Nonverbale Kommunikation

  • Ich war die mühsamen und scheinbar immer gleichbleibenden Diskussionen mit Keko leid...Vor allem wenn es ums Essen ging, das gefühlt 53 Mal in Endlosschleife zurück ins Körbchen schicken. Und keine 3 Sekunden später steht er doch wieder auf, weil er meint diesen einen mikroskopisch kleinen Krümel doch jetzt sofort aufsaugen zu müssen. Mehr Strenge, auch gepaart mit anderem Auftreten oder eine deutlichere Ansage führte bei ihm nur zu mehr Stress, aber ohne Effekt auf sein Verhalten.


    So auch draußen, wenn er an gefühlt jedem 3. Grashalm 5 Stunden schnüffeln muss und einen dabei gerne von A nach B zieht. Jegliche Ansprache wird in dem Moment ausgeblendet, nicht Mal ein Ohr dreht sich in Richtung meiner Stimme. Ziehen führt nur zu Gegenzug, was dann letztlich nur durch meine kraftmäßige Überlegenheit beendet werden kann. Oder ich lasse den Hund meine verbale Ansage ignorieren, was auch nicht mein Ziel ist.


    Keine Ahnung warum, aber gestern Abend (da wirkte auch das Metacam nicht mehr und er war wieder "der alte") kam mir der Impuls diese "Bleib im Körbchen" Diskussion in der Küche durch "Raum einnehmen" zu beenden. Jede Fläche in der Küche die nicht sein Körbchen war gehörte mir und wurde auch von mir beansprucht. Ich war überrascht, wie diskussionslos das klappte. Nach dem 3. Mal blieb er in seinem Körbchen und er akzeptierte es.


    Ich hatte bei Keko den Eindruck, das er auf die Mitteilung durch die Körpersprache anscheinend besser reagiert oder diese besser/eindeutiger versteht, als verbale Komandos oder Ansagen. Auch gar nicht in Kombination. Kann das was mit seiner Vorgeschichte zu tun haben? (Er lebte ja mindestens 5 Jahre seiner 8-10 Lebensjahre isoliert und kann mit menschlichem "Gelaber" daher vielleicht nicht viel anfangen?).


    Bisher habe ich ihn, wenn er z.B. Fuß laufen musste (das mache ich z.B. Innerorts an der Straße und wenn kein Grün ist, auch weil ich nicht will das er an Mauern, Beete usw. anderer Menschen markiert) und er anfing schneller zu werden mit der Leine gebremst. Mir war das als gängige Praxis bekannt, stehen zu bleiben bis der Hund nicht mehr zieht, oder auch den Hund mit kurzem leichten Ziehen zu verlangsamen. Verbale Ansprache, erneutes "Fuß" oder auch ein "Hey!" funktionierten zwar, aber gefühlt 3 Sekunden lang. In einer anderen Geschwindigkeit zu laufen, oder einen Bogen/Kreis zu gehen brachte auch keine Abhilfe. Auch hier lief es gefühlt in Endlosschleife ohne wirkliche Besserung und stresste letztlich nur uns beide.


    Auch da schien er es besser/deutlicher zu verstehen, wenn ich ihn durch meinen Körper ausbremste oder daran hinderte, schneller zu werden als ich es möchte. In einer Situation als ein Hund hinter einem Hoftor randalierte brachte ihm in ähnlichen Situationen früher (andere Hunde an anderen Stellen) meine Ansprache nichts. Ich schickte ihn ein paar Schritte rückwärts und hatte den Eindruck, das ihm das in der Situation half. Ich weiß nicht, ob im das vielleicht deutlicher signalisiert hat das ich die Situation mit dem Hund am Tor kläre, indem ich Keko davon weg geschickt habe und ich dann die Position für mich beansprucht habe. Das hatte ich vorher auch (versucht), aber immer nur verbal.


    Ich hatte das bisher noch bei keinem Hund, das einer so mangelhaft auf verbale Komandos reagiert hat. Wir üben das ja nicht erst seit gestern, mit meinem 1. Hund hatte ich die Begleithundeprüfung und mit Kekos Vorgänger den Hundeführerschein. Es ist also nicht so, das ich mich da verbal missverständlich mitteilen würde. Auch andere Hunde in Tierheimen wo ich zum Kennenlernen ausführte bevor es Keko wurde reagierten besser auf verbale Ansagen.


    Kann mir da jemand vielleicht etwas dazu erklären oder hat eine Theroie, warum das bei Keko so einen großen Unterschied machen könnte?

  • Ich glaube nicht das Keko da anders ist als andere Hunde.
    Die wenigsten Menschen nutzen nur das, sehr effektive, körpersprachliche Kommunizieren mit ihrem Hund sehr wenig.

    MfG Melanie mit Blacky&Geordi im Herzen & Joran an meiner Seite
    Manchmal lese ich über jemanden, der mit großer Autorität sagt, dass Tiere keine Absichten und keine Gefühle haben, und ich frage mich:" Hat der Typ denn keinen Hund?"(Frans de Waal)

  • Hunde sind Meister im lesen unserer Körpersprache und Hunde untereinander nutzen fast nur Körpersprache und es wird wenig gebellt oder geknurrt.Und wenn mal gebellt, geknurrt oder gejammert wird dann meistens für uns Menschen.


    Ich benutze bei meinen Hunden Körpersprache, Handzeichen und Wörter, auch falls sie im Alter schlecht hören oder vollständig taub sind. Sie reagieren auf alles ungefähr gleich gut.


    Meine Hunde haben immer mit Menschen zusammen gelebt.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina


    Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
    Suzanne Clothier

  • Pepper ist manchmal ein aufgeregtes Nervenbündel wenn ich draußen mit ihr unterwegs bin, vor allem wenn sie auch noch andere Hunde in der Nase hat, die da kurz davor auch entlang gelaufen sind. Die einzige nachhaltig funktionierende Methode sie dazu zu bringen an lockerer Leine zu laufen, ist meine Körpersprache, da funktioniert kein Stehenbleiben, kein Leine ziehen, kein Locken mit Leckerchen, gar nix. Und ich habe alles oft ausprobiert... :face_with_rolling_eyes:


    Ich blocke sie ein oder zweimal ab wenn sie an mir vorbei will, dazu sage ich aber kein Wort, und dann bleibt die Leine locker und Pepper hinter oder neben mir und die Entspannung in ihr ist greifbar, als würde sie einen erleichterten Seufzer ausstoßen.
    Aber auch das funktioniert nur dann gut, wenn ich selbst dran glaube und auch selber in mir ruhe. Wenn ich selber einen schlechten Tag habe, dann kann ich das komplett vergessen, dann glaubt mir Pepper nicht, und sie hat Recht damit, weil ich dann einfach nicht authentisch genug bin.
    Ich glaube, die Körpersprache ist für die Hunde die natürlichste Kommunikation, die für sie auch am einfachsten zu verstehen ist, da müssen sie nichts lernen, das können sie halt.


    Klar können sie Befehle, also Worte lernen, aber das sind für die Hunde dann irgendwelche Laute, denen sie irgendwann, nach öfteren Wiederholungen, einen Sinn zuordnen können. Damit kommt man beim Hund aber nicht mehr an, wenn der Stresspegel zu hoch ist.


    Ich hab auch noch nie gesehen, wie meine Hunde miteinander reden, aber ich sehe jeden Tag wie sie miteinander über ihre Körpersprache kommunizieren.




    Ich war mal auf einem mehrtägigen Seminar, wo genau das thematisiert und gelehrt wurde. Ein sehr beeindruckendes Schauspiel war, dass die Kursleiterin den Hund einer Teilnehmerin auf einen Platz geschickt hat, nur mit ihrer Körpersprache und Präsenz, ohne irgendein verbales Kommando.
    Die Kursteilnehmerin sollte danach ihren Hund zu sich rufen. Keine Chance, der lag da wie festgenagelt und hat den Ruf seiner Besitzerin ignoriert. Das fand ich schon sehr beeindruckend, welche "Macht" so ein körpersprachlicher Befehl hat, wenn man da genau weiß was man tut...

    Viele Grüße von Heike und den Mädels

  • Ich war mal auf einem mehrtägigen Seminar, wo genau das thematisiert und gelehrt wurde. Ein sehr beeindruckendes Schauspiel war, dass die Kursleiterin den Hund einer Teilnehmerin auf einen Platz geschickt hat, nur mit ihrer Körpersprache und Präsenz, ohne irgendein verbales Kommando

    So eine ähnliche Aufgabe gab es auch mal in unserer Hundeschule.
    Die Leine durfte nicht auf Spannung sein (also um den Körper oder noch besser am Gürtel) und dann sollten wir uns über den Platz bewegen und die Hunde mitnehmen und bei uns halte.
    Handzeichen die konditioniert sind waren auch nicht erlaubt.
    Das klappte gut und im Alltag führe ich Joran häufig ohne Worte nur mit meinem Körper.

    MfG Melanie mit Blacky&Geordi im Herzen & Joran an meiner Seite
    Manchmal lese ich über jemanden, der mit großer Autorität sagt, dass Tiere keine Absichten und keine Gefühle haben, und ich frage mich:" Hat der Typ denn keinen Hund?"(Frans de Waal)

  • Pepper ist manchmal ein aufgeregtes Nervenbündel wenn ich draußen mit ihr unterwegs bin, vor allem wenn sie auch noch andere Hunde in der Nase hat, die da kurz davor auch entlang gelaufen sind. Die einzige nachhaltig funktionierende Methode sie dazu zu bringen an lockerer Leine zu laufen, ist meine Körpersprache, da funktioniert kein Stehenbleiben, kein Leine ziehen, kein Locken mit Leckerchen, gar nix. Und ich habe alles oft ausprobiert... :face_with_rolling_eyes:


    Ich blocke sie ein oder zweimal ab wenn sie an mir vorbei will, dazu sage ich aber kein Wort, und dann bleibt die Leine locker und Pepper hinter oder neben mir und die Entspannung in ihr ist greifbar, als würde sie einen erleichterten Seufzer ausstoßen.

    So kommt mir das bei Keko in entsprechenden Situationen auch vor. Es scheint dann auch nicht wirklich etwas anderes einsetzbar zu sein, aber das Nutzen so einer körpersprachlichen/nonverbalen "Ansage" scheint dann auch bei Keko einen positiven Zweck/Nutzen zu haben. Als ob er in der Situation insgeheim froh drüber wäre.


    Damit kommt man beim Hund aber nicht mehr an, wenn der Stresspegel zu hoch ist.

    Das könnte bei Keko ein Grund sein, warum das menschliche "Gelaber" generell (nach meinem Eindruck) weniger bei ihm anzukommen scheint, als ich im Vergleich den Eindruck bei anderen Hunden hatte. Er hat es ja allgemein nicht so mit Geduld und Ruhe, schon kleinere Situationen können ihn stressen. Wenn ich ihn gefühlt 50x nacheinander verbal korrigieren muss, habe ich auch den Eindruck das ihn das "Gelaber" dann zusätzlich stresst.

  • 50x verbal korrigieren wird als 'Hintergrundlärm' ausgeblendet (als Ehemann kann Mann das auch :face_with_rolling_eyes: ).
    Körpersprache ist sehr wichtig aber leider ist diese oft konträr zu den Befehlen. :neutral_face:


    Beispiel:
    Ich will dass der Hund neben mir in die Grundstellung geht.
    Beliebter Fehler, der HF starrt konstant auf die Stelle wo der Hund hin soll und gibt das 'Fuß' Kommando.
    Der Hund hört nun, dass er sich neben den HF setzen soll.
    ABER: Die Körpersprache sagt: "Wehe du setzt dich da hin, das ist MEIN Platz!"
    (Kennt ihr sicher wenn der Hund provozierend seinen Ball vor einem anderen Hund legt und den Ball fixiert)
    Richtig wäre: Kommando und kurzer Blick vom Hund auf die Stelle wo der Hund hin soll und dann Augen + Kopf wieder geradeaus. Dann weis der Hund wohin er soll und wird es vermutlich auch tun.


    Schaut euch mal Videos / Tutorials zum körpersprachlichen Longieren an, auch Hoopers geht sehr über die Körpersprache.

    Wenn nur Älle so wäret, wie i sei sodd! :face_with_rolling_eyes: :smiling_face_with_halo:

  • Kann das was mit seiner Vorgeschichte zu tun haben? (Er lebte ja mindestens 5 Jahre seiner 8-10 Lebensjahre isoliert und kann mit menschlichem "Gelaber" daher vielleicht nicht viel anfangen?).

    Ich schätze mal, du bist da auf dem richtigen Dampfer. Also fast. Denn eigentlich bringt dir Keko gerade eine wichtige Lektion bei: Deine Körpersprache und deine Stimme passen anscheinend (oft) nicht zusammen. Deine anderen Hunde haben diesen "Missklang" als "dein natürliches Verhalten" von dir gelernt. Keko hatte diese Chance anscheinend nicht. Er reflektiert, was er erlebt. Ganz unmittelbar. Ohne Vorerfahrung.


    Stelle es dir wie "Kaffee trinken" vor: Du bist damit sozialisiert worden. Alle haben Kaffee getrunken. Also du auch. Und du hast gelernt, den eigentlich nur bitteren Geschmack als "etwas Gutes" wahrzunehmen. Und dann kommt da ein Kind. Es probiert und verzieht das Gesicht: "Bäh! Bitter! Mag ich nicht!", während du längst denkst: "Also so ein Kaffee am Morgen ist echt lecker!"


    Freue dich also, dass Keko dir noch etwas beibringen kann! Lerne von ihm, deine Körpersprache und deine Stimme besser in ein stimmiges Gesamtbild zu bringen.


    Hier zum Beispiel:


    Zitat von Keko

    ... das gefühlt 53 Mal in Endlosschleife zurück ins Körbchen schicken. Und keine 3 Sekunden später steht er doch wieder auf, ... Mehr Strenge, auch gepaart mit anderem Auftreten oder eine deutlichere Ansage führte bei ihm nur zu mehr Stress, aber ohne Effekt auf sein Verhalten.

    Spätestens nach dem zweiten, dritten Mal solltest du innehalten und dich selbst prüfen. Dein Hund hat dich schon beim ersten Mal gesehen und gehört. Anscheinend versteht (und befolgt) er das Kommando. Irgendwas stimmt aber an der Art, WIE du das Kommando zu vermitteln versuchst, nicht: Er vermisst die Ernsthaftigkeit dahinter. Nicht "Strenge". Sondern "Ernsthaftigkeit". Er glaubt dir einfach nicht, dass du es wirklich willst.


    Zitat von Keko

    ... gestern Abend ... kam mir der Impuls diese "Bleib im Körbchen" Diskussion in der Küche durch "Raum einnehmen" zu beenden. Jede Fläche in der Küche die nicht sein Körbchen war gehörte mir und wurde auch von mir beansprucht. Ich war überrascht, wie diskussionslos das klappte. Nach dem 3. Mal blieb er in seinem Körbchen und er akzeptierte es.

    Und wieder hast du eine Lektion von Keko gelernt: GENAU SO würden Hunde das untereinander klären. EXAKT SO. Und du siehst: Der Erfolg beweist, dass du es auch kannst. Glückwunsch! Nun kannst du diese Erkenntnis auch auf zukünftig besser anwenden, denn HIER hast du die erforderliche Ernsthaftigkeit unmissverständlich gezeigt. Bedanke dich bei Keko!


    Zitat von Keko

    In einer Situation als ein Hund hinter einem Hoftor randalierte brachte ihm in ähnlichen Situationen früher (andere Hunde an anderen Stellen) meine Ansprache nichts. Ich schickte ihn ein paar Schritte rückwärts und hatte den Eindruck, das ihm das in der Situation half. Ich weiß nicht, ob im das vielleicht deutlicher signalisiert hat das ich die Situation mit dem Hund am Tor kläre, indem ich Keko davon weg geschickt habe und ich dann die Position für mich beansprucht habe. Das hatte ich vorher auch (versucht), aber immer nur verbal.

    In solchen Situationen ist "Ansprache" eigentlich immer falsch. Entweder irritiert sie den Hund. Oder sie bestärkt ihn im falschen Verhalten. Hier hast du - instinktiv oder nicht - zum einzig richtigen Mittel gegriffen: Du bist in die erste Reihe, also "dazwischen", gegangen und hast damit zwei unmissverständliche Signale gegeben: 1. "Ich kläre das!" 2. "Du bist mein Backup, falls ich Hilfe brauche."


    Das ist übrigens GRUNDSÄTZLICH das richtige Verhalten: Der Hund gehört in kritischen Situationen IMMER auf die abgewandte, die geschützte Seite. Sowohl zu seinem Schutz, aber auch zum Schutz Dritter; um seinen Weg und damit deine Reaktionszeit zu verlängern. Dazu bedarf es keinerlei(!) Kommandos (außer "den Fuß zu wechseln", falls er das beherrscht) oder gar Ansprache (schlimmstenfalls sogar das beliebte "Trost-Geplapper").

  • Zitat von StarskySmilla

    ÄHhhhhhhhhh wer bist Du denn?

    Vielen Dank für die warmen Worte des Empfangs. Man fühlt sich gleich richtig wohl hier.


    Zitat von StarskySmilla

    Wir haben es ganz gern wenn man sich kurz vorstellt........

    Oh?! Das ist eine Dating-Plattform? Ich dachte auf den ersten Blick, ich bin hier in einem HUNDE-Forum gelandet, wo man sich (womöglich sogar ernsthaft) über Erfahrungen und Wissen mit Hunden austauscht.

  • @Bad Karma warme Worte des Willkommens bekommt man hier immer reichlich. Da wo sie passend sind,in einem Vorstellungsthema. Nicht mitten in einem Thread der sich mit etwas völlig anderen beschäftigt.
    Ja, das hier ist ein Hundeforum. Trotzdem ist es doch höflich wenn man in eine Runde neue dazukommt sich kurz vorzustellen.
    Dazu musst du ihr keine Bio hinterlassen. Aber so ein paar Eckdaten sind schon nett.
    Natürlich musst du deinen Klarnamen nicht angeben und auch nicht deine Adresse.
    Aber sowas wie:" Hi, ich bin BadKarma und mich begleitet mein Hund/meine Hündin XYZ.
    Er ist ein (Rasse) und x Jahre alt.
    Zusammenleben wir schönen Bundesland XYZ auf dem Dorf/in der Stadt.
    Habe mich im Forum angemeldet weil yxyxyxyxyxy.
    (Alles natürlich nur Beispiele was man macht könnte ohne zuviel privates zu verraten).
    Freue mich auf einen interessanten Austausch im Forum.


    Und dann wird man da im Thread sehr herzlich Willkommen geheißen, denn wir freuen uns sehr über neue, aktive Mitglieder.


    LG, Bananhamster

  • Moin @Bad Karma !


    Du, das verhält sich mit einem Hundeforum ähnlich wie mit dem Umgang mit Hunden...
    Man versteht sich besser, wenn man den anderen liest, Regeln aufstellt und sich dann daran hält. :smiling_face:


    Hier ist unser Voratellungs-Thread:


    Vorstellung


    :red_heart: liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:


    „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)

  • Nicht mitten in einem Thread der sich mit etwas völlig anderen beschäftigt.

    Nun, nicht ich habe den Thread aufgebrochen, Bananenhamster...


    Du, das verhält sich mit einem Hundeforum ähnlich wie mit dem Umgang mit Hunden...
    Man versteht sich besser, wenn man den anderen liest, Regeln aufstellt und sich dann daran hält.

    Ein interessantes Stichwort, @DogGirl. Lass uns mal schauen, wie "ähnlich es mit dem Umgang mit Hunden" ist:Da kommt ein Neuer in die Runde und beteiligt sich am laufenden und aktiven Spiel. Nach einigen Sekunden des gemeinsamen Spiels wird er von einem der Anwesenden von hinten ins Bein gezwickt, um auf seine Vorstellung von Regeln, die an anderen Stellen des Platzes gelten, und die seiner Ansicht nach nicht schnell und/oder richtig genug eingehalten wurden, hinzuweisen.


    Nun, ICH würde dem Halter DRINGEND raten, sich schleunigst um die offensichtlichen Sozialisierungs- und Respekts-Defizite seines Hundes zu kümmern; bevor das Problem noch größer wird. Stimmst du mir da zu, @DogGirl?


    (Dieses Board und dieser Thread stellen offensichtlich bestimmte Regeln auf. "Halte dich an das Thema!" ist eine solche übliche Regel. Das mit dem "Regeln aufstellen und sich daran halten" ist also für einige offensichtlich eine Interpretationsfrage des "WER?", hm?! Damit wären wir mitten im ungeliebten Thema der Konsequenz. Ein Punkt, der eine sehr wichtige Rolle "beim Umgang mit Hunden" spielt; für so manchen Halter aber eher problematisch ist.)


    Oh, und by the way: Wenn wir schon "wie beim Umgang mit Hunden" sind: Schauen wir doch mal, wie das mit dem Nachfassen und dem Nachtragen aussieht. :winking_face:

    4 Mal editiert, zuletzt von Bad Karma ()

  • Lass uns mal schauen, wie "ähnlich es mit dem Umgang mit Hunden" ist:Da kommt ein Neuer in die Runde und beteiligt sich am laufenden und aktiven Spiel. Nach einigen Sekunden* des gemeinsamen Spiels wird er von einem der Anwesenden von hinten ins Bein gezwickt. Wie würdest du diese SItuation interpretieren, @Dog

    Wenn eine eingespielte Gruppe von Hunden miteinander interagiert, findet sie es nicht unbedingt witzig, wenn jemand völlig Fremdes holterdipolter angelaufen kommt und intensiv mitmischen möchte. Das ist völlig normal. :winking_face:


    Im Zweifel braucht's dann einen Moderator, der ein bisschen beschwichtigend und/oder regulierend eingreift, wenn er es für nötig hält. Zum Beispiel @Wusan oder @Easy...

    Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
    Until we find a vaccination there's no substitute for love.
    So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
    Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

    Jon Bon Jovi

  • Schnösel und schnöseliges Verhalten wird übrigens von souveränen Mitgliedern einer Gruppe einfach ignoriert.


    :red_heart: liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:


    „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)

  • Im Zweifel braucht's dann einen Moderator, der ein bisschen beschwichtigend und/oder regulierend eingreift, wenn er es für nötig hält. Zum Beispiel @Wusan oder Easy...

    Huch! Wer rief? :winking_face: Stets zu Diensten! :grinning_squinting_face:


    Hallo Bad Karma!


    Bei all dem Vorgeplänkel erst einmal ein herzliches Willkommen!


    Und ja, du befindest dich tatsächlich in einem Hundeforum. :smiling_face: Und auch wenn wir "nur" ein Hundeforum sind legen wir Wert auf ein gewisses Mass an Nettikette. Dazu gehört z.B. auch, dass man sich und auch seinen Vierbeiner kurz vorstellt. Die Rubrik dazu hat @DogGirl ja schon verlinkt. :thumbs_up:


    Eine kurze Vorstellung wäre a) nett und würde b) das Miteinander auch erleichtern. :winking_face:


    Aber das nur mal so am Rande. :smiling_face_with_halo:


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Und ich melde mich auch gleich noch zu Wort :grinning_squinting_face: .


    Erstmal Hallo Bad Karma,


    da du ja den Vergleich zu einer Hundegruppe heranziehst, wir aber nunmal eine Menschengruppe sind, versuche ich ebenso mal einen Vergleich.


    Stelle dir vor, du triffst dich draußen mit ein paar deiner guten Freunde, und unterhältst dich angeregt über ein Thema mit deinen Freunden.
    Und dann kommt ein wildfremder Passant vorbei, bleibt einfach so stehen und redet auf einmal auch mit, da wärst du doch auch irritiert, oder? Es wäre dann doch nett, wenn dieser Passant sagen würde, "hallo, ich bin der und der, bin hier aus diesem Grund, möchte mich gerne mit euch unterhalten". Oder findest du nicht, dass das eine gewisse Form der Höflichkeit ist?


    Wir sind hier zwar ein "eigentlich" anonymes Forum, kennen uns aber mittlerweile schon alle recht gut, zumindest die regelmäßigen Schreiber, und da möchten wir einfach gerne von neuen Leuten mit einem "Hallo" begrüßt werden, und nicht mit einem "Holterdiepolter".
    Nachvollziehbar, oder?


    Den Link zu den Vorstellungsthreads hast du ja bereits bekommen :winking_face:

    Viele Grüße von Heike und den Mädels

  • zum thema:


    man mag sie mögen, oder auch nicht, aber ich hatte mit unserem vorgängerhund scotti
    dank ihrer hundeteamschule nach anita balser (ich habe 2 dvd's von ihr gesehen) mein absolutes AHHHAAAA-erlebnis.


    es ging um das ziehen an der leine bei dem damals 1-jährigem, kniehohen mischling.


    auch ich hatte es mit stehenbleiben, richtungswechsel, leckerli und viel gequatsche versucht.
    ich hatte von cesar milan gehört und gelesen, konnte aber mit dem ausdruck "energie" im bereich kommunikation
    zwischen mensch und hund nicht wirklich etwas anfangen.


    anita balser arbeitete damals sehr viel mit körpersprache und -einsatz. (schreibe das, weil ich nicht weiss, was/wie sie heute arbeitet)
    eine sequenz aus dem video zeigte, wie sie körperlich dem hund gezeigt hat, dass sie
    nicht möchte, dass er vor ihr läuft, sondern neben ihr (mit einem einfachen hindrehen zum hund
    und dem vorschnellen ihrer hand vor den hund - ich hoffe, ich beschreibe das richtig... urgs)


    ich bin nach dem ansehen dieser dvd's mit scotti rausgegangen (im urlaub in dänemark, also ein echter neustart, weil auch die umgebung eine andere war)
    hatte von dem moment an eine andere körperhaltung, habe das gezeigte nachgemacht und....


    AAAHAAAA - es hat funktioniert und ist seit dem auch so geblieben!


    seit dem bin ich auch ein absoluter fan von nonverbaler kommunikation, behaupte, dass scotti und ich uns stumm verstanden haben
    und bin jetzt grad dabei, auch mit dem jungspund socke auf diesen weg zu kommen.


    dementsprechend finde ich deine @Keko ansätze und erkenntnisse sehr interessant und gut!


    auch die erläuterungen von @Bad Karma empfinde ich als untermauerung der "theorie"


    persönlich bin ich auch der meinung: in der kommunikation mit hunden (wahrscheinlich auch mit anderen tieren)
    muss die körpersprache zum gesprochenen passen - nur so kann es klappen


    ulla :hello:

    socken machen nicht nur die füsse warm ♥

  • Hallo!


    Zum Thema selbst, bzw. wie man als "Lehrbuch" eine nonverbale Kommunikation aufbaut, kann ich nicht so viel sagen. :face_with_rolling_eyes:


    Allerdings hatte ich mit meinem Hexentier :smiling_face_with_heart_eyes: das System wohl so halbwegs perfektioniert. :smiling_face: Basis war: totales Vertrauen! Auf beiden Seiten!


    Ich bin oft nach Gassigängen angesprochen worden, dass wir, also Hexe und ich, ja fast nicht kommuniziert haben, also verbal. Stimmte auch, haben wir nicht. Nonverbal haben wir dauernd kommuniziert. Über Augen, Gestik und Körperhaltung. Hexe schaute, ich bewegte die Augen und sie wusste sofort, was zu tun ist. Umgekehrt sah ich an ihrer Haltung, was sie wollte. Kurzes Kopfnicken oder blinzeln für "OK" oder Augen schliessen für "Nö, ist nicht". Hat zu fast 100 % funktioniert. War aber auch eine wirklich SEHR enge Beziehung. :smiling_face_with_heart_eyes: :smiling_face_with_heart_eyes:


    Bei Merlin :smiling_face_with_heart_eyes: und Bessy :smiling_face_with_heart_eyes: hat es mal mehr und mal weniger gut geklappt, aber wohl immer noch besser als bei vielen anderen. Und bei Dumblechen... reden wir nicht drüber... :kissing_face: :smiling_face_with_halo: :grinning_squinting_face:


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

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