Gute Reise, Professor...

  • Oh Mann, jetzt war ich so lange nicht hier und muss dann sowas lesen! :loudly_crying_face:
    Tut mir sehr leid, lieber Wulf, und ich wünsche dir viel Kraft.
    Run free, Dumble! :kerze2:

  • :loudly_crying_face: Mein Beileid Wulf :trost: .

    Liebe Grüße
    Birgit



    "Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du oh Mensch, sei Sünde; doch mein Hund bleibt mir im Sturme treu,


    der Mensch nicht mal im Winde!" (Franz von Assisi)

  • Nochmal vielen Dank euch allen! :smiling_face_with_heart_eyes:


    Es ist schon komisch, so ohne den Professor. Er fehlt an allen Ecken und Enden. :frowning_face:


    Liebe Grüße,
    Wulf, der sein Dumblechen sehr vermisst...

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Wie kommt denn Betty damit klar Wulf? Konnte sie sich verabschieden?

    Schwierig zu erklären, Heike!


    Verabschieden? Als Dumblechen hinten gelähmt war und sich nicht mehr bewegen konnte, da lief Betty um ihn herum und schnüffelte dauernd an ihm. Allerdings mit Abstand. Sie merkte wohl, dass da etwas nicht stimmt. Ist das verabschieden? Ich weiß es nicht.


    Aktuell habe ich den Eindruck, sie versucht sich neu zu orientieren. Dumble fehlt ihr (in meinen Augen) sichtlich, da sie nun Einzelhund ist, was sie ja noch nie kennengelernt hat. Ich denke, ihr fehlt ein wenig ihr hündischer "Anker", doch sie fängt langsam an, sich mit der Situation zu arrangieren. Doch es ist noch zu früh, da etwas abschließendes zu sagen. Ich denke, sie wird sich damit arrangieren, sieht zumindest ganz gut aus. Muss sie auch, denn ein Zweithund ist aktuell nicht in Planung.


    Liebe Grüße,
    Wulf

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Ich glaube, dass so ein Verlust für den zurückgebliebenen Hund genauso schlimm ist, wie für einen Menschen. :frowning_face:
    Es dauert auch beim Hund eine ganze Weile, bis er das verarbeitet hat und sich neu orientiert.

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Ich glaube, dass so ein Verlust für den zurückgebliebenen Hund genauso schlimm ist, wie für einen Menschen.
    Es dauert auch beim Hund eine ganze Weile, bis er das verarbeitet hat und sich neu orientiert.

    Das glaube ich auch, Doris!


    So kam Dumble ja auch erst zu mir. Als Hexe gestorben ist stand Merlin völlig neben sich. Er verlor fast jeden Lebensmut als sein Fixpunkt Hexe nicht mehr da war. Ich konnte ihm da nicht helfen und so beschloss ich, dass er wieder einen Kumpel oder eine Kumpeline bekommt. Das war dann der Professor.


    Allerdings glaube ich auch, dass es von Hund zu Hund unterschiedlich ist. Als Merlin dann nicht mehr da war hat Dumble das eigentlich ganz gut weg gesteckt. Nach kurzer Zeit genoss er sogar sein Einzelhund-Dasein.


    Sie sind halt alle verschieden. :smiling_face:


    Liebe Grüße,
    Wulf

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Darf ich fragen, warum ein Zweithund nicht in Frage kommt Wulf? Überhaupt gar nicht, oder noch nicht weil es zu früh ist?

    Viele Grüße von Heike und den Mädels

  • Hallo Heike!


    Natürlich darfst du fragen. :smiling_face:


    Ich sage nicht, dass hier nicht nochmal ein zweiter Hund ins Haus kommt. Doch aktuell möchte ich erst einmal etwas Abstand gewinnen und bei mir einige Baustellen abarbeiten bevor ein anderer Schnuffel kommt. Aber wie ich mich kenne kommt über kurz oder lang wieder einer. Nur im Moment einfach noch nicht.


    Liebe Grüße,
    Wulf

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Allerdings glaube ich auch, dass es von Hund zu Hund unterschiedlich ist.


    Das stimmt, Wulf.
    Und es ist sogar beim selben Hund unterschiedlich, wenn der Partner stirbt.
    Beispiel: Unser Charly.


    Als Toni starb, wollten wir unbedingt wieder einen gestromten Boxer haben, und haben uns bei einem Züchter beworben, dessen Hündin gedeckt werden sollte. Darauf konnten wir dann aber nicht mehr warten, denn Charly hat dermassen stark getrauert, dass er innerhalb weniger Tage förmlich depressiv wurde und nicht mehr gefressen hat. Unsere Tierärztin meinte dann, wenn wir nicht ganz schnell einen neuen Kumpel für ihn einziehen lassen würde, könnte es sein, dass Charly ernstlich krank wird.
    Daraufhin haben wir kurzentschlossen Otto zu uns geholt, der von "unserem" Züchter war, aber halt gelb und schon 14 Wochen alt.
    Daraufhin ist Charly richtig aufgeblüht. Er und Otto haben sich super verstanden. Alles perfekt.
    Als Otto mit 4 Jahren an einem Impfschaden starb, hatten wir Angst, dass es Charly wieder so schlecht gehen würde. Aber nein. Er war traurig...das hat man gesehen....aber er kam mit der Situation letztlich so gut zurecht, dass wir diesmal auf unseren Wunschwelpen warten konnten.


    Das fand ich schon sehr interessant, dass selbst die gleichen Hunde anscheinend unterschiedlich trauern.

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Ich hab auch noch mal ne Frage @Wusan, konnte Betty sich vom toten Dumbledore verabschieden?
    Das wird ja immer gesagt, dass man dem Hund mind. ne halbe Stunde oder bei Bedarf auch länger, Zeit geben soll, ich vom Leichnam zu verabschieden. Am besten auch dabei sein sollte, wenn der Hund begraben wird (wenn man dazu die Möglichkeit hat), damit das Warten und Suchen nicht anfängt.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Das kommt meiner Meinung nach auf den Hund an ....und trifft nicht auf jeden zu! LG Martina


    Ich glaube auch, dass das auf den einzelnen Hund ankommt und nicht bei allen gleich ist.

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Hallo Susa!


    Ich hab auch noch mal ne Frage @Wusan, konnte Betty sich vom toten Dumbledore verabschieden?

    Nein, sie hat ihn tot nicht gesehen.


    Als Sissy gestorben war hätten die restlichen Hunde sich eine ganze Nacht "verabschieden" können - es tat nicht einer sondern sogar das Zimmer wurde gemieden. So haben wir es auch bei Betty gelassen, zumal sie schon sehr skeptisch und unsicher war, als es Dumble nicht nicht mehr gut ging.


    Liebe Grüße,
    Wulf

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Ah ok. Ist ja auch immer individuell und jeder sollte es so machen, wie es für den Hund am besten ist. Und das habt ihr mit sicherheit.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Als Yoyo seine Ziehmama Chinook verloren hat, war es ganz schlimm. Ich hab sie tot nach Hause gebracht und er hat sich richtig auf sie gestürzt, hat gewinselt und geschrien, immer versucht, sie zum Aufstehen zu bewegen, es war schrecklich. :loudly_crying_face: Er hat sich binnen Minuten so reingesteigert, dass er nur noch total gestresst gehechelt hat, ich musste ihn fast gewaltsam von ihr wegziehen und dann den Raum absperren. Beim Begraben (im Garten) am nächsten Tag war er dabei und er stand tagelang dauernd vor dem Grab und hat geschnuffelt und gewartet. Er hat als Doggydog extrem getrauert. Erst in den Wochen danach hat er angefangen, sich an mir zu orientieren und Einzelhund zu werden, was er bis heute ist. (Sorry, ich hoffe, ich darf das hier schreiben, Wulf, ist ja dein Thema, sag Bescheid, wenn es nicht passt.)

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