Trächtigkeit für uns und unsere Hündin neu :-)

  • Das war nicht als Frage, sondern als Kritik gemeint.

    Entschuldige bitte, das war so nicht erkennbar

    Eine Rotlichtlampe sollte niemals verwendet werden, das ist der erste Fehler, der gemacht wird.

    Eine Zimmertemperatur von 18-20° reicht vollkommen.

    Ja ab der 5. Lebenswoche etwa.
    Anfangs können die Welpen ihre eigene Körpertemperatur noch nicht selbstständig aufrechterhalten, daher ist für eine externe Wärmequelle zu sorgen. Hierfür eignet sich kuscheln mit der Mutter und den Wurfgeschwistern, Wärmelampen oder Wärmeflaschen. Die unmittelbare Umgebung der Welpen sollte in den ersten 4 Lebenstagen ca 29-32 °C betragen. Zwischen Tag 5 bis 10 kann die Umgebungstemperatur langsam auf 27 °C abgesenkt werden. Ab der 5. Lebenswoche reicht eine Raumtemperatur von 22- 25°C aus.
    Quelle Anicura

    Wenn zusätzliche Wärme in besonderen Fällen nötig ist, dann von unter durch eine Wärmeplatte oder auch durch Wärmflaschen.

    Wärmeplatte oder Wärmflaschen sind richtig blöde, denn dadurch kommt es oft zu schweren Verbrennungen (wenn du mir nicht glaubst lies einfach mal das hier: https://www.tierarzt-rueckert.…nde=1489&Modul=3&ID=21304 )

    Ich würde nie einen Welpen aus einem Wurf, der mit Rotlichtlampe aufgezogen wurde, kaufen.

    Und warum nicht wenn ich fragen darf? Ich habe alle meine Hunde (bis auf die Notfälle) von Züchtern die in den ersten Lebenstagen Rotlichtlampen verwenden, ich kann da keine Nachteile sehen.

  • Also 18-20 grad ist schon sehr gering. Empfohlen sind tatsächlich auf allen Seminaren die ich war und in allen Büchern für die ersten Wochen ca. 27 grad. Das kann ich aus der Praxis auch gut bestätigen. Da sind die Welpen zufrieden, die Mama muss nicht durchgehend zum wärmen drin liegen, und die kleinen sind zufrieden.


    Ich nutze weder Rotlichtlampe (dadurch kann der Wurf sehr schnell austrocknen) noch Platten oder Wärmflaschen. Ich dreh einfach die Heizung auf 😂

  • Also 18-20 grad ist schon sehr gering.

    Ja viel zu gering, aber gut muss ja jeder selber wissen. Eigentlich wollte ich in diesem Fred eh nichts mehr schreiben, wollte die Antwort auf meinen Post aber auch nicht unkommentiert lassen.
    Ich bin auch wieder weg, also ein Antwort erübrigt sich in meinem Fall Schattenfell .

  • :red_heart: -lichen Glückwunsch zum Nachwuchs, schön das alles glatt gegangen ist und alle gesund sind.

    Viel Glück weiterhin :four_leaf_clover:

    Berichte gern weiter und Foto' :thumbs_up: s der Rasselbande schau ich mir auch gern an.

  • Ich kann mich zum Thema Züchten überhaupt nicht beteiligen, der jüngste Wurf, den ich für den Tierschutz aufgezogen habe, war fünf Wochen alt. Eine mir befreundete Züchterin von Jagdhunden (Deutsch Kurzhaar und Jack Russell) benutzt keine Wärelampe, die Wurfkiste steht im Haus und notfalls wird geheizt. Eine andere, mehrmals prämierte Rauhhaardackelzüchterin, auch nicht.


    Rotlichtlampe wäre mir viel zu unkontrolliert, denn Welpen können auch überhitzen, oder etwa nicht, wenn sie ihre Temperaratur schlecht regulieren können? Für mich, in meiner Naivität, gehört da ein Gerät hin, das die Wärme reguliert und nicht was, das munter vor sich hinheizt, wenn ich schon meine, dass es zu kalt für die Babys ist.

    Was die Heizdecke betrifft, unsere Ebony, Dobermännin, hat heute noch die Narben von der Heizdecke, die nicht reguliert war und ihr bei oder nach der lebensrettenden Operation die Haut über den Rippen verbrannt hat.

  • Ich bin auch wieder weg, also ein Antwort erübrigt sich in meinem Fall Schattenfell .

    Ich habe so ein wenig den Eindruck, dass Mila1103 meint, ihre Ansicht sei die einzig richtige. Sie möchte auch keine Antwort haben, deshalb nur kurz für die anderen, die hier mitlesen, einige Bemerkungen.


    Kennt Ihr die Bücher von Eberhard Trumler, in denen er zeigt, wie er seine Welpen aufgezogen hat? Sehr aufschlussreiche Versuche und Schilderungen.

    So kalt, wie er es schildert, möchte ich es nicht haben, denn ich will mich einen Großteil des Tages neben der Wurfkiste aufhalten können ohne zu frieren.

    Wärmeplatte oder Wärmflaschen sind richtig blöde, denn dadurch kommt es oft zu schweren Verbrennungen (wenn du mir nicht glaubst lies einfach mal das hier: https://www.tierarzt-rueckert.…nde=1489&Modul=3&ID=21304 )

    Das bezieht sich nicht auf normale Aufzuchtbedingungen.


    Eine Wärmflasche brauche ich nur zum Transport zum TA, wenn das nötig sein sollte und sie wird in ein dickes Handtuch gewickelt und ist mit gut warmem, aber nicht heißem Wasser gefüllt.

    Mein Einzelkind bekam die ersten Tage eine Wärmflasche, wenn ich mit der Mutter zur Morgenrunde unterwegs war.


    Im Haus brauche ich keine Wärmeplatte. Da aber unsere ZO vorschreibt, dass Welpen nur bis zur 4. Woche im Haus gehalten werden dürfen, habe ich im kleinen Holzzwinger in der gut isolierten Hütte eine Wärmeplatte, die ich auf 16° - 25° einstellen kann. Darüber ein Stück Teppich und ein alter Bettbezug.

    Das ist warm genug. Der Raum in der Hütte darf nicht zu groß sein, damit sich die Wärme gut hält.

    Ich habe gerne Winterwürfe.

    Empfohlen sind tatsächlich auf allen Seminaren die ich war und in allen Büchern für die ersten Wochen ca. 27 grad. Das kann ich aus der Praxis auch gut bestätigen. Da sind die Welpen zufrieden, die Mama muss nicht durchgehend zum wärmen drin liegen, und die kleinen sind zufrieden.

    Da sieht man die Unterschiedlichkeit von Seminaren. Ich züchte seit 48 Jahren und da wurde immer auf Seminaren von der Rotlichtlampe strikt abgeraten.

    Und warum nicht wenn ich fragen darf? Ich habe alle meine Hunde (bis auf die Notfälle) von Züchtern die in den ersten Lebenstagen Rotlichtlampen verwenden, ich kann da keine Nachteile sehen.

    Darauf gehe ich gerne ein, aber es würde den Rahmen dieses Threads sprengen.

    Es hängt mit Gesundheit und Stressanfälligkeit zu tun.


    Alle, die es interessiert, können gerne in einem neuen Thread lesen.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Da sieht man die Unterschiedlichkeit von Seminaren. Ich züchte seit 48 Jahren und da wurde immer auf Seminaren von der Rotlichtlampe strikt abgeraten.

    Mir ging es um die Temperatur. Da wird für die ersten Wochen immer 27-29 grad empfohlen.

    Von der Rotlichtlampe wird aber nach wie vor gewarnt, weil die Welpen eben schnell austrocknen können.

  • Mir ging es um die Temperatur. Da wird für die ersten Wochen immer 27-29 grad empfohlen.

    Wenn ich so zurück denke, wurde über die Temperatur nie gesprochen.

    Ich denke, es geht um das wichtige Kontaktliegen der Welpen miteinander und bei der Mutter. Dabei können schon 27-29° erreicht werden. Gerade der enge Kontakt ist am Anfang so wichtig.


    Trumler beschreibt die gesunde Aufzucht bei eisigen Temperaturen und kam zu dem Ergebnis, dass nicht die kalten Temperaturen den Welpen schaden, sondern wenn Feuchtigkeit dazu kommt.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Für seine Zeit war Eberhard Trumler mit Sicherheit eine Koryphäe, aber die Wissenschaft geht ja doch auch weiter und in 30 Jahren gibt es eine Menge neue Informationen, Studien und Beobachtungen, erst Zeit der Zeit des Internets ist es möglich dass diese Beobachtungen auf einfache Art und Weise miteinander abgeglichen werden wodurch ein viel größerer Erfahrungsschatz vorhanden ist.

    Der derzeitige Stand des Wissen ist, dass eine Umgebungstemperatur für die ersten Wochen bei 27-29 Grad optimal ist. Teilweise wird sogar 31 grad für die erste Woche empfohlen.


    Alleine wegen der Herpesinfekion ist eine höhere Temperatur wichtig. Ich bin mir sicher dass die Hündin nicht gegen Herpes geimpft wurde. Herpesviren fühlen sich bei warmen Temperaturen nicht so wohl, bei kühlen jedoch sehr.

  • Ich hatte bei meinen Würfen nie mehr als 22 Grad. Wärmequellen habe ich nie genutzt. Meinen Hündinnen wäre es bei über 22 Grad viel zu warm, besonders in der ersten Zeit nach der Geburt. In dem Fall verlassen die Hündinnen gerne die Wurfkiste, besonders bei externen Wärmequellen, wodurch die Welpen weniger oft trinken und auch der Körperkontakt fehlt.

    Wie gesagt, ich schreibe nur von meinen Bergers.

  • Meine Erwachsenen schwitzen ja auch schnell und sind eher glücklich wenn es kühl ist. Ich hab die erste Woche immer auf ca 27 grad. Das ist für die Mama noch ok. Nach ein paar Tagen, wenn ich langsam sicher werde dass sie aus dem gröbsten raus sind stelle ich die Heizung dann niedriger auf 23-25 Grad. Und mit ca 3 Wochen drehe ich es dann auf 21 Grad. Dabei bleibt es dann bis zur Abgabe. ☺️

  • Doch, ich muss für die Kleinen schon Wärme nutzen, zumindest die ersten 10-14 Tage nehmen Mama und Welpen das gerne an. Die Kleinen kühlen schneller aus als die Großen, das ist halt mal so. Ich nutze kleine elektrische Wärmedecken, die ich unter ein Kissen packe und in der Wurfkiste in einer Ecke anbiete. Mama kann dann selbst entscheiden, ob sie da drauf will mit den Kleinen oder sich daneben oder wo anders hinlegt. Die Decken werden nicht zu heiß, nur "handwarm", sind regulierbar und schalten nach ein paar Minuten automatisch ab. So ist kein Überhitzen oder Verbrennen möglich. Ich habe damit echt gute Erfahrungen und habe das bei allen Würfn bisher so gemacht.

    LG Martina :grinning_face_with_smiling_eyes: und die Schmetterlinge :pfote:

  • Meine Erwachsenen schwitzen ja auch schnell und sind eher glücklich wenn es kühl ist. Ich hab die erste Woche immer auf ca 27 grad.

    Ist es nicht zusätzlicher Stress für die Mutter, wenn es ihr zu warm ist?

    Die Folge davon ist das u.U. fehlende Kontaktliegen.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Ist es nicht zusätzlicher Stress für die Mutter, wenn es ihr zu warm ist?

    Die Folge davon ist das u.U. fehlende Kontaktliegen.

    Nein, 27 Grad finden sie ok und liegen auch durchgehend in der Box und fühlen sich noch wohl und kuscheln mit ihren Kids. Aber mehr geht nicht. Also bei 29 oder gar 31 grad (was ja auch teilweise empfohlen ist) flüchten sie tatsächlich.

    Der Vorteil ist halt auch, dass die Welpen nicht verkühlen wenn sie sich doch mal in der Box verirren.

  • Man darf nicht vergessen, der Hund hat von Haus aus schon eine höhere Körpertemperatur als wir Menschen. Wo bei uns Fieber anfängt (also über 38 Grad) ist beim Hund Normaltemperatur (Hundes 38,0-39,0°C, Katze 38,5-39,0°C)
    Wenn die sich in der Wurfkiste nicht bewegen wird's schnell kalt. Und die Babys können eh nicht regulieren die ersten Tage, die brauchen die Wärme, z.B. durch Kontaktliegen oder an Mama's Bauch)

    LG Martina :grinning_face_with_smiling_eyes: und die Schmetterlinge :pfote:

  • Und die Babys können eh nicht regulieren die ersten Tage, die brauchen die Wärme, z.B. durch Kontaktliegen oder an Mama's Bauch)

    Dem kann ich nur zustimmen.

    Durch das enge Kontaktliegen bekommen sie das, was sie brauchen.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Das mag sich brutal anhören, aber wenn ich sehe, wie viele Hunde ohne menschliche Hilfe und Wärmelampe sich munter vermehren...

    Die Natur kalkuliert Verluste ein, deshalb gibt es so große Würfe bei Hunden, und optimiert den Prozess des Aufziehens nicht umsonst. Natürlich ist für die Hündin eine Wurfhöhle, die sicher keine 27C hat, aber doch eine gewisse Temperaturausgeglichenheit aufweist. Und vor allem Regenschutz. Wir machen eine Wurfkiste, um Zugriff zu haben, was eventuell zu Zugluft und schnellem Auskühlen führen kann. Sicher spielt auch Körpergröße eine Rolle, so kann ich mir vorstellen, dass Welpen von Kleinhunderassen wärmebedürftiger sind, als bei größeren.

    Daher sehe ich durchaus die Notwendigkeit zu wärmen, aber bitte nicht mit Rotlicht.

  • So nun sind sie fast eine Woche alt und das Gewicht hat sich verdoppelt. Sie wiegen jetzt zwischen 700 und 800 gramm. Die Rotlichtlampe habe ich ziemlich hoch gehängt. Unten kommen ca 25 Grad an. Elektrische Heizplatten habe ich auch, verwende ich aber nicht. Habe gemessen, was sie für starke elektrische und magnetische Felder aussenden. Das ist nicht für Menschen gut und so auch nicht für die kleinen zarten Welpen, denke ich. Der Bodenaufbau ist Holz, Styropor, Flies, Knallfolie, Flies, Plane und Kuscheldecke. Die Welpen liegen wild verteilt in der Box, auch unter der Wärmelampe. Sie können sich schon recht gut selbst schützen, mittlerweile, denke ich mal wieder. Aber gut ich mache Rotlicht aus.

    Da fällt mir gerade ein, als ich Eure Argumentationen las, dass ich Imker bin und in unseren Foren gibt es ähnliche Diskussionen. Jeder hat eine andere Meinung und das erstaunliche ist, trotz unserer verschiedenen Meinungen überleben die Völker und es geht ihnen gut.? Und es git immer wieder neue Erkenntnisse.


    So nun warum ich schreibe wieder eine Frage. Mamas Milch reicht nicht mehr, habe ich gerade gemerkt. Seit Tagen (eigentlich wie von Euch empfohlenvon Anfang an) versuche ich sie an die Flasche zu gewöhnen, klappt meist nicht. Sie wollen einfach nicht. Auch an den Zitzenturm gehen sie nicht. Habe ja vom Arzt empfohlenes Royal Kanin. Sie wollen den Nuckel nicht im Mund. Was kann ich tun?

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