Hütehund/Schutzhund für Geflügel

  • Hei :smiling_face:

    Also ich hätte eigentlich mehr Threads in diesem Forum erwartet über "welcher Hund passt zu mir". In meinem Hühnerforum startet jeder fünfte Thread mit dieser Frage :grinning_squinting_face: (Vielleicht hab ich aber das passende Unterforum nicht gefunden :thinking_face: ). Also dieser hier wird auf jeden fall ein solcher. :upside_down_face: Ich versuche mich mal kurz zu fassen.


    Wie ich schon in meiner Vorstellung geschrieben habe, haben wir Geflügel. Für unsere Tiere haben wir ein Stück Land gekauft welches 20.000m2 umfasst. Dieses ist komplett eingezäunt mit (ich glaube) 1m Schafzaun. In diesem Jahr haben wir zum ersten mal unsere Enten dort frei laufen lassen. Das funktionierte auch ganz wunderbar. Und es ging auch zwei Monate gut.

    Dann wurde Ende Oktober in der Nacht unser Zuchterpel und eines seiner Jungtiere von einem streunenden Hund getötet. Nun war die Überlegung, das wir uns einen Hund anschaffen, der die Tiere auf diesem Stück Land beschützten soll.

    Nun ist es so, dass unser Haus nicht auf diesem Stück Land steht sondern 400m weiter weg, ohne direkte Sicht. Unser Haus selbst hat nur 52m2 (da wohnen mit uns noch 3 Katzen :winking_face: ) und das kleine Grundstück drum herum nur 800m2 und davon ist die Hälfte ein steiler Hang. Also wäre dort kein Platz für einen großen Hundezwinger (eventuell könnten wir von unserem tierhassendem Nachbarn ein kleines Stück abkaufen, aber da dürfen wir ihm nicht sagen, dass ein Hundezwinger da drauf soll :thinking_face: :grinning_squinting_face: ) . Die Frage wäre also, könnte der Hund über Nacht auch alleine auf dem großen Stück Land bleiben oder ist das unzumutbar für einen Hund? Wir wohnen ja in Nord-Norwegen, zwar an der Küste aber es kann auch hier ziemlich kalt werden. Und es regnet viiiiiel... :face_with_rolling_eyes:


    Kurz zu unserer Jobsituation: Ich arbeite 7,5 Stunden am Tag, und in meinem 6-Wochen-Turnus sind eine komplette frei Woche und auch eine halbe freiwoche enthalten. Mein Freund ist Selbstständig und könnte den Hund sogut wie immer dabeihaben. Er wäre eigentlich selten alleine.


    Also, falls das alles da oben keinen Hund ausschließt, wäre nun die Frage nach der Rasse interassant.

    Wir dachten zuerst an einen Border Collie, wobei ich schon viele von diesen Hunden erlebt habe, die total einen an der Klatsche hatten/haben weil sie unterfordert sind und ich nicht weiß, ob ich so eine Rasse (geistig) genug auslasten könnte. Ein Kangal wurde mir vorgeschlagen aber den traue ich mir eigentlich nicht, da ich ja eher Anfänger bin und diese ziemlich schwierig zu händeln sein sollen. Nun bin ich eigentlich beim deutschen Schäferhund, wobei ich ein bisschen Bedenken habe, wegen den rassetypischen Hüftproblemen.


    Was denkt ihr? :smiling_face:

  • Was denkt ihr?

    Ich denke, dass die Vorstellung, den Hund jede Nacht auf ein einzelnes Grundstück zu bringen, nicht hundegerecht ist.

    Hunde sind sehr soziale Lebewesen die viel Rudel-/Familienanschluss brauchen.
    Kaum ein Hund wird es toll finden jede Nacht alleine, getrennt von seiner Familie, zu verbringen. Sie gehen genauso enge emotionale Bindungen und Beziehungen ein wie wir Menschen. Die familiären Strukturen sind bei Hunden im Grunde genauso, wie bei uns.
    Ich würde weder meine Kinder, noch meinen Partner jede Nacht woanders hinbringen damit es/er dort ganz alleine, auf sich gestellt, mein Geflügel bewacht.

    Er wäre eigentlich selten alleine.

    Außer halt jede Nacht die 6-7h. Und in der dunklen Jahreszeit sicher noch länger.

    Das finde ich schon sehr viel alleine sein.

    Es gibt sicher ein paar Ausnahmen, wo einem erwachsenen Hund dies nichts ausmacht, der gerne und zuverlässig nächtlich den Job des Bewachers übernimmt. Jedoch wird es schwer sein, einen solchen - bereits erwachsenen Hund - zu finden.

    Für einen Welpen wäre dies nicht möglich.

    Das heißt man holt den Hund und lebt ca. 1 - 2 Jahre mit ihm "normal" in einer Familie im Haus. Und dann wird er jede Nacht von seiner Familie isoliert ...
    Der Hund versteht ja die Welt nicht mehr ...

    Man könnte ihn natürlich sachte an die Situation gewöhnen, ihm "beibringen" was nun seine nächtliche Aufgabe ist. Jedoch sehe ich das bei Hundeanfängern eher kritisch. (ich bin kein Hundeanfänger - mein Hund hat tatächlich gute Wachhund-Eigenschaften - und ich wüsste trotzdem nicht mal, wo ich da anfangen sollte)

    Es gibt Herdenschutzhunde (Kangals hattest du ja bereits genannt) die eigenständig und zuverlässig aufs Vieh aufpassen.

    Jedoch sind die niemals alleine - es sind immer mehrere Hunde.

    Sie sind sehr eigenständig - leben eher mit der Herde als mit dem Menschen.

    Also ich denke, ihr müsst euch entscheiden:


    Wollt ihr einen Hund der auf das Geflügel aufpasst:
    Dann lest euch gut ein, lasst fachkundig euch beraten (am besten bei Haltern, deren Hunde an der Herde arbeiten), schaut auch nach der rechtlichen lage in eurem Land und schafft euch mind. 2 Herdenschutzhunde an die ihrer Aufgabe nachgehen und ansonsten nicht viel mit dem Menschen zu tun haben.

    Oder wollt ihr einen "normalen" Familienhund, der mit euch lebt, euch begleitet, euer Partner wird - dann dürft ihr den nicht jede Nacht isolieren

    Und wenn ihr euch für eins von beidem entschieden habt, kann man nach passenden rassen Ausschau halten.

  • Noch ein Gedanke den ich wichtig finde:

    eventuell könnten wir von unserem tierhassendem Nachbarn ein kleines Stück abkaufen

    Es wird Momente geben, wo der Hund den Nachbarn belästigt/Schaden anrichtet.
    Wenn ihr sehr gut aufpasst und der Hund mitspielt, werden dass sehr wenige Momente sein.(Doch die Realität sieht meist anders aus - gerade bei einem Hund, der jede Nacht selbständig agiert, nicht unter meiner direkten Kontrolle steht).

    Nicht nur das Nachbarschaftsstreit vorprogrammiert ist.

    Ich hätte auch Sorge, dass der Nachbar meinem Hund nachts was antun könnte.
    Giftköder hinwerfen, ihn "laufen" lassen, ...

  • Natürlich würde ich einen Welpen nicht alleine lassen über Nacht :winking_face: Ich ging davon aus, dass ich das nicht extra erwähnen muss :grinning_squinting_face: . Und wir müssten schon mit Welpen anfangen, da sie ja die Vögel als mit zur gehörig Familie ansehen sollen.


    Aber du hast natürlich Recht LotterBommel. Es war wohl nicht wirklich hundegerecht gedacht ihn da ganz alleine zu lassen. :thinking_face: Das macht die Sache dann vielleicht doch komplizierter als ich dachte.
    Wobei zwei Hunde auch kein Problem sein sollten.

  • Geflügel sucht sich noch vor der Dunkelheit einen sicheren Platz und rührt sich erst wieder wenn es hell wird.

    Somit ist der einfachste und sicherste Schutz ein Stall für das Geflügel der, wenn es dämmert, geschlossen wird bis zum nächsten Morgen.

  • 20.000 m^2 ist natürlich eine Hausnummer. Ein Meter Zaun wird selbst von einen Mops übersprungen und ist kein Hindernis. Die Hühner aus der Umgebung flattern mit Leichtigkeit über 1,50 m hohe Zäune. Wie es bei Enten aussieht, weiß ich nicht.


    Ein höherer Zaun könnte helfen, wobei ich auch Hunde kenne, die über 2 Meter hohe Zäune springen können.

    Wenn es ein quadratisches Grundstück wäre, wärst du bei 566 Meter Zaun. Das ist natürlich viel und extrem Kostspielig.


    Ein Border Collie würde ich bei euch gar nicht sehen. Du möchtest einen Hund, der die Enten beschützt und keinen Hütehund, der die Enten treibt.


    Ein Herdenschutzhund könnte ich mir schon vorstellen. Allerdings solltest Du Dich mit der Gesetzeslage auseinandersetzen. Hier in Deutschland können Herdenschutzhunde allein gelassen etwas problematisch sein.

    Von Herdenschutzhunden habe ich wenig Ahnung und würde Dir raten, in deinem Land mal zu schauen, wie andere es handhaben, welche Rassen sie einsetzen und wie es mit der Erziehung aussieht.

  • Wir dachten zuerst an einen Border Collie


    aber den traue ich mir eigentlich nicht, da ich ja eher Anfänger bin

    Oh bitte keinen BC als Anfänger. Da ist dein Bauchgefühl schon richtig. Dieser Hund arbeitet nicht selbstständig und braucht engen menschlichen Kontakt.

    Ein Herdenschutzhund könnte ich mir schon vorstellen

    Auch bitte nein, denn siehe oben, sie ist Hundeanfänger. Ein Herdenschutzhund ist wahrlich kein Anfängerhund.


    Meine Meinung ist eher die von Dalila. Statt hier einen Hund zu nehmen, lieber die Situation des Geflügels ändern.


    Ein Hund müsste hier für die Aufgabe trainiert werden. Und ich denke nicht, dass das ein Hundeanfänger kann. Und ich bin niemals nicht dafür einen Hund nachts alleine, weg von den Menschen zu lassen. Schon gar nicht wenn es einen Tierhasser in der Nachbarschaft gibt.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Also generell kann man Herdenschutzhunden durchaus zumuten nicht beim Menschen zu leben, sondern eben bei der Herde die sie beschützen sollen.

    Sie betrachten die Herde, egal welches Vieh, als ihre Bezugsgruppe.

    HSH arbeiten aber nie alleine an der Herde, zu zweit auch nur in Ausnahmefällen, wenn Grundstück und Herde eher klein und die Gefahr überschaubar ist.

    Sie werden allerdings am besten bereits in einer Herde/Gruppe der Tierart, auf die sie später aufpassen sollen, geboren und auf diese sozialisiert u geprägt.

    Da müsstest du also jemanden finden dessen Hunde nicht in Schaf/Ziegenherden o.ä. geboren werden sondern eben bei Geflügel.

    Könnte vermutlich schwierig werden.

    Und dieser jemand müsste dir zwei Hunde geben, einen Junghund, keinen Welpen, der beim Züchter wenigstens schon Zauntreue und Grundregeln gelernt hat und einen Althund mit Erfahrung. Der den Job schon kennt und den Youngstar weiter ausbildet.

    Wenn man da ganz engagiert ist und richtig Bock auf dieses Projekt hat, geht das meiner Meinung nach auch als Anfänger. Irgendwann muss man ja anfangen.

    Aber es geht eben nicht JETZT.

    Jetzt müsstest du recherchieren und Kontakte knüpfen. Vllt auch gucken mit welchen HSH in den skandinavischen Ländern gearbeitet wird, die dann auch die Witterung abkönnen.

    Dann die Kontakte nutzen zum besuchen und lernen und dann nach vllt nem Jahr entscheiden ob man es macht oder nicht.

    Und dann muss ja erst der passende Welpe fallen und eben noch angelernt werden.

    Also von jetzt an würde ich ca 2 Jahre rechnen, bis die Hunde einziehen könnten.

    Nur habt ihr dann noch 2 Jahre schutzloses Geflügel, womit wir wieder bei Stall und besserer Zaun wären. Und dann bräuchte es eigentlich keine Hunde mehr :grinning_squinting_face:

    (Wobei ich verstehen könnte wenn ihr es trotz besserer Schutzmaßnahmen machen würdet. Ich würde es vermutlich auch tun, einfach aus Spaß an der Sache usw)

  • Ich könnte mir für deine Situation auch nur einen oder zwei Herdenschutzhunde vorstellen. Das sind aber keine Hunde mit denen man ohne Probleme Gassi gehen kann. Herdenschutzhunde haben Wach- und Schutztrieb und das Gewicht eines Herdenschutzhundes muss man auch erstmal händeln können wenn dieser meint, dass sich seinem Menschen keine anderen Menschen nähern dürfen.


    Wir haben im Dorf einen Kangalmix der sich sobald in 100 m Entfernung Hunde auftauchen hinlegt und in die Leine springt wenn sich die Hunde nähern. Wenn Herdenschutzhundrüden erwachsen sind kann es sein, dass sie keine anderen Rüden in ihrem Revier dulden. Und damit meine ich nicht bellen und drohen.


    Wenn du dich über Herdenschutzhunde informieren möchtest google mal nach Mirjam Cordt. Sie hat Bücher zum Thema Herdenschutzhund geschrieben.


    In Deutschland landen nicht wenig Herdenschutzhunde nach einem Beißvorfall im Tierheim und bleiben dort auch länger.


    Ich würde die Höhe des Zauns erhöhen und einen Stall für deine Enten bauen.


    Bei mir im Dorf leben Hühner in Freilandhaltung. Sie sind nachts in ihrem Stall und das Gelände hat einen ca. 2 m hohen Zaun mit Strom. Eventuell auch mit Untergrabschutz, das weiß ich aber nicht. Ich gehe dort regelmäßig beim Gassigehen vorbei und habe noch nicht gesehen, dass der Zaun durch einen Wolf oder einen Hund beschädigt war.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Was für ein Zufall, da habe ich erst letzthin auf FB von jemanden gelesen, der Maremmas und Pyrennees sehr erfolgreich für diesen Job einsetzt. Er sucht dabei gezielt nach älteren Hunden aus dem Tierheim, wobei er stets vier Hunde ab, die im Schichtbetrieb arbeiten.


    Diese Art von Hunden sehen die Tiere, die sie beschützen sollen, als Fammilie an, und der Besitzer muss sich bemühen, dass er auch dazu gehört :D.

  • Uff, das war jetzt ne Menge Input :grinning_squinting_face:


    Schon echt schade, da hat man die Ressourcen und genug Platz und dann hat man auf der einen Seite einen Nachbarn, der Tiere nicht mag und sich wegen jeder Kleinigkeit beschwert und auf der anderen Seite einen, der seinen mordenden Hund (ja, er hat schon viele andere Haustiere und Wildtiere auf dem Gewissen) jede Nacht illegaler Weise frei durch die Gegend streunen lässt.

    Da hat man als Tiermensch hier wohl echt das große Los gezogen… :unamused_face:


    Bin schon irgendwie traurig darüber, aber bevor ich einen gestörten Hund “produziere” oder jemand zu schaden kommt, lass ich's lieber sein. Vielleicht ergibt sich irgendwann man die Gelegenheit oder etwas verändert sich, sodass die Chancen besser stehen.


    Ich denke ich werds mal mit 600m Stromzaun probieren :winking_face:, vielleicht hilft das ja.


    Vielen Dank für den superherzlichen Empfang! :red_heart: :smiling_face: Vielleicht finde ich ja andere Themen zum mitreden, wo es nicht um Hunde geht... Tiger oder Löwen zB :upside_down_face:


  • Für die Aufgabe sehe auch ich höchstens Herdenschutzhunde, idealerweise nicht einer allein. Ohne dass ich große Ahnung hätte, denke ich, dass in dem Fall 2 kleinere Maremmanos passen könnten, die sind meines Wissens nicht so knackig wie viele andere Herdies. Aber sowas können dir Herdenschutzprofis genauer sagen, da solltest du Kontakt zu Leuten suchen, die sich damit wirklich auskennen.


    Allerdings gibt es einige Probleme.


    Erstens müsstest du das Grundstück hundesicher einzäunen. Denn Wachhunde im Zwinger helfen dem Geflügel im Ernstfall nicht, die müssen sich überall da bewegen können, wo sich auch das Geflügel bewegt. Wenn der Angreifer wirklich ein Hund ist, dann kannst du dir eigentlich die Anschaffung von "Geflügelschutzhunden" sparen und ausschließlich auf den hundesicheren Zaun setzen. Denn der Zaun, der deine Hunde im Gelände hält, der hält auch fremde Hunde draußen. :winking_face: Soll heißen: wenn du das Grundstück für einen Hund vorbereitet hast, dann brauchst du den Hund gar nicht mehr für die geplante Aufgabe.


    Zweitens reicht es nicht, den/die Hunde einfach auf das Grundstück zu packen und fertig. Du musst dich trotzdem täglich um die Hunde und deren Bedürfnisse kümmern. Wenn du das ernsthaft überlegst, dann solltest du dich vorher in Herdenschutzkreisen ausgiebig informieren, wie du die Hunde richtig an ihre Aufgabe heranführst und wie du das für die Hunde und das Geflügel passend gestaltest. Zwinger ist eh keine Lösung, dann müssen die Hunde im Zweifel zugucken wie ihr Geflügel geholt wird.


    Drittens könnte sich der hundehassende Nachbar von den Hunden gestört fühlen. Die werden Alarm schlagen, wenn sich was ungewöhnliches in der Umgebung zeigt und wenn der Nachbar sowieso keine Tiere mag, könnte das unschön werden.

    Liebe Grüße
    Selkie

  • Muss Dein Hund denn unbedingt die Aufgabe haben, dass er das Geflügel bewacht?

    Ich lese aus Deinem Posts heraus, dass Du im allgemeinen ein Hund wünscht - vielleicht sogar einfach einen Familienhund?

    Dein Hund wäre wenig alleine, was schon ein guter Luxus ist.

    Es gibt so viele unterschiedliche Hunderassen und -typen.


    Ein Familienhund ist kein langweiliger Hund. Du kannst den Tricks beibringen, mit ihnen Rad fahren, joggen gehen, wandern gehen. Sie können auch weitere Aufgaben erfüllen. Ein Border Collie kann die Wachteln treiben z.B., wenn du ihn passend ausbildest. Border Collie gibt es zumindest in Deutschland in unterschiedlichen Linien: Die Show Linie, wo es mehr nach Optik geht als um Hüteverhalten und die Arbeitslinie.

  • Ich finde es für einen Herdenschutzhund durchaus zumutbar Nachts bei dem Geflügel zu bleiben.

    Schließlich sind sie genau dafür gezüchtet.

    Feridwyn informiere dich doch einfach mal über die verschiedenen Herdenschutztypen :smiling_face: .


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    MfG Melanie mit Blacky&Geordi im Herzen & Joran an meiner Seite
    Manchmal lese ich über jemanden, der mit großer Autorität sagt, dass Tiere keine Absichten und keine Gefühle haben, und ich frage mich:" Hat der Typ denn keinen Hund?"(Frans de Waal)

  • Naja, die Idee mit dem Geflügel bewachen kam mir halt als unsere Enten getötet wurden. Vorher wünschte ich mir einfach nur einen Freund weil ich wirklich kein Menschen-Mensch bin, eher ein Tier-Mensch. Ich meine, meine Hühner und Enten sind toll, aber... naja, hören schlecht zu :grinning_squinting_face: und Katzen... naja Katzen halt :winking_face:


    Ich bin halt auch die meiste Zeit alleine, aber aus eigenem Wunsch. Und alleine is halt doch langweilig :frowning_face: daher wünsche ich mir einen Hund, und der soll halt überall dabei sein :red_heart: Aber ich glaube solange ich diesen grummeligen Nachbarn habe, kann ich das vergessen :face_with_rolling_eyes: .

  • Ich finde es für einen Herdenschutzhund durchaus zumutbar Nachts bei dem Geflügel zu bleiben.

    Schließlich sind sie genau dafür gezüchtet.

    Feridwyn informiere dich doch einfach mal über die verschiedenen Herdenschutztypen :smiling_face: .


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    Das werde ich auf jeden Fall machen :smiling_face: Danke, ein tolles Video! So viele Hühner habe ich natürlich nicht, aber es war interessant das die Hunde einfach von Zigene auf Hühner umgestellt haben. :face_with_open_mouth:

  • Und auch zwei Hunde wollen bei Ihrem Rudel sein..................



    LG MARTINA

    Nur, dass bspw HSH das Geflügel, Schafe etc. als ihre Herde sehen. Die brauchen den Menschen nicht und wollen entsprechend auch nicht beim Menschen, sondern beim Vieh sein.


    Wobei ein arbeitender HSH natürlich auch nicht gerade der normale Familienhund ist, den man überall mit hin schleppt.

    Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und den Flusen.

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  • ATuin
    Ja für zwei Herdenschutzhunde wäre die Nacht alleine in Ordnung - wie in deinem Video. Für Einen alleine finde ich es nicht.
    Es wird oft gesagt, dass Herdenschutzhunde das vieh als ihre familie/Rudel ansehen. Ich zweifel da etwas. Ich meine, es sind doch zwei völlig unterschiedliche Arten - die kommunizieren völlig anders miteinander.
    Und Kommunikation ist der Ausgangspunkt für eine Beziehung.

    Ja, der Hund ist genial darin, sich der Kommunikation des Menschen anzupassen.

    Aber meint ihr, der Hund kann sich auch so extrem an andere Arten anpassen? - ich bezweifel das - kenne mich aber mit HSH auch gar nicht aus.

    Ich habe nur immer im Ohr das früher gesagt wurde "Meerschweinchen und Kaninchen kann man zusammen halten - die spielen dann miteinander und sind nicht alleine" - Ne, heute weiß man, dass die andere Spezies eben keinen echten Sozialpartner ersetzt. Aber ist vielleicht auch ein extre Thema wert?

    Aber ich glaube solange ich diesen grummeligen Nachbarn habe, kann ich das vergessen

    Aber wieso denn?
    Schwierig ist es doch nur, wenn du den Hund lange (Nächte lang) selbständig, außerhalb deines Einflussbereiches, agieren lässt.

    Das ist - zumindest hier in DE - ja gar nicht üblich.
    Du sorgst halt dafür, dass der Hund den Nachbarn nicht belästigt und gut ist.

    Also wenn du wirklich einen Hund als Alltagsbegleiter/Sozialpartner/Freund möchtest (und nicht nur als nächtliche Alarmanlage :winking_face: ) dann würde mich ein Nachbar vermutlich nicht abhalten.

  • Bin schon irgendwie traurig darüber, aber bevor ich einen gestörten Hund “produziere” oder jemand zu schaden kommt, lass ich's lieber sein. Vielleicht ergibt sich irgendwann man die Gelegenheit oder etwas verändert sich, sodass die Chancen besser stehen.

    Ich finde gut, dass du nicht an der Idee des Hundes zum Schutz für das Geflügel festhälst. Leider entscheiden nicht viele Menschen FÜR den Hund.

    Naja, die Idee mit dem Geflügel bewachen kam mir halt als unsere Enten getötet wurden. Vorher wünschte ich mir einfach nur einen Freund weil ich wirklich kein Menschen-Mensch bin, eher ein Tier-Mensch. Ich meine, meine Hühner und Enten sind toll, aber... naja, hören schlecht zu :grinning_squinting_face: und Katzen... naja Katzen halt

    Dann wäre ja eher ein "kleiner" Menschenbezogener Hund etwas für dich. Der dich begleitet, bei dir ist und das Geflügel nur mal mit dir besuchen geht.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

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