsam besser. Heute durfte sie zum ersten Mal 1/2 Std. langsam an der Leine spazieren gehen.


    Ich habe für Ekkis Trainingstagebuch eine Fortsetzung geschrieben mit dem Thema "Reizangel".

    Bisher habe ich meine Welpenkäufer telefonisch unterstützt oder sie waren in einem jagdlichen Welpenkurs.


    Für Ekki nun musste ich es aufschreiben, damit sie übersetzen und es verstehen können.


    Ich denke, dass es für den einen oder anderen interessant ist, was bei den Jagdhunden gemacht wird, um sie auf ihre späteren Aufgaben vorzubereiten.


    Einige Erklärungen für die erste Erziehung beim Kontakt mit Wild


    Die Reizangel


    Bei Wildberührung muss am Anfang die weniger süße Witterung stehen, also das Raubwild und die Raubvögel und erst später das Kaninchen, der Hase, der Fasan und das Huhn.


    Es erleichtert später das Bringen des Fuchses oder halbverwesten Wildes.


    Für den Anfang sind Elster, Eichelhäher, Fuchslunte und auch die Taube (wegen der vielen Federn) ideal.



    Eine etwa 3 m lange Schnur binden wir an einen 2-3m langen Stock. Das ist die Reizangel. Im Kreis lassen wir den Vogel an der Schnur fliegen. Wir lassen noch nicht gleich fangen, erst, wenn der Beutetrieb richtig entfacht ist. Dann darf er fangen, wir ziehen Hund mit Beute heran und tauschen Beute gegen Leckerli.


    Dabei versuchen wir nach einigen Übungen, dass der Hund sich setzt, bevor wir die Beute abnehmen.


    Wir erweitern die Übung, indem wir nach einigen Runden die Beute ruhig auf dem Boden liegen lassen. Hier kann sich durch das Heranschleichen schon erste Vorstehanlagen zeigen.


    Dieses Spiel an der Reizangel versuchen wir dann auch im flachen Wasser. Plötzlich wird es tiefer und der Hund schwimmt.


    Beim Abnehmen der Beute natürlich Lob, aber nicht zu viel. Nicht zu oft wiederholen! Nicht zu viel sprechen dabei.


    Es muss immer einen lustbetonten Anreiz für den Hund bedeuten.

    Wie ist das bei den Besitzern der anderen Welpen, die du schon abgegeben hast? Bestand da längerfristiger Kontakt, oder hat man sich irgendwann aus den Augen verloren?

    Das ist sehr unterschiedlich.

    Mit einigen habe ich guten Kontakt, natürlich nicht mehr gar so häufig, mit anderen gar nicht mehr. Wenn sie die im Kaufvertrag unterschriebenen Bedingungen bezügl. Ausbildung, Prüfungen und HD-Röntgen nicht einhalten und nie mehr reagieren, wenn ich ihnen schreibe, dann kümmere ich mich nicht mehr darum.


    Einige Fotos der letzten Tage.

    Morgen will Eylin zu Besuch kommen.








    Ganz langsam gewöhne ich mich daran, dass ich nun wieder mit 3 Hunden spazieren gehe, den Käse morgens nur noch in 3 Portionen schneide.


    Ich bekomme fast täglich Berichte über Ekki.

    Für die erste Zeit habe ich ein kleines Trainingstagebuch geschrieben. So erkläre ich, was er schon gelernt hat und wie sie die gleichen Übungen in schwedischer Sprache machen können. Das klappt sehr gut.


    Sie sind erstaunt, wie ruhig und gelassen er in neuen Situationen reagiert. Wenn sein neues Frauchen allein mit ihm geht und einige Übungen einfließen lässt, setzt sie sich auch oft irgendwo hin und er setzt sich selbstverständlich daneben und beobachtet die Umgebung.


    Ein Langweiler ist er aber nicht, wie man beim Spiel mit den Hündinnen sieht. Ajka aus dem Nachbarhaus ist erst 1 Jahr alt und seine Sitka ist 3, da geht es dann hoch her.


    Meine Hündinnen vermissen Ekki auch und spielen öfter miteinander.

    Ein Bild von Oma Zarie, morgen gibt es noch ein paar.


    Ekki hat sich schon sehr gut in Schweden eingewöhnt.


    Im Haushalt leben die Münsterländer-Hündin Sitka und der Elchhund Sigvard. Mit der Münsterländer-Hündin Ajka des Nachbarn hat er auch schon Freundschaft geschlossen.


    Das Meer hat er auch schon kennengelernt. Es ist ganz in der Nähe und auf einem ehemaligen Militärgelände darf er auf Erkundungen ausgehen.




    Ekki ist gut in Schweden angekommen.


    Das waren viele neue Eindrücke. 2x im Hotel übernachtet und am letzten Tag auf der Durchfahrt in Dänemark bekamen sie noch eine Einladung zum Abendessen von einem dänischen Züchter, den ich auch kenne. Gegen Mitternacht waren sie zu Hause.


    Am nächsten Tag erst mal viel schlafen und die nähere Umgebung erkunden.

    Am Abend waren sie bei Brors Vater zur Geburtstagsfeier eingeladen.

    Wieder neue Leute und neue Eindrücke.


    Die Familie war beeindruckt. Ekki war so ruhig und alles war gut. Der Vater war sehr beeindruckt. Er sagte: er ist schön und sieht unwirklich aus.


    Heute dann lernte er das Meer kennen und sonst viel Ruhe im Garten.

    Ekki ist auf der Reise in seine neue Heimat.


    Die Schweden waren 2 Tage hier und hatten ihre Hündin Sitka, 3 Jahre alt, mitgebracht. Das war sehr gut so.


    Ekki liebte Carolin und Bror vom ersten Augenblick an.

    Wir liefen eine große Runde und ich konnte vieles zeigen, was Ekki gelernt hatte und wie er sich verhält.

    Sitka war sehr zurückhaltend meinen Hunden und mir gegenüber.


    Abends dann noch ein kürzerer Spaziergang ohne meine großen Hunde, zwischen Ekki und Sitka entstand Annäherung.

    Am nächsten Morgen, wieder mit allen 5 Hunden, begannen Ekki und Sitka zu spielen.


    Für die Rückfahrt hatten sie 3 Tage eingeplant mit Zeit zum Laufen. Ekki war vorbildlich im Hotel. Er schlief im Resaurant unter dem Tisch und am Abend im Zimmer sagte er, daß er mal raus muss. Danach hat er die ganze Nacht ruhig geschlafen.


    Die letzte Nachricht war von gestern Abend, Ekki hatte in Plön die ersten Hasen gesehen in der Nähe einer Straße und deshalb an der Leine.

    In ungefährlichem Gelände durfte er frei laufen und ließ sich gut zurück rufen.


    Gerade bekam ich eine WhatsApp, daß Ekki die Nacht durchgeschlafen hat und sich immer meldet, "wenn er wünscht, rauszugehen". Jetzt sind sie in Plön und werden wohl heute zur Fähre kommen.






    Macht es für dich als Züchterin einen Unterschied ob die Welpen in dem "normalen" Abgabealter ausziehen oder wie Ekki länger bei dir bleiben?

    In Ausnahmefällen hatte ich mal einen bis zur 12. Woche.

    Das ist ein gewaltiger Unterschied.


    Jetzt sind es 7 Wochen länger und Ekki ist schon ein richtiges Familienmitglied geworden. Das fällt schwer, trotz des Bewußtseins, dass er mir nicht mehr gehört.


    Das ist ein Seelenhund. Man kann ihm ganz ruhig lange in die Augen schauen und er hört zu. Vieles erinnert mich an meinen Niklas.


    Noch 8 Tage, dann wird uns Ekki verlassen.

    Heute trafen wir auf der Morgenrunde eine läufige Hündin kurz vor der Standhitze und er hat sich seeehr für sie interessiert :smiling_face_with_heart_eyes: . Ab und zu steht er auch schon auf 3 Beinchen beim Pinkeln. Das vierte hebt er angewinkelt über den Boden.


    Eine ganz tolle Leistung von Winter! :thumbs_up:

    Zarie und Cairi konnten das auch, wird ja auf den Prüfungen verlangt.

    Erst im letzten Sommer ließen sie sich mal hinreißen und sind mit Delphi mitgerannt.

    Wenn Ekki nicht mehr da ist, werde ich es wieder trainieren, sobald sich eine Möglichkeit ergibt. Von Delphi verlange ich es noch nicht.

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