BLACKOUT - Seid Ihr vorbereitet? Und wenn ja: Wie?

  • @Wusan Antwort wird noch erfolgen, ist aber eine längere Geschichte....


    Allein das obige Posting hat mich ne Stunde gekostet :face_with_tongue:

  • Also, wir sind solala vorbereitet.


    Da wir hier immer mal wieder im Winter mit Heizungsausfällen zu kämpfen haben, haben wir einen Katalytofen, der eigentlich nicht für geschlossene Räume gedacht ist, daher nutzen wir ihn auch nur mal ne viertel Stunde, damit wenigstens ein Raum nicht massiv auskühlt. Zum Schlafen im eiskalten Bett sind Fleecedecken sehr gut geeignet. Sie speichern keine Feuchtigkeit, nehmen die Körperwäre aber gut an. Eine Decke auf die Matratze, eine Decke auf mich und dann die normale Bettdecke einfach oben drauf. Hat sich auch schon beim Zelten oder Schlafen im Wohnwagen (den hätten wir noch als Alternative) bewährt. Und wenn es immer noch zu kalt ist, einfach einen Hund mit unter die Decke und gut ist. :smiling_face:
    Thermounterwäsche haben wir hier ebenfalls in mehreren Sets.
    Zum kochen ohne Strom haben wir einen kleinen Campinggaskocher, der uns schon gute Dienste geleistet hat. Wir haben noch 2 Kartuschen hier, die reichen für 4 Tage. Es ist für uns aber auch kein Problem über offenem Feuer zu kochen. Alternativ zum Wohnwagen habe ich noch eine Pfadfinderjurte mit 6m Durchmesser, in der kann man auch Feuer machen.
    Trinkwasser wäre hier echt ein Problem, weil wir Brunnenwasser nutzen und das hoch gepumpt werden muss. Für die Klospülung wäre aber zumindest der Gang mit Eimer zum Klärteich möglich.
    Kerzen haben wir hier so viele, da könnte ich jemanden mit tot schmeißen. Das liegt aber daran, dass wir letztes Jahr zu meinem Geburtstag ein Häuschen angemietet hatten, ohne Strom und wir für Abends dann Licht brauchten.


    Lebensmittel haben wir nur für wenige Tage auf Vorrat.


    Das war jetzt alles nicht beabsichtigt, um uns auf nen Blackout vorzubereiten. Dank Hobby Mittelalter und Lagern auf Märkten haben wir da schon einige Vorteile, die sich einfach so ergeben haben. :smiling_face:

    Liebe Grüße, die Jean (wie die Hose, nur one "s")

  • Ich gehöre eindeutig zu den grenzwertig Kurzsichtigen :winking_face:
    Ich hab nicht mal Lebensmittel für mehr als 1-3 Tage im Haus, geschweige den Wasservorräte... allerdings eine komplette Campingausrüstung, samt Wasserfiltertabletten, außerdem kann ich Feuer ohne Hilfsmittel machen, Fallen bauen, weiß wie ich Wasser filter (wenn die Tabletten alle sind), kenne mich ziemlich gut mit essbare Pfanzen aus und kann die Himmelsrichtungen ohne Kompass bestimmen. Scharfe Messer, eine ordentliche Säge und sogar ein Beil sind ebenfalls vorhanden. Außerdem bin ich jung, gesund und relativ fit und wohne direkt an einem riesigen Wald mit sehr hohem Wildbestand.
    Sollte es, was ich nicht glaube, zum Worstcase kommen und tatsächlich keinerlei organisierte Hilfe über einen längeren Zeitraum zu erwarten sein, wisst ihr jetzt wo ihr mich finden würdet (...oder eben nicht, denn dann möchte ich meinen Eichhörnchenbraten nicht unbedingt teilen müssen) :haumichweg: :haumichweg: :haumichweg:

    Einmal editiert, zuletzt von JaNu ()

  • Hallo, JaNu,



    denn dann möchte ich meinen Eichhörnchenbraten nicht unbedingt teilen müssen)

    Nicht!!?? :winking_face_with_tongue:
    Pfff, dann gibt's auch keinen Müsli-Riegel von mir!! :haumichweg: :haumichweg:
    L.G.

  • Wer mal - wie ich bereits schon mehrfach und einmal sogar jahrelang! - in einer solchen Situation war, wird sicherlich anders darüber denken.
    Und eben entsprechende Vorsorge treffen.
    Das geht beim regelmäßigen Einkauf quasi nebenher.
    Man muß sich ja nicht innert weniger Tage einen Halbjahresvorrat anlegen....

    Erzähl doch mal! Dann kann man dich und dein Handeln vllt. eher verstehen.

    Persönliche Angriffe finde ich nicht angebracht

    Ich finde du hast auch angegriffen und unser Denken grenzwertig und kurzsichtig genannt.



    Ich habe einen Ofen, muss also nicht erfrieren. Habe eine Regentonne, Hunde müssen also nicht verdursten. Hundefutter, meist für einen Monat.
    Für uns Menschen? Ohne Strom? Vllt für zwei Tage. Wasservorräte? Neee...aber reichlich Getränke in der Speisekammer.


    Aber ganz ehrlich? Ich bin nicht der Typ für Hysterie und bunkern. Wenns so kommt, dann für wie lange in der heutigen Zeit? Mein Autotank ist immer voll, also fahre ich in den nächsten Ort und hole mir was zu Essen oder fahre zur Familie die in einem anderen Bundesland lebt...

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Also, wie gesagt eine laaange Geschichte, versuche mich kurz zu halten, ohne daß größere Verständnisfragen notwendig sind:


    Aus bisher unbekanntem Grund, aber wahrscheinlich durch Bauarbeiten (Bodenerschütterungen) ausgelöst, hatte ich vor Jahren einen Gesamtstromausfall.
    EON checkte den Außenstromanschluß (Zählerkasten), Strom kam wieder an, ergo müsse der nächste Fehler auf der internen Zuleitung liegen, weiter seien sie nicht zuständig, bitte Elektriker holen.
    Elektriker kam und schaute sich das Ganze notdürftig an, meinte, jetzt müsse es wieder gehen, mehr Zeit hätte er nicht.
    Ich solle die Sicherungen eine nach der anderen wieder reinmachen und, wenn der FI rausflöge, diese Sicherung dann rauslassen.


    Bis zu diesem Punkt waren bereits 10 stromlose Tage vergangen!
    neuer Flatscreen-TV - defekt
    diverse andere Haushaltsgeräte - ebenfalls defekt
    PC - defekt
    Durchlauferhitzer Bad - defekt
    großer Kühlschrank (gut gefüllt) inkl. 100 Liter TK-Fächer - jeglicher Inhalt hinüber
    Telefon ging nicht
    Handy durfte ich im Tante-Emma-Lädchen des Nachbarortes einmal täglich aufladen (wo ich mich auch palettenweise mit Grablichtern in weiß versorgte, weil das die sicherste Variante der Beleuchtung war)
    Licht - ging nicht, genauso wenig WLAN, Internet usw. (also nix mal eben Telefonnummer von Handwerkern raussuchen)
    Küchenwasseranschluß - nur kalt (dieser Durchlauferhitzer hatte zwar überlebt, ging aber aufgrund der Stromlosigkeit nicht)
    Heizung? ging nicht
    Wasserbett? wurde eiskalt


    Das Ganze geschah Ende Oktober: also kalt, dunkel, kurze Tage .... nur kaltes Wasser, keine Heizung, also Leben wie im 19. Jahrhundert :shocked:


    November kam dann der besagte Elektriker, ich machte brav die Sicherungen eine nach der anderen .... so weit kam es nicht!
    Bei der 1. Sicherung löste der FI aus bisher ungeklärten Umständen nicht aus, dafür explodierte mir der Sicherungskasten ins Gesicht und löste einen Schwelbrand in der Wand aus :shocked:
    Das ist wohlgemerkt ein Holzhaus.... :shocked:
    Brand gelöscht, aber:
    Wieder kein Strom.


    So. Kein Elektriker im Umkreis von 100 km kurzfristig aufzutreiben - die hatten alle aus diversen Gründen Arbeitsüberlastung.


    Ergo mit dem Baustellenleiter verhandelt - erstmal ein Notstromkabel von dort bekommen, durch die Katzenklappe rein, langte für einige Stehlampen, den Router/WLAN, Handy aufladen und Laptop.
    Sehr schicke Optik - Kabelrollen quer durchs ganze Haus über zwei Geschosse. Also Stolperfallen ohne Ende....


    Dann kam die Stadt dahinter, daß ich da quasi "illegal" Strom von der Baustelle zapfe, Verhandlungen - keine Möglichkeit der Abrechnung - ich wollte gern auch mehr pauschal bezahlen, ließen sie sich nicht drauf ein - Strom wieder weg!


    Dank der Verhandlungen mit der Stadt und dem Einsatz von Baustellenleitung und Bauamt kam dann eine Woche später doch ein Elektriker, brachte einen Baustromkasten mit, also dann "eigenen" Strom vom eigenen Anschlußkasten über den Baustromkasten per Kabel durch die Katzenklappe....


    Mit diesem Notstrom durfte ich dann den kompletten Winter bis zum nächsten Sommer verbringen.


    Da jegliche elektrischen Geräte defekt waren, die Heizung nicht ging, sündhaft teure Kabel und Kabelrollen gekauft werden mußten, war ich finanziell erst mal bedient
    Ohne Kühlschrank im Winter - das ging ja noch.
    Aber nur kaltes Wasser.... brrrrr


    Dank meines Magnum-Ofens konnte ich wenigstens mit Holz heizen, darauf auch Wasser erhitzen und kochen sowie in riesigen Töpfen (die natürlich auch erst angeschafft werden mußten) Wäsche auskochen. So richtig mit langer Kelle, Waschbrett usw.ba
    Waschen des Körpers fand in einer Wäschewanne statt, direkt vor dem Ofen, weil es der wärmste Platz war - schöne Sauerei jedes Mal mit reichlich Wasser auf dem Holzboden. Ganz fein.


    Die dauernde Erhitzung der Wassermengen minderte natürlich die Heizleistung, weswegen ich dann meist bei 10 bis 12 Grad Innentemperatur früh morgens aufstand und erstmal einheizte, bis ich 17 Grad erreicht hatte. Welch ein wundervoller Winter.... er war lang, dunkel, kalt mit Temperaturen bis minus 20 Grad und entsprechend kaltem Wind über Wochen hinweg. Mehr als 20 Grad Temperatur hab ich im Haus nie erreicht. Also immer dick anziehen, die Katzen zudecken, den Hund einpacken --- und was halt noch alles dazu gehört.


    Jede Tasse Tee dauerte, die viele Holzschlepperei und dauernd einheizen hießen brav daheim zu bleiben, denn ohne stündliches Nachlegen kühlte die Bude ja wieder aus.
    Mir fiel echt die Decke auf den Kopp! :thumbs_down:


    Nachdem ich wieder einen Läppi hatte, konnte ich wenigstens Internet-TV glotzen. Andere Beschäftigungen waren Stricken und Lesen. Und natürlich :red_heart: Katzen schmusen :red_heart:
    Die krochen immer unter die Decke, genau wie der kleine Hund, der die Nacht im Pulli und Anorak schlief.
    Mußte auch noch ganz viele dicke Schlafdecken, Fleece- und Polar- und Kuscheldecken in 220 x 240 kaufen, um auf dem Wasserbett überhaupt schlafen sowie alle Tiere zudecken zu können. Plus all die Kuschelhöhlen mit diversen Decken drin für die Miezen, die lieber allein liegen wollten.


    Der finanzielle Schaden war immens.


    Dann gingen die Verhandlungen mit der Gebäudeversicherung los. Das ist ein Thema für sich :shocked:


    Das war's erstmal - Ende Teil 1 :ciao:

  • Ok krasse Story.
    Für mich hier im kleinen Ort undenkbar. Ein Elektriker wäre sofort da und ein zweiter zur Not auch.


    Geräte hätte ich mir komplett von der Versicherung erstatten lassen. Hast du dies nicht gemacht?!
    Geduscht hätte ich wohl bei Freunden. Mit Sicherheit nicht auf einem eiskalten Wasserbett meine Nächte verbracht. Auf Tee verzichtet und es mit Sicherheit nicht so lange hingenommen.


    Aber wenn man in so einer Situation nicht steckt, kann man gut reden/schreiben.


    Dennoch würde ich nicht anfangen zu horten, denn es ist eine absolute Ausnahmesituation gewesen.

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Achtung, Achtung hier spricht Berlin!
    Also zu aller erst, mir war nicht bekannt, dass sich der Stromausfall im gesamten Bundesgebiet rum gesprochen hatte :shocked: !
    Dann, dein schreckliches Erlebnis @Bingwu, war sicherlich traumatisierend! ABER, jetzt kommts!
    Dieser "Blackout" fand in einem sehr kleinen Teil ( auf die Geamtgröße Berlins gesehen) statt!
    Natürlich wurde das in den Medien hochgepuscht ohne Ende :thumbs_down: ! Nachbarschaftshilfe fand über den gesamten Zeitraum statt!
    Das letztendlich sogar Krankenhäuser evakuiert werden mussten ist unserem, ach so kompetentem, Senat geschuldet! Gelder für nötige Wartungsarbeiten an den Notstromaggregaten waren einfach nicht da! Dito Feuerwehrwachen und Polizeireviere!


    Schuld an der Misere war weiterhin, dass die Baufirma die Pläne der Kabeltrassen nicht richtig, oder gar nicht geprüft haben!
    Also alles Fremdverschulden, sorry!


    Klar war hinterher das Geschrei groß!
    Sollen sich jetzt Oma Mienchen und Opa Hans die Bude vollstellen für den Fall das IRGENDWANN mal wieder ein Trottel eine Leitung anbohrt?
    Ich weiß ja nicht?
    Klar sollte man immer ein paar Vorräte im Haus haben, logisch! Aber hamstern? Nö, sicher nicht!
    Uns Berlinern werden einige unangenehme Eigenschaften nachgesagt, aber zusammengehalten haben wir IMMER!

    Liebe Grüsse
    Andrea



    Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :smiling_face_with_heart_eyes:
    Walt Disney

  • Neenee, ohne das wieder aufwärmen zu wollen, ihr müsst das Problem aufbrechen. In kleine Happen.


    1. Stromausfall unter 24 Stunden.
    Der kann sehr schnell und leicht passieren. Bei dir am Haus schlägt der Blitz ein, oder der Nachbar baggert das Kabel an. Der Ausfall betrifft allenfalls einige Häuser. Problem kann schnell gefixt werden. Kann jedem einmal oder gar zweimal im Leben passieren, keine Vorsorge außer dem Kauf einer Taschenlampe notwendig.


    2. Stromausfall für einige Tage.
    Trafo des Umspannwerks explodiert, ein LKW fährt eine Hochspannungsleitung um, eine Drohne verhakt sich in der Hochspannungsleitung. Reparatur wird länger dauern. Es sind mehrere Haushalte, eventuell eine ganze Gemeinde betroffen. Wahrscheinlichkeit ist immer noch relativ hoch. Jeder Haushalt sollte das für einige Tage aussitzen können.


    3. Stromausfall für Wochen
    zum Beispiel durch vorhersehbare Naturkatastrophen, wer im Flutbereich eines Stromes wohnt, oder an der Küste, sollte einen Notfallplan haben, wie er evakuiert, wie er und seine Tiere die Zeit überbrückt. Wohin? Was, wenn er zurückkommt und der Strom (zuerst muss das Wasser abgelaufen sein!) noch auf sich warten lässt. Hilfe ist gegeben, unser System (USA und D) funktioniert, kommt damit klar, aber da weite Teile des Landes funktionieren, ist Hilfe leicht möglich. Du kannst dir trotzdem leicht Sachen besorgen, die das Überleben sichern.
    Auch hier sollte die Familie eine Woche durchaus durchhalten können oder zumindest rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich fliehen und woanders eine Unterkunft finden können. Wahrscheinlichkeit im Gefährdungsbereich hoch, wenn du Pech hast, geht die Elbe jedes Jahr auf Reisen. Außerhalb dieser Zonen relativ gering.


    4. Der Super Gau, ein Extinction Event.
    Ein Meteor. Ein Supervulkan geht hoch. Die Sonne verdunkelt sich für fünf Jahre. Eine Superseuche bricht aus. Der Meeresspiegel steigt um 2 Meter, und die Welt muss zusammenrücken. Weite Teile des Landes sind verwüstet. Nicht nur dein Land, sondern alle umliegenden sind betroffen. Das System bricht zusammen.
    Für wie lange willst du durchhalten? Wie wahrscheinlich ist das Szenario überhaupt? Gegen Kriege können wir was tun, gegen einen Meteor? Hältst du zwei Jahre durch und dann? Hiergegen kann man sich kaum mehr vorbereiten, viel besser ist es, aktiv mitzuwirken, wie das System am Laufen gehalten werden kann.

  • Es gibt bereits Studien darüber, wie Menschen sich verhalten, wenn ein Notfall eintritt, welcher JEDEN betrifft, und welcher über eine Woche oder mehr anhält.


    Ein Stromausfall von einer Woche oder mehr ist durchaus realistisch und kann auch ohne jegliche Naturkatastrophe jederzeit überall eintreten.


    Nach nur drei Tagen kommt es zu Gewalttaten, Plünderungen, Raub- und Raubmorden usw.
    Vor allem in den Städten, weil dort einfach die Ressourcen ganz andere sind als auf dem Land, wo viele sich noch eine ganze Weile relativ gut selbst versorgen können.


    Beispiel: Bei einem großflächigen Stromausfall, ganz Berlin betreffend, würde nach nur drei Tagen das absolute Chaos ausbrechen.



    Murmel hat das sehr reflektiert aufgefächert. Der Fall 4. ist natürlich eher unwahrscheinlich als alles andere, aber trotzdem möglich. Auf einen solchen Fall kann man sich - wenn überhaupt - nur marginal und nicht für den kompletten Zeitraum vorbereiten.


    Aber für alle anderen Fälle kann man gerüstet sein - sofern man das will.


    Ich habe jedenfalls für mich entschieden, daß ich NIE MEHR unvorbereitet und unausgerüstet eine solche plötzliche Lebensumstellung und damit -realität werde erleben wollen.
    Das ist nämlich - wenn der Fall plötzlich eintritt - nicht nur äußerst beschwerlich, sondern auch teuer.


    Das, was andere "horten" nennen, ist für mich normale Vorratshaltung, aus welcher natürlich die Bestände regelmäßig genutzt und dann wieder erneuert werden. Dazu nutze ich drei Schränke von jeweils gut 80 cm Breite, 50 cm Tiefe und ca. 1,90m Höhe. Einer steht im Bad und "hortet" Klopapier, Küchenrolle, Wasch-, Putz- und Pflegemittel.
    Einer steht in der Diele und "hortet" Futtermittel für die Tiere.
    Der Dritte steht ebenfalls im Flur und "hortet" Lebensmittel für Menschen.
    Fertig!


    Wie schon mal gesagt, es ist wie einkaufen im eigenen Keller/Lager/Vorratsschrank, man vergibt sich nichts dabei, ist immer für alles gerüstet, und muß auch bei längeren Krankheits- oder Auto-Ausfall-Zeiten keine Sorge haben.
    Mit anderen Worten: durch gute Vorbereitung werden die Krisenzeiten des Lebens nahezu beschwerdefrei :grinning_squinting_face:

  • Ich oute mich jetzt auch mal als "Vorrats-Einkäufer".
    Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich bewusst für "Katastrophen-Szenarien" einkaufe. Bei mir hat das wahrscheinlich eher damit zu tun, dass ich ja eine chronische Krankheit habe, die in Schüben auftritt. Da kann es dann passieren, dass ich plötzlich für mehrere Tage/Wochen komplett ausfalle (*auf Holz klopf* - ist zum Glück schon lange nicht mehr passiert) und da hat es sich in meinem Kopf wohl so verankert, immer vorausschauend einzukaufen. Ist ja nicht so, dass ich eine 4-köpfige Familie hätte, die im Krankheitsfall natürlich alles sofort auffängt, und das ab Tag 1 :kissing_face: :red_heart: .
    Irgendwie scheint das einfach meine Art zu sein: Bei mir ist der Vorratsschrank niemals halb voll, sondern immer halb leer :face_with_rolling_eyes: :kissing_face: :smiling_face_with_halo: , vor allem das Nudelfach :grinning_squinting_face:


    Naja, da ist eben jeder anders... :smiling_face:


    Das Problem wäre bei einem beispielsweise mehrtägigen Stromausfall, dass Nudeln, Reis und all die anderen gut lagerfähigen Lebensmittel eben nicht mehr zubereitet werden könnten. Von daher würden die vollen Schränke auch nicht viel nutzen.


    Ich glaube, bei uns würde Jakina am längsten mit ihren Vorräten auskommen :face_with_rolling_eyes: :grinning_face_with_smiling_eyes: , mein Mann bekommt immer die Krise, wenn er mal in "ihren" Schrank guckt, der gefühlt immer am Limit gefüllt ist und oft überquillt :kissing_face: . Da fragt er doch glatt so Sachen wie "Wofür braucht man 5 verschiedene Leckerlie-Sorten?" :astonished_face: :confused_face: :confused_face: :confused_face: :haumichweg: :haumichweg: :haumichweg:
    *kopfschüttel*

    Liebe Grüße
    Christine & Jakina

  • Hallo, Christine,

    Ich oute mich jetzt auch mal als "Vorrats-Einkäufer".
    Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich bewusst für "Katastrophen-Szenarien" einkaufe. Bei mir hat das wahrscheinlich eher damit zu tun, dass ich ja eine chronische Krankheit habe, die in Schüben auftritt. Da kann es dann passieren, dass ich plötzlich für mehrere Tage/Wochen komplett ausfalle

    DAS finde ich auch völlig OK, wenn Du da Vorkehrungen triffst!!


    ich denke noch mit Schrecken daran, als meine Mutter starb und wir das Haus räumen mussten.
    Im Keller, befand sich ein riesiger Schrank, der gestopft voll, mit allen möglichen Konserven war. :shocked:
    Von Eintopf, über Obst, es war Alles vorhanden.
    Wir haben das ganze Zeug auf Haltbarkeit gecheckt und mit einem Sprinter, zur Tafel gebracht.
    Von uns, wollte es keiner haben.


    Ich glaube, bei uns würde Jakina am längsten mit ihren Vorräten auskommen

    DAS kommt mir bekannt vor!! :haumichweg: :haumichweg:
    L.G.

  • Hihihi - ja bei meinen Tieren bin ich vorratsmäßig wohl auch mit am besten gerüstet :thumbs_up:


    Bloß das leidige Thema Wasser ist halt - immer wieder Thema .... :kissing_face:




    Naja, also jetzt die Woche habe ich mal die Konserven wie Ravioli/Tomatensoße & Co. aufgestockt, geht immer - auch als "Grundstock" einer anderen, also erweiterten Zubereitung. (verfeinert, im Ofen überbacken, noch mit anderen Zutaten dabei usw.)
    Einzelkonserven kaufe ich regelmäßig nach, je nach Verbrauch.


    Irgendwie braucht man als Single gar nicht so viel, hab ich festgestellt. Wenn die Schränke erstmal gut gefüllt sind, hat man die Qual der Wahl und kann es sich wirklich aussuchen, was man nutzt :thumbs_up:



    Leider hat mir der quasi ausgefallene Winter das Abtauen der Kühl-Gefrierkombi verleidet. Ergo muß das jetzt mal die nächsten Wochen weggefuttert werden, um dann - je nach Angebot - wieder neue TK-Vorräte anzulegen.



    Trockenfutter für Tiere, auch so ein Thema: bei warmen Temperaturen kann man das gar nicht sooo gut lagern, z. B. wegen Milbenbefall. Und kiloweise einfrieren geht auch nur, wenn man eine richtige TKT (Tiefkühltruhe) hat... zumindest, wenn es viele Tiere sind, wird das dann auch schon schwierig :kissing_face:


    Und all diese Geräte laufen ----- mit Strom :shocked:




    flüster: wer Ironie findet - gerne erkennen und behalten!

  • @Bingwu



    Wieso eigentlich nicht?
    Konserven und selbst eingemachtes Obst, Marmeladen usw. halten sich doch bekanntlich Jahrzehnte lang!??


    Weil Niemand, von uns auch nur Irgendwas, von dem Zeugs mochte,, :nauseated_face:


    L.G.

  • Naja, also jetzt die Woche habe ich mal die Konserven wie Ravioli/Tomatensoße & Co. aufgestockt, geht immer - auch als "Grundstock" einer anderen, also erweiterten Zubereitung. (verfeinert, im Ofen überbacken, noch mit anderen Zutaten dabei usw.)

    Kann man aber auch nur erhitzen, wenn man einen Campingkocher mit Gas zu Hause hat. Und dann auch nur solange wie man Gas hat.


    Ich könnte, ohne zu kochen, wohl drei Tage mit Brot, Obst und Naschwerk überstehen :grinning_squinting_face: Meine Hunde hingegen wohl 4 Wochen!
    Aber wie gesagt...keine Überlegungen die ich anstelle....

    Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten :red_heart:

  • Mal ein kurzes Update:


    Vor drei Wochen spuckten unsere Wasserhähne nur noch braunes Wasser mit viel Luft aus und dann kam so gar nichts mehr. Glücklicherweise war das abends. Ich sah mich schon im Gedanken im Dunkeln mit nem Eimer zum Teich rennen, um Wasser zu holen..... Am nächsten morgen in der Früh rief der Vermieter an, dass die Brunnenpumpe defekt sei...... Gegen 10 Uhr war das dann glücklicherweise repariert. Seitdem haben wir hier 2 Flaschen stilles Wasser in Reserve stehen, für Kaffee, Zähne putzen und für die Hunde.... Ja, 2l Wasser ist nicht viel und würde nichtmal für nen halben Tag reichen, aber besser 2l als gar kein frisches Wasser.
    Und dann ist uns vorletztes Wochenende im Sturm ein Baum auf die Telefonleitung gefallen und wir hatten 7 Tage lang kein Internet. Es ist ja eh Fastenzeit und ich wollte u.a. mal ein paar Tage Internetfasten, aber doch bitte freiwillig und nicht so. Also das war so mit das schwierigste. Ich besitze kein Handy und nutze das Inet nur zu Hause, das dann aber lange und ausgiebig. Nach 4 Tagen bin ich fast die Wände hoch gegangen..... das zwingt mich, gerade zum Thema Internetkonsum jetzt zum Umdenken....

    Liebe Grüße, die Jean (wie die Hose, nur one "s")

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