Kastration

  • Danke dass du deine Meinung nochmal aufgeschrieben hast. Ist eben deine Meinung, nicht mehr und nicht weniger. Das ich persönlich dazu auch eine ganz andere Einstellung habe ist doch eine Sache die dich eigentlich sehr peripher tangieren dürfte, wenn du mit deiner Kastrationsstrategie gut auskommst.


    Es gibt nun leider mal Fakten, welche nicht von der Hand zu weisen sind wenn es um das Thema Kastration geht.


    Wird zu früh kastriert fehlt eben die Phase des Erwachsenwerdens die durch Hormone eingeläutet wird. Mentale Reife wird es für frühkastrierte Hunde oft nicht geben. Weiterhin kann es zu Wachstumsverzögerungen und Wachstumsstörungen kommen da der Hormonschub felht der das Längenwachstum der Röhrenknochen beendet. Durch den Wegfall des Testosteron bauen Rüden weniger Muskelmasse auf und der Skelettapparat wird mehr beansprucht was dann natürlich zu Spätschäden führen kann. Bei Hündinnen (auch bei Spätkastrierten) kann es zu Mineralstoffwechselproblemen kommen die sich ebenfalls negativ auf die Knochensubstanz auswirken können. Und auch wenn Zahl von Knochenkrebs insgesamt wirklich sehr gering ist, bei Kastraten ist die Möglichkeit zu erkranken doch stärker als bei nicht-kastrierten Hunden.


    Ich finde dieser Blogeintrag fast sehr gut zusammen was ich über Kastration denke.

    Pudelverrücktsein ist schön- es kann nur nicht jeder!

  • Hallo,sehr interessant die verschiedenen Meinungen zu dem Thema. Meinen Skip habe ich auch kastrieren lassen. Ist mein erster Hund, der kastriert wurde ( hatte immer nur Rüden ) . Bei Skip war es notwendig, da er richtig Stress bekam sobald eine Hündin heiß war. Irgendeine Hündin ist immer heiß. Nach der Kastration ist es viel besser geworden. Wesensveränderungen konnte ich nicht feststellen. Ob eine Kastration sinnvoll ist, kommt immer auf den Hund an. Ich habe es nicht bereut und würde es jederzeit bei Skip wieder machen.

  • Katzen gehören ohne wenn und aber kastriert!


    Bei Hunden sehe ich das ganz anders! Einen Hund zu kastrieren ohne das eine medizinische Indikation vorliegt ist tierschutzrelevant! Ich habe jetzt erst wieder einen Artikel gelesen der meine Meinung dabei vollkommen unterstützt! Mein Rüde war auch sehr gestresst und hatte die Ohren auf Durchzug gestellt. Ich habe ihn chemisch kastrieren lassen um ihn wieder fürs Training ansprechbar zu machen. Dies habe ich nun auch ein zweites mal machen lassen. Allerdings 1,5 Jahre nachdem der erste Chip seine Wirkung verloren hatte.


    Auch dieser hat nun seine Wirkung verloren und ich sehe gar keinen Grund meinen Rüden zurechtzuschnipseln. Auch habe ich über eine endgültige Kastration nachgedacht aber diese nun doch vollkommen ausgeschlossen! Wir sind ein super gutes Team geworden. Und darauf bin ich sehr stolz! Ich habe einfach verstanden das mein Hund nur eine absolut klare Führung braucht.


    Natürlich gibt es auch Hunde die kastriert werden müssen. Einen Rüden zum Beispiel der Wochenlang nichts frisst oder so gestresst ist das er trotz Training zum Beispiel abschnappt bei einer Zurechtweisung (war bei dem Rüden einer Bekannten so).


    Bei Hündinnen kenne ich mich nicht so gut aus aber auch da wird es gründe geben.

  • Tolle Einstellung Stadtkind!
    Meine Tierärztin gab mir nicht die Möglichkeit mit dem Chemischen Eingriff. Keine Beratung in die Richtung. Nun haben wir den Tierarzt gewechselt und sind sehr zufrieden und fühlen uns gut aufgehoben.
    Das mit dem Chip für Rüden ist schon eine gute Sache!

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Mein Aussie Bub ist derzeit noch nicht kastriert. Werde ich aber wohl oder übel noch machen lassen müssen, da bei seinen Wurfgeschwistern und auch in seinem Stammbaum nun schon mehrere Fälle von Hoden- und/oder Prostatakrebs vorgekommen sind.


    Meine Hündin habe ich aus dem Tierschutz und bereits kastriert adoptiert.


    Ich persönlich halte nicht viel von Kastrationen, es sei denn es liegt eben ein gesundheitlicher Grund oder ein stark ausgeprägter Sexualtrieb vor.
    Da finde ich persönlich eine Sterilisation noch sinnvoller, denn so wird der Hormonhaushalt nicht gleich komplett umgeworfen. Ich finde es auch schade, dass viele Einrichtungen nur sporadisch wirklich gut über eine Kastra aufklären.


    Ich finde es z. B. auch dezent daneben, wenn man seine Tiere nur allein des Wesens wegen kastrieren lässt. Muss doch nicht sein sowas.

  • Hallo Ihr Lieben!
    Ich hatte ja Rüde und Hündin. Unseren Lucky haben wir im Alter von 3 Jahren kastrieren lassen, weil er anfing unter "Größenwahn" zu leiden. Soll heissen, jeder Rüde, egal wie groß, war seiner, er fing an im Haus zu markieren und hat auch seine Menschen als Konkurrenz betrachtet. Das alles hat sich nach der Kastration gebessert und sogar gegeben. Charakterlich hat er sich nicht verändert, verfressen war er sowie so immer und dass er nicht aus dem Leim geht haben wir verhindert (toben &co.) :winking_face:


    Tja und Baby hätten wir eigentlich kastrieren lassen sollen, weil sie eine Geburt nicht überstanden hätte.
    Warum und wieso erzähle ich Euch in einem Exrtathreat.


    Ob ich einen Hund kastrieren lassen würde liegt am Hund und dessen (Gesundheits) Zustand.

    Liebe Grüsse
    Andrea



    Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :smiling_face_with_heart_eyes:
    Walt Disney

  • Wir haben unseren Hund (Rüde) nur deshalb kastrieren lassen,weil er tagsüber bei einer nicht kastrierten Hündin ist und die beiden auch mal alleine sind.
    Sonst hätten wir es vermutlich erstmal nicht gemacht.
    Wesentliche Verhaltensänderungen haben wir nicht bemerkt.
    Aber klar ist in jedem Fall,dass man die volle körperliche Reife (Rüde lt. Tierarzt ca. 1 Jahr alt) abwarten sollte,bevor man kastriert.

  • Die ersten beiden Rüden waren intakt und es gab auch keine Probleme mit läufigen Hündinnen oder anderen Rüden (vom normalen Verhalten abgesehen).


    Sepp und Schorsch sollten eigentlich auch intakt bleiben, allerdings hatte Schorsch einen extrem gesteigerten Sexualtrieb und hat alles bestiegen und ist dafür auch ab durch die Mitte. Da meine Schwester und ich (Jugendalter damals) nachmittags alleine mit ihnen Gassi sind, war da das Risiko für meine Mutter einfach zu groß. Sepp wurde auch kastriert, da die Kombi zwei gleich alter Rüden, wovon einer intakt und einer kastriert ist, damals zu heiß war. Sie haben sich beide normal entwickelt, sowohl geistig als auch körperlich, hatten keine Gewichtsprobleme und keine großartigen gesundheitlichen Einschränkungen. Schorsch bekam im Alter leichte epileptische Anfälle, diese standen aber in keinem Zusammenhang mit der Kastra. Er ist im Alter von 12,5 von alleine eingeschlafen und hat bis zu seinem vorletzten Tag alles mitgemacht. Sepp ist mittlerweile 13 und hat jetzt Alterszipperlein, wird langsam blind (war aber eh von Geburt an schon nachtblind) und hört nicht mehr so gut. Auch hier keine gesundheitlichen Probleme, die auf die Kastra zurückzuführen wären.


    Meine Mädels sind auch beide kastriert, Kritzel hatte extreme Probleme mit Läufigsein, sie hatte vor, während und danach wochenlang Durchfall, sich gar nicht sauber gehalten und war extrem durch den Wind. Nach der Kastration und dem Herunterfahren des Hormonspiegels war das Thema gegessen. Sie hat sich auch komplett normal entwickelt und ist eine recht selbstbewusste Hündin gewonnen.
    Keks war extrem scheinschwanger, wurde deswegen vorsichtshalber untersucht und sie hatte Veränderungen in der Gebärmutter, daher wurde sie kastriert, sobald die Scheinschwangerschaft komplett rum war. Sie ist ein normaler, vitaler Jungspund von bald 2 Jahren, Hunger hat sie eh immer (da machen die Rottis den Labis echt Konkurrenz).


    Ob ein Hund fett wird, liegt zum Großteil nicht an der Kastration, sondern daran, dass die Menschen oft ihre adulten Hunde mengentechnisch genauso füttern wie ihre Junghunde und der Schuss geht freilich irgendwann nach hinten los, weil ein Hund auch mal ausgewachsen ist. Bei Keks kam es auch schleichend, dass sie etwas speckiger wurde, weil sie mit dem Wachstum soweit abgeschlossen hatte, also wurde einfach die Menge reduziert und nach ein paar Wochen war sie wieder schön schlank.


    Meiner Meinung nach gibt es kein reines "pro Kastra" und "gegen Kastra" - es kommt immer auf den jeweiligen Hund, die Gesundheit und die Umstände (leidet der Hund darunter, ist seine Lebensqualität eingeschränkt) an. Hätte Kritzel nicht so massive Probleme gehabt, wäre sie intakt geblieben. Bei Keks genauso, aber da war mir das gesundheitliche Risiko schon zu groß und mein TA hat zu der Kastration geraten und das macht er normal nicht.


    Eine Bekannte z.B. wollte ihren Rüden nie kastrieren lassen, mit 4 Jahren hat sie es dann doch gemacht, weil er extrem unter den läufigen Hündinnen gelitten hat und in der heutigen Zeit ist dauernd irgendeine läufig.

  • mein erster Hund wurde nicht kastriert, den hatte ich aber auch von Welpe an. Bei läufigen Hündinnen hat er sich auch ganz natürlich verhalten.


    Meine beiden anderen sind beide aus dem Tierschutz und waren schon kastriert. Bei Anton konnte ich nichts ungewöhnliches feststellen. Bei Oskar hab ich den Eindruck, dass die Kastration evtl. zu früh von statten ging. Er ist jetzt ca. 2,5 Jahre alt. Wann er kastriert wurde, konnte mir das Tierheim nicht sagen, das ist noch in Rumänien gemacht worden.


    Pro und Kontra kann man nicht verallgemeinern, da schließ ich mich kekri an

    Es gibt ein Leben ohne Hund, es lohnt sich nur nicht!

  • Kastrierte Rüden riechen ja trotzdem, wenn eine Hündin läufig ist, okay, aber letztens ist er nem Mädel hinterhergerannt, als wär er intakt. So ein Verhalten hab ich bisher noch nicht erlebt. Und das Herrchen der Hündin war erstaunt.


    Habt Ihr da schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass irgendwas schief gelaufen ist in Rumänien. Muss im Juli eh zum TA und werds abklären lassen

    Es gibt ein Leben ohne Hund, es lohnt sich nur nicht!

  • Mein Rüde tut auch, als wenn er intakt ist, wenn Bella in der Standhitze ist. Die beiden haben Spaß für drei :grinning_squinting_face:

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Ja, die erste Läufigkeit von Bella hat ihn gar nicht interessiert. Die zweite dann schon mehr und seit der dritten dann.....

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • und ich dachte, kastrierte Rüden reagieren nicht auf läufige Hündinnen.
    Wieder was gelernt. :face_with_rolling_eyes:


    LG
    Susanne mit Yuri

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,einen Hund zu haben macht dich reich
    Louis Sabin

  • Das dachte ich auch mal :grinning_squinting_face: Aber das scheint unterschiedlich zu sein.
    Vielleich liegt es auch daran, dass die beiden so eng zusammen leben?!

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • @Susa wie alt war den Toby als er kastriert wurde?


    Phönix wurde viel zu früh kastriert. Man hat ihn in Spanien mit etwa einem Jahr gefunden und da war er schon kastriert :face_with_rolling_eyes:
    Er ist auch völlig durchgeknallt wenn er läufigen Hündinnen begegnet... Kinder will er beim spielen auch immer bespringen, bei mir hat er es inzwischen aufgegeben :kissing_face:

    Liebe Grüße,
    Martha und die Podencos

  • Wir hatten uns ausführlich mit dem Thema aus einander gesetzt. Nach der 1 Läufigjeit war uns dann klar unsere Hündin wird nicht kastriert...dann war sie komisch,träge,jaulte viel,trank viel...wir gingen zum Arzt akute Gebärmutter vereiterung,Not Op hätte sie nicht überlebt. Zum Glück griff die koservative Form
    Nach der Beratung von drei Ärzten entschieden wir uns dann zur Kastration vor der zweiten Läufigkeit. Die Gefahr das sie wieder Scheinträchtigt wird lag bei 90% und ob sie es nochmal überlebt hätte...

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