Beiträge von WarumDarum

    Ja wir haben schon oft probiert sie mehrmals über den Tag zu füttern, nur leider schafft sie es dann nicht die Nacht durch zu schlafen, da sie eine sehr schnelle ,,Verdauerin'' ist. Je später sie frisst, desto öfter weckt sie uns in der Nacht und muss raus (wir haben keinen Garten, sprich wir müssen dann immer mit ihr bis in den Wald laufen). Deshalb hat sich die Fütterungszeit auf 11-12 Uhr Mittags eingependelt...sie bekommt natürlich trotzdem über den ganzen Tag verteilt eine gute Portionen an Leckerlies. Auch vor dem Schlafen gehen. Bei der Futterauswahl sind wir leider auch sehr eingeschränkt, da sie ein spezielles Nierenfutter bekommt. Vlt. kennt trotzdem jemand ein Mittel o.ä. was wir ihr vorbeugend geben können. Eignen sich sonst auch Kartoffeln und Reis für den Hund?

    LG

    Nachtrag:

    Wir waren heute noch einmal bei unserem normalen Haustierarzt und dieser sagte, dass die Symptome nicht wirklich fü einen epileptischen Anfall sprechen sondern viel mehr für eine Reaktion auf Umwelteinflüsse, sprich sie hat vermutlich eine giftige Pflanzen gefressen. Da sie öfter an Sodbrennen leidet, frisst sie vermehrt Gras und beißt auch gerne Mal von sämtlichen Pflanzen ab die ihr in die Quere kommen. Vlt. hilft jemandem diese Information.

    Wir werden jetzt intensiver das Thema mit dem Sodbrennen angehen.

    Falls jemand Tipps hat wäre ich sehr dankbar ☺️

    Das Vestibular-Syndrom kann tatsächlich recht schnell wieder in Ordnung werden. Unser alter Schäferhundmix hatte das auch zwei Mal. Das hat sich ähnlich gezeigt wie du es beschreibst. Und war innerhalb von ein paar Tagen wieder in Ordnung. Beim zweiten Mal hatte er eine Kopfschiefhaltung davon behalten. Aber im Grunde ging es ihm beide Male recht schnell wieder gut. Innerhalb von einer Woche ca.

    Ah okay, Dankeschön. Zeigte euer Hund denn das ,,typische Augenzucken''?

    Lg

    Hallo,

    Und zwar hatte meine 8 Jahre alte Berner Sennenhündin vor knapp einer Wochen in der Nacht eine Art ,,Anfall''.

    Symptome waren unter anderem Panik, Hören und Sehen von Dingen die nicht da waren, Taumeln, Lähmungserscheinungen im hinteren Körperbereich und so eine Art Zuckungen/Krampfen im Kopfbereich.

    ,,Gefunden'' haben wir sie morgens gegen kurz nach 5 auf ihrem Kissen im Wohnzimmer als wir zur Arbeit fahren wollten. Sie war die ganze Zeit bei Bewusstsein, hat uns erkannt und war räumlich orientiert.

    Bei der nottierärztlichen Versorgung hat sie ein hochdosiertes Anti-Epileptikum intravenös verabreicht bekommen. Dies zeigte jedoch keinerlei Wirkung. Wir wurden mit den Worten ,,Entspannen sie sich erstmal, warten sie ab und fahren sie nach Hause'' entlassen. Wir sind direkt zu einer anderen Tierarztpraxis gefahren, wo sie stationär aufgenommen wurde. Dort musste sie mehrfach mit hochdosierten Medikamenten ,,schlafen gelegt'' werden, da sie zwischendurch immer wieder aufgewacht ist und weiter ,,krampfte''.

    Erst am späten Nachmittag und nach einigen Stunden Schlaf hat sich ihr Zustand etwas verbessert. Behandelt wurde sie in jede Richtung (Cortison, Vitamin B12, Antibiotikum, Mittel gegen Vergiftungen, Blutuntersuchung, Ultraschall vom Bauch etc.), da die Ursache unbekannt war. Wir konnten sie am Abend wieder mit nach Hause nehmen, jedoch taumelte sie immer noch und war hinten wie gelähmt. Mit jeder Stunde besserte sich ihr Zustand und von Tag zu Tag verschwanden die Symptome bis sie am 4. Tag wieder ganz die Alte war. Bis heute ist sie völlig symptomfrei.

    Der Tierarzt sagte, dass man natürlich 100 verschiedene Untersuchungen machen könnte aber man meist danach auch nicht viel schlauer ist als vorher.

    Natürlich habe ich danach viel recherchiert aber keine einzige Diagnose trifft auf ,,unseren Vorfall'' zu.

    Entzündungen wie das Vestibular-Syndrom (sie zeigte kein Augenzucken) und Hirnhautentzündungen (hatte keinen Steifen Nacken oder Schmerzen) sowie Parasitenbefall oder Infektionen verschwinden doch nicht durch eine zweimalige Gabe von Cortison und Antibiotikum innerhalb von vier Tagen, oder? Diese Erkrankungen müssen doch meist über Monate behandelt werden. Vergiftungstypische Symptome zeigte sie auch nicht, da wie weder erbrechen musste noch Durchfall hatte. Die Blutuntersuchung war unauffällig.

    Ein organisch verursachter Epileptischer Anfall (z. B. Hirntumor) wäre bei der Rasse und dem Alter schon naheliegender, jedoch hat der ,,Anfall'' insgesamt über 8 Stunden gedauert und war völlig ,,immun'' gegenüber dem Anti-Epileptikum. Das ganze ähnelte eher einem Schlaganfall oder als wäre sie sturz betrunken, als einem ,,typischen'' Epi-Anfall. Aber davon gibt es natürlich 100 verschiedene Formen in unterschiedlichen Ausprägungen. Das waren die schlimmsten vier Tage meines Lebens und ich würde gerne wissen, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, dass man sich vlt. austauschen könnte.

    Achso, meine Hündin bekommt seit einem Jahr ein spezielles Nierenfutter, da sie eine beginnende Niereninsuffizienz hat (mittlerweile sind die Nierenwerte aber wieder recht unauffällig). Könnte sie vlt. einen Vitaminmangel aufgrund des doch recht nährstoff- und proteinreduzierten Futters haben? Gebe ihr seit dem auf jeden Fall vorsichtshalber Vitamine (vor allen Dingen B-Vitamine) mit ins Futter.

    Danke für eure Antworten :smiling_face_with_halo:

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