Mein Sorgenkind

  • Oh man, das hört sich ganz schlimm an. Finde ich beim Menschen schon krass so mit Hauptverpflanzung. Aber nem Hund kann man es nicht mal erklären.

    Ich hoffe, das ihr ganz schnell durch seit mit diesem Thema.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Daumen drücken kann ich gut! ich bin dabei!

    Ist bestimmt keine leichte Situation für euch. kann gut verstehen, dass du es nur noch hinter dich bringen willst!

    Alles Gute euch und kräftige Nerven :four_leaf_clover: :four_leaf_clover: :four_leaf_clover:

    Grüsse von Susanne mit Bruno



    Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt

  • laut dem Doc ist die OP vergleichbar mit der Entfernung einer Milchleiste…

    Und ja, leider kann an der kleinen auch nichts erklären. Aber Zum Glück ist die sooo zäh und tapfer, sie nimmt alles, wie es kommt und ist echt hartnäckig und lösungsorientiert. Ich glaube, hoffe, sie packt das alles.


    Das doofe ist halt, wenn wir nichts machen, wächst der Tumor rasant und immens, kann aufplatzen, und wächst halt nach innen. Dadurch wird sie immer mehr an Lebensqualität verlieren, dabei kann ich nicht zuschauen.


    Eine der Option wäre, er nannte sie Lehrbuch-Lösung, den Tumor nur minimalst zu entfernen und dann bestrahlen. Dafür müssten wir nach Frankfurt fahren, die Maus würde mind noch fünfmal in Narkose kommen und ich kann mir vorstellen, dass die Nebenwirkungen einer Chemotherapie beim Hund auch nicht wenige sind. Zumal uns das Ganze über 5 T€ kosten würde.

    Liebe Grüße


    Stef, Hannibal & Amy


    ************************************************************************************************************************************************
    Es ist mir völlig egal, wer im Film stirbt. Hauptsache der Hund überlebt!

  • Liebe Stef,


    ich drücke dich mal virtuell, wenn du magst. :red_heart: Ich denke, die Sache mit dem großflächigen Entfernen ist die richtige Entscheidung; ich hätte mich wohl auch gegen die Bestrahlungen in Frankfurt entschieden.

    Ich drücke ganz fest die Daumen für die tapfere Amy und hoffe, dass sie alles gut übersteht! :four_leaf_clover:


    Alles Liebe

    Amica

    Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
    Until we find a vaccination there's no substitute for love.
    So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
    Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

    Jon Bon Jovi

  • Ich drücke dich mal wenn du magst und schicke dir Kraft zum durchhalten. :trost: Alles Gute für die tapfere Amy. :red_heart:


    Es ist immer schwer sich zu entscheiden wenn man zwei Optionen hat. Ich würde mich für die OP entscheiden, die die größten Erfolgsaussichten hat. Soweit ich weiß ist für einen Hund eine Chemotherapie weniger belastend als für uns Menschen.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Hallo Stef!


    Ja, ist eine schwierige Entscheidung. :frowning_face: Ich hätte mich auch für die OP entschieden. Ich drücke dich mal.


    @ Selina!

    Soweit ich weiß ist für einen Hund eine Chemotherapie weniger belastend als für uns Menschen.

    Ich kenne mich da nicht aus. Allerdings kannte ich hier 2 Hunde, die Chemo bekommen haben. Beide haben die Therapie nicht überlebt, einer davon war bei der Behandlung ein Schatten seiner selbst bevor er dann ging. :sleepy_face:


    Bei Hexe war ja auch mal Chemo im Gespräch - ich hätte es nicht gemacht. Aber die Krankheit hat mir letztendlich auch die Entscheidung abgenommen... :crying_face:


    Liebe Grüße,

    Wulf

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Ich kenne auch zwei Hunde die eine Chemotherapie machen mussten. Bei einer Hündin hat die Halterin berichtet, dass die Hündin als Nebenwirkungen Blähungen hatte (was meiner Meinung nach akzeptabel ist) und der andere Hund war Jake der die Chemotherapie auch gut verkraftet hat. (Er hatte aber nur eine Behandlung.)


    Ich würde es daher für meine Jungs nicht ausschließen und hoffe natürlich, dass ich nie vor der Entscheidung stehe.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Danke erstmal für Eure Zusprüche, ich drück mal kräftig zurück!


    Ich denke, wenn man, abgesehen vom Krebs, einen gesunden, robusten Hund hat, ist das nochmal eine andere Entscheidung. Aber Amy nochmals so oft in Narkose legen, wobei das bei ihr ja eh immer ein erhöhtes Risiko ist, ohne, dass jemand sagen kann, wie erfolgreich das ist, nein… zumal der Aufwand und die Kosten für uns immens wären.


    Der Termin ist jetzt am 20. Juni…

    Liebe Grüße


    Stef, Hannibal & Amy


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    Es ist mir völlig egal, wer im Film stirbt. Hauptsache der Hund überlebt!

  • Ich denke, du hast dich richtig entschieden.

    Eine Plattnase im geschwächten Zustand mehrfach kurz hintereinander in Narkose ist ein grosses Risiko . Eine OP reicht für meinen Geschmack.

    Grüsse von Susanne mit Bruno



    Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt

  • Eine der Option wäre, er nannte sie Lehrbuch-Lösung, den Tumor nur minimalst zu entfernen und dann bestrahlen. Dafür müssten wir nach Frankfurt fahren, die Maus würde mind noch fünfmal in Narkose kommen und ich kann mir vorstellen, dass die Nebenwirkungen einer Chemotherapie beim Hund auch nicht wenige sind. Zumal uns das Ganze über 5 T€ kosten würde.

    Darf ich mich einmischen?


    Krebszellen verhalten sich wie ein Virus. Einmal im Körper, bleibt er dort, solange er nicht permanent vernichtet wird. Das geht durch Entfernen oder Bestrahlen oder durch Chemo.

    Jedes dieser Maßnahmen wirkt unterschiedlich.

    Und nicht jedes Sarkom ist gleich.


    Sarkome sind nicht gut umgrenzt, du kannst dir das wie eine Qualle oder einen Oktopus vorstellen, mit Tentakeln. Solange eine, nur mit dem Mikroskop sichtbare Tentakel übriggeblieben ist, solange kann der Krebs weiter wachsen. Daher die großzügige Entfernung auch scheinbar gesunden Gewebes.


    Bestrahlung: Da gibt es drei Methoden, die angewandt werden können. Sie vernichten Zellen, leider auch gesunde. Daher kombiniert man sie gerne mit der Entfernung des Tumors, dabei bestrahlt man nur den Rest. Es gibt auch ein palliatives Bestrahlen, dabei wird nur die Umgebung des Tumors bestrahlt, um das Wachstum zu hemmen.


    Chemo: Grundsätzlich ist die Chemo beim Hund palliativ, nie kurativ. Viele Hunde sterben während der Chemo, aber nicht an ihr, sondern weil der Krebs schon zu fortgeschritten war. Klassisch bei Osteosarkom der Beine - das verbreitet sich so schnell, dass die meisten Hunde schon viel zu spät in Behandlung kommen. Da reißt die Chemo auch nichts mehr heraus.


    Chemo macht Sinn, um das Setzen von Metastasen zu verhindern. Das macht man bei Tumoren, die, wie beim Osteosarkom der Beine, sich wahnsinnig schnell verbreiten. Bei einem Spindelzellsarkom ist das wohl weniger angebracht.


    Neuestens gibt es eine Weiterentwicklung der Chemo, Fidocure behauptet, die Chemo mehr auf den Tumor einstellen zu können, was dann Chemo zu einer Heilmethode erheben könnte. Mal sehen, wie sich das entwickelt.


    Ich erzähle das nur, weil so viel Fehlinformation im Netz unterwegs ist und auch viele Leute ihre Erlebnisse nicht unbedingt richtig in den Kontext setzen können.


    Alles Gute für Amy.

  • Danke Murmel für die Erläuterung. Der Arzt sprach auch nicht von Chemo, lediglich von Bestrahlung. Für mich Laie tatsächlich erstmal das gleiche.


    Aber so in etwa, wie du das hier erklärt hast, hat er es auch erklärt. Statt Tentakel brachte er das Beispiel eines Tennisballes. Der Ball an sich ist frei verschiebbar und beweglich, aber inwieweit die einzelnen Häärchen vom Filz schon verwachsen sind, kann er halt so nicht feststellen.


    Auch, dass ein Spindelzelltumor nur wenig Metastasen bildet.


    Ich bin immer froh, wenn ich solch medizinischen Erläuterungen überhaupt soweit verstehe :upside_down_face:

    Liebe Grüße


    Stef, Hannibal & Amy


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    Es ist mir völlig egal, wer im Film stirbt. Hauptsache der Hund überlebt!

  • Deine Erklärung ist super. Mit Krebs hatte ich mich noch nicht befasst.

    Danke dafür!


    Ich habe es erst jetzt gelesen und wünsche Amy alles Gute!

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Ich habe auch ein Sorgenkind.


    Die Läufigkeit bei meiner Zarie verlief nicht so, wie ich es bei ihr gewohnt war.

    Ihr verändertes Verhalten konnte ich nicht einordnen und starken grauen Ausfluß kannte ich bei ihr auch nicht.


    Im US sah die Gebärmutter normal aus, aber man sah Zysten an den Eierstöcken. Eine Zyste war sehr groß und die TÄ riet zur schnellstmöglichen Kastration.


    Die PO 2 Tage später war dann schwieriger als gedacht, die Gebärmutter hatte sich inzwischen gefüllt und die Zyste war nahe am Platzen. Also gerade noch im letzten Moment erwischt.


    Die Nachwirkungen der Narkose waren heftig. Sie war ganz kalt und nicht ansprechbar. Mit Hilfe meiner Homöopathin war sie 3 Std. später wieder warm und konnte dann auch schlafen.


    Jetzt geht es langsam besser. Heute durfte sie zum ersten Mal 1/2 Std. langsam an der Leine spazieren gehen.


    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • Oh nein - die arme Zarie. :frowning_face:


    Gut, dass es ihr jetzt wieder besser geht. Daumen sind gedrückt, dass sie schnell wieder ganz gesund ist! :four_leaf_clover: :four_leaf_clover:

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Oh je, das tut mir aber sehr Leid für die arme Zarie. :trost:

    Um so mehr freue ich mich, dass es Zarie wieder besser geht und ich wünsche deinem Sorgenkind von ganzen :red_heart:en eine schnelle und gute Besserung.

    Liebe Grüße, Silvia mit Sammy und Blake!

    Ein Hund der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch der lügt!!!! :Hund-smile:

  • Ach je, was ein Horror :fearful_face: Gut, dass du so schnell reagiert hast und Zarie noch geholfen werden konnte.


    Ich hoffe, sie erholt sich schnell!! :red_heart:

    Liebe Grüße


    Stef, Hannibal & Amy


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    Es ist mir völlig egal, wer im Film stirbt. Hauptsache der Hund überlebt!

  • Oh danke für den super Bericht über Krebs. Auch wenn es meine Sorge um Bella immer wieder nach oben bringt, haben wir bislang keine Knötchen mehr gefunden.


    Für Zarie wünsche ich auch alles gute. Man gut, dass ihr so schnell gehandelt habt und noch mal alles gut gegangen ist.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Susa Bella hatte doch auch einen Mammatumor oder irre ich mich jetzt? Hast du nicht damals die gesamte Gesäugeleiste entfernen lassen? Ist das gut verheilt?


    Ich hatte bei Amy ja nur den Tumor entfernen lassen, der leider auch bösartig war, und sie wurde gleichzeitig kastriert. Das war im April letzten Jahres.

    Im Oktober hatte ich einen kleinen Knoten in Nähe der Narbe entdeckt, da war ich ja auch schon wieder völlig durch den Wind. Unsere Tierärztin sagte aber, das könnte durchaus von dem Narbengewebe sein und ich solle mal abwarten. Und in diesem Fall ist es tatsächlich so, dass der Knubbel verschwunden ist. Was mich ja total erstaunt hatte und ich tagelang immer wieder danach getastet hab, weil ich das so seltsam fand. Also hier ist bei uns dann jetzt, toi toi toi, bisher nix nachgekommen. Wenigsten DAS kann jetzt bitte mal so bleiben.

    Liebe Grüße


    Stef, Hannibal & Amy


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    Es ist mir völlig egal, wer im Film stirbt. Hauptsache der Hund überlebt!

  • 4 Tumore wurden in zwei OP´s entfernt. In der ersten OP wurde sie auch kastiert. Die Gesäugeleisten sind stehen geblieben. Wenn sie jetzt wieder Knötchen bilden würden, müssten sie raus.


    Also der erste Tag, also der OP Tag war so schlimm. Sie hat gelitten, hatte Schmerzen und wusste nicht wohin mit sich. Vor Schmerz konnte sie die Bewegnung des hinlegens nicht machen, konnte aber weder stehen noch sitzen. Lag sie dann mal, ging das leider auch nicht lange...

    Am nächsten Tag wurde es dann besser. Aber so richtig "die Alte" war sie erst nach 5 Tagen wieder so einigermaßen. Also so, dass ich mir nicht dauerhaft Sorgen gemacht habe.


    Der Schnitt der Kastra und auch die kleinen extra Schnitte sind super verheilt und sieht man heute nur beim genauen hinsehen.


    Ich dachte auch, relativ kurz nach der OP, dass ich wieder Knötcheng gefunden habe, auch meine TÄ meinte bei der Untersuchung, das es Narbengeweben sein wird, weil es so dicht an der operierten Stelle ist. Ich habe dann auch panisch, beinahe täglich abgetastet. Und es war so wie die TÄ es sagte, es ging weg, weil es Narbengewebe war.

    Jetzt taste ich nciht mehr so oft und auch nicht mehr regelmäßig ab, weil das Thema Krebs zum Glück in den Hintergrund gerückt ist. Bella hasst es auch mitlerweile.... Aber auch wir sind glücklich wenn wir nichts finden (hatte grad am WE mal wieder nachgeschaut und gründlich alles abgetastet und abgestrichen)

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

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