Trockenfutter: wie viele Mahlzeiten?

  • Ein freundliches Hallo in die Runde,

    Unsere Niki ist jetzt 8 Monate alt. Sie hat die erste Läufigkeit und Hitze gut überstanden und pubertiert jetzt vor sich hin.

    Bisher bekam sie 3 x 3El. Trockenfutter pro Tag, das sie gerne und zügig gefressen hat. Seit ca. 1 Woche läßt sie ihr Frühstück links liegen und beginnt erst mittags zu fressen. Kann es sein, dass sie sich selber auf 2 Mahlzeiten umstellt? Aber nur mittags und abends ist doch seltsam. Dann wäre sie ja immer von ca. 20 Uhr bis nächsten Tag ca. 12 Uhr nüchtern? Andererseits will ich ihr Frühstück auch nicht immer mit Joghurt "versüssen".

    Habt Ihr vielleicht eine Idee?


    Liebe Grüße

    Britta

    Wenn Du weißt was Du willst, mußt Du machen daß Du hinkommt (frei nach den Misfits)

  • Wenn sie morgens nicht fressen mag, könnte das eine beginnende Scheinträchtigkeit sein. Das gibt sich dann nach einer Weile wieder, bei manchen Hündinnen dauert es nur ein paar Tage, bei manchen etwas länger.


    Mit 8 Monaten kannst Du aber generell auf 2 Mahlzeiten umstellen (kannst - musst nicht).

    Ich füttere nur morgens und abends und wenn meine morgens nicht fressen wollen, bekommen sie abends etwas mehr.


    Etwas Joghurt kannst Du trotzdem geben. Hier gibt es zum Frühstück selbstgemachten Kefir.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Hallo Uta,

    Danke für die Infos. Von uns aus kann sie auch weiterhin 3 Mahlzeiten bekommen. Wir sind Rentner und haben Zeit. Ich probiere das mal aus, grundsätzlich morgens selbstgemachtes Naturjoghurt mit zu füttern. Bisher habe ich das immer eher als Leckerli angesehen.

    Wenn Du weißt was Du willst, mußt Du machen daß Du hinkommt (frei nach den Misfits)

  • Ich überlasse es meinen Welpen /Junghunden immer selbst, wie oft sie fressen möchten.

    Meiner Erfahrung nach haben sich fast alle mit ca. 6 Monaten selbst auf zwei Mahlzeiten pro Tag umgestellt. Dann gibt es vormittags nur eine kleine Leckerei, damit der Magen nicht ganz leer ist.


    Erwachsene Hunde füttere ich nur einmal am Tag, nämlich abends. Tagsüber gibt es mal was zum Kauen, bzw. ein Frühstücksgutti.

    Wenn sie Joghurt pur gerne mag, kannst du ihr den zum Frühstück geben, und später dann die zwei Tagesmalzeiten.

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Grundsätzlich ist jede Fütterungsart okay solange der Hund damit klar kommt. Meine Drei bekommen zwei Mahlzeiten und abends wenn ich ins Bett gehe noch ein bisschen Trockenfutter oder einen Kauartikel weil sie zum Leererbrechen neigen wenn der Magen zulange leer ist.


    Trockenfutter würde ich grundsätzlich nicht mit irgendwas verfeinern denn es kann sein, dass man sich dadurch einen Mäkler erzieht. Meine Hunde bekommen auch mal etwas "außer der Reihe" wie Hüttenkäse, für Hunde geeignete Essensreste oder Obst und Gemüse aber nie mit ihrem Nass- oder Trockenfutter.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Es gibt auch Hunde, die fressen Trockenfutter verteilt über den Tag. Das geht natürlich nur, wenn sie die einzigen Hunde im Haushalt sind. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern zeigt nur, dass die frühere Vorstellung, dass der Hund nur einmal am Tag fressen soll, Unsinn ist.

    Meine Hunde bekommen zweimal am Tag, aber zwischen durch einen eingerechneten Snack. Liegenlassen kann keiner was, sonst ist es weg. Ebony allerdings braucht dreimal am Tag, wegen ihrer Darmprobleme. Bei meinem letzten Gespräch mit meinem TA meinte der, dass heutzutage Ernährungsphysiologen für Hunde zu dreimal am Tag füttern neigen. Das wäre natürlicher und gesünder für den Magendarmtrakt.

  • Oskar und Nala bekommen auch nur einmal am Tag und teilen sich das ein. Klappt auch zu zweit

    Stimmt, ich muss mich korrigieren. Bei den beiden Hunden unseres Sohnes klappt das auch. Allerdings, als Pflegehund dazukam, war's Schluss mit Aufteilen. Da war alles weg!

  • Vielen Dank an alle für eure tollen Infos und Tipps.

    Das mit dem Mäkler leuchtet mir ein. Deshalb wollte ich das Futter auch nicht öfter "versüßen".

    Ich werde jetzt versuchen, ihr morgens pur Joghurt zu gebenund erst mittags und abends Trockenfutter. Ich bastele mir jetzt aus euren Ideen ein eigenes Konzept.

    Einiges von dem was ihr geschrieben habt, habe ich mir auch schon gedacht.


    Viele liebe Grüße

    Britta

    Wenn Du weißt was Du willst, mußt Du machen daß Du hinkommt (frei nach den Misfits)

  • Es könnte aber auch sein, dass 3x füttern zu viel oder gar nicht nötig ist.


    Wenn ein Welpe/Junghund zu mäkeln anfing, habe ich einfach 1 Mahlzeit weggelassen und schon war die Mäkelei beendet.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Wenn ein Welpe/Junghund zu mäkeln anfing, habe ich einfach 1 Mahlzeit weggelassen und schon war die Mäkelei beendet.


    So mach ich das auch.

    Ein gesunder Hund frisst ordentlich.

    Wenn er anfängt zu mäkeln, hat er nicht genug Hunger - und dann lass ich die Mahlzeit weg.

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Wieder eine neue Sichtweise. Danke dass Ihr mir so lieb antwortet. Jaja, immer diese Ersthundbesitzer. Aber im Ernst: ich probiere Eure Tipps aus. Mal sehen, wo es lang geht.


    Viele Grüße

    Britta

    Wenn Du weißt was Du willst, mußt Du machen daß Du hinkommt (frei nach den Misfits)

  • Jaja, immer diese Ersthundbesitzer.

    Das waren wir alle mal... irgendwann... :winking_face:


    Ich kann aber keine Empfehlung geben, weil ich Welpen nie Trockenfutter gefüttert habe.

    Aber auch beim Nassfutter habe ich nach etwa 8 Monaten auf 2 Mahlzeiten umgestellt.

    Heute Barfe ich und der Tagesbedarf wird bei dem inzwischen adulten Hund auf 2 Mahlzeiten verteilt.

    Grüße von Heike

    mit Lea

    (und Danah Im Herzen)

  • Ein gesunder Hund frisst ordentlich.

    Wenn er anfängt zu mäkeln, hat er nicht genug Hunger - und dann lass ich die Mahlzeit weg.

    So habe ich früher auch gedacht. Jäger haben früher auch behauptet, dass einmal am Tag reiche. Sie behaupteten auch, dass Jagdhund im Zwinger leben müsse. Das ist alles Bullshit.


    Heute sagen Ernährungsphysiologen etwas anderes. Der Magen/Darmtrakt will beschäftigt sein. Der Taktgeber ist die Zeit, die der Magen braucht, um eine Mahlzeit in den Darm zu schieben. Ist der Magen leer, will er gefüllt sein. Wird er es nicht, können unangeheme Folgen entstehen. Bei Pferden kann das sogar dramatisch werden. Da weiß man heute, dass die alten Sichtweisen des Fütterns bei in Ställen gehaltenen Pferden zu Magengeschwüren und Schlimmeres führen.


    Ebony muss dreimal am Tag fressen, wegen ihres Verdauungssystems. Ein Hund, der sein Fressen über den Tag verteilt, zeigt nur, dass er Vertrauen hat, dass es ihm keiner wegnimmt. Es ist richtig, im Moment hat er keinen Hunger, aber wer sagt uns, dass er einen haben muss? Er frisst ein bisschen und wenn der Magen ihm sagt, dass er Füllung braucht, geht der Hund sich was holen. Wie du, wenn du dir einen Snack holst. Du machst du dasselbe , wenn du deinen Teller nicht völlig leerst. Heißt das, dass man dir eine Mahlzeit wegnehmen sollte?


    Der Hund tut das, was ihm gut tut. Ich würde einfach mit dem Flow gehen. Meine Hunde bekommen abends noch ein Leckerli, damit die Zeitspanne nicht zu lange ist und Ebony eine dritte Mahlzeit. Deine Idee, früh Joghurt und mittags und abends eine Mahlzeit ist richtig, nur solltest du die Portionen so einteilen, dass sie ihn nicht übersättigen. Zu viel Futter natürlich führt zur Futterverweigerung bei manchen Individuen. Beobachte einfach die Gesamttagesmenge, dann passt das.

  • Das machen aber nicht alle Hunde ....der Vater meiner besten Freundin hatte zwei Dackel...Atoll und Gustav und hat s Mal drauf ankommen lassen ....immer wieder Futter hingestellt...der eine wusste wann nix mehr ging ..der andere hat reingehauen bis zum Erbrechen.... :smiling_face: LG Martina

  • .der andere hat reingehauen bis zum Erbrechen...

    Das hat weniger was mit Hunger als mit Futterneid zu tun. Oder mit individueller Neigung. Unsere Chica, Dackelmix, würde lieber platzen als etwas liegenlassen, weil's sonst ein anderer frisst. Das geht natürlich nicht.


    Auch bin ich mir sicher, dass es Fresssucht auch bei Hunden gibt. Garantiert. Die ihr Wohlfühl vom Fressen sich holen. Die Kommentare zur Futtermenge setzen stets voraus, dass vernünftig gefüttert wird.

  • Ich könnte kein Futter stehen lassen. Besonders bei Zarie muss ich seit der Not-Kastration aufpassen, sonst wäre sie bald eine Tonne.


    Allerdings zieht sich das Frühstück über einen längeren Zeitraum.

    Um 8 Uhr gibt es für jeden 1 Scheibe Käse und für 3 Hunde 2 Bananen.

    Anschließend für jeden 1/2 Scheibe hartes Brot und wenn ich mein Toastbrot hole, bringe ich für jeden ein kleines Kabberstück mit.


    Nach dem ausgedehnten Spaziergang gibt es dann den Kefir, 1 EL Öl, eine kleine Handvoll Rote Bete - Pellets und jeden 3. Tag 1 Eigelb.


    Gegen 19 Uhr bekommen sie die Hauptmahlzeit und ca. 23.30 Uhr nochmal 1/2 Scheibe hartes Brot.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Wie du, wenn du dir einen Snack holst. Du machst du dasselbe , wenn du deinen Teller nicht völlig leerst. Heißt das, dass man dir eine Mahlzeit wegnehmen sollte?


    Ob man das so vergleichen kann? :thinking_face:



    Es geht in diesem Thread um einen Hund, der plötzlich sein Frühstück nicht mehr mag. Kann ich voll verstehen, weil ich ebenfalls nicht frühstücke. :face_with_hand_over_mouth:

    Da waren meine Eltern schon ratlos, weil "man" ja frühstücken muss, damit man gesund bleibt.

    Nur - ich hatte/habe da halt keinen Hunger, und dann esse ich auch nix.

    Soll ich nun den Hund, dem es genauso geht, dazu zwingen, zu fressen? Nur weil Ernährungsphysiologen der Ansicht sind, der Magen müsse immer gefüllt sein? :thinking_face:

    Da ist mir doch lieber, der Hund frisst zweimal mit Appetit, als dass ich ihm morgens mit Tricks was reinpresse, und er dann mittags wieder keinen richtigen Hunger hat.


    Dann lieber abends ein Gutti als Betthupferl, damit es kein Nüchtern-Erbrechen gibt, und morgens, falls er es mag, wieder ein Gutti.

    Ich kenne fast keinen Hund, der morgens einem Gutti abgeneigt wäre.

    Außer Paul.

    Der mag morgens mal eins - und mal nicht. Das nimmt er dann auch nicht.


    Ich bin da relativ entspannt, und wenn mein Hund morgens nichts fressen mag, glaube ich nicht, dass sich Magenprobleme ergeben, wenn er erst mittags was bekommt.



    Er frisst ein bisschen und wenn der Magen ihm sagt, dass er Füllung braucht, geht der Hund sich was holen.


    Ich weiß nicht, wie es bei anderen Hunden ist, aber bei meinen passiert das nicht ständig. Bei uns ist immer Futter verfügbar, weil immer irgendwas im Garten rumliegt, oder auch verbuddelt wurde. Manchmal liegt das tagelang rum, ohne dass jemand es frisst. Die haben außerhalb ihrer Abendmahlzeit nicht so arg viel Hunger, dass sie ständig mampfen würden.


    Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass es Hunde gibt, die alles Fressbare sofort inhalieren.

    Zu meinen Jungs kam eine Weile ein Spielkumpel. Wenn der hier ankam, war sein erster Weg eine Runde durchs Grundstück, und dabei hat er alles aufgesammelt und inhaliert, was er gefunden hat. :see_no_evil_monkey: Bei ihm wird das mit der ständigen Futter-Verfügbarkeit wohl nicht so gut klappen. :grinning_face_with_sweat:

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

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