Alleine sein üben

    • Hallo, Leute ich bin neu hier und muss mir noch etwas Überblick verschaffen über dieses Forum.Ich habe folgendes Problem habe ein welpen 10 monate und wollte schrittweise das allein sein üben. Aber mein Welpe rennt /läuft mir immer hinter her sobald ich den Raum verlasse er kann nicht entspannen und sobald eine Tür zu geht fängt das jaulen an. Wenn ich ihn weg schicke auf die Decke hält es nicht so lang an. Leider springt er auf Leckerlis nicht an.. Egal was ich dort hin tue. Was soll ich nun tun? Habe immer wenn ich in den Raum rein ignoriert nicht gelobt trotzdem weiß ich nicht weiter. Würdet ihr tips geben vielen dank. Lg



    Antworten

  • Erstmal herzlich willkommen bei uns. :hello:


    Dein Hund ist mit 10 Monaten kein Welpe mehr oder ist er 10 Wochen alt?


    Wie lange ist dein Hund schon bei dir? Falls er erst 10 Wochen alt ist und erst seit kurzer Zeit bei dir dann würde ich mit dem Alleinsein üben noch ein paar Tage warten. Auch falls er 10 Monate alt ist und erst seit kurzem bei dir.


    Wenn er schon längere Zeit bei dir ist dann würde ich erstmal damit anfangen, dass du in der Wohnung häufig den Raum wechselst. Das solange bis dein Hund es aufgibt dir dabei hinterher zu laufen. Türen machst du erst dann hinter dir zu wenn du z.B. von der Küche ins Wohnzimmer gehen kannst ohne dass dein Hund dir hinterher läuft. Den Hund beachtest du nicht wenn du von einem Raum in den anderen gehst denn er soll lernen, dass es normal ist dass du mal in einem anderen Zimmer bist und er nicht immer in deiner direkten Nähe.


    Wenn du anfängst die Tür hinter dir zu schließen dann nur kurz und den Hund auch ignorieren. Erwarte am Anfang nicht zu viel und steigere dich kleinschrittig.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Vielen Dank für Ihre Antwort ich tue diese folgenden Schritte schon er ist 10 wochen und wie gesagt leider bleibt er nicht an einem Platz sondern läuft nur ständig hinter mir her er kann sich nicht entspannen immer in direkter nähe als würde er mich ständig kontrollieren. Ich habe bereits versucht sein Körbchen mit kaustangen positiv zu verstärken aber leider ohne Erfolg würde mich über weitere Tips freuen

  • Schnapp dir ein Buch und lese dieses, wenn du durch die Wohnung läufst, ohne die Türen zu schließen. :smiling_face:


    Geduld und Humor sind im Zusammenleben mit Hunden ganz, ganz wichtig! :thumbs_up:
    Hundeerziehung ist kein Wettbewerb. Bei einigen Hunden klappt es schnell, andere brauchen länger. Vergleiche dich und deinen Hund niemals mit anderen Hund-Halter-Gespannen.

  • Es ist völlig normal, dass ein 10 Wochen alter Welpe nicht allein bleiben kann und dir hinterherläuft. Du brauchst viel Geduld.


    Ich halte nichts davon einen Hund zum Allein bleiben in sein Körbchen zu schicken. Du kannst ja nicht kontrollieren ob der Hund in dem Körbchen bleibt wenn du nicht da bist. Ich möchte, dass meine Hunde von selbst zur Ruhe kommen und sich hinlegen.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Ein Welpe mit 10 Wochen ist ein Baby. Bis vor Kurzem war es noch geborgen bei der Mama...zusammen mit seinen Geschwistern....und nun ist es ganz auf sich alleine gestellt.
    Nun möchte sich der kleine Hund dir anschließen. Deshalb sucht er ständig den Kontakt zu dir.
    Das würde ich an deiner Stelle nutzen zum Bindungsaufbau.
    Wenn ich Welpen in diesem Alter habe, fördere ich deren Drang nach Kontakt eher, als dass ich ihn unterbinde. Ich mag es, wenn sie mir auf Schritt und Tritt nachlaufen. Ich streichle sie, spreche mit ihnen, sorge dafür, dass sie sich ständig mir anschließen.
    Ich gebe ihnen die Geborgenheit, die ihnen fehlt, nachdem sie die Mama und die Geschwister verlassen mussten.
    Je älter der Welpe wird, desto selbstständiger wird er, und dann hört das ständige Nachlaufen ganz von selbst auf.


    Nimm den Kleinen erstmal als das an, was er ist: Ein Baby, das im Moment einfach viel Nähe braucht, um sich sicher und gut aufgehoben zu fühlen.


    Zur Ruhe kommt er von selbst, wenn er tagsüber genügend Gelegenheit hat, sich altersgemäß zu bewegen und seine Umwelt zu erforschen. Dann wird er zwischendurch immer mal wieder einschlafen. Wenn er sich nicht hinlegen will, ist er eben nicht müde.

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Wenn du magst, kannst du ja gerne weiter über deinen Kleinen berichten. :smiling_face:


    Sich über die Entwicklung von Welpen auszutauschen, macht immer Spaß.
    Mein Rudi hat auch gerade die erste Welpenzeit hinter sich gebracht. Von daher kann ich sehr gut nachfühlen, wie es dir im Moment geht. :grinning_squinting_face:
    Auch die Userin "Schattenfell" hat eine kleine Dame, die in diesem Alter ist.


    An Austausch über Erfahrungen mangelt es hier also sicher nicht.
    Falls du Lust hast, kannst du also ruhig in die Tasten hauen. :thumbs_up:

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Ja danke gerne ist halb manchmal nicht einfach nachzuvollziehen was gerade das richtige ist. Draußen hört er nicht und in der wohung kann er ohne mich nicht.... Er hat auch ma die Mülltonne angejault da hab ich nicht ganz verstanden was er wollte mit leckerlis komm ich leider auch nicht weit er reagiert nicht drauf..

  • Draußen hört er nicht

    Dein Welpe ist 10, inzwischen vielleicht 11 Wochen alt. Grundgehorsam lernen Welpen nicht über Nacht. Alleine durch die Pubertät wird es 2 bis 3 Jahre dauern, bis dein Hund größtenteils erzogen ist. Wobei ein Hund bis zum letztem Atemzug lernt.
    Gehst du zu einer Welpenschule mit deinem Hund? Ich denke, bei euch wäre es wichtig, dass ihr euch mit anderen Welpenbesitzern austauscht, um zu sehen, dass das Verhalten total normal ist.

    Er hat auch ma die Mülltonne angejault

    Und das wird auch vorkommen, wenn der Hund 8 Jahre alt ist. Es ist deine Aufgabe, deinen Hund die Welt zu zeigen. Ist die Mülltonne gruselig, gehe hin (zieh deinen Hund bloß nicht mit), streichel die Mülltonne und zeige deinen Hund, dass die Mülltonne nicht gefährlich ist. Vielleicht traut sich dein Hund an die Mülltonne ran. Vielleicht möchte er auch, dass du akzeptierst, dass die Mülltonne noch zu gruselig ist und ihr ein Bogen drum herum machst. Zeig ihn dann jedes Mal, dass die Mülltonne nicht gefährlich ist.


    Meine jüngste Hündin ist mindestens 10 Jahre alt und ich muss ihr mehrmals die Woche Gegenstände zeigen, die sie gruselig findet. Es kann eine Mülltonne sein, die da sonst nicht steht, ein Fahrrad, ein Kettcar. Manchmal findet sie auch Menschen gruselig mit Rolllatoren zum Beispiel. Dort frage ich natürlich an, ob mein Hund mal gucken kann, dass es ungefährlich ist und am Ende habe ich in der Regel Mensch und Hund glücklich gemacht.
    Wir haben hier ein Neubaugebiet, dass für meine Hündin eine große Herausforderung ist, weil einfach jedes Mal was neues da steht. Inzwischen brauche ich ihr da nichts mehr zu zeigen. Sie kann mit den Ort inzwischen gut umgehen und es stresst sie nicht mehr, wenn es jedes Mal anders aussieht.


    Als Hundehalter muss man sich halt zum Affen machen. :smiling_face: Am Anfang ist es ungewohnt, aber irgendwann steht man drüber und kann darüber lachen. :smiling_face:

  • Guten Morgen,


    Danke für die tollen Tips und klar Geduld ist alles ich finde es schön das man hier Ratschläge bekommt. Heute morgen habe ich eine neue Situation gehabt es hat leider sehr stark geregnet und mein Hund hat leider gezittert und geault (hat sich nicht gelöst) habe ihn dann wieder hoch und leider ist das pipi und kaka in der wohung passiert. Ist eine regenjacke sinnvoll? Oder habt ihr andere Anregungen hab auch eine Notfall matte hingelegt.

  • Eine Regenjacke kann sinnvoll sein oder such dir einen möglichst regengeschützen Ort, z.B. unter einem Baum. Hunde, die Regen überhaupt nicht mögen lösen sich eventuell dort wo sie möglichst wenig nass werden.


    Von den Pipimatten halte ich nichts. Dein Hund soll ja lernen sich draußen zu lösen und nicht im Haus.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Nicht jeder Hund mag Regen! Manchen Hunden ist er egal - ich hab so ein Exemplar - andere haben Angst, dass sie sich im Regen wie Zucker auflösen.
    Und ein junger Hund, muss erst einmal Regen kennenlernen , damit er merkt, dass der harmlos ist.
    Deinem Welpen war die Welt draussen durch den Regen plötzlich sehr gruselig und er hat das deutlich gezeigt. Und bevor ihm etwas passiert, hat er sich nicht draussen sondern in der Sicherheit der Wohnung gelöst.
    Zeig deinem Hund , dass Regen nicht tötlich ist. Beobachte mit ihm den Regen durch ein evtl. geöffnetes Fenster oder stell dich mit ihm unter eine Überdachung.
    Wenn du den Eindruck hast, dass er etwas entspannt, wage ganz vorsichtig einige Schritte in den Regen.
    Ob ein Regenmantel hilft, wirst du ausprobieren müssen, solltest du aber tun. Aber denke daran, dass auch das Tragen eines Mantels zunächst ungewohnt ist für deinen Hund!
    Solltest du also vorher in der Wohnung üben , damit der arme Hund nicht gleich zwei Schrecken (Regen und Mantel)auf einmal verarbeiten muss!
    Und auch hier heisst das Zauberwort: Geduld!

    Grüsse von Susanne mit Bruno



    Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt

  • Viccio findet regen auch bescheiden - der hat aber auch nicht viel Fell oder so, da ist er gleich durchgeweicht und friert. So wie du, wenn du mit T-Shirt und Shorts in einen Regenguss kommst und direkt durchweichst bis auf die Knochen. Unangenehm.

    Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

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