Dummysuche

  • Das Tragen und Zutragen muss man einem Retriever in der Regel ja nicht großartig beibringen. Das haben sie im Blut und es lässt sich schon im Welpenalter spielerisch fördern, indem man immer lobt, sobald der Welpe von sich aus etwas im Maul trägt. Wichtig ist, dass man ihm den Gegenstand nicht gleich wegnimmt, wenn er zu einem kommt, denn sonst findet der Welpe das Spiel natürlich irgendwann doof. Mit Dummys wird nicht gespielt, sie dürfen nur getragen werden.

    Auch Faye hat als Nichtretriever so das Apportieren gelernt und sie hatte noch nie die Tendenz mit ihrer Beute vor mir wegzulaufen. Sogar ihre selbst erlegten Kaninchen hat sie sofort zu mir gebracht.


    Mit der Freiverlorensuche kann man schon sehr früh in der Ausbildung beginnen. Es werden am Anfang mehrere Dummys auf einer recht kleinen Fläche (z.B. 5x5m) versteckt und man geht mit dem Hund gemeinsam ins Suchengebiet suchen. Hat der Hund das Wortsignal richtig verknüpft und kann schon alleine suchen, erhöht man schrittweise entweder die Größe des Suchengebiets oder behält die Größe bei und versteckt weniger Dummys. Nie wird beides gleichzeitig verändert.


    Warten ist das Erste, was meine Hunde lernen, bevor sie überhaupt irgendetwas apportieren.

    Es gibt einen Spruch „Der Retriever verbringt sein halbes Leben mit warten“ :grinning_face_with_smiling_eyes:

  • Diese Art des Lernens würde bei meinen Hunden nicht den gewünschten Erfolg bringen.


    Meine vorhergehenden Hunde haben mir schon als Welpen alles gebracht, was sie gefunden haben. Nur Delphi ist anders, sie will alles für sich behalten und haut damit ab.

    Deshalb ist das Apportieren lernen bei ihr schwieriger und dauert länger.

    Gelernt haben es alle, nur eben auf die andere Art, so wie man es den Jagdhunden beibringt.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

  • selbst erlegte Kaninchen?

    Ja leider. Sie ist flink, wendig und sehr geschickt. Die Kaninchen sahen, bis auf eines, sehr gesund aus.

    Im Garten können wir sie auch nicht immer laufen lassen, denn dort sucht sie die Hecken und Sträucher nach kleineren Vögeln ab und hat auch diese schon erwischt.


    Diese Art des Lernens würde bei meinen Hunden nicht den gewünschten Erfolg bringen.


    Meine vorhergehenden Hunde haben mir schon als Welpen alles gebracht, was sie gefunden haben. Nur Delphi ist anders, sie will alles für sich behalten und haut damit ab.

    Deshalb ist das Apportieren lernen bei ihr schwieriger und dauert länger.

    Gelernt haben es alle, nur eben auf die andere Art, so wie man es den Jagdhunden beibringt.

    Ich weiß, dass du deine Hunde über den Zwangsapport ausbildest und ich mag nicht darüber urteilen, welche Ausbildungsmethode die Bessere oder Schlechtere ist. Viele Wege führen nach Rom und es gibt kein Schema F. Hinzu kommt, dass die unterschiedlichen Jagdhundtypen auch nicht die gleichen Anlagen und Voraussetzungen für die Ausbildung mitbringen.

    Ich habe bisher erst einen Retriever ausgebildet und bin der Meinung, dass man bei dieser Rasse keinen Zwangsapport benötigt, weil sie wie gesagt das Tragen und Zutragen schon von sich aus anbieten. Ich würde sogar meinen, dass man bei den sensiblen englischen Golden mehr Schaden als Nutzen anrichten würde. Ein Vorstehhund mag da „härter“ sein und benötigt womöglich eine andere Führung.

    Priya stammt aus einer Zucht, in der die Eltern, Großeltern und ein Großteil der Verwandtschaft jagdlich geführt werden und ihr Können bei entsprechenden Prüfungen unter Beweis stellen. Sie haben alle nicht das Apportieren über den Zwangsapport gelernt. Ich würde fast behaupten, dass es das in der Retrieverszene gar nicht gibt.

  • Ich habe den Eindruck, dass Dich das Wort "Zwangsapport" abschreckt.

    Da wird der Hund nicht durch "härtere" Maßnahmen abgerichtet.


    Zwang bedeutet schon, daß ich ihn "zwinge", an der Leine zu lernen. Schon die Leine ist Zwang, denn er darf nicht tun, was ihm gerade einfällt. Er lernt den Vorsitz und das Halten, danach das Tragen an der Leine. Durch das Lob kommt die Freude und das Aufnehmen vom Boden.

    Liebe Grüße
    Uta mit den "Fuchseckles"

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