Katzenlockdown in Brut und Setzzeit

  • Gilt nur für Walldorf, aber ich bin mal Gespannt ob das zum Erfolg führt. Denke es sollte recht schwierig sein freigängerkatzen diese Monate im Haus zu sichern. Da werden sich einige nicht dran halten weil die Katzen die Decken hoch gehen.


    Stadt sperrt Katzen ein: Das ist der Grund
    Lockdown für Katzen? Klingt skurril, doch die Haustiere kriegen nun in einer Stadt Hausarrest. Was es damit auf sich hat, lest ihr hier.
    www.antenne.de

  • Hmmm, ich finde das echt schwierig. Auf der einen Seife nachvollziehbar, weil es ja nur noch drei Brutpaare dieser seltenen Vögel dort gibt - aber auf der anderen Seite ist es meiner Meinung nach keine artgerechte Tierhaltung, wenn die Katze nicht raus darf, vor allem ,wenn sie es gewohnt war - schwierig...

    Viele Grüße von Heike und den Mädels

  • Echt ein schwieriges Thema. Auf der einen Seite müssen die Wildtiere geschützt werden, auf der anderen Seite wollen wir unser Haustiere so artgerecht wie möglich halten...

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Ich finde es natürlich schlimm, dass die Vögelchen vom Aussterben bedroht sind.

    Aber daran sind mit Sicherheit nicht die Katzen schuld, sondern der Mensch.

    Wenn man jetzt mal merkt, dass da nur noch drei Paare brüten, dann ist meiner Meinung nach schon länger was verkehrt gelaufen, was jetzt die Katzen ausbaden müssen.


    Eine Lösung für das Problem hab ich natürlich auch nicht.

    Aber man könnte das zum Anlass nehmen, sich künftig rechtzeitig eine Lösung zu überlegen, die allen Tieren gerecht wird.


    Wenn ich mir vorstelle, dass ich meine Hunde bis August nicht mehr in den Garten lassen dürfte......die würden mir die Bude zerlegen. Aber wenigstens könnten die dann noch an der Leine spazierengehen.


    Wie ist das dann erst bei Katzen, die ja wahrscheinlich den größten Teil des Tages draussen verbringen, und die dann gar nicht mehr raus können?


    Diese Regelung finde ich sehr....ungünstig....um das mal nett zu formulieren.

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Also gefährdete Tierarten zu schützen ist zwar wirklich wichtig aber deswegen 5 Monate Freigängerkatzen einzusperren ist echt keine Lösung.

    Lieber sollte man die Nester suchen und den Bereich darum schützen, vielleicht Futter und Wasser bereit stellen.

    Gerade in der Sommerzeit die Katzen einer ganzen Stadt einzusperren ist echt der falsche Weg. :thinking_face:


    Die Katze meiner Eltern musste damals mal drinnen bleiben und wollte dann durchs gekippte Fenster springen wo sie leider hängen blieb.

    Zum Glück passierte ihr nichts aber es hätte wirklich schlimmeres passieren können und wenn die ganzen eingesperrten Katzen genauso raus wollen muss man alles absichern und kann keine Fenster so einfach mehr öffnen.


    Finde ich schon schwierig. :confused_face:

    Liebe Grüße von Steffi und Abby :slightly_smiling_face:

  • Ich bin froh dass ihr auch hin und her gerissen seid.

    Wenn ich selbst Katzenhalter wäre, würde ich glaub ich meinen Garten zum Katzensicherengehege bauen. Das geht gar nicht den Katzen plötzlich die frische Luft und das „draußen“ zu verwehren.

    Aber was machen alle die keinen Garten haben? Die Tiere drehen doch durch! Und wie viele verwilderte Katzen gibt es? Werden die jetzt alle eingefangen und ins Tierheim gebracht? Also ich weiß nicht…

  • Das kann ich nur unterschreiben.


    Wen ich mir vorstelle, ich müsste meine Mädels 5 Monate einsperren :fearful_face: nach den 5 Monaten könnte man mich dann wahrscheinlich einsperren :grinning_squinting_face:


    Ich hab neulich erst wieder gelesen, dass die Vögel kaum mehr Nahrung für ihre Jungen finden, weil es zu wenig Insekten gibt, vielleicht sollte man darüber mal nachdenken...

    Liebe Grüße von Christina mit Baki


    All you need is Love and a Collie :red_heart:

  • Auch wenn ich hier anecke... Hunde dürfen nicht jagen gehen. Hunde dürfen nicht einfach Wildtiere oder gar Nutztiere reißen. Ein Hund, der ein Reh reißt - die Katastrophe!


    Und Katzen? Die dürfen... natürlich alles kleinere Tiere, die putzige Maus, der Vogel, der Hamster... hoffentlich mal eine Ratte. Warum? Weil Katzen halt so bequeme Haustiere sind. Ein bisschen schmusen, ein bisschen schnurren und sonst einfach raus. Anders als verwilderte Katzen, die sich wie die Wildtiere draußen behaupten müssen, sahnen Freigängerkatzen nur ab.


    Ich sage das bewusst provokativ - und es ist doch was Wahres dran. Schaut doch einmal, wie viel Mühe wir uns mit Hunden geben. Tun das Besitzer von Freigängerkatzen auch? Was tun sie denn, außer Tür auf und zu?


    Wir hatten zwei Freigängerkatzen und sollte es jemals wieder eine Katze bei uns geben, wird sie eine Drinnenkatze mit Katio draußen.

  • Ich sehe es tatsächlich ähnlich wie Murmel

    Klar sehe ich auch dass es für die Katzen nicht geht plötzlich von Freigang auf Hauskatze eingesperrt zu werden.

    Aber ehrlich gesagt wäre ich insgesamt dafür das Katzen keinen unkontrollierten Freigang mehr haben.

    Gar nicht mehr.

    Ich kriege immer die Krise wenn mir eine der blöden Katzen wieder aufs Auto gepisst hat.

    Bei meinen Eltern kackt ein Kater immer in den Garten, Vorgarten, Beete. Wissen sie genau, weil Wildtierkamera. Ist nicht der Fuchs oder so.

    Derselbe Kater sorgt nebenan dafür dass die Kinder sich nicht auf die Terrasse trauen, wenn er da liegt und Tische oder Liegen als Sonnenstelle benutzt, weil es ein riesen Vieh ist der sich offensichtlich von den Kinder gestört fühlt und sie dann anfaucht. Also müssen erst die Eltern raus und den verscheuchen. Mit einem Besen, mit der Hand trauen sie sich auch nicht.

    Leider weiß niemand wohin das Tier gehört.

    Allerdings ist er so wohlgenährt und gut gepflegt, der hat garantiert ein Zuhause.

    Würde ich euch erzählen dass der Nachbarshund sich so benimmt, würdet ihr mir alle beipflichten dass das ja wohl mal garnicht geht und Wart auch sauer auf den Halter.

    Aber bei Katzen kommt halt eher ein "Naja, was willste machen? Sind halt Katzen"

    Ich wäre dafür daß man Katzen entweder drinnen lässt und entsprechend die Wohnung gestaltet oder gesicherte Außenanlagen wie Garten, Balkon oder Gehege anbietet wo die Tiere freien Zugang zu haben.


    Klar ist dies nicht die alleinige Lösung für die hier erwähnten Haubenlerchen oder andere betroffene Wildtiere.

    Siehe Habitatverlust und Verlust von Nahrunggründen.

    Aber es wäre eben ein Baustein das Problem zu lösen und würde einen Teil des Drucks abschwächen.

    Zusätzlich wäre es, neben einer Kastrationspflicht, ein weiterer Schritt das Vorkommen an Streuner- und Straßenkatzen einzudämmen.


    Kann man diesen gesicherten Freauf oder eine entsprechend große und gestaltete Wohnung nicht zur Verfügung stellen, kann man keine Katzen halten.

    So wie man keinen Hund halten kann wenn man alleinstehend und voll berufstätig ist mit 50 Stunden Woche.

    Oder man kein Pferd halten kann, wenn man keinen Stall und Weideflächen hat oder das Geld dafür zu zahlen.

  • In vielen Dingen stimme ich auch zu. Ich ärgere mich auch regelmäßig über die Nachbarskatzen. Eine Nachbarin meinte mal ganz stolz zu mir ihr Kater wäre ein richtiger Tiger, weil er hätte ein Kitz getötet. Wenn ein Hund das gemacht hätte, wäre er gefährlich mit Maulkorb und Leinenpflicht ausgestattet.


    Aber: man kann den Tieren jetzt nicht einfach ihre Freiheit nehmen. Das kann man nicht einfach von jetzt auf gleich beschließen. Die gehen die Wände hoch.

  • Es wäre wirklich schön wenn es für Katzenhalter mehr Regelungen geben würde.

    Ich finde es schon ungerecht von Hundehaltern eine Anmeldung und Steuern zu verlangen während sich ein Katzenhalter im schlimmsten Fall 10 Katzen halten könnte und es juckt keinen.

    Ich bin gewiss kein Fan von Steuern aber dann sollte man sie auch nicht nur von den Hundehaltern verlangen sondern auch von Katzenhaltern.

    Während ich die Hinterlassenschaften von unseren Hunden schon immer eingesammelt habe hinterlassen regelmäßig die Nachbarskatzen ihre Grüße auf unserer Terrasse oder Vorgarten.

    Ich wäre ja statt einer Hundesteuer für eine Haustiersteuer die aber alle Tierbesitzer zahlen müssten. Diese Steuern würden dann an Tierheime gehen oder für Kastrationen von Wildkatzen eingesetzt werden.

    Dann hätte das Geld wenigstens einen guten Zweck.:thinking_face:

    Liebe Grüße von Steffi und Abby :slightly_smiling_face:

  • Ich stimme euch teilweise zu, gerade was die Steuern betrifft, aber so ganz kann man es nicht mit der Haltung von Hunden und Pferden vergleichen. Oder was würdet ihr sagen wenn ich mir einen Hund halte der nur in den Garten darf und damit meine ich nicht so einen großen Garten wie Doris ihn hat, sondern einen Garten wie ihn die meisten Hausbesitzer haben. Oder ich hole mir einen kleinen Hund und bringe ihm bei aufs Katzenklo zu gehen weil ich keinen Garten habe? Da würdet ihr mich steinigen hier im Forum.


    Es muss auf jeden Fall was dafür getan werden, dass Katzen kastriert werden müssen und sich somit nicht mehr unkontrolliert vermehren können. Denn das ist hier auf dem Land echt schlimm.


    Ich hätte unsere kleinen auch am liebsten drinnen gelassen schon alleine aus dem Grund weil ich mir ständig Sorgen mache und weil es mir unangenehm ist wenn sie in den Garten bei den Nachbarn machen. Aber das wäre einfach nicht artgerecht...

    Aber für mich ist es auch klar, dass es nach den drei keine Katze mehr einzieht.

    Liebe Grüße von Christina mit Baki


    All you need is Love and a Collie :red_heart:

  • Als Katzenhalter*in kann man schon einiges Leisten, damit die Katzen selten Tiere töten.

    Die Ernährung der Katze kann (muss aber nicht) das Jagdverhalten eingrenzen. Sprich: Wer seine Katze artgerecht ernährt, kann schon etwas gegen das Jagdverhalten unternehmen.


    Mein Outdoorkatzenklo ist bei den Katzen in der Nachbarschaft heiß begehrt. Wir holen da zwei Mal täglich einiges raus, was nicht nur von unseren Katzendamen stammen kann. Eigentlich müssten wir es noch öfters reinigen bei der Menge, die wir da rausholen. :upside_down_face: Milka ist übrigens größter Fan von unseren Indoorkatzenklos und kommt nach Hause, wenn sie mal muss.

  • Die Ernährung der Katze kann (muss aber nicht) das Jagdverhalten eingrenzen. Sprich: Wer seine Katze artgerecht ernährt, kann schon etwas gegen das Jagdverhalten unternehmen.

    Das soll angeblich ein Irrglaube sein. So wie man einen wohlgenährtem Hund den Jagdtrieb nicht wegfüttern kann. Außer du fütterst sie so fett, dass sie sich nicht mehr rühren können.

    Natürlich überträgt nicht jede Katze Krankheiten und nicht jede Katze geht ununterbrochen jagen. Aber das trifft auch auf Hunde zu. So wie ich meine Hunde unterhalten muss, damit sie mental gesund bleiben, kann ich das auch bei meiner Katze tun. Ich kenne viele Drinnenkatzen, die happy sind. Und auch deutlich älter werden.

    Kann ich Katzen umstellen? Das ist allerdings ein Problem, denn Katzen sind leider nicht so lernfähig wie es Hunde sind. Aber es ist machbar, wenn man sich Mühe gibt und ihr etwas bietet.

  • Also gefährdete Tierarten zu schützen ist zwar wirklich wichtig aber deswegen 5 Monate Freigängerkatzen einzusperren ist echt keine Lösung.

    Lieber sollte man die Nester suchen und den Bereich darum schützen, vielleicht Futter und Wasser bereit stellen.

    Das haben sie versucht. Die Probleme mit diesem Vorgehen sind im Artikel beschrieben.


    Ich sehe das Dilemma der Katzenhalter. Vor allem, dass nicht mal ein gesicherter Freigang erlaubt ist, ist meiner Meinung nach übertrieben.


    Aber daran sind mit Sicherheit nicht die Katzen schuld, sondern der Mensch.

    Ja. Unter anderem die Menschen, die ihre Haustiere unkontrolliert jagen lassen. :winking_face:


    Aber: man kann den Tieren jetzt nicht einfach ihre Freiheit nehmen. Das kann man nicht einfach von jetzt auf gleich beschließen. Die gehen die Wände hoch.

    Das Problem wird seit Jahren kommuniziert. Katzenhalter konnten es aber immer ignorieren, weil ja nur "gebeten" wurde.

    Wenn Bitten keine Veränderung bewirken, dann muss halt "von jetzt auf gleich" das Bitten zur Forderung werden.



    Sagt eine, die sich eigentlich über jede Freigängerkatze freut. Ich mag Katzen. Ich sehe aber auch die Probleme und gerade die satten Wohlstandskatzen jagen zum Teil aus reiner Langeweile und machen dadurch größere Probleme als Tiere, die sich tatsächlich vom Selbstgejagten ernähren müssen.


    Es gibt keine allseits zufriedenstellende Lösung für dieses Problem. Freigängerkatzen 5 Monate lang einsperren (es ist ja nicht mal Gartenaufenthalt erlaubt) ist für die Katze und deren Menschen eine Katastrophe. Geschützte Arten weiterhin nur schlecht schützen zu können ist für die Wildtiere eine Katastrophe.


    Einerseits überleben die Katzen den Stubenarrest wohl deutlich häufiger als die Wildtiere den Katzenangriff. Andererseit stört die grantige Katze natürlich den Menschen sehr viel direkter als die ausgestorbene Haubenlerche. Ganz ehrlich: ich verstehe das Problem. Eine allseits befriedigende Lösung sehe ich nicht.

    Liebe Grüße
    Selkie

    Einmal editiert, zuletzt von Selkie ()

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