Siberian Husky Unfall in der Hundeschule

  • Ein Hund an der Leine ist ein sicherer Hund. Das ist ganz einfach. Nach all den Jahren mit all den Hunden, die ich führen durfte, kann ich sagen, dass es ein 100% beim Hundegehorsam nicht gibt. Shit happens. Ich lasse nur laufen, wenn zwei Bedingung erfüllt sind: Der Hund muss sicher im Rückruf sein und ich kann übersehen, was auf uns zukommt. Straße, Spaziergänge, dichter Wald, usw. Ich und Hund müssen auch das Gelände kennen (obwohl Hunde im unbekannten Terrain vorsichtiger sind und sich selten weit entfernen).


    Das hat mir und meinen Hunden bisher viel Ärger erspart.

  • Ich würde Vicco auch gern ohne Leine rennen lassen - würde ihm sicher Spaß machen!
    Aber da er nicht zuverlässig kommt geht das einfach nicht. Besonders unglücklich wirkt er aber nicht. Wenn wir es schaffen, dass es klappt mit dem Rückruf und er zuverlässig gehorcht - super, dann kann er öfter Runden rennen. Wenn nicht, dann geht's eben nur mit Schlepp oder eben da, wo ein entsprechender Zaun ringsum geht. Ganz einfach.
    Ich will noch ne Weile was von ihm haben und nicht, dass er mal nicht horcht und im schlimmsten Fall totgebissen, überfahren oder erschossen wird oder sowas.

    Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

  • Bekanntlich gilt ja:
    Das Wort ist mächtiger als das Schwert!
    was ist da schon eine Leine?! :face_with_rolling_eyes:


    Klar muss man seinen Hund sichern, Ziel sollte aber sein, darauf hinzuarbeiten, dass keine Leine mehr benötigt wird :winking_face:
    Das geht bei den meisten Hunden - macht aber viel Arbeit bis es soweit ist.
    Eine hinterhergezogene Schleppleine ist imho völliger Unsinn, denn außer Verletzungsrisiko für den Hund bringt das keinerlei Sicherheit, denn die Chance, deren Ende irgendwie zu erwischen, geht gegen Null.
    Festgehalten oder als Flexi ist es fürs Üben ok aber spätestens ab mittelgroßen Hunden auch kaum Sicherheit. In ihrer Jugend fand es Freya auch spannend Hasen zu jagen :kissing_face: und da hat sie mal den Hasen vor mir gesehen und mit 2..3m Anlauf der Klappleine hält man einen >30kg Hund unvorbereitet nicht mehr :unamused_face: (100% Sicherheit gibt es also nie :tired_face: )
    Letzte Woche spielte sie mit einem Aussi-Labbi-Mix (mit 10m Schleppleine) einer Privattrainerin. Als der ~100m Durchstartete zu einem fremden Hund lief Freya mit - ich konnte sie aber mit einem Ruf zurückholen - die Frau rief erst wie blöd, dann rannte sie querfeldein dem Hund hinterher :face_with_rolling_eyes:
    --> Für mich die klassische Situation für den (falschen) Einsatz einer Schleppleine.

    Wenn nur Älle so wäret, wie i sei sodd! :face_with_rolling_eyes: :smiling_face_with_halo:

  • na ja, wenn man mit einer Schleppleine nicht vernünftig umgehen kann, ist es wie mit jedem anderen Hilfsmittel auch. Es ist sinnlos oder u.U. sogar gefährlich.
    Allerdings ist vermutlich noch öfter der sicher geglaubte, aber dann in wirklich Rückruf notendigen Situationen in denen er null bewirkt noch gefährlicher für z.B. Wild und/oder den eigenen oder andere Hunde und Menschen!
    Eine Schleppleine z.B. korrekt hinterher schleppen zu lassen finde ich schon richtig gut, da sie dann genau das bewirken kann was sie bewirken soll!
    Es sei denn, der Hundehalter ist einfach zu "töffelich" :winking_face: eine Schlepp wirklich effektiv einzusetzen.
    Aber wie gesagt, das ist ja bei allen Trainings-/Hilfsmitteln so!

    "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

  • Wir nutzen die Leine ganz explizit zum Üben bzw. dass er auch mal ein bisschen mehr Freiraum erkunden kann statt einer Flex dann. Unsere Leine hat 10m und Vicco knapp 7 kg, das kann man grade noch festhalten. Würde er allerdings komplett durchstarten hätte ich auch keine Chance. Dann ist es natürlich sinnlos. Aber ich fand es hilfreich ihm schonmal das Prinzip von "Ich pfeife, du kommst und greifst was Leckeres ab" nahe zu bringen. Ganz ohne Leine kann ich hier nirgends üben - nirgends ein Zaun und so wie er was sieht was grade mal interessanter ist als ich, spätestens jedoch einen anderen Hund, wäre er weg. Kann ich nicht machen. Heißt für mich, dass er hier eben (noch?) nicht freilaufen kann.

    Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

  • Ich finde diese Diskussion um ehrlich zu sein komplett sinnlos... Denn man wird von denen die ihre Hunde frei laufen lassen immer hören wie arm doch die armen an der Leine Laufenden Hunde sind.
    Für mich muss ein Hund nicht frei laufen können um glücklich zu sein - um Himmels Willen-, dass man das überhaupt zum Thema bringen muss!!!!
    Ganz einfache Sache bei uns ist grundsätzlich Leinen oder Maulkorb Pflicht und es ist alles andere als gern gesehen wenn Hunde ohne Leine laufen. Unser erster Hund war perfekt abrufbar und ist nie weiter als 5 Meter von mir entfernt gewesen (wobei ich bitte betonen Muss kein Hund ist 100% bei irgendwas zuverlässig es ist ein Lebewesen!!!) aber dennoch hatte ich meistens ein ungutes Gefühl und zwar aus folgenden Gründen:
    -nicht einmal ist es vorgekommen, dass ein Jäger auf einen Hund der nicht angeleint war geschossen hat... Wenn mein Hund nicht mehr da ist brauch ich nicht mehr diskutieren wieso, weshalb, warum...
    -andere Hunde können auf meinen Hund plötzlich losgehen, bis ich dort bin ist es vl schon zu spät... (auch schon zwei mal gehabt, das ich erst mal 20/30 Meter laufen musste um hinzukommen)
    -Maxi's Freund ist beim Freilauf in einen Brunnen gestürzt der verwachsen war und er wäre fast ertrunken...
    -Ein Hund ist nun mal ein Lebewesen und sei es eine plötzliche Eingebung, das Alter (egal on jung oder alt), der Hase oder die läufige Hündin die aufeinmal besonders interessant ist (obwohl sie es noch nie war) ich kann mich niiiie 100% sicher fühlen
    -Polizeihund eines Bekannten super ausgebildet... Sieht von der Ferne sein Frauchen, diese lacht sehr laut mit einer Nachbarin vorm Bäcker... Hund denkt was auch immer und startet aus dem nichts über die Straße, sein Besitzer hatte keine Chance in dem Moment....
    -Giftköder... Kann mir natürlich auch an der Leine passieren aber wenn mein Hund eine gewisse Entfernung hat nehme ich das nicht mehr so war und kann natürlich auch nicht dementsprechend eingreifen.
    -Gerade bei uns immer mehr Gebiete mit Fuchsräude in denen man seine Hunde auf gar keinen Fall von der Leine lassen sollte


    In meinen Augen ist die Gefahr einfach immer da... Das habe ich bei einem Hund an der Leine, meiner Meinung nach nicht so extrem. Und es gibt ja wirklich mittlerweile genug Alternativen um seinen Hund wo laufen zu lassen...
    Aber wie gesagt, die jenigen die es halt doch machen werde die, die es nicht tun/nicht wollen/ nicht können immer in irgendeiner Art blöd hinstellen...
    Maxi hört super... Er ist also nicht schlecht erzogen, wie das oft unterschwellig gemeint wird mit gut erzogene Hunde können halt frei laufen...trotzdem geht er eigentlich nie in den Freilauf aus eben oben genannten Gründen...

  • Wie gesagt, ich finde jetzt nicht, das Vicco besonders unglücklich ist mit seiner aktuellen Situation.


    Mich nerven halt lediglich Leute, die ihre Hunde da laufen lassen wo es einfach verboten (bei uns innerorts überall wo es nicht explizit erlaubt ist) oder mega verantwortungslos (Straße!) oder deren Hunde dafür einfach nicht gut genug hören. Und gut genug hören heißt einfach der Hund kommt egal ob da ein Mensch ist, ein Radler, ein anderer Hund oder sonst was, das heißt auch er bleibt bembenfest sitzen oder liegen, wenn grade ranrufen zu gefährlich wäre (Radler z.B.). Das ist hier bei mir bei den allermeisten Hunde einfach nicht der Fall. Vicco und ich sind davon auch noch Lichtjahre entfernt. Deswegen bleibt er dran und wir machen dann eben Dinge, die auch mit Leine gehen. Aktuell arbeiten wir ja eh viel an seinem Benimm, da stört die Leine z.B. gar nicht im Gegenteil. Und beschäftigt ist er damit auch genug und da wir großen Runden gehen.


    Aber klar, ich verstehe das. Ich sähe es auch gern, wenn er an geeigneter Stelle auch einfach mal mit einem anderen Hund spielen könnte. Geht aber (aktuell?) nicht. Also lass ich es. Bin ich in der HuSchu, wo das Gelänbde sicher eingezäunt ist und ihm soweit nix passieren kann, dann kann ich da auch ohne Leine üben. Dafür ist es ja auch da.
    Ich finde nicht, dass man seinen Hund auf Biegen und Brechen frei laufen lassen muss.

    Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

  • Zum Thema "der tut nix - DER WILL NUR SPIELEN" eine großartige Fernsehreportage:


    Kannst du auch mal aufhören?

    Einmal editiert, zuletzt von Oberdurchblicker7 ()

  • "Dieser Beitrag wurde von Wusan aus folgendem Grund gelöscht: Schwachsinn (Vor einem Moment)."


    Wer argumentativ nicht durchdringen kann, qualifiziert die Aussage des anderen als "Schwachsinn" ab.

  • Ja, ist Schwachsinn! Du brauchst übrigends nichts zu posten und kannst dich gerne verabschieden.


    Wulf


    P.S.: Ich habe keine Ahnung, was du so als Argument verstehst. Drückt auch bei dir das Aluhütchen? :grinning_squinting_face:

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

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