Analbeutelentfernung Chihuahua

  • Hallo zusammen

    Ich weiss langsam nicht mehr weiter und hoffe auf eine Antwort, welche mir weiterhelfen kann.


    Meinem Hund wurden vor drei Monaten beidseitig die Analbeutel entfernt. Er hatte regelmässig entzündete Analdrüsen und riesige Abszesse, musste regelmässig operiert werden. Nach Rücksprache mit mehreren Tierärzten, habe ich mich dazu entschieden, diese OP durchführen zu lassen.


    Seither kann mein Hund nicht mehr richtig Kot absetzen. Manchmal kommt gar nichts raus und wir müssen zum Tierarzt gehen und oft muss er sich ganz doll anstrengen, dass etwas rauskommt. Er kriegt nach Rücksprache mit dem TA täglich Rudolac über, was den Kot weicher machen sollte aber nichts tut sich.


    Sein Kot ist seit der Operation hart wie Stein - und er leidet extrem an Verstopfungen…


    Vielleicht kann mir jemand helfen oder hat die gleiche Erfahrung wie ich machen müssen..


    Danke und liebe Grüsse

  • Oh ha, das hört sich gar nicht gut an.


    Ich würde es wohl erst mal über Bewegung und Ernährung versuchen. Also mehr Bewegung und Futter das den Kot nicht so fest werden lässt.

    Also bei Trockenfutter Wasser untermengen usw.


    Aber was sagt denn der TA dazu? Du hast deinen Hund mit der Problematik bestimmt schon vorgestellt.

    Und sonst, alles gesund und fit bei deinem Hund.


    Mehr kann ich leider dazu nicht raten, da ich damit noch keine Probleme hatte.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Erfahrungen mit Verstopfung beim Hund habe ich zum Glück nicht, aber ich würde es wie Susa auch über die Ernährung versuchen.


    Hast du denn nach der OP etwas an der Ernährung geändert, ein anderes Futter oder irgendwelche Zusätze? Dann würde ich das als erstes wieder rückgängig machen.


    Ansonsten kannst du es mal mit Karottenpellets versuchen, die haben eine stuhlregulierende Wirkung sozusagen in beide Richtungen.


    Und, falls das für dich eine Option ist: Pansen, Blättermagen oder Leber machen den Kot auch weicher.


    Alles Gute für den Kleinen. :four_leaf_clover:

    :pfote: Pfotenklatscher vom Schneeflöckchen, liebe Grüße vom Frauchen :red_heart:

  • Ich würde es wohl erst mal über Bewegung und Ernährung versuchen. Also mehr Bewegung und Futter das den Kot nicht so fest werden lässt.

    Also bei Trockenfutter Wasser untermengen usw.

    Erfahrung mit Verstopfung habe ich zwar nicht, aber das wäre jetzt auch mein Ratschlag gewesen.

    Magst Du uns vielleicht einmal mehr über deinen kleinen Chi erzählen?

    Trinkt er viel Wasser?

    Frisst er mehr Trocken als Nassfutter und wieviel Bewegung hat der Kleine?


    Mein kleiner Bub frisst mehr Nass als Trockenfutter und ich sorge dafür, dass er ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Deshalb habe ich auch im Schlafzimmer immer eine Schüssel mit frischem Wasser stehen, damit er auch nachts trinken kann, wenn er Durst hat, was ziemlich häufig vorkommt.

    Er hat auch sehr viel Bewegung, denn das ist auch für so einen kleinen Hund sehr wichtig.


    Mich würde auch einmal Interessieren, was dein Tierarzt dazu sagt, ansonsten würde ich einmal einen anderen Tierarzt zu Rate ziehen. Warte auf keinen Fall zu lange, sonst verschlimmert sich die jetzt schon so heikle Situation noch mehr, was auch mehr Schmerzen für den kleinen Bub bedeutet.

    Ich wünsche euch von ganzen Herzen, dass dem kleinen Bub ganz schnell geholfen werden kann. :four_leaf_clover:


    .

    Liebe Grüße, Silvia mit Sammy und Blake!

    Ein Hund der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch der lügt!!!! :Hund-smile:

  • vivijoh

    Mich würde es wirklich sehr interessieren, wie es deinem Hund aktuell geht und würde mich über ein kleines Update sehr freuen.

    Liebe Grüße, Silvia mit Sammy und Blake!

    Ein Hund der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch der lügt!!!! :Hund-smile:

  • Hallo Ihr Lieben


    Vielen Dank für die zahlreichen Feedbacks.


    Wir mussten mein Chi letzten Di zum Tierarzt bringen, wo er wieder einen Einlauf gekriegt hat.


    Seit seiner Operation im Juni kriegt er ausschliesslich Nassfutter über mit einem TL Olivenöl oder 1 ml Rudolac pro Mahlzeit. Seit seinem Einlauf letzte Woche, gebe ich ihm sensitive Nassfutter, tu ein bisschen Wasser in seinen Fressnapf und zusätzlich eine Pipette Paraffinöl. Seither habe ich das Gefühl, dass es besser geht. Trotzdem traue ich dieser Sache noch nicht zu und muss hier erst mal warten, ob das dauerhaft so bleibt. Ich bin der Meinung, dass er normal/gut trinkt.


    Was ich sehr komisch finde ist, dass wenn er keinen Kot absetzen kann, ich ihm Milch gebe oder sonst etwas was für den Hund abführen wirken soll, es einfach nichts bringt… Ich habe ihm schon alles gegeben – leider ohne Erfolg…..


    In der TA-Praxis wo er operiert worden ist, konnten sie mir nicht helfen und wissen auch nicht, was hier der Grund dafür sein kann. Sie haben oft das Problem, dass die Hunde inkontinent werden, aber dass ein Hund immer verstopft ist und z.T. keinen Kot mehr absetzen kann, kennen sie nicht. Diese Woche habe ich noch einen Telefontermin mit dem Chirurgen und der TA… Ich bin echt gespannt was hier raus kommt. Ich kann mir nicht erklären, wieso mein Hund seit der Analbeutelentfernung fast immer verstopft ist und z.T. 2-3 Tage keinen Kot absetzen kann, sodass er dann immer einen Einlauf kriegen muss… diese Operation inkl. Nachkontrolle hat mich fast CHF 2‘000.00 gekostet. Das ist so ärgerlich!


    Mein Chi ist selten alleine zu Hause – ist täglich unterwegs und hat genug Bewegung. Abends gehe ich dann zusätzlich eine grosse Runde spazieren (30 – 45 Minuten). An den Wochenenden sind wir oft unterwegs oder gehen wandern, mein Hund ist immer und überall dabei (er lauft immer – ich trage ihn nicht in der Tasche herum…)


    By the way: Ich empfehle diese Operation keinem……. Lieber die Analdrüsen regelmässig ausdrücken – ist zwar nicht so schön, aber um Welten besser. Ich bereue diese Operation sehr.


    Sobald ich die Antwort auf alles habe, melde ich mich wieder bei euch.. Vielleicht kann ich einer anderen Person weiterhelfen – ich selber habe nichts im Internet gefunden und mir kann kein Tierarzt weiterhelfen.


    Macht‘s gut!

  • Alles Gute für deinen Hund.

    Ich hoffe, ihr findet bald Euren Weg, dass das Häufchen bald besser flutscht.


    Ich persönlich würde mich in diesem speziellen Fall an eine unabhängige Futterberatung (Hilfe: ich komme gerade nicht auf de Fachbegriff) wenden.

    Einlauf ist jetzt nichts, wo ich mich freiwillig anstellen würde.

    Grüße von Heike

    mit Lea

    (und Danah im Herzen)

  • Tut mir leid, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Als mein Hund verstopft war (deutlich weniger Bewegung aufgrund einer Gipsschiene) hat ihm MIlchzucker geholfen aber das hast du ja schon versucht.


    Ich würde mich auch an eine Futterberatung wenden.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Alles Gute für deinen Hund.

    Ich hoffe, ihr findet bald Euren Weg, dass das Häufchen bald besser flutscht.


    Ich persönlich würde mich in diesem speziellen Fall an eine unabhängige Futterberatung (Hilfe: ich komme gerade nicht auf de Fachbegriff) wenden.

    Einlauf ist jetzt nichts, wo ich mich freiwillig anstellen würde.

    Danke Danah!


    Ich würde mich auch nicht freiwillig anstellen, aber das war wirklich die letzte Lösung. Wir haben versucht langsam den Kot rauzudrücken, selbst das ging nicht mehr. Er hat letzten Montag und Dienstag bestimmt 30 Mal versucht Kot abzusetzen und es kam einfach nichts raus. Er tut mir so leid.


    Das werde ich machen, danke.


    Ich habe gestern mit dem Chirurgen abgemacht, dass er nochmals alles kontrolliert und wir dann schauen müssen, ob mein Hund durch das Narkosemittel oder ein sonstiges Medikament so an Verstopfungen leidet. Sie schliessen nicht aus, dass sein Verdauungsakt durch ein Medikament durcheinander gebracht worden ist.. Meine Vermutung ist nach wie vor, dass bei dieser heiklen Operation ein Nerv verletzt worden ist.. We will see.. Ich melde mich auf jeden fall wieder.

  • Tut mir leid, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Als mein Hund verstopft war (deutlich weniger Bewegung aufgrund einer Gipsschiene) hat ihm MIlchzucker geholfen aber das hast du ja schon versucht.


    Ich würde mich auch an eine Futterberatung wenden.

    Ja, wir werden das machen. Ich habe mit meinem neuen TA vereinbart, dass wir einmal pro Woche (3-4 Mal) den Kot ins Labor senden um zu schauen, ob er etwas nicht verträgt.. Machen eine spezielle Analyse, vielleicht finden wir so etwas raus..

  • Danke für deine Rückmeldung. Das du dich dabei blöd fühlst ist total verständlich. Da will man seinem besten Freund helfen und verschlimmert es damit. Aber du bist dran und ihr wertet die Ursache schon finden!

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Nur eine Überlegung:

    Arbeitet die Peristaltik des Dickdarms richtig?


    Wenn die Darmbewegungen den Speisebrei nicht richtig weiter in Richtung Ausgang befördern, entzieht der Dickdarm bei längeren Verbleib zuviel Feuchtigkeit, der Stuhl trocknet quasi im Darm ein und führt dort zur Verstopfung.

    Was im Umkehrschluss bedeutet, dass der Darm saniert und in Gang gebracht werden müsste.

    Vielleicht auch dies in die Überlegung mit einbeziehen.


    Der arme kleine Kerl tut mir so leid.

    Ich wünsche Euch alles Gute!🍀

    Grüße von Heike

    mit Lea

    (und Danah im Herzen)

  • Der arme kleine Kerl tut mir so leid.

    Ich wünsche Euch alles Gute!🍀

    Mir auch und ich wüsche euch von ganzen :red_heart: en, dass der Tierarzt ganz schnell eine Ursache für die Verstopfung findet und dem armen kleinen Kerl ganz schnell geholfen werden kann. :four_leaf_clover: :four_leaf_clover: :four_leaf_clover: :four_leaf_clover:

    Liebe Grüße, Silvia mit Sammy und Blake!

    Ein Hund der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch der lügt!!!! :Hund-smile:

  • Update Basco:


    Halli hallo ihr Lieben


    Ich war gestern beim Chirurgen. Insgesamt war ich eine Stunde dort und wir haben alles durchbesprochen und Basco wurde kontrolliert.


    Seine Wunde scheint noch nicht ganz geheilt zu sein aber sein Schliessmuskel funktioniert einwandfrei. Bei der OP wurden keine Nerven beschädigt, was schon mal grossartig ist.


    Es kann sein, dass mein Hund durch all diese Medikamente eine Störung der Verdauung entwickelt hat. Ich musste ihm 10 Tage vor der OPS schon Antibiotika geben, nach der Operation dann noch weitere 20 Tage. Zudem hat er 3 Tage vor der OP schon entzündungshemmer erhalten und diese dann auch für weitere 20 Tage nach seiner OP eingenommen. Dann kam die Narkose dazu, uns für ca. 6 Tage hat er je nach Bedarf (2-3x pro Tag) ein Medikament erhalten, welches auf Opium basiert, weil er so starke Schmerzen hatte. Unser Ziel ist es jetzt, dass er für mehrere Wochen einen strengen Essensplan hat. Er kriegt nur noch Nassfutter über und Rudolac. Das Ziel ist es, dass wir in einigen Wochen das Rudolac absetzen können und dass sein Darm dann wieder normal arbeitet. Bis dann, kriegt mein kleiner Schatz leider nichts ausser sein Nassfutter über. Ich bin gespannt, wie schnell sich alles wieder reguliert. Zwischendurch hat er noch Leckerlis gekriegt, diese fallen jetzt auch aus.


    Mehr kann ich euch zur gestrigen Besprechung nicht sagen. Ich hoffe, dass ich jetzt endlich ans Ziel komme und die Verdauung von meinem Hund wieder einwandfrei funktioniert.


    Ich wünsche euch einen tollen Tag.


    Liebe Grüsse

    Vivi & Basco

  • Kein Wunder, dass der Darm bei so vielen Medikamenten streikt.

    Da hilft nur eine gründliche Sanierung und tatsächlich keine Experimente mit dem Futter.

    Wenn dann alles richtig verheilt ist, sollten die Probleme der Vergangenheit angehören.

    Gute Besserung!

    Grüsse von Susanne mit Bruno



    Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt

  • Kein Wunder, dass der Darm bei so vielen Medikamenten streikt.

    Da hilft nur eine gründliche Sanierung und tatsächlich keine Experimente mit dem Futter.

    Wenn dann alles richtig verheilt ist, sollten die Probleme der Vergangenheit angehören.

    Gute Besserung!

    Danke Hennesks... Wir nehmen uns die Zeit und die Geduld seinen Darm wieder auf Vordermann zu bringen..

  • Oh ha, da hat er ja echt viel bekommen. Ich drück die Daumen, dass sich durch die strikte Diät alles regulieren kann.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

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