Siberian Husky Unfall in der Hundeschule

  • Hallo und herzlich Willkommen @TDK!


    Mir stellte sich beim Lesen des Eingangspost die Frage, wie man sich nicht verantwortlich fühlen kann?


    Meine Hündin Nuki hätte, in jungen Jahren, jeden Zaun (der nicht unter 2 Meter war) locker übersprungen.
    Da hätte es also nicht mal ein Loch im Zaun gebraucht.
    Aber ICH wäre da doch trotzdem immer ganz klar verantwortlich gewesen!
    Egal ob sie mal eben in den Vorgarten der Nachbarn hopst und sich was von der Grillparty mopst, oder in den nächsten Garten springt, und mal kurz das freilaufende Kaninchen tötet...
    Jeder Hundehalter muss seinen Hund so sichern, das niemand/nichts gefährdet wird! Und zwar immer!

  • Ne, die Antworten, die kamen, waren ja durchaus informativ. :smiling_face:
    Ich glaube nur, sie treffen nicht auf den

    ...für jegliche Hilfe :loudly_crying_face:

    ach so dankbaren ThreadAbsender.


    Aber vielleicht täuscht sich meine innere Miss Marple ja auch... :grinning_squinting_face:


    :red_heart: liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:


    „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)

  • Und schwupp... 22 Profilaufrufe, 3 Seiten Beiträge und am Mittwoch das letzte Mal online - oder überhaupt das erste und letzte Mal online?
    Aber schön, dass wir über das Thema auch mal gesprochen haben. :thumbs_up:


    Fazit: Hast du einen Hund, dann versichere ihn, denn als Hundehalter bist du in der Pflicht, wenn etwas von deinem Hund aus zerstört oder verletzt wird. Du wirst dann zur Rechenschaft gezogen und in die Haftung genommen, deswegen Haftpflichtversicherung.

    Viele Grüße


    Schlupi & Lilli


  • Danke Schlupi!


    Dein Post drückt aus, was ich auch gerade schreiben wollte. :thumbs_up:


    Es gibt ja auch Gäste, die hier mitlesen und denen die Beiträge nach dem Eröffnungspost vielleicht bei ähnlichen Fragen helfen. Die waren ja deutlich genug. :smiling_face:


    @ Carola

    Das hat einfach so‘n „Geschmäckle“.

    Stimmt, das "Geschmäckle" hatte ich auch, doch die Beiträge danach fand ich gut aus oben genanntem Grund. :smiling_face:


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Wobei ich mir in einem solchen Fall überlegen würde, ob ich den Fall überhaupt meiner Versicherung melde, oder den Schaden nicht lieber aus eigener Tasche bezahlen würde.


    Ich persönlich stehe jetzt nicht so drauf, dass mein Hund wegen so einer unangenehmen Sache offiziell auffällig und aktenkundig würde. Wenn die Kosten also für mich erschwinglich wären, würde ich den Tierarzt selbst bezahlen und dem Schäfer mit einer fetten Entschuldigung eine Flasche Wein übergeben.


    Und dann künftig wissen und beachten, dass mein Hund mehr von einem Jagdraubtier in sich hat als manche anderen Hunde - und ihn entsprechend sichern.
    Das würde dann bei mir unter "Lehrgeld" verbucht. :face_with_rolling_eyes:



    Wie der eigene Hund geartet ist, weiß man ja vorher nie genau, gell. Das kann man leider erst dann sagen, wenn man in einer bestimmten Situation war.

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Ich persönlich stehe jetzt nicht so drauf, dass mein Hund wegen so einer unangenehmen Sache offiziell auffällig und aktenkundig würde.

    DAS, müsste ich auch nicht haben!!
    Also, würde ich die Rechnung bezahlen und der Drops, ist gelutscht!!
    In Nordrhein-Westfalen sind Hundehalter dann verpflichtet, eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abzuschließen, wenn die Körpergröße des Hundes 40 Zentimeter überragt.
    Nur mal nebenbei erwähnt.
    Wir, hatten für Tobby, eine Versicherung und für Micky, ebenfalls-
    Auch die "kleinen Kötis", können großen Schaden anrichten,,


    L.G

  • Und eine Schleppleine kann niemals einen Freilauf ersetzen.

    Das ist dann wohl eher Auslegungssache. Meine Hunde dürfen sich auch im Freilauf nicht weiter als 20 Meter von mir entfernen. Und Schleppleinen gibt es auch mit 20 Meter und mehr. Von daher sehe ich da keinen Unterschied. Auch mit ner Schleppleine kann ein Hund genügend Freilauf haben.

  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Hund sehr wohl spürt, ob er frei laufen kann oder an einer Schleppleine - wie lang auch immer sie ist.


    :red_heart: liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:


    „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)

  • Da müsste man jetzt die Hunde fragen können, wie sich das anfühlt, eine Strippe hinter sich herzuziehen...
    Wahrscheinlich würden viele sagen, „Och, hab‘ ich mich dran gewöhnt, stört mich nicht.“
    Aber ich glaube kaum, sie würden sagen: „Fühlt sich genauso an wie ohne.“
    :winking_face:


    Ich sprech ja gar nicht gegen die Schlepp. Die macht ja durchaus Sinn, und sei es „nur“, weil sie der Hundehalterin ein für sie notwendiges Gefühl von Kontrolle gibt, - aber ich denke man macht sich was vor, wenn man behauptet, an einer Schlepp zu laufen wäre für den Hund das gleiche oder gar das selbe wie völlig frei.
    Damit unterschätzt man die Wahrnemungsfähigkeit von Hunden gewaltig.


    :red_heart: liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:


    „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)

  • Ich find es halt ziemlich unhöflich zu behaupten eine Schleppleine ersetzt den Freilauf nicht, wen dem nicht so ist, denn letztendlich hat ein Hund auch mit einer Schleppleine einen gewissen Radius für sich allein - egal ob da was dran hängt oder nicht. Er ist nicht automatisch unter Kontrolle.
    Das unterstellt nämlich unterbewusst anderen Hundehaltern, die ihre Hunde nicht ableinen können, dass diese nicht artgerecht gehalten werden.


  • Klasse geschrieben. :thumbs_up:





    Das unterstellt nämlich unterbewusst anderen Hundehaltern, die ihre Hunde nicht ableinen können, dass diese nicht artgerecht gehalten werden.


    Das finde ich überhaupt nicht.
    Jeder Hundehalter weiß, dass es Hunde gibt, die man aus irgendwelchen Gründen einfach nicht ableinen kann. Sicherheit geht in jedem Fall vor. Und die Nutzung einer Schleppleine hat für mich überhaupt nichts mit einer artgerechten Haltung zu tun.


    Aber einem Hund ist es auch meiner Ansicht nach durchaus bewußt, ob er sich frei bewegen kann, oder eine Leine dran hat.

    Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi

  • Woist jetzt bitte der Diskussionspunkt, um den es geht?


    Ist Schleppe artgerecht?
    Ist nur ein frei laufender Hund ein glücklicher Hund?


    Oder worum geht es jetzt?


    Dumble hatte bis er alt wurde nur die Schleppe gehabt. War das artgerecht? Bestimmt nicht! Aber es war lebenserhaltend - für ihn! Dumble ist Jäger und jagt alles, was ihm vor die Augen kommt. :kissing_face: Rückruf kann man da vergessen. :frowning_face: Also Schleppe. Unglücklich schien er dabei nicht zu sein, vielleicht nicht frei, aber nicht unglücklich.


    Heute darf er in einigen Gebieten frei laufen. Er ist alt geworden, langsam und kommt nicht mehr weit. Auch gibt er einfach schnell auf, wenn er merkt, die Beute ist schneller. (Heute zum Beispiel) Da war nach 30 Metern schluss mit Jagd. Ist er heute glücklicher ohne Schlepp? Ich glaube nicht.


    Hund an Schleppe hat meistens (gute) Gründe...


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Hund an Schleppe hat meistens (gute) Gründe..

    So, ist es!!!
    Micky, läuft auch nicht "offline", da er in gewissen Situationen nicht "einzuordnen"ist.
    Er ist an der Schlepp.


    Ich glaube nicht, dass er deshalb unglücklich ist.
    Eine HH, sagte uns kürzlich:"Besser, ein glücklicher Hund, der ein kurzes Leben hatte, als ein unglücklicher Hund, an der Schleppleine!!"
    Sorry, aber diese Meinung, teilen wir Beide nicht.


    L.G

  • Möchte nicht jemand ein eigenes Thema aufmachen, pro-und-contra-Schleppi? Das geht doch hier sonst irgendwann verloren. Das Thema finde ich nämlich sehr spannend.

    LG Martina :grinning_face_with_smiling_eyes: und die Schmetterlinge :pfote:

  • Also ich (!) finde ja das es mehr als genug Hunde und Situationen gibt, da ist eine lange Leine einfach die einzige Alternative!
    Ich würde mir auch wünschen, mehr Hundehalter die ihren Hunden den sog. Freiraum meinen unbedingt gewähren zu müssen, würden auch mal wenigstens hin und wieder an andere Hunde und deren Halter denken und nicht koste es was es wolle ihren eigenen Hunden Freiheiten gewähren, mit denen einige absolut nicht umgehen können!
    Selbst noch vor 2 Tagen live erlebt. 3 große Hunde ohne Leine stürzen sich auf Dana an der Leine (keine Chance für sie also) und beissen sie auch mehrfach. Ich musste Dana verteidigen bis der Typ mal kam und seine Hunde dann nach 10 - 15 Rufen auch mal endlich reagiert haben.
    Der meinte mir dann auch direkt allerhand von unabdingbaren Freiheiten für SEINE Hunde erzählen zu müssen.
    Klar, koste es was es wolle und vor allem auch egal auf wessen Kosten! Hauptsache MEINE Hunde können machen was sie wollen. Ob sie nun hören oder nicht ist mir genau so egal!
    Na ja, aber das ist nun zugegeben ein völlig anderes Thema.

    "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

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