Beiträge von spy0411

    da ich selbst läufer und biker bin kann ich sagen dass wenn man im training ist ein nachjagender hund lästig ist. viele leute haben auch wirklich angst vor hunden.


    bei meinen beiden war es das gleiche problem - die hunde sehen schnelle bewegungen und wollen jagen. ist der instinkt.


    wir haben das über schleppleine trainiert und mit leckerlis anspitzen. erst mit sitz und platz dann im laufen. mittlerweile überhaupt kein problem mehr - angefangen haben wir auf wenig bevölkerten wegen. man muss schneller reagieren als der hund bestenfalls und ihn abrufen bevor er startet - bei einem setter extrem schwer da er von 0 auf 100 in 1 sek gefühlt ist (ich hab noch nie einen sooo schnellen hund erlebt).


    auch war es beim retriever schwerer als beim setter da der retriever als extrem freundlicher hund alle die er sieht begrüssen will wenn er nicht am jagen ist :winking_face: der setter ist fremden menschen gegenüber reservierter.


    wenn es sich um hütehunde handelt wollen sie quasi die herde zusammenhalten - ich denke auch hier sollte eine schleppleine helfen. aber ich hab jäger :winking_face:


    wenn es sich um hetztrieb handelt kann die beute auch mal versucht werden zu schnappen (ganz schlecht) machen meine nicht - vorstehhund bzw nachschuss


    wir arbeiten gerade mit lucy an down damit sie sich auf kommando sifirt aus bollem lauf ablegt - dieser befehl ist bei jagdhunden in meinen augen wichtig - erfordert viel konsequenz


    das wären mal so meine ersten gedanken dazu. aber bitte abstellen damit die anderen menschen keine angst haben - ich versuche das immer zu gewährleisten und wenn ich sehe die situation wird brenzlig -> leine an.

    da sieht sie ja richtig süss aus :smiling_face:


    genau so eine weste war auch in meinem hinterkopf - an die obere schlaufe würde ich nämlich mit dem bootshaken zur not greifen können (meine hand ist leider nicht so lange, aber keine angst - haken ist aus plastik nicht metall und hat auch keine spitze). oder eben ein arbeitsgeschirr, mit so einer schlaufe dran - der setter an sich liebt ja wasser.


    sonnencreme: stimmt - super idee - hatte ich gar nicht auf dem radar!
    Ob sie seekrank wird wird sich zeigen - habe es ja bisher noch nie probiert - wird sehr spannend (reisetabletten, rescue tropfen nehme ich auf jeden fall mal mit) leider kann ich ja zum üben auch nicht schnell mal nach kroatien runter fahren :smiling_face:
    Stoppersocken brauchen wir eher nicht - boot gehört ja uns, also hat der skipper (meine frau) einfach beschlossen dass sie "barfuß" laufen :smiling_face:



    Danke + LG
    Bernd

    Nochmal ich: ob es schlecht ist vor der ersten Läufigkeit oder nicht - und ob es geistigen und körperlichen Wachstum beeinflusst dazu gibt es keine belegten Studien. Daher habe ich mir den Rat der Fachleute eingeholt und viel gelesen und das beste für uns daraus gemacht. Das Ergebnis gibt mir auch recht.


    Die Narbe ist minimal und man kann das mittlerweile wen man mag auch arthroskopisch machen.


    Ich finde wenn ich nicht züchten mag und keine mischlinge ins Tierheim stecken soll die kastration eine vernünftige lösung (um nur mal einen Grund zu nennen)
    Auch sind kastrierte Hündinnen wesentlich stressfreier für sich selbst, alle Rüden im Umkreis und allen deren Besitzer.


    Generell ist es auch für mich die Frage, ob ein Hund der sich periodisch fortpflanzen mag es aber nicht darf es besser hat - Enthaltung kann Qual sein - so wäre eine scheinschwangerschaft zb mit einem psychischen problem manchmal erklärbar.
    Rüden die immer wollen, aber nicht dürfen haben es vielleicht auch auf Dauer nicht leicht.


    Man hört auch selten dass bei solchen Eingriffen Folgeschäden vorkommen (scheinschwangerschaften kommen öfter vor) wir reden ja über Eingriffe durch Fachleute nicht durch 2 Ziegelsteine im Hinterhof :winking_face:


    Nur mal so vor sich hin überlegt :winking_face:


    Lg
    Bernd
    (Mit etwas Ironie)

    ja habe ich (und ich stehe auch noch dazu) - und was genau habe ich ihr bitte damit angetan? ich denke nicht dass es einen unterschied macht für sie ob sie mal läufig war oder nicht - so weiß sie nicht mal was es ist und vielleicht ist gerade das besser? eine verbindliche antwort hat wohl noch nie ein hund von sich gegeben. :winking_face:


    kann inkontinent werden, wenn nicht kann sie krebs bekommen - man weiß es ja nicht.
    risiken der op? in meinen augen ein standard eingriff mit überschaubarem risiko.
    (unnötige kaiserschnitte bei menschlichen geburten wären da in meinen augen risikoreicher)


    verhütung (hier die finale lösung) und das senken des krebsrisikos (hierauf bezieht sich meine studie/gegenstudie these) ist für mich ein grund.
    ausserdem kann ich nicht 24h um sie sein und sie vor liebhabern beschützen (sie haben viel freilauf untertags im garten)
    auch denke ich dass der hund an sich kein problem damit hat - ich denke wir menschen interpretieren da zu viel rein - beide hunde haben es sehr gut überstanden und mögen mich auch noch danach :winking_face:


    ich denke da auch eher pragmatisch, generell sehe ich meine hunde auch als gebrauchshunde die eine klare aufgabe haben (gut kira ist mittlerweile rentnerin), und vermenschliche sie nicht, was aber nicht heisst dass ich sie nicht liebe und fördere und sie mir absolut wichtig sind. trotzdem ist der hund für mich ein haus- und nutztier und kein kinderersatz oder ähnliches - ein hund eben.


    lg
    bernd

    also bei uns ist es so: da bei uns in der nachbarschaft viele rüden wohnen sind meine beiden bereits vor der 1. läufigkeit kastriert worden, da ich keine labraspitze oder setter-malteser mischlinge aufziehen mag. bei lucy viel es uns schwerer, da wir überlegt haben ob wir züchten möchten, aber aufgrund der auflage des verbandes eine jagdhundprüfung ablegen zu müssen, das dann doch wieder verworfen haben. Wenn man natürlich als rüden halter 1000% garantieren kann, dass er keine hündin bespringt sollte man nur aus medizinischer notwendigkeit kastrieren (wobei sich bei einem kater wohl nie einer gedanken macht - da ist es anscheinend "was anderes" :-)). kira ist jetzt 11,5 jahre also seit 11 jahren kastriert - eine veränderung in fell oder wesen konnte ich nicht feststellen. und man sollte auch bedenken, dass die "unerwünschten" nachfahren früher oder später vermutlich wieder in vermittlungsstellen/tierheimen landen...


    ausserdem bin ich nach wie vor überzeugt, dass eine kastration das krebsrisiko der hündin erheblich senkt (was nicht da ist kann nicht krank werden) - zu jeder studie gibt es ja auch eine gegenstudie :winking_face:


    lg
    bernd

    also bei der schwimmweste bin ich echt unschlüssig - wir fahren ja innerhalb der 3 meilen zone, so dass eine richtiges seenotszenario nicht vorkommt (wir selbst haben auch keine an und der hund sollte besser schwimmen können als der mensch).
    natürlich kann ein "hund über bord" szenario möglich sein - und ein geschirr wie das julius k9 oder ruff wear webmaster hätte ja eine schlaufe damit ich sie wieder angeln kann - oder eben ein richtiges bergsteigergeschirr. Da wir das boot ja selbst fahren sehen wir ja wenn der hundi über board geht. ggf würde ich noch eine 50m rettungsleine ans geschirr binden dann sollte sie save sein bzw wie du gesagt hast sie an bord mit einer leine festmachen.


    ich war ja auch schon öfter auf dem boot und die anderen die ich gesehen haben machen das total verschieden - die einen nur mit halsung und freilauf, die anderen mit profi schwimmweste dass man meint da kommt mitch von baywatch höchstpersönlich :-))


    generell wird auch spannend ob sie seekrank wird oder überhaupt an bord schlafen will bei immer leichtem schaukeln - könnte ein sehr lustiger urlaub werden :winking_face:


    danke + lg
    bernd

    Hallo ihrs,
    wir planen im August unsere Lucy mit in den Bootsurlaub nach Kroatien zu nehmen.


    Hat jemand Erfahrung mit Hund an Bord? Welches Zubehör ist sinnvoll? Schwimmweste (ich Zweifel daran) oder ein Bergsteigergeschirr,
    damit ich sie zur Not mit dem Bootshaken wieder an Bord hieven kann? Oder Reicht auch ein gutes Arbeitsgeschirr? Was meint ihr? Irgendwelche Tipps?


    Danke schon mal + LG
    Bernd

    passay - dann natürlich großes entschuldigung - jemanden komplett fertig machen wollte ich mit sicherheit nicht :smiling_face: bei uns hier im süden heisst es wirklich "das kommt aufs gleiche raus".


    wie soll der hund denn einen menschen verstehen, wenn es anscheinend schon so schwer ist dass menschen menschen verstehen :-))) <- (humor, ironie)


    lg
    bernd

    Also ich hab's jetzt natürlich gleich nochmal geprüft und ordentlich angelegt - sitzt bei meiner und sie kann nicht ausbüchsen - geschweige denn dass sie scheuerstellen hätte - sie trägt es auch gerne. Eine Halsung ist im Moment leider noch keine Option - sie verhält sich im Freien noch zu settertypisch, was heißt sie nutzt jeden Radius den sie bekommt mit höchster Geschwindigkeit - erst muss dieser verringert werden bzw sie optimalst abrufbar sein - aber sie ist ja auch erst 6 Monate und wir arbeiten daran :winking_face: liegt wohl auch stark an der Anatomie des jeweiligen Hundes (sie ist sehr schlank und hoch) welches Geschirr passt - ein Laufschuh passt ja auch nicht jedem fuß :winking_face:

    wo raste ich denn aus bitte? mein ansatz war lediglich dass hunde an der leine manchmal mehr selbstvertrauen haben als unangeleinte hunde :smiling_face: du hast es ja bestätigt - daher: gleiche kerbe - sag ja nicht dass dein hund ein beisser ist oder?
    (und ich finde diesen ansatz immer noch probierenswert -> für giorgio)


    und btw: ich habe gar keine frage gestellt, daher habe ich auch nicht DIE antwort erwartet?


    denke aber es ist wirklich ein missverständnis und da es ja nicht meine frage war, sondern ich lediglich helfen wollte ist es für mich nun auch ok :winking_face:



    lg
    bernd

    das haut doch in die gleiche kerbe -> die leine vermittelt schutz -> er fühlt sich sicherer und größer -> daher meint er ggf. menschen beissen zu wollen wenn er angeleint ist was er ohne diesen "schützenden arm" nicht tun würde ... :grinning_squinting_face:

    viel fakten finde ich hier leider nicht, würde aber meinen, dass wenn ein hund an der leine beisst er die leine ggf als verlängerten arm des herrchens empfindet und dadurch eher aufmüpfiger ist. ich würde vielleicht mal auf eine schleppleine testhalber umstellen, ob er sich an dieser auch so aufführt - hier kann man ja schnell mal drauf treten damit nichts passiert - hängt aber natürlich auch von der situation ab, ob eine schleppleine geht (genug platz - oder stadtszenario)


    aber wie gesagt eine theorie ohne genug fakten zu haben :smiling_face:


    lg
    bm

    Noch schlimmer: Hier sind auch etliche Huskies-Fans....

    das finde ich an sich nicht schlimm - man kann auch einen husky auslasten ohne an schlittenhunderennen teilzunehmen - man muss sich nur über den bewegungsdrang und beschäftigungsbedarf im klaren sein - dann kann man das natürlich auch mit einer alternative tun. das gilt für alle rassen meiner meinung nach. man sollte nur den grund warum die hunde ursprünglich gezüchtet wurden nicht aus dem blickfeld verlieren - sonst haben wir bald zu allen rassen arbeitslinen und kuschelshowlinien - was ich kritisch sehe.
    auch kenne ich aussis die viel zeit in einer box verbringen weil die züchter das eine tolle idee finden um diese zu kontrollieren - ich finde ein hund sollte sich frei bewegen können.
    egal welche rasse man hat - egal ob mischling oder ahnentafel - ein hund gehört seinen veranlagungen nach gefördert - egal ob mit agility, jagd, oder sonstigen alternativen - sonst wird er beim gassi gehen irgendwann nur noch gleichgültig hinterherlaufen - eine armer hund eben :-/

    ...hört doch mal auf die Retriever als reine Familienhunde und Haushunde zu bezeichnen. Egal ob Labrador oder Golden (nur um mal 2 zu nennen) reden wir hier von intelligenten, ausdauernden Jagdhunden. Sie sind zwar sehr familienfreundlich, total tolerant und leicht zu erziehen. Trotzdem handelt es sich um bewegungsfreudige, ausdauernde Hunde die auch ordentlich Bewegung und Beschäftigung brauchen damit sie ausgelastet sind. Der Golden mehr als der Labrador. Durch ihr gutmütiges Wesen machen sie natürlich viel mit und heulen bei weniger Beschäftigung nicht, aber in meinen Augen sollte man diese schon dementsprechend fördern damit sie ein glückliches Retrieverleben haben. Dass jeder bei diesen Rassen nur noch von Familienhunden spricht finde ich schon etwas bedenklich - dadurch werden diese Rassen auch total überzüchtet, zum Modehund gemacht, doch bleibt ihre eigentliche Passion (Jagd, Wasserarbeit, Apportieren, Aufspüren) leider auf der Strecke und sie werden zu Kuschelhunden abgestempelt, was ihnen absolut nicht gerecht wird :-/
    Nur ein ausgelasteter Retriever ist ein glücklicher Retriever - und der will auch bei -20 Grad im Schnee und Eis beschäftigt werden!


    LG
    Bernd

    sollte passen - zieht sich vorne runter, bekommt auch bald die nächste Größe (sieht man hier leider nicht und habe den hund gerade nicht zur hand :-))


    bei uns ist es so: Kira (LAbrador) ist schon groß und bekommt lediglich eine Retrieverleine die ihr auf dem Feld und bei Wasserspielen komplett entfernt wird - sie lässt sich sehr leicht in jeder Situation abrufen. Lucy (Setter) ist noch klein und
    hat das Ruff Wear Front Range - sie kann nur Vollgas oder Stillstand, daher finde ich im Moment das Geschirr besser als eine Halsung. Gut verarbeitet und angenehm weich für den Hund zu tragen(soweit ich das beurteilen kann :-)).


    LG
    Bernd

    nochmal danke an alle für die sehr freundliche aufnahme :smiling_face:


    JaNu: Ich habe nur etwas ausgeholt, damit klar ist dass ich weiß dass es ein ausdauernder jagdhund ist der auch gefordert werden muss und dementsprechend konsequent erzogen wird :smiling_face:
    (allerdings vergessen die meisten leute die mir das erzählen, dass auch der labrador und der golden retriever ein ähnlich ausdauernder jäger ist und kein reiner familienhund :-))


    und auch ich bin durch einen glücklichen zufall auf diese rasse gestoßen, da wir auf der suche nach einem "sporthund für frauchen" waren, da die labradorin mit ihren 11,5 jahren dafür nun leider zu alt ist :smiling_face:


    lg
    bernd

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