"Diensthund" - Faunistischer Spürhund - passende (Jagd)Hunderasse?

  • Ich hab endlich mal ne Antwort von dem Verein bekommen, den ich wegen des Raubarts angeschrieben hatte.
    Man könne sich das schon vorstellen, es gäbe da auch Hunde im Rettungsdienst und als Mantrailer. Die meisten die solche Hunde führten seien aber auch Jäger oder Förster, dennoch wäre das auch ohne denkbar, wenn es gut passt. Es seien freuendliche extrovertierte Hunde, mit Bock auf sowas, aber spätreif - das solle man bei der Ausbildung berücksichtigen. Man müsse dann an der Kontrolle des Jagdtriebs arbeiten, aber das gelte ja für alle Jagdhunderassen gleichermaßen. Es wäre sicher gut, wenn ich mir die Hunde mal angucken und die Rasse kennenlernen würde. Das wäre natürlich ohne Corona einfacher, weil dann entsprechende Messen etc. stattfinden, aber einige Züchter würden das gern ermöglichen.


    Das klingt für mich erstmal gut, aber ich muss natürlich auch überlegen was zu meinem Leben dann passt.
    Und da bin ich ehrlich: Das kann ich jetzt grade ganz aktuell nicht so genau sagen!
    Im 5. Semester habe ich ein Praxissemester und dann sehe ich evtl klarer was passt und was nicht.

    Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

  • Aber sind das nicht rechte Hibbel?
    Ich muss mir das dann alles in Ruhe angucken, besonders dann auch die Hunde. Ist ja noch Zeit und ich hoffe, dass es bis dahin auch wieder geht mit Corona.
    Aber bis dahin kann ich mir ja schon mal was anlesen, das ist sicher nie verkehrt.

    Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

  • Sie sind quirlig, das stimmt. Aber nicht in der Art hibbel, dass sie beim arbeiten unkonzentriert wären. Das quirlige ist eher bei Begrüßung oder allgemein beim rumtoben mit dem Menschen. Im Alltag sind sie sehr leicht zu führen und keine Duracell Hasen, wie man vielleicht bei manchen Beschreibungen denkt.
    sie sind einfach extrem freundliche Wesen sind und meinen die Menschen unterhalten zu müssen. Aber dennoch haben sie den starken Drang mit dem Menschen zu arbeiten und sind dabei dann wie ausgewechselt.
    Sie sind freundlich, haben ein weiches Maul (sie packen nicht zu)
    Sie haben Feuereifer bei der Suche, also einen ausgeprägten Findewillen, sind leicht zu erziehen, benutzen von sich aus die Nase sehr und haben Arbeitseifer. Sie sind keine Kläffer und man kann ihnen leicht beibringen still anzuzeigen.


    Ich habe meine drei ja zu Geldspürhunden ausgebildet, das ist ja eine ähnliche Flächensuche wie du sie vor hast. Oder teilweise verstecke ich draußen einfach Dummys die sie dann suchen müssen. (Nicht die richtige Dummyarbeit mit einweisen und so...) aber ob sie da jetzt einen Dummy suchen oder eine Tierart... Also ich kann sie mir da sehr gut vorstellen.


    Aus welcher Gegend bist du denn? Nach Corona kannst du gerne mal meine Flats kennen lernen :grinning_squinting_face:


    Schau mal hier ein paar Videos von Penny. Für mich ist die Anzeige das sie verrückt hin und her guckt. Man kann das aber natürlich auch als hinlegen oder hinsetzen trainieren:

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    ich muss mal neue machen, das sind sehr alte. Da gab es mein Dieseltier noch. Da war Penny also maximal 2,5 Jahre alt. Und ich muss dazu sagen, dass Penny die quirligste von den dreien ist. Die anderen zwei sind deutlich ruhiger im arbeiten.

  • Ich wohl grade in der Nähe von Dresden.
    Wäre also wohl eine längere Anreise. Aber wenn das nach Corona wieder problemlos geht könnte man ja mal was planen.

    Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

  • @pilvi


    Ihr Onkel war Züchter, die Zucht wollte sie fort führen, Fly hat sogar die ZZL, aber altersbedingt soll demnächst eine weitere Hündin einziehen die dann in die Zucht gehen soll.
    Wenn sich jemand richtig mit der Rasse auskennt, dann sie :winking_face:

    Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :smiling_face:

  • Ahja, klar!
    Hatte ich gar nicht mehr auf'n Schirm. Vielleicht meldet sie sich ja, wenn sie ein bisschen Zeit hat :smiling_face:


    Kommen ja auch andere Rassen in frage, ich hab mich ja mal umgeschaut, was andere Menschen so an Hunden haben, die sowas machen. In Leipzig sitzt z.B. eine Dame mit einem Border Collie, der sowas macht. Wahnsinnig schönes Tier, ich mag die bunten kurzhaarigen Border mit Stehohren auch echt gern. Aber das nur am Rande.
    Andere haben (Field Trail?) Labradore, Duck Toller, Goldies, Flats, Cattle Dogs... naja der Weimi aus dem Video... manche haben auch Mischlinge... da ist es evtl schwer nach ner Eignung zu schauen, es sei denn man hat irgendwie.. keine Ahnung.. verschiedene Rassen in den Mix, die sich grundsätzlich eignen?

    Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

  • @Dingo
    Schau mal hier rein :smiling_face: .

    MfG Melanie mit Blacky&Geordi im Herzen & Joran an meiner Seite
    Manchmal lese ich über jemanden, der mit großer Autorität sagt, dass Tiere keine Absichten und keine Gefühle haben, und ich frage mich:" Hat der Typ denn keinen Hund?"(Frans de Waal)

  • Ich hab glaub auf Facebook mal ein Video von einem Mittelschnauzer gesehen der das macht.
    Ich glaube theoretisch machen geht mit jedem Hund der irgendwie Interesse an Nasenarbeit und überhaupt Arbeit hat.


    Allerdings ist es vermutlich auch eine Frage wie oft du das vor hast und unter welchen klimatischen Bedingungen. Weil der Wille zum Job muss nehme ich mal an auch dann da sein, wenn es regnet, schneit, warm ist? Und vermutlich auch jeden Tag oder zumindest mehrmals die Woche oder?
    Dann wäre für den richtigen Job, ein Gebrauchshund wohl die Bessere Wahl als einfach nur ein sportlicher Begleithund.


    Und dann würde ich mir die Frage stellen, ob du am besten mit starkem Schutztrieb, starkem Jagdtrieb oder Hütetrieb klar Kommen würdest?
    Das kann dann echt von sämtlichen Jagdhund Rassen ( Weimaraner, Vizsla, DK, Münsterländer, ect) ) , über die dienstlichen Gebrauchshunde ( Airedale, DSH, Belgier, Niederländer, Hovi, RS,..) bis hin zum Hütitüti ( Border, Cattle, ect) alles sein.


    Und dann solche Fragen wie :


    - Wie genau sieht die Arbeit aus. Muss der Hund besonders eng mit dir Arbeiten? Oder darf er auch selber ein bisschen denken?


    - Wie Selbstständig darf er sein?


    - Wie Reizoffen darf er sein?


    - Darf er "in seiner Welt leben" ( Wie man es bspw Settern und Bloodhounds oft nachsagt)


    - Muss es ein Hund sein der alles richtig machen will, oder ein Hund der einfach nur etwas tun will?


    - Wieviel passiert mit oder an der Leine?


    - Lautstark ( Tendenz zum Anschlagen oder Spurlaut sein) in Ordnung oder eher ein Hund der leise arbeitet?


    - Wie groß darf er sein?


    - Brauchst du eher einen Spezialisten oder einen Allrounder?


    - Eher "sensibel", oder eher "Backstein Typ"?




    Ich weiß nicht ob das schon gestellt wurde :kissing_face:




    Ansonsten kannst du durch deine Erfahrungen mit Kiki und Vicco ( und den Hunden im Umfeld) Schlüsse ziehen, mit welchen Eigenschaften du besser zurecht kommst und was dir weniger liegt.

    Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :smiling_face:

  • Was ist denn mit dem Springer Spaniel, wurde der hier schon genannt?

    "Imagination, rather than mere intelligence, is the truly human quality." (Terry Pratchett)

  • Na das Ziel ist ich halte ihm vor was er suchen soll - z.B. Fischotter - und er zeigt mir die Stellen an. Ähnlich wie beim Trailen, nur dass er eben nicht einen bestimmten Otter sucht, sondern im Gebiet alle Stellen finden soll. Damit man einen Nachweis hat und evtl auch eine Wildkamera aufstellen kann oder sowas. Also er muss schon konzentriert dann nur DAS machen, aber er muss es eben selbstständig suchen, weil ich kann ihm dabei nicht helfen. Wenn ich das könnte, weil ich selbst so gut schnüffeln könnte oder so, dann bräuchte ich ja keinen Hund der für mich sucht :winking_face:


    Reizoffen ist eben die Frage.
    Er darf halt nicht auf jedes Treiben eingehen, er soll ja schnüffeln und zeigen und nicht horchen und hochmachen.
    Von Settern hab ich keine Ahnung, Bloodhounds sollen ja eher "Büffel" sein - also, die wissen schon, wann sie recht haben und ziehen das auch durch. Das wäre mir vermutlich nicht so recht.


    Er muss eben auf jeden Fall was mit der Nase machen wollen. Und er muss das natürlich 1a machen mit dem Anzeigen, es geht schließlich um Tiere, die sollte er keinesfalls zu fressen versuchen. Ich denke, das ist vorallem eine Frage der Ausbildung, ich denke aber ein gewisser "will to please" ist dabei sicherlich hilfreich.


    Da bin ich mir unsicher. Meistens sieht man die Hunde an der Leine arbeiten, wie beim Trailen. Es sei denn es geht um Schlagopfersuche oder eben sowas, wo man nicht an lebende Tiere rankommt. Es kommt aber vielleicht auch auf den Hund und das Gebiet an.
    Und bitte nicht so gesprächig, er soll finden und zeigen und nix verjagen.


    Keine Ahnung? Ich denke für die Arbeit wärs fast egal. So mittel? Ich weiß halt noch nicht so genau. Ich mag auch größere Hunde, aber Vicco ist schon echt praktisch von der Größe. Ich denke auch nicht, dass ich einen Spezialisten brauche. Bei den Rettungshundestaffeln sieht man auch alles mögliche - Retriever, Bloodhounds, Hüter, Rottis, Pudel... you name it. Nur mit zu großen Sensibelchen käme ich wohl nicht so klar, vom Charakter her. Als auch meinem.

    Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

  • Ich werfe mal den Griffon bleu de gascogne ein, eine tolle Rasse die wirklich Spaß am Arbeiten haben und auch toll mit ihren Menschen zusammen arbeiten. Mir gefallen sie total gut, aber nur die kurzhaarigen :smiling_face_with_heart_eyes:

    Liebe Grüße von Christina mit Baki


    All you need is Love and a Collie :red_heart:

  • Dann wäre Baki eigentlich der perfekte Hund für dich, abgesehen vom Sensibelchen :grinning_squinting_face:

    Liebe Grüße von Christina mit Baki


    All you need is Love and a Collie :red_heart:

  • So klingt das für mich eher nach einer Rasse mit gemäßigten oder zumindest kontrollierbarem Jagdtrieb, und weniger Hang zur Eigenständigkeit.
    Möglichst das tun, was verlangt ist, klingt sehr nach Schäferhund. Eher DSH als Belgier. Ein Holländer wäre da bestimmt auch noch Prima ( vorausgesetzt es ist Marke Fly, und kein X-er). Ein Mali oä wäre vermutlich too much, schätz ich mal.


    Riesenschnauzer wäre zu kräftig und grobmotorisch, also is er raus.


    Airedale Terrier aus Leistungslinie könnte wie gesagt auch prima in das Anforderungsprofil passen. Alle anderen Terrier Rassen dagegen, wären zu gesprächig und eigenständig.


    Die Anderen Schnauzer, und Pinscher, wären bestimmt ebenso zu eigen ( und zumindest von Lilo weiß ich, dass sie wenn es stark regnen oder sehr warm wäre, so eine Arbeit nicht mehr ausführen würde).


    Beim Hüter müsstest schauen wegen der Reizoffenheit, ansonsten wäre eine gewisse Kooperation - und hier gibt's Rassen die sich nicht scheuen unter Extremen Bedingungen anzustrengen ( siehe die Australier bspw).


    Zu den Jagdhunden kann ich da nicht allzu viel sagen.


    Ein Großpudel wäre vermutlich zu sensibel.

    Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :smiling_face:

  • Die Spanielrassen sind nicht so gut geeignet, weil der Hund leise arbeiten muss und die Fundstellen zwar anzeigen aber das Wild keinesfalls hochmachen soll.
    Wenn ich das wirklich ebenfalls durchziehe, dann wird es bei mir ein Setter, höchstwahrscheinlich ein Gordon Setter, werden.

  • Ich kenne einige Hunde, die Regen nicht toll finden, aber wenn sie zur Suche angesetzt werden, ist der Regen meist vergessen. Hunde suchen bei Nässe viel lieber, weil die Gerüche dann viel intensiver sind und liegen bleiben.

    Liebe Grüße von Christina mit Baki


    All you need is Love and a Collie :red_heart:

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