Rassen zum drüber nachdenken

  • Wenn ich mit nem Kelpie ankomme bin ich Held der Familie glaub ich. Der muss dann aber Turbo heißen oder war es Diesel? Ich meine eins davon war ein Rüde und das andere eine Hündin? So sollte Luke nach dem Willen meiner halben Familie heißen weil die McLeods Töchter geschaut haben und so wohl die Hunde heißen. Ich fand den Namen aber nicht so toll.

    So im ersten klingt die Rasse interessant aber ich hab eben auch direkt was von "Fachidioten" gelesen?

    Ich selbst habe vermutlich (!) einen Kelpie-Mix, so genau weiß ich das nicht, aber die Optik und das Wesen kommt schon sehr gut hin.


    Ich hab viele Jahre mit ihr getrailt, dann hab ich mal Agility ausprobiert, war aber nicht so unseres.

    Im Moment mache ich sehr intensiv Rally Obedience mit ihr und gehe auch auf Turniere.


    Nebenbei apportieren wir noch Dummies, das liebt sie auch. Außerdem muss sie natürlich bissle Gymastick machen bei mir (als Hundephysio gehört sich das so, dass der eigene Hund sowas kann :winking_face:)


    Ich kenne noch vier weitere reinrassige Kelpies.


    Einer wird im Agi geführt und knallt da ehrlicherweise ziemlich durch, inwiefern der alltagstauglich ist weiß ich nicht... :neutral_face:.


    Die anderen drei gehören Hundephysio-Kolleginnen von mir. Die werden beim Mantrailen geführt, einer geht im Agility, und natürlich können sie auch turnen. Eine dieser Kolleginnen ist gleichzeitig auch Sporthundetrainerin mit Ausbildungszentrum und hat auch Bücher geschrieben (die Beispielbilder im Buch natürlich teilweise mit einem ihrer Kelpies, auch dafür sind sie geeignet)



    Also als Fachidioten würde ich sie jetzt nicht bezeichnen... :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße von Heike und den Mädels

  • Nicht böse nehmen aber du wiedersprichst dir da find ich. Zuerst soll ich mich festlegen was die Rasse mitbringen soll aber dann die Rasse nicht aussuchen wie ein Auto. Genauso kauft man aber ein Auto. Man legt fest was es mitbringen soll

    Ich nehme selten jemandem etwas böse, außer es geht um persönliche Angriffe. Es ist richtig, mit Größe und Energielevel nehme ich bereits eine Auswahl vor.
    Mein Kommentar war mehr philosophischer Natur, und es ist mir klar, dass Viele, die sich ihren Hund im Katalog bestellen (im übertragenen Sinne), sich nicht bewusst machen, was sie eigentlich tun. Der Hund als Ware. Designed. 600 Rassen sind nicht genug, ich muss neue erfinden. Wie die Doodles...


    Der Mensch ist von Natur aus egozentrisch, und er will sich die Natur "untertan" machen, wie es letztlich in der Bibel steht. Hunde- und Haustierzucht sind Beispiele dafür. Und, ja, Hunde eignen sich hervorragend dafür, in ihrer Anpassungsfähigkeit.


    Aber, wie gesagt, eher philisophische Gedanken, und ich mache niemandem einen Vorwurf, der sich seinen Hund aus dem "Katalog" bestellt, solange ihm (oder ihr) bewusst ist, dass manche Rassen eben zu einem Zweck gezüchtet wurden, und die ich entsprechend halten muss, weil sie Bedürfnisse haben. Allerdings fordere ich die Akzeptanz, dass Hunde Individuen sind - und so mancher hat schon erleben dürfen, dass es keine Verhaltensgarantie gibt.


    All good.

  • Je nach Hund bleibt da mit Pech ein gewisses Restrisiko.


    Meine Hündin bspw hat überhaupt keinen Problem mit Besuch, wenn dieser zum engsten Kreis gehört.

    Alle anderen würde sie sehr deutlich zeigen dass sie hier nicht hin gehören, sobald man einmal unachtsam ist.

    Ich sperr sie bei Besuch von fremden Menschen weg und bei Freunden ist erstmal so lange der Maulkorb drauf bis ich ihr vertrauen kann dass das funktioniert ( und unter keinen Umständen lass ich sie mit dem Besuch auch nur kurz alleine).

    Die nimmt das Wachen extrem ernst und findet fremde Menschen grundsätzlich überflüssig ( von denen will sie ihre Ruhe haben, dann sind die egal. Alles Andere beunruhigt sie). Man muss es also mit jedem Menschen neu üben.

    Gut, sie ist da eins der extremeren Exemplare. Sehr unsicherer Hund, alter Schlag, alte Linie, gesundheitliches Wehweh,...

    Aber eben durchaus was, das bei dieser Rasse vorkommt.


    Die meisten Schnauzer die ich kenne sind fremden Menschen desinteressiert. Häufig perse nett, aber kein besonderes Interesse, und kennen auf eigenem Grund schnell keinen Spaß mehr.

    Manche Schnauzer sind so nett, die gehen auch freundlich auf fremde Menschen zu und haben kein Problem damit wenn sie zu Besuch kommen ( wenn sie eingeladen sind). Das ist zum Glück inzwischen Trend. Ursprünglichere Typen, also die unbestechlichen, misstrauisch, scharfen Hof-Wachhunde die sie mal waren sind nicht mehr das was in die heutige Gesellschaft passt, also legen mittlerweile relativ viele Züchter Wert auf Nettigkeit.

    Auch die, sind immernoch sehr wachsam und durch und durch Schnauzer, aber toleranter und netter.

    Könnte ich mit von dem her was ich gelesen hab relativ gut vorstellen. Ich mein, du bist nen Hund gewohnt der wacht, kennst bereits nen Riesenschnauzer, Größe passt, und bis auf das "Dampfwalzenhaftige" und dem evtl vorhandenen Jagdtrieb ( der häufig ausgeprägt aber handlebar ist) wäre das eigentlich ne Rasse die passen könnte.



    Um kurz zu definieren was ich mit grob meine :


    Mittel- und Riese sind die ersten 3 Jahre lang Kängurus mit Sprungfedern. Bruchpiloten, mit endloser Schmerztoleranz.

    Beim Rückruf die Bremse vergessen und ins Schienbein krachen...

    Beim auf die Couch kuscheln ne Kopfnuss bekommen...

    Dass der Junghund wenn er seine 5 Minuten bekommt die halbe Wohnung abräumt...

    Dass er aus nem richtig schmerzhaften Unfall kein mm lernt ( und diese auch häufiger vorkommen)...

    Dass man zur Begrüßung nen Kinnhaken bekommt...

    Beim Aufwachen Pfoten in der Magengrube landen...

    Dass der Hund ungebremst in den Schädel knallt während man sein Spielzeug unter der Couch hervor holt,...


    Das sind alles Dinge, die im Zusammenleben mit einem Schnauzer mehr oder weniger normal sind.

    ( der letzte Punkt war übrigens der Zwerg :see_no_evil_monkey:)


    Die können nicht einschätzen, wie viel Kraft sie haben und glauben sie wären Elfen, dabei sinds halt einfach Elefanten im Porzellanladen. :zany_face:



    Das ist halt was, das muss man mMn mögen.



    Weil die Sennenhunde ja im Raum stehen/standen : Verglichen mit denen finde ich Schnauzer als auch Airedales einfacher managebar im Wach- und Schutzverhalten. Die nutzen in der Regel ganz gut die Eskalationsleiter und sind weniger schnell von 0 auf tackern. Bevor also die Zähne zum Einsatz kommen, wird klar verwarnt. Wenn das nicht reicht, gestellt. Wenn das nicht reicht, wird der Hund deutlicher, macht Scheinattacken, und erst danach werden die Zähne in Betracht bezogen. Es gibt also einen gewissen Spielraum, aber es bleibt etwas, das Management nötig hat, man muss damit rechnen dass sich der Hund nicht immer an die E-Leiter hält, und da könnte man sich auch fragen : Wäre eine nicht-territoriale Rasse ohne Wach- und Schutztrieb nicht einfacher?



    Den Irish Terrier hast du ebenfalls auf der Liste. Viele Terrier sind bspw zwar auch wachsam, jedoch nicht so ernst wie es bspw Schnauzer, Sennenhunde oder Pinscher sind.

    Dafür haben sie allerdings häufig mehr Jagdtrieb und sind nen Tacken eigenständiger.



    Apropo : Wie kam man eigentlich auf die Idee dir nen Deerhound zu empfehlen? Die gehören zu den Windhunden und dürften daher ausgeprägten Jagdtrieb haben ( wenn auch nur auf Sicht).



    Dass Nordische Rassen mit dem Klima nicht klar kommen ist übrigens ein Trugschluss.

    Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :smiling_face:

  • Ich finde es macht gar nicht soviel Sinn, sich zuviel Gedanken zu machen, auch aus meiner eigenen Erfahrung...... oft kommt s ja anders als man denkt....

    Ich mag ja Fell............... viel Fell.... und dann hab ich Fredi gesehen..... das Fell hätte nicht kürzer und borstiger sein können....... die Ausstrahlung.... Bäng ! :smiling_face:

    Und auch bei einem Hund vom Züchter kann es passieren, das man ein Exemplar bekommt, was sowas sogar nicht der Rassebeschreibung nahe kommt... im positiven oder auch im negativen Sinne.....


    Ich glaube im Stillen, vergleichst du auch noch ein bisschen mit Luke, was ja nicht schlimm ist!


    LG MARTINA

  • Wenn Leute in Foren vorab Überlegungen anstellen, welche Rasse zu ihnen passen könnte, dann bin ich immer überrascht, wieviele Rassen bei den Vorschlägen auftauchen.

    Rassen, die ich alle gar nicht kenne. :face_with_hand_over_mouth:


    Wir hatten ja 2020, als Hans so überraschend starb, das Problem, dass wir wegen Corona keinen Boxer bekamen, und da wir ja ohnehin immer mal wieder überlegen, irgendwann mal was Kleineres zu nehmen, haben wir uns echt Gedanken drüber gemacht, was infrage käme.


    Da gab es unter den gängigen Hunderassen schon dermassen viele, mit denen ich mich sehr gut hätte arrangieren können. Sehr unterschiedliche Rassen mit sehr unterschiedlichen Anlagen. Aber ich hätte mich da gut darauf einstellen können.

    Wenn ich dann auch noch bei Rassen gesucht hätte, die ich noch nicht kenne - oh je. :grinning_face_with_sweat:


    Dass es dann doch wieder ein Boxer wurde, war alleine Paul geschuldet. Ich wollte ihm keine Rasse aufs Auge drücken, die ganz anders ist als er.


    Sonst wäre es ein Deutscher Pinscher geworden.


    Einen Fragebogen zur Bewerbung beim Züchter hatte ich schon ausgefüllt.....

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Ich würde einen Spezialist so beschreiben dass er schon die Arbeit verrichten sollte für die er ursprünglich gezüchtet wurde. Wäre jetzt meine Interpretation.

    Dazu gehören für mich Hunde die auch heutzutage eigentlich nur für dieses Ziel gezüchtet werden.


    So ähnlich würde ich es auch definieren mit dem Zusatz das sie sonst mit keiner anderen Auslastung wirklich zufrieden gestellt werden können.

    Beispiel:

    Ich kannte einen Border-Halter der seinen BC in der UO führte auch auf Wettbewerbsniveau (genauer weiß ich es nicht mehr). Er hat immer mit dem Gedanken gespielt mit dem Border auch hüten zu wollen. Ich muss dazu sagen es war ein Show-Border.

    Nun ist er mit dem Hund also an die Schafe und das desinteresse hätte wohl nicht größer sein können.

    Also hat er sich einen Arbeitslinienborder noch dazu geholt. Der war an Schafen das was man von einem solchen Hund erwartet. Naturtalent sozusagen. Diesen wollte er nebenbei ebenfalls noch zumindest hobbymäßig an die UO heranführen musste aber feststellen das ging für diesen Hund gar nicht. Der Hund war ausgeglichener wenn er nicht zu tun hatte als wie an Tagen wo er UO machen musste.


    Je nach Hund bleibt da mit Pech ein gewisses Restrisiko.


    Das ist ja immer so. Ich traue mir da auch durchaus zu später darauf reagieren zu können.

    Die meisten Schnauzer die ich kenne sind fremden Menschen desinteressiert.


    So war Jack auch im großen und ganzen. Desinteressiert. Nicht negativ, nicht ängstlich. Er mochte es auch von uns nicht unbedingt gestreichelt zu werden aber er hat sich im Zweifel auch von Fremden anfassen lassen ohne zu (über)reagieren.


    Auch die, sind immernoch sehr wachsam und durch und durch Schnauzer, aber toleranter und netter.


    Auch da 1:1 zu Jack. Er war ja auch ein Hofwachhund so als Nebenjob. Besitzer hatten eine Motorradwerkstatt. Aber ganz klar war er muss tagsüber Besuch tolerieren was er auch gemacht hat und da fand er Besuch sogar positiver als draußen. Paar Mal hat natürlich wer versucht Nachts einzusteigen und Jack hat seinen Job getan.


    "Dampfwalzenhaftige" und dem evtl vorhandenen Jagdtrieb ( der häufig ausgeprägt aber handlebar ist) wäre das eigentlich ne Rasse die passen könnte.


    Darum geht es ja auch unterm Strich. Ein Hund ist ja keine eierlegende Wollmilchsau. Das man da bisschen Arbeit in das eine oder andere investieren muss ist eigentlich selbstverständlich.

    Ich sag zwar immer das weder Luke noch Jack Jagdtrieb hatten aber Jack ist jedem Graureiher nach wenn man ihn gelassen hätte und Luke war sowieso reizintensiv. Der wäre auch ohne Jagd jeder Bewegung hinterher wenn ich ihn gelassen hätte. Er ist noch Wochen vor seinem Tod einem Blatt das über den Gehweh geweht wurde hinterher gehüpft.

    Zu glauben das so ein Hund nicht auf ein weglaufendes Tier reagiert wäre schon bisschen unrealistisch.

    Und im Wald haben die ja auch ihre Nasen nicht vorher abgegeben und durften ja auch schnüffeln aber sobald ich bei Luke gemerkt habe der steigert sich da in etwas rein hab ich ihn abgelenkt und, was dann das entscheidende ist, er ließ sich eben auch recht einfach von so einer Spur ablenken.


    Um kurz zu definieren was ich mit grob meine :


    Du hast grad weniger Jack als viel mehr Luke beschrieben. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Wobei ich Jack auch erst mit 1,5 Jahren kennen gelernt hab und er war charakterlich ja auch etwas eigen. :smiling_face_with_heart_eyes:


    Die nutzen in der Regel ganz gut die Eskalationsleiter und sind weniger schnell von 0 auf tackern. Bevor also die Zähne zum Einsatz kommen, wird klar verwarnt. Wenn das nicht reicht, gestellt. Wenn das nicht reicht, wird der Hund deutlicher, macht Scheinattacken, und erst danach werden die Zähne in Betracht bezogen.


    Ich hab mich schon mit diversen Leuten unterhalten. Sei es mit dem Besitzer von Lukes Dad oder eben auf Schwarzwaldhöfen die Sennenhunde haben/hatten.

    Teilweise gab es da wortwörtliche Überschneidungen untereinander wie beispielweise das ein guter Wachhund gar nicht nach vorne geht. Der gibt Laut und hält eigentlich Abstand weil

    1. Ein Hund der beißt, kann nicht mehr bellen und dann hört ihn niemand und keiner kommt. Zuerst mal sollen sie optisch abschreckend sein. Und dann sind es in erster Linie mal Alarmanlagen auf 4 Beine nicht mehr und nicht weniger.

    2. Ein guter Wachhund ist auch zu wertvoll um ihn unnötig zu verlieren. Erst wenn der Halter da ist und es zu einer Auseinandersetzung kommt hat der Hund zu helfen weil dann das Menschenleben vor dem Hund steht.

    Einer meinte auch mal was ich glaube was mit einem (schwer) verletzten Hund passiert ist wenn die Leute selber nicht zum Arzt sind?


    Wobei ja auch die verschiedenen Sennenschläge unterschiedliche Aufgaben hatten. Der Große Schweizer war ja zb. in früheren Zeiten auch ein Herdenschutzhund der kann natürlich nicht lange fackeln.



    Apropo : Wie kam man eigentlich auf die Idee dir nen Deerhound zu empfehlen? Die gehören zu den Windhunden und dürften daher ausgeprägten Jagdtrieb haben ( wenn auch nur auf Sicht).


    Ich weiß ehrlich gesagt grad nicht ob ich das Jagdtrieb-Thema im anderen Forum erwähnt hatte um ehrlich zu sein. Ist der Jagdtrieb von einem Sichtjäger ähnlich problematisch wie von einem Spurjäger?


    Dass Nordische Rassen mit dem Klima nicht klar kommen ist übrigens ein Trugschluss.


    Ok. Hab ich aber selber auch schon mehrfach so mitbekommen. Selbst ein Elchhund im, relativ warmen, Dezember ist mal komplett eingegangen als wir diesen getroffen haben.

    Völlig fertig der arme Kerl. Und ich, und auch Luke, wir stehen bzw. standen auf Hitze.


    Ich glaube im Stillen, vergleichst du auch noch ein bisschen mit Luke, was ja nicht schlimm ist!


    Nicht nur im stillen. Ein Nachfolger sollte definitiv in die selbe Richtung gehen. So entstanden auch irgendwann Rassen. Man wollte eine reproduzierbarkeit von Eigenschaften und Lukes Eigenschaften waren in nahezu allen Belangen außergewöhnlich.

    Individuelle Unterschiede sind bei einem Nachfolger aber nicht nur toleriert sondern absolut erwünscht.

    So war es ja auch bei Momo und Lucy. Momo war so eine "1 von xxx" Hündin. Im direkten Vergleich hätte jeder Hund verloren. Aber Lucy war auch toll. Eben anders toll. Oder Luke zu Jack. Ich wusste was sich Luke bei Jack abschauen soll und was nicht. Aber deshalb war Luke nicht besser oder schlechter oder mir lieber als Jack.

  • Ich kannte einen Border-Halter der seinen BC in der UO führte auch auf Wettbewerbsniveau (genauer weiß ich es nicht mehr). Er hat immer mit dem Gedanken gespielt mit dem Border auch hüten zu wollen. Ich muss dazu sagen es war ein Show-Border.

    Nun ist er mit dem Hund also an die Schafe und das desinteresse hätte wohl nicht größer sein können.

    Also hat er sich einen Arbeitslinienborder noch dazu geholt. Der war an Schafen das was man von einem solchen Hund erwartet. Naturtalent sozusagen. Diesen wollte er nebenbei ebenfalls noch zumindest hobbymäßig an die UO heranführen musste aber feststellen das ging für diesen Hund gar nicht. Der Hund war ausgeglichener wenn er nicht zu tun hatte als wie an Tagen wo er UO machen musste.

    Dieses "Phänomen" habe ich schon ein paar Mal beobachten müssen und es lag kein einziges Mal am Hund. Einen Arbeitslinienborder im Sport zu führen, ist etwas ganz anderes, als einen Show- oder Mischlinienborder. Wenn man das nicht kann, macht man den Hund auf Dauer kaputt. Wenn man es hingegen kann, hat man einen mega Partner.

  • Was man halt auch im Sommer immer bedenken sollte : Die meisten Hunde haben Unterwolle.

    Vor allem nordische Rassen haben sehr viel davon. Wenn man die nicht ausbürstet, ist es als würde der Hund mit nem dicken Pullover herum laufen.

    Und klar gibt's dann noch individuelle Neigungen.

    Meine Hündin ist zB kein Sommerhund. Die liebt Schnee und fühlt sich unter 10 Grad erst wohl. Im Sommer lässt sie es entspannter angehen, geht aber auch gern zur Abkühlung planschen. Viele Schnauzer sind so - zwar auch noch hitzetolerant, aber Wohlfühltemperatur ist das nicht.



    Der Jagdtrieb auf Sicht hat den Vorteil dass der Hund sich keine Spur sucht, dafür ist er evtl sofort weg wenn er etwas sieht das sich schnell bewegt. Freilauf ist dann nur in wildarmen, übersichtlichem Gebiet möglich und man muss immer ein aufmerksames Auge haben. Die meisten Windhund Rassen haben eher starken Jagdtrieb.


    Bei der Spur ist das Problem dass einem die Augen nicht viel nützen und es uU reicht wenn der Hund etwas riecht, damit er ( zumindest gedanklich) weg ist.

    Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :smiling_face:

  • Hmmm ich seh das für mich anders ...seit ich nur noch Tierschutz Hunde aufnehme ist es gerade spannend das sie sich nicht gleichen. ..so lerne ich immer neue Dinge dazu ..der jetztige gleicht rein optisch einem der Vorgänger das ist aber eher Zufall Wesen und Verhalten völlig verschieden ...meine ersten Hunde waren Chow s....an der Rasse hängt mein Herz...vlt habe ich nochmal einen vlt auch nicht .... Es spielt auch eine große Rolle was passt zum Hund der bereits da ist. ... Ich hab ja mein Leben lang immer zwei ...hier sagt mein Bauchgefühl was Sache ist ..... Bisher hat s immer gut geklappt.... LG Martina

  • StarskySmilla wie gesagt ich will keinen zweiten Luke sondern einen Hund mit denselben, alltagserleichternden, Kompetenzen wie Luke.



    Viele Schnauzer sind so - zwar auch noch hitzetolerant, aber Wohlfühltemperatur ist das nicht.


    Jack liebte Hitze genauso wie Luke oder ich. Er liebte aber auch Kälte. Ne genauer war beiden beides eigentlich eher egal. :thinking_face: :grinning_face_with_smiling_eyes: Bin jahrelang mit Jack immer zur selben Uhrzeit gelaufen. Zuerst 15 später 14Uhr. Egal ob 35° im Schatten oder -10° und Regen. Solange er Wasser hatte war er happy. Ist aber auch ohne Wasser immer stramm gelaufen (und ja er ist auch bei -10° ins Wasser).

    Nur 2x da hat das Frauchen angerufen weil es sehr stark geregnet hat und sie meinte wir würden sonst unterwegs vermutlich im Regen ertrinken (beim ersten Mal war ich schon mit dem Rad hingefahren und sie war SEHR überrascht mich zu sehen und beim nächsten Mal hat sie angerufen als ich Klamotten schon an hatte :grinning_squinting_face: ). Was Jack geliebt hat war jede Form von Niederschlag. Regen, Schnee und ganz besonders Hagel.

  • Die Rasse sollte eher ein Allrounder sein als ein Spezialist. Sie sollte eine gewisse Intelligenz und Pfiffigkeit mitbringen. Durchaus mit der Kompetenz zu selbstständigem denken und situationskorrektem handeln.

    Charakterlich keine Dampfwalze aber auch nicht zu sensibel. Ausgeglichen. Motiviert. agil, selbstvertrauen aber auch eine gewisse umgänglichkeit.

    Das Fell sollte maximal mittellang aber auch nicht zu kurz und eher pflegeleicht sein. Keine übertrieben temperaturempfindliche Rasse weder im Sommer noch im Winter.

    Ich könnte mir bei dir den Labrador vorstellen. Die Rasse kann, wie alle Hunde, Jagdtrieb haben aber eigentlich ist der bei einem Retriever gut händelbar.


    Und grundsätzlich ist ein Labrador ein Allrounder und ich habe sie schon beim Dummy gesehen (was ja ihre eigentliche Aufgabe ist) aber auch schon beim Mantrailing in Moglis Kurs. Der Hund in dem Kurs ist nicht Hitze- oder Kälteempfindlich.


    Vielleicht wäre für dich ja ein Dual Purpose Labrador interessant. Ich weiß aber nicht inwieweit die wirklich ein "Mittelding" zwischen Show- und Arbeitslinie sind.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Das hab ich schon verstanden, ich hab ja nur erzählt, wie es bei mir ist.......



    Wenn ich nun die Eigenschaften durchlese, die der neue Hund mitbringen soll.... erstmal ist das eine ganz Menge....

    Ausgeglichen z B. das liegt für mich z.B in der Hand des Halters.......klar gibt es sicher welche, die gelassener durch s Leben gehen, aber ich denke , die Beziehung zum Hund trägt eine entscheidend dazu bei...


    LG MARTINA

  • Hallo Crime!


    so von anderen Leuten die meine Einstellung zur Hundehaltung recht gut kennen dürften zu hören was euch so an Rassen einfällt

    Ich kenne dich (noch) nicht und, ehrlich gesagt, interessieren mich Beiträge auch nicht, in denen gefragt wird, was MEIN nächster Hund für eine Rasse sein soll(te). Aber ich habe mir deinen Thread hier doch mal durchgelesen. :winking_face:


    Wenn ich an deine sonstigen Beiträge hier denke fällt mir eigentlich nur eines auf: du willst einen zweiten Luke, zumindest habe ich den Eindruck.


    Und da kann ich nur sagen: Vergiß es! Luke war einmalig und wird es immer bleiben!


    Ich wünsche mir auch eine zweite Hexe, einen zweiten Merlin! Werde ich nie bekommen. :frowning_face: Also offen sein für alles Neue, die Hoffnungen nicht zu hoch hängen, auf das Individuum eingehen und das Beste daraus machen. Letztendlich kommt es eh anders, als man denkt. :winking_face:


    Meine Empfehlung bei der Suche nach einem neuen Hund.


    Liebe Grüße,

    Wulf

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Ich hab den Eindruck man sucht hier einen Hund der ähnlich ist, weil man die Eigenschaften einfach mag.

    Dass der nicht genauso sein wird, ist denke ich klar. Hat ja selber geschrieben dass kein 2. Luke gesucht wird.


    Als Beispiel : Man hatte einen Labrador und stellt fest dass man das was die Rasse aus macht mag, und tendiert dann beim nächsten Hund zum Labrador oder Golden Retriever.

    Nur, dass es in dem Fall ein Mischling war, und dann überlegt man eben ob bspw einer der Sennenhunde passen könnte, weil es ein Sennen Mix war.

    Jack liebte Hitze genauso wie Luke oder ich. Er liebte aber auch Kälte. Ne genauer war beiden beides eigentlich eher egal. :thinking_face: :grinning_face_with_smiling_eyes: Bin jahrelang mit Jack immer zur selben Uhrzeit gelaufen. Zuerst 15 später 14Uhr. Egal ob 35° im Schatten oder -10° und Regen. Solange er Wasser hatte war er happy. Ist aber auch ohne Wasser immer stramm gelaufen (und ja er ist auch bei -10° ins Wasser).

    Nur 2x da hat das Frauchen angerufen weil es sehr stark geregnet hat und sie meinte wir würden sonst unterwegs vermutlich im Regen ertrinken (beim ersten Mal war ich schon mit dem Rad hingefahren und sie war SEHR überrascht mich zu sehen und beim nächsten Mal hat sie angerufen als ich Klamotten schon an hatte :grinning_squinting_face: ). Was Jack geliebt hat war jede Form von Niederschlag. Regen, Schnee und ganz besonders Hagel.

    Niederschlag ist beim Schnauzer sehr unterschiedlich. Meine Hündin findet Regen bspw wirklich ätzend. Gibt noch einige andere die Wasser nur solange toll finden, solange es nicht von oben kommt. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Und dann gibt's noch den Zwerg, der findet Regen lustig, wie es auch andere Schnauzer gibt die Regen mögen.

    Also das schwankt total.

    Auf jeden Fall mögen aber die meisten Schnee und gehen auch gern ins Wasser.


    Wenn du nen Hund suchst der Regen liebt wäre das bspw wieder mehr en Stimme pro Retriever. Je nasser und schlammiger, desto besser. Das is richtiges Retrieverwetter :winking_face_with_tongue:


    Aber, ich kann mir auch gut vorstellen wenn man sich mit dem Typ Hund nicht anfreunden kann. Ich kanns bspw nicht, is einfach nicht meine Art Hund. :upside_down_face:

    Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :smiling_face:

  • Ich hab den Eindruck man sucht hier einen Hund der ähnlich ist, weil man die Eigenschaften einfach mag.

    Dass der nicht genauso sein wird, ist denke ich klar. Hat ja selber geschrieben dass kein 2. Luke gesucht wird.


    Als Beispiel : Man hatte einen Labrador und stellt fest dass man das was die Rasse aus macht mag, und tendiert dann beim nächsten Hund zum Labrador oder Golden Retriever.

    Nur, dass es in dem Fall ein Mischling war, und dann überlegt man eben ob bspw einer der Sennenhunde passen könnte, weil es ein Sennen Mix war.


    100% so ist es. :thumbs_up:

    Wäre Luke ein Rassehund, würde ich einfach nach Züchtern von genau dieser Rasse suchen. So wie jeder Hundehalter der seine Rasse gefunden hat. :smiling_face:


    Wenn du nen Hund suchst der Regen liebt wäre das bspw wieder mehr en Stimme pro Retriever.


    Ja also ich halte es da eher wie Luke. Der war Niederschlag gegenüber deutlich neutraler eingestellt. Es hat ihn nicht gestört weil er immer für Aktivitäten zu begeistern war aber es gab schon so Situationen wo man zur Haustüre raus wollte und er in der Tür erstmal inne gehalten hat so nach dem Motto "Herrchen, also wenns nur ist weil ich Pipi muss, wir könnten auch noch bisschen warten ob es nicht aufhört".

    War man dann aber drin lief der auch stundenlang ohne sich daran zu stören.


    Wobei er jung durchaus mehr Probleme mit Niederschlag hatte aber da ich bewusst keinen Hund wollte der im Regen gar nicht laufen will, durch das Vorbild von Jack und seine sonstige Lebenseinstellung (hauptsache aktiv) war das dann recht ausgeglichen.


    Und so in etwa seh ich das auch. Wenns muss dann muss es und kann auch mal lustig sein aber danach suchen muss auch nicht. :winking_face:


    Aber das ist ein Charakterzug wo man dann später individuell schauen muss.

  • Einen Fragebogen zur Bewerbung beim Züchter hatte ich schon ausgefüllt.....

    Ein Fragebogen würde mich interessieren. Machen das andere Züchter auch?

    Was wird da gefragt?

    Kann ich den Fragebogen bekommen? Das wäre (in abgewandelter Form) vielleicht hilfreich für die Besitzerin von Cairis Schwester Charlotte, die ihren 1. Wurf erwartet und im Umgang mit Welpeninteressenten noch völlig unerfahren ist.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Ein Fragebogen würde mich interessieren. Machen das andere Züchter auch?

    Was wird da gefragt?

    Kann ich den Fragebogen bekommen?


    Mit Züchtern anderer Rassen als dem Boxer hab ich keine Erfahrungen.

    Beim Boxer hab ich noch nie miterlebt, dass ein Züchter einen solchen Fragebogen entworfen hat, allerdings bekamen wir unsere Boxer seit jeher ohne irgendwelche Fragen/Überprüfungen, weil wir durch den Hundesport in der Boxerszene bekannt waren, und uns die Züchter entweder vom Hundeplatz persönlich kannten oder uns an ihre Kollegen empfahlen.

    Und seit 2002 sind unsere Boxer immer vom gleichen Züchter, den wir mittlerweile auch schon seit über 40 Jahren persönlich kennen.

    Von daher weiß ich natürlich nicht, wie das mittlerweile beim Boxer von Züchtern gehandhabt wird.


    Das ist die Pinscher-Zucht, die ich im Auge hatte.


    Pinscher vom Königsherz



    Der Fragebogen ist eine PDF-Datei, die ich nicht verlinken kann.

    Du kannst ihn auf der Homepage direkt anklicken über das Menü oben in der beigen Leiste


    Zucht/Welpen ==> Ablauf Königsherz adoptieren


    Da dann runterscrollen bis "Deine Anfrage bei uns"


    Da ist dann der Menüpunkt "Zum Fragebogen".

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Interessant


    Einige Punkte finde ich gut und wichtig zu wissen ( bspw vorhandene Hunde, wie der Hund sein soll, ob Hundesport geplant ist, Vorerfahrungen, ob man sich vorstellen kann in die Zucht zu gehen oder den Hund untersuchen zu lassen oä).

    Aber andere wären mir persönlich too much.

    Angeben bei welchen Züchtern man schon war, in welchen Hunde Verein man geht, wie viele qm die Wohnung hat....

    Das ist doch eher irrelevant.


    Mir ist so ein Fragebogen neu. Kenne das bisher nur von Tierschutzvereinen.


    Hier ergaben sich die Infos im Laufe von E-Mails, Telefonaten oder persönlich.

    Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :smiling_face:

  • Seit den Lockdowns ist das Interesse an den DP gewachsen und weil sie nicht gerade immer einfach sind und viele Züchter nicht an Hundeanfänger und zum Teil aus Gründen auch nicht an Familien mit (Klein)Kindern abgeben, wird diese Zucht - so meine Vermutung - gleich ein wenig die Spreu vom Weizen trennen wollen.

  • Ja, bei dieser Rasse finde ich das berechtigt.


    Aber bei den Schnauzern bspw hab ich das noch nie gehört.

    Obwohl die Mittel je nachdem den DP's ja doch recht ähnlich sind.

    Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :smiling_face:

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