Zusammengehörigkeitsgefühl fördern

  • Bei uns wars damals das Problem mit den beiden Katern. Die waren so langmütig mit dem Hundekind, haben nie gemeckert. Aber Veda war zunächst noch richtig hyperaktiv, sodass ich sie dann auch mal wegnehmen musste. Sie wollte die Kater am Anfang wirklich manchmal zum Spielen zwingen, aber das ging natürlich nicht. Heute ist das aber kein Problem mehr. Und alle drei mögen sich. Kurioserweise kuscheln sich die Kater zum Schlafen einzeln lieber zum Hund, als dass sie zusammen ratzen. Oder belagern das Hundekissen.

  • Habe ab und an auch so ein ähnliches Problem mit meinen Beiden gehabt. Bin auch lange am Ausprobieren gewesen, um in bestimmten Situationen ( Charly oben z.B. Waschbecken, Tisch, Sofa- Toni auf dem Boden / umgekehrt kein Problem) geknurre usw. abzustellen.
    Habe es durch Umorganisierung bestimmter Tätigkeiten wie Kämmen, Pfötchen säubern usw. abgeschwächt und wichtig: ein ruhiges, aber bestimmtes Auftreten, um zu zeigen, dass ich dieses Verhalten nicht dulde.
    Beide sind unzertrennlich und ein tolles Team.

  • Diese Erfahrungen habe ich auch gemacht bei meinen Großen. Aber ich habe gelernt das meine Kleine nunmal ein Eindringling gewesen ist in einem festen Rudel. So wird es wohl bei deinem Rüden auch sein. Ich habe den Fehler gemacht der Kleinen vor den Großen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, und das geht leider nicht. Wenn ich nach Hause kommen, müssen immer die Großen zuerst begrüßt werden, die Großen müssen zuerst ihr Futter bekommen etc. Und die Hunde müssen, solange es nicht ausartet, die Rangordnung unter sich ausmachen. Aber nie vergessen: ich bzw. du bist der Rudelführer! Und so muss es auch bleiben, das habe ich gelernt.

    Unfreundliche Menschen brauchen Freundlichkeit am meisten :thumbs_up:

  • Seltsam.
    Ich behandle meine Hunde alle gleich.
    Wer zuerst begrüßt, wird von mir auch zueerst begrüßt, beim Füttern ist es mir auch egal welche "Rangordnung" er hat.
    Wer zuerst die Tür raus geht oder zuerst ins Haus, ergibt sich jedesmal neu durch die Situation.


    Bei meinen Hunden gibt es keine feststehende "Rangordnung". Da meint jeder mal, er hat was zu sagen.


    Ein paar, von Menschen zusammen gewürfelte Hunde, sind auch kein Rudel.
    Also kann ich auch kein "Rudelführer" sein.

  • Hallo nuelo, meinst du nicht das die Hunde mit der Zeit zu einem Rudel zusammenwachsen?

    Unfreundliche Menschen brauchen Freundlichkeit am meisten :thumbs_up:

  • Hallo nuelo, meinst du nicht das die Hunde mit der Zeit zu einem Rudel zusammenwachsen?

    Denke ich auch ! Neuer Hund dabei Rudel muss zusammenfinden ! Bei mir hat das auch länger gedauert ! Uns jeder Hund ist anders ! Ein Rudel muss zusammenwachsen und das brauch Zeit ! Glaub weniger das Problem ist das der Mensch hier als Rudelführer gesehen wird ! Sondern das die Hunde zusammenfinden !!! Ihren Rang vernünftig klären ! untereinander wo ich jetzt von Hunden im Haus rede !nicht von fremden Hunden auf der Strasse ! Knurrt mein Rüde die Hündinn weg akzeptiere ich das ! Würde er Aggressiver werden würde ich einschreiten kam nie Vor ! Ein Rudel brauch Zeit um zusammenzuwachsen was zusammen lebt !

    Einmal editiert, zuletzt von Sisalem ()

  • wenn ich das schon immer höre! "DIE KLÄREN DAS UNTEREINANDER!" oh man... Ich hab 8 Jahre lang meine kleine Pepa(7 kg), wohne zu Hause, wo wir vier Hunde hatten, sprich sie muss nie alleine sein, ist an das Leben im Rudel gewöhnt! Dann zieh ich aus.... Nehm meine Pepa natürlich mit... Klar geh ich arbeiten und mein Freund auch, also muss sie ca.5 Stunden am Tag alleine bleiben, ziemlich große Herausforderung, für einen 8 Jahre alten Hund, der bisher nie (ganz) alleine bleiben musste! Sie machte kein großes Theater, fing aber an mit Protest-Pinkeln... Nach drei Monaten langen überlegens, entschieden mein Freund und ich uns dazu, uns einen zweiten Hund anzuschaffen. Mein Freund wollte einen etwas größeren.... Wir gingen zu einer Tierhilfe. Ob alt oder jung, Hündin oder Rüde war uns egal. In der Tierhilfe sprang mit dein ein kleiner 3 Monate alter 11 kg schwerer Kerl ins Auge, für den wir uns dann auch entschieden.... Krümel zog ein! Die zwei verstanden sich ganz ok. Von Anfang an wurde klar gestellt, das Pepa in der Rangfolge vor Krümel kommt! Nach den ersten Monaten entwickelte Krümel fast genauso eine starke Bindung zu mir, wie meine kleine Pepa. Die Eifersüchteleien fingen an! (ja, ich glaube daran, das Hunde Eifersucht empfinden!) Krümel probierte in der Rangfolge aufzusteigen, mittlerweile war er fast ein Jar alt und hatte seine knapp 30 kg erreicht... Und ja, jedesmal, wenn er probierte, Pepa herauszufordern, gab es was auf die Nuss! Das schlimmste, was einmal passiert ist, ist das Pepa auf der Wiese rumwurschtelte etwas entfernt von mir, Krümel etwas weiter hinten buddelte... Pepa weiterlief und Krümel im vollem Spurt von hinten angeschossen kam und sie volle Kanne weggerammt hat! Sie ist zwei Meter weit geflogen und ich bin froh, das sie das überlebt hat ohne Verletzungen! Danach, gab es bei mir strikte Grenzen, Krümel hat draußen wie drinnen eine Schleppleine dran, er DURFTE auch zu Hause nur noch bestimmt Plätze belegen. Ich finde, das man weder seine Hunde noch andere Hunde mit seinen eigenen überhaupt irgendwas untereinander regeln lassen sollte.... Meine Hunde verlassen sich drauf, das ich aufpasse, wenn wir Hunde treffen, die auf Ärger aus sind, dann kommen meine Hunde zu mir.... Bei mir gab es bisher (zum Glück) noch nie eine Beißerei oder einen Kampf um sonst irgendwas! Wenn sich manche Leute zu Hause mehr in die Rolle des Rudelführers finden würden, hätten sie vielleicht draußen auch weniger Probleme, das die Hunde draußen alles anpöbeln und dann unter sich regeln wollen! Weniger Beißereien wären der Erfolg, weil der Hund dann mehr Vertrauen auf die Führungsqualitäten ihres Herrchens oder Frauchens hätten....

  • Glaub du hast mich falsch Verstanden ! Ich als Rudelfüher mische mich auch ein ! Aber ein Rudel muss auch zusammenwachsen ! ...Zuviel einmischen wäre nicht gut aber das ist Hund und Verhaltensabhängig ! wenn mein Rüde zeigt er will ruhevor der Hündinn..... mische ich mich nicht ein ! Er darf das zeigen ! Denke du hast mich voll und ganz falsch verstanden und meinen post davor nicht gelesen ......ich hab auch nicht von draussen geredet ! Sondern in meinem Rudel !!!! zwischen meinen Beiden Lg

  • ich hab mich doch auch gar nicht nur auf dich bezogen @Sisalem
    sorry, sollte nicht so rüberkommen...

    Achso Sry dachte weil ich das schrieb *lach* mit dem untereinander Regeln davor habs aber nochmal korrigiert =)

  • :smiling_face: alles gut! Natürlich brauch ein Rudel Zeit zum zusammen wachsen, aber es muss einfach Grenzen geben! Wenn ich einen Hund schon einige Jahre habe und dann ein neuer dazu kommt, ist für mich einfach klar, das der der zuerst da war auch im Rang höher steht. Das heißt er oder sie wird zuerst begrüßt, bekommt zuerst Futter bzw. Leckerlis....

  • dann is gut ...wollte net das du mich falsch verstehst hatte das leider echt auf meinen post davor bezogen ,,,nochmal sry

  • Hallo nuelo, meinst du nicht das die Hunde mit der Zeit zu einem Rudel zusammenwachsen?

    Nein.
    Hast du schon mal ein wirkliches Rudel beobachten können? Oder gar selbst eines gehabt? Es verhält sich ganz anders als ein von Menschen zusammengewürfelter "Haufen"


    Ein wirkliches Rudel besteht nur in einem Familienverband.


    Würdest du denn eine Jagdmeute, die schon oft miteinander gearbeitet hat und einige Hunde befreundet sind, auch als ein "Rudel" bezeichnen? Nur weil Hunde Freundschaften pflegen und nicht gegeneinander sind, ist es immer noch ein Rudel.


    Ich hatte hier schon etwas dazu geschrieben
    Du bist der Rudelführer ......

  • Unfreundliche Menschen brauchen Freundlichkeit am meisten :thumbs_up:

  • Sorry, hier geht es nicht um "meine Meinung" sondern um Wissenschaft und biologische Zusammenhänge.


    Ich wundere mich immer wieder, dass man es ohne weiteres anerkennt, wenn man behauptet, Welpenschutz besteht nur im eigenem Rudel, aber dann nicht weiß, was ein wirkliches Rudel eigentlich ist. Sondern der Meinung ist, zusammengewürfelte Hunde bilden im Laufe der Zeit ein Rudel


    Wie genau würdest du denn deine Erfahrung mit deinem "Rudel" beschreiben? Würde mich nun wirklich interessieren, was dich darin bestärkt, dass du deine Hunde als ein "Rudel" bezeichnest.
    Meine hatte ich schon beschrieben....das Verhalten in einem Familienverband ist ganz anders

  • Hallo,
    ein gutes Beispiel für "echte" Rudel, finde ich, sind Schlittenhunde. Züchter, die ihre Truppe aus eigener Zucht zusammenstellen, haben ein sehr harmonisches Rudel, was man in erster Linie daran merkt, dass es sehr leise und friedlich zugeht, ohne Kläffen und Quietschen. Dagegen gibt es künstlich zusammengestellte Trupps, wahrscheinlich unter dem Aspekt guter Leistungen bei Rennen, da ist die ganze Zeit nur Lärm. Beim Ausspannen müssen die Hundeführer dann sogar darauf achten, wo sie die einzelnen Hunde anbinden, damit die nicht aufeinander losgehen. Die werden auch in getrennten Zwingern gehalten. Das liegt dann wohl daran, weil der Mensch Hunde miteinander verbindet, die sich freiwillig gegenseitig nicht für ein Zusammenleben aussuchen würden.
    Trotzdem denke ich, wenn es passt, können auch fremde Hunde ein super Team werden. Beispiel Wölfe, ein abwandernder junger Wolf, der gerade mal erwachsen geworden ist, sucht sich ja auch eine fremde Wölfin zur Bildung eines neuen Rudels.

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