Kastration

  • Chinouk hatte es doch ein medizinischen Grund, den Gesäugetumor und Dauerläufigkeit?
    Und Taja ist noch nicht kastriert? Hat die denn irgendwelche Schwierigkeiten?
    Oder hab ich jetzt was falsch verstanden?

  • Ich Händel das wie janu.....


    Moka war nach ihrer ersten läufigkeit scheinträchtig...Ohne nestbau....Ich hab es nur gefördert..unbewusst..Hatte Urlaub und da wurde viel gekuschelt

  • :grinning_squinting_face: Jetzt bringst du mich doch zum lachen. :grinning_squinting_face:


    Ich drücke mich mal anders aus. Als wir Taja bekamen war sie mit ihrer Läufigkeit gerade durch.


    Aber mir gefällt mein Satz, "wir haben keine ganze Läufigkeit mitbekommen" :grinning_squinting_face:
    Endlich mal was zum lachen heute.

    LG
    Petra mit Demon+Yoomee
    und Chinouk+Taja im Herzen :red_heart:

  • Ach so.


    Danke, JaNu!


    Aber spätestens an den Rüden merkt man doch, dass die Hündin läufig ist, oder?


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore


    Edit:
    @Petra
    Ach soooooo. :grinning_squinting_face: Jetzt habe ich es auch verstanden. Manchmal dauert es doch ein wenig länger bei mir. :face_with_rolling_eyes: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Aber spätestens an den Rüden merkt man doch, dass die Hündin läufig ist, oder?

    Ich vermute mal schon, aber ich habe (leider) keine praktische Erfahrung mit unsichtbarer Läufigkeit. Bei Nuki ist es eher so das Gegenteil :grinning_squinting_face:

  • Bella hat auch keine Probleme mit der Scheinschwangerschaft. Davon merken wir überhaupt nichts.


    Toby ist nach der Kastration Fellmäßig total anders geworden. Struppiger und nicht mehr so weich.
    Auch nimmt er schnell zu. Er bekommt schon leicht reduzierte Mahlzeiten. Und als Leckerchen gibt es ja eh nur Futter, also auch Strauß. Nur von einer anderen Firma, wie das tägliche Futter. Und so wissen sie nicht, das es keine wirklichen Leckerchen sind.
    Und so bin ich dann auch bei Bella auf der sicheren Seite (Futterunverträglichkeit).

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Mein Kater wurde natürlich, da er Freigänger war, kastriert. Schließlich sollten nicht noch unzählige Katzenkinder produziert werden.
    Bei meinem Hund war ich eigentlich zunächst dagegen; unser erster Hund ist auch nie kastriert worden.


    Doch dann kam der Zeitpunkt von Bobbys Geschlechtsreife - und damit das Chaos. Er fraß kaum mehr, er schlief nicht mehr richtig und magerte extrem ab.
    Klare Ansage meines damaligen TAs: "Wenn Sie Ihren Hund noch eine Weile behalten wollen, lassen Sie ihn kastrieren, sonst geht er dabei drauf".


    Okay, das war eindeutig. Und ich sahs ja selbst.... Also Kastration. Danach - als sich alles normalisiert hatte - nur noch Erleichterung.


    Dennoch: Ich würde einem Hund das niemals zumuten, wäre es medizinisch nicht notwendig! Und eigentlich sieht as Tierschutzgesetz auch genau das so vor! Das vergessen viele.


    Also bitte von Fall zu Fall entscheiden!


    Ich selbst bin eigentlich eher gegen Kastration. Aber bei meinem Hund wars lebensrettend.

  • also bei uns ist es so: da bei uns in der nachbarschaft viele rüden wohnen sind meine beiden bereits vor der 1. läufigkeit kastriert worden, da ich keine labraspitze oder setter-malteser mischlinge aufziehen mag. bei lucy viel es uns schwerer, da wir überlegt haben ob wir züchten möchten, aber aufgrund der auflage des verbandes eine jagdhundprüfung ablegen zu müssen, das dann doch wieder verworfen haben. Wenn man natürlich als rüden halter 1000% garantieren kann, dass er keine hündin bespringt sollte man nur aus medizinischer notwendigkeit kastrieren (wobei sich bei einem kater wohl nie einer gedanken macht - da ist es anscheinend "was anderes" :-)). kira ist jetzt 11,5 jahre also seit 11 jahren kastriert - eine veränderung in fell oder wesen konnte ich nicht feststellen. und man sollte auch bedenken, dass die "unerwünschten" nachfahren früher oder später vermutlich wieder in vermittlungsstellen/tierheimen landen...


    ausserdem bin ich nach wie vor überzeugt, dass eine kastration das krebsrisiko der hündin erheblich senkt (was nicht da ist kann nicht krank werden) - zu jeder studie gibt es ja auch eine gegenstudie :winking_face:


    lg
    bernd

  • Oh hui, dann hast du sie kastrieren lassen, bevor sie erwachsen war? Das würde ich meinem Hund nicht antun.


    Ja, die Gegenstudie ist, das eine kastrierte Hündin inkontinent werden kann. Von den Risiken einer OP mal ganz zu schweigen.
    Ich lass doch kein gesundes Organ entnehmen, wenn kein triftiger Grund besteht!

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • ja habe ich (und ich stehe auch noch dazu) - und was genau habe ich ihr bitte damit angetan? ich denke nicht dass es einen unterschied macht für sie ob sie mal läufig war oder nicht - so weiß sie nicht mal was es ist und vielleicht ist gerade das besser? eine verbindliche antwort hat wohl noch nie ein hund von sich gegeben. :winking_face:


    kann inkontinent werden, wenn nicht kann sie krebs bekommen - man weiß es ja nicht.
    risiken der op? in meinen augen ein standard eingriff mit überschaubarem risiko.
    (unnötige kaiserschnitte bei menschlichen geburten wären da in meinen augen risikoreicher)


    verhütung (hier die finale lösung) und das senken des krebsrisikos (hierauf bezieht sich meine studie/gegenstudie these) ist für mich ein grund.
    ausserdem kann ich nicht 24h um sie sein und sie vor liebhabern beschützen (sie haben viel freilauf untertags im garten)
    auch denke ich dass der hund an sich kein problem damit hat - ich denke wir menschen interpretieren da zu viel rein - beide hunde haben es sehr gut überstanden und mögen mich auch noch danach :winking_face:


    ich denke da auch eher pragmatisch, generell sehe ich meine hunde auch als gebrauchshunde die eine klare aufgabe haben (gut kira ist mittlerweile rentnerin), und vermenschliche sie nicht, was aber nicht heisst dass ich sie nicht liebe und fördere und sie mir absolut wichtig sind. trotzdem ist der hund für mich ein haus- und nutztier und kein kinderersatz oder ähnliches - ein hund eben.


    lg
    bernd

  • Das ist immer eine Einstellungssache.
    Für mich würde es nicht in Frage kommen denn u.a. ist die Hündin vor der 1. Läufigkeit weder körperlich noch mental erwachsen und mit einer Kastration ist das eben einfach künstlich beendet.


    Ich kann meine Hündin sehr gut vor ungewollter Schwangerschaft schützen. Auch wenn es mich in der Zeit und im Allgemeinen etwas einschränkt, tu ich das sehr gerne für sie.


    Jede OP und die damit verbundene Narkose ist ein Risiko für den Hund (für Menschen auch, aber darum geht's hier ja nicht). Egal ob es ein Standard eingriff ist oder nicht.
    Der Körper, Kreislauf und alles wird belastet. Dem Hund wird ein gesundes Organ entnommen und hat eine große OP Narbe....


    Und für mich sind meine Hunde halt nicht ein Gebrauchshund und ein Nutztier sondern Familienmitglieder und das obwohl ich einen Sohn habe!


    Aber zu jeder Meinung gibt es eine Gegenmeinung und jeder muss es so handhaben wie er es für richtig hält.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Hallo zusammen!


    Ich gestehe, ich halte es ebenso wie Bernd.


    OK, bei Hexe habe ich die erste Läufigkeit abgewartet vor der Kastration. Was man während der Läufigkeit für Rüden kennen lernen kann (ohne 2-beinigen Anhang) - unglaublich. Ein alter Pudel überquerte sogar 2 gut befahrene Straßen um zu Hexe zu kommen. Über 2 Kilometer weit. Wir mussten ihn ins TH bringen wo er am nächsten Tag zum Glück abgeholt wurde. Und Hexe war der allertollste Hund von Welt! :smiling_face_with_heart_eyes: Trotz Kastra.


    Merlin habe ich auch kastrieren lassen, Bessy und Dumble waren schon kastriert, Bessy auch vor der ersten Läufigkeit.


    Warum ich das mache?


    Ich will nicht züchten oder ungewollt Hundebabys in die Welt setzen lassen. Auch habe ich eine Hündin schon mal an Gebärmutterkrebs jämmerlich krepieren lassen. Ich habe in meinem Leben genau einen Rüden erlebt, dem läufige Hündinnen egal waren. Ich kenne viele Rüden, die sind fast wahnsinnig geworden bei einer läufigen Hündin und ich kenne genug Hündinnen, für die war die Scheinschwangerschaft Stress pur. Ich möchte das also weder meinen Hunden noch mir antun.


    Alle Kastraten hier hatten bisher ein recht schönes und stressfreies Leben, konnten (bis auf Dumble) das ganze Jahr frei laufen und weder am Charakter noch an Äußerlichkeiten (z.B. Fell) hat sich etwas geändert. Und sie waren alle auch Familienhunde.


    Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.


    Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass Tierschützer sich auf das Tierschutzgesetz berufen um nicht zu kastrieren. Im Gegenteil aber bei fast allen Tierheimen (meist dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen) kastriert wird oder im Übernahmevertrag steht, dass man noch kastrieren MUSS. Wie passt das zusammen? Die Offiziellen dürfen, die Privaten nicht? Oder wie?


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Nochmal ich: ob es schlecht ist vor der ersten Läufigkeit oder nicht - und ob es geistigen und körperlichen Wachstum beeinflusst dazu gibt es keine belegten Studien. Daher habe ich mir den Rat der Fachleute eingeholt und viel gelesen und das beste für uns daraus gemacht. Das Ergebnis gibt mir auch recht.


    Die Narbe ist minimal und man kann das mittlerweile wen man mag auch arthroskopisch machen.


    Ich finde wenn ich nicht züchten mag und keine mischlinge ins Tierheim stecken soll die kastration eine vernünftige lösung (um nur mal einen Grund zu nennen)
    Auch sind kastrierte Hündinnen wesentlich stressfreier für sich selbst, alle Rüden im Umkreis und allen deren Besitzer.


    Generell ist es auch für mich die Frage, ob ein Hund der sich periodisch fortpflanzen mag es aber nicht darf es besser hat - Enthaltung kann Qual sein - so wäre eine scheinschwangerschaft zb mit einem psychischen problem manchmal erklärbar.
    Rüden die immer wollen, aber nicht dürfen haben es vielleicht auch auf Dauer nicht leicht.


    Man hört auch selten dass bei solchen Eingriffen Folgeschäden vorkommen (scheinschwangerschaften kommen öfter vor) wir reden ja über Eingriffe durch Fachleute nicht durch 2 Ziegelsteine im Hinterhof :winking_face:


    Nur mal so vor sich hin überlegt :winking_face:


    Lg
    Bernd
    (Mit etwas Ironie)

  • @Wusan
    Wenn etwas vorliegt wie Depressionen wegen Scheinschwangerschaft ist doch schon Grund genug.
    Ich mag nur grundlose Kastration nicht. Und ich finde auch, das man das nicht generalisieren sollte sondern für jeden Hunde neu entscheiden muss.


    Mein Rüde ist auch kastriert. Bei Bella gab es bislang nie einen Anlass.
    Auch hab ich noch nie was negatives mit anderen Hunden während der Läufigkeit erlebt, so wie du.


    @spy0411 ich meinte nicht die Narbe an sich, sondern die Wundheilung die man ja auch nicht voraussehen kann.
    War wohl etwas blöd ausgedrückt.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

    Einmal editiert, zuletzt von Susa ()

  • Ich klinke mich auch noch mal ein!
    Wir haben unseren Lucky damals auch kastrieren lassen, weil Baby keine Welpen haben sollte und er auch anfing mit anderen Rüden zu stänkern (wegen Baby)!
    Baby hätte ich auch gerne kastrieren lassen, weil sie ziemlich böse mit PMS zu tun hat, allerdings wurde uns davon abgeraten, weil sie durch ihre Welpenzeit große gesundheitliche Defizite hat :loudly_crying_face: !
    Wenn sie jetzt läufig wird, können z. B. meine Eltern nicht mit ihrem Hund zu uns kommen (Rüde). Wenn wir in der Zeit ( ohne Hund) zu Ellis gehen hat Berry Liebeskummer!
    Eins weiß ich definitiv; der nächste Hund wird kastriert!

    Liebe Grüsse
    Andrea



    Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :smiling_face_with_heart_eyes:
    Walt Disney

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