Bloß kein Hund aus dem Auslandstierschutz ?

  • Ja, ich weiß das gerade der Auslandstierschutz mit sehr viel Ablehnung und/oder Vorurteilen zu kämpfen hat. Ich selbst habe einen Hund aus dem Ausland und bin darum durchaus in der Lage, auch etwas dazu beizutragen vielleicht ein klein wenig gegen die oft ablehnende Haltung, zu versuchen anzukämpfen.
    Diesen Beitrag finde ich recht gut und ich will ja wirklich niemand bekehren o.ä., evtl. etwas zum Nachdenken animieren. Mehr ist nicht dahinter von meiner Seite.





    veröffentlicht am 13. Januar 2018
    Bloß kein Hund aus dem Auslandstierschutz!
    von Neele



    Immer wieder höre oder lese ich, Hunde aus dem Auslandstierschutz würden nur Probleme machen, sie wären psychisch kaputt, nicht sozialisiert und würden sich nicht in einen normalen Familienalltag integrieren lassen. Auch würden die vermittelnden Organisationen Krankheiten oder Verletzungen sowieso verschweigen, um soviel Tiere wie möglich zu vermitteln. Überhaupt, wenn ein Hund aus dem Tierschutz, dann bitte einer aus einem deutschen Tierheim.


    Von Gastautor Christoph Detmer


    Tomaten aus Holland, der Hund aus Deutschland
    Dazu zwei grundsätzliche Dinge. DEN Hund aus dem Auslandstierschutz gibt es nicht. Auch wenn es vielleicht für die Argumentation einfacher ist zu pauschalisieren, es ist falsch. Darauf werde ich aber noch eingehen. Wer mit dem Gedanken spielt einen Hund zu adoptieren, sollte nicht auf Landesgrenzen achten, sondern den Hund als Individuum betrachten. Das Auto vielleicht aus Frankreich oder Schweden, das geliebte Handy aus China und die Tomaten aus Holland, nur der Hund muss aus Deutschland kommen? Das verstehe wer will, ich jedenfalls nicht.
    Nicht nur Straßenhunde
    Sind die Hunde aus dem Auslandstierschutz denn nun tatsächlich psychisch kaputt? Machen sie nur Probleme? Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, sollte man einen Blick darauf werfen, wie diese Hunde gelebt haben bzw. noch leben. Es kommen nicht nur Hunde nach Deutschland, die ihr Leben lang als Straßenhund unterwegs waren. Es gibt auch Tiere, die von ihren Menschen bei einer Tierschutzorganisation abgegeben oder leider auch einfach über den Zaun eines Tierheims geworfen wurden. Oft haben sie mehrere Jahre in einer Familie gelebt, sind aber zu groß, zu teuer oder einfach nur lästig geworden. Warum sollten sie psychisch kaputt sein oder sich nicht in einen Familienalltag integrieren (lassen)?
    Kein Hund nach DIN-Norm
    Okay, dann sind die Vierbeiner mit der kaputten Psyche bestimmt die Straßenhunde. Jetzt wird es schwierig. Gibt es den typischen, den Standard-Straßenhund nach DIN-Norm? Nein, auch den gibt es so eng begrenzt nicht. Da haben wir z.B. den Straßenhund in einer Touristenregion. Er streift herum, gerne in der Nähe der großen Hotels. Er hat gelernt, dort gibt es immer wieder freundliche Menschen, die das Frühstücksbuffet geplündert haben und der zutraulichen Fellnase ein paar Scheiben Wurst geben. Dann gibt es auch noch die Straßenhunde, die in eher ländlichen Gebieten leben. Sie haben es mit der Nahrungsbeschaffung meist wesentlich schwerer und oft leben sie auch gefährlicher. Nicht überall werden sie akzeptiert. Wenn sie Glück haben, werden sie einfach nur verscheucht, sie dienen aber auch als Zielscheibe für Steine werfende „sozialisierte“ Menschen und es gibt sogar nicht wenige Exemplare der Gattung „Homo sapiens“, die es ausgesprochen amüsant finden, Straßenhunde mit ihren Autos von der Straße zu jagen bzw. sie gezielt zu überfahren. Eines haben jedoch alle Straßenhunde gemeinsam: Sie müssen ihre eigenen Entscheidungen treffen und selbst sehen, wie sie überleben, mal ganz auf sich alleine gestellt, mal in einem lockeren Verband mit ein paar Artgenossen. Dabei müssen sie auch lernen, Gefahren zu erkennen, sie einzuschätzen und ihnen auszuweichen oder sich ihnen zu stellen. Je nachdem wie knapp die Nahrungsressourcen sind, müssen sie sich gegenüber Konkurrenten durchsetzen, wenn sie überleben wollen, notfalls mit den Zähnen. Auch spielt es eine Rolle, was ein Hund erlebt hat bevor er auf der Straße gelandet ist, und ob er eventuell schon als Straßenhund geboren worden ist.



    Telmo. Foto: Christoph Detmer


    Dem Unbekannten vertrauen?
    Stellt euch jetzt vor, einer dieser Hunde zieht bei euch ein. Auf einmal trifft er nicht mehr wie bisher seine eigenen Entscheidungen, ein Mensch sagt ihm plötzlich wo es lang geht. Vielleicht hatte er in seinem Herkunftsland schlechte Erfahrungen mit diesen komischen Wesen gemacht, hat von seinem ehemaligem Herrchen, einem Jäger z. B., Prügel statt Fressen bekommen. Jetzt soll er sich so mir nichts dir nichts einem Menschen ausliefern, ihm vertrauen? Große LKWs, die über die Straße rauschen, ein Zug, der nicht weit entfernt über die Gleise poltert und andere ihm unbekannte und ihn verunsichernde Geräusche. Reagiert er in solchen Situationen aggressiv oder versucht zu fliehen, ist dieser Hund weder ein „Beißer“ noch „psychisch daneben“, er wird mit einer Reizüberflutung konfrontiert, die ihn überfordert. Vielleicht hat er auch noch nie erlebt, wie es ist an der Leine laufen zu müssen, eine Leine, die nicht nur seine Entscheidungsfreiheit, sondern auch sein ganz normales Kommunikationsverhalten einschränkt. Bisher konnte er einem Artgenossen weiträumig ausweichen wenn er wollte, er konnte ihm aber auch schon aus sicherer Entfernung vermitteln, was er von einer weiteren Annäherung hält. Jetzt kommt auf einmal ein Mensch und zwingt ihn in einem für ihn vielleicht unangenehmen Abstand an seinem unbekannten Gegenüber vorbei. Wenn er in dieser Situation auch noch knurren sollte (was im Übrigen ein normales Kommunikationssignal ist und der Vermeidung von Konflikten dient), haha, da haben wir endlich die Bestätigung, wieder so ein nicht sozialisierter Hund aus dem Ausland, der nur Probleme macht. Alle anderen Hunde sind verrückt danach mit Artgenossen zu spielen, laufen brav an der Leine, so dass man sich kaum um sie kümmern muss, sondern bequem mit dem Handy telefonieren kann. Nur dieser Hund verhält sich anders, typisch … Man wusste es ja gleich, Hunde aus dem Auslandstierschutz sind psychisch kaputt und machen nur Probleme. Vorurteile lassen sich scheinbar sehr leicht bestätigen.



    Telmo. Foto: Christoph Detmer


    Prophylaktische CTs, MRTs und schöne Röntgenbilder
    Dass die Argumente mit der kaputten Psyche und der nicht Integrierbarkeit in eine Familie so nicht stimmen, ändert aber nichts daran, dass einem sowieso nur kranke oder verletzte Tiere untergejubelt werden – Oder ist auch diese Behauptung falsch? Zumindest bei der Organisation, für die ich mich engagiere, ist es Standard bei ausnahmslos jedem Hund einen Blut-Test auf die typischen Mittelmeerkrankheiten zu machen und bei einem positiven Ergebnis eine entsprechende Behandlung durchzuführen. Darauf wird dann auch in den Beschreibungen der einzelnen Hunde hingewiesen. Offensichtliche sonstige Erkrankungen oder Verletzungen werden natürlich ebenfalls tierärztlich behandelt. Was aber aus (hoffentlich) verständlichen Gründen nicht gemacht wird, sind prophylaktische CTs, MRTs oder Röntgenuntersuchungen. Es lässt sich also nie mit Sicherheit ausschließen, dass man einen Hund adoptiert und er nach einigen Tagen, Wochen oder Monaten Krankheits- oder Verletzungssymptome zeigt.
    Überzogene Erwartungen
    Ein Hund aus dem Auslandstierschutz ist weder psychisch kaputt, noch macht er nur Probleme, noch ist er für ein Familienleben ungeeignet. Auch wenn es oft bestritten wird, die meisten dieser Hunde sind sogar in Bezug auf die in ihren Herkunftsländern vorherrschenden Lebensumstände sozialisiert, sie sind lediglich nicht unserer Umgebung, unserem Sozialverhalten und unseren oft falschen Erwartungen angepasst. Einige diese Hunde brauchen Menschen, die sich auf sie und ihre Vergangenheit einlassen, die Geduld besitzen und bereit sind, mit ihnen zusammen in kleinen Schritten in und durch ihr neues Leben zu gehen. Ich habe volles Verständnis für jeden Menschen, der sich mit solch einem Hund überfordert fühlt, der die notwendige Zeit nicht aufbringen kann oder will. Kein Verständnis habe ich jedoch für Menschen mit überzogenen Erwartungen, für Menschen, die es sich bequem machen, einen bequemen Hund mit zwei Jahren Garantie (bei Registrierung auf fünf Jahre verlängerbar), Spülmaschinenfest und bügelfrei erwarten, für Menschen die pauschal jeden Hund aus dem Auslandstierschutz als eigentlich nicht vermittelbar oder noch schlimmer, nicht vermittlungswürdig erklären.
    In den kommenden Wochen könnt ihr noch mehr von Autor Christoph Detmer lesen und zwar aus seinem Buch „Telmo, unsere Reise mit einem Angsthund“, das er mit seiner Frau Antje geschrieben hat. Falls ihr jetzt schon neugierig seid, könnt ihr es bei Amazon bestellen: Telmo, unsere Reise mit einem Angsthund.
    Link zu Amazon: https://www.amazon.de/dp/3743913976/ref=rdr_ext_tmb




    Let the dogs rock the world!


    • Copyright © 2014 Fiffibene

    "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

  • Hallo Tom :ciao:
    Ich gebe zu, ich habe den Artikel nur überflogen.
    Ist es nicht eigentlich schnuppe, woher unser bepelzter Lebensgefährte kommt?
    Der Hund meiner Tochter ist aus Rumänien von einer möglicher Weise unseriösen Tierschutzorganisation.
    Unser Brutus wurde als Welpe auf der Straße gefunden und nach Berlin gebracht.
    Meine Kinderwaren schockverliebt und haben ihn adoptiert!
    Damit fing das Drama dann an! 1600 Euro Tierarztkosten in 6 Wochen. Brutus wäre beinahe gestorben. Psychisch, na ja, er hat starke Verlustängste und ist ein auch so ein ängstliches Kerlchen.
    Seit einiger Zeit hat er einen Katzenkumpel, dadurch haben sich die Verlustängste sehr gebessert.
    Es würde jetzt vermutlich zu weit führen alle Baustellen zu erzählen, aber Brutus ist für mich ein abschreckendes Beispiel für einen Auslandshund.
    Andersrum, egal wo man einen "gebraucht" Hund adoptiert, man kauft immer die Katze im Sack.a

    Liebe Grüsse
    Andrea



    Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :smiling_face_with_heart_eyes:
    Walt Disney

  • Moin Andrea !
    Ja, natürlich ist das nicht von der Hand zu weisen und die Probleme, die Dein Brutus hat sind genau so Schei...!
    Aber ein Hund ist ja bekanntlich ein Individuum und somit kann immer erstmal alles sein. Negativ, genau so wie auch positiv.
    Wie Du ja schon selbst schriebst, gesundheitliche und/oder psychische Probleme kann absolut jeder Hund haben oder bekommen, auch ein Welpe von einem guten Züchter für einige 1000 €uronen, oder auch ein Hund aus einem deutschen Tierheim.
    Viele seriöse Auslandhunde Hilfsorgas lassen ihre Hunde vor den Vermittlungen recht umfangreich untersuchen, also Blut, Rö, u.ä., aber trotzdem sind alle "Second Hand Tiere" sog. Überraschungspakete. Immer !
    Dabei ist dann auch völlig egal, woher sie kommen denke ich.

    "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

  • Also meine Renesmee kommt aus Bulgarien und ist auch ein " sogenannter Strassenhund". Die Tierschutzorganisation wo sie her kam, kann man voll vergessen. Seitdem sie bei uns ist, hat nicht einer mal nach Ihr gefragt, geschweige denn nach ihr gesehen. Hier ging es nur ums Geld. :smiling_face_with_heart_eyes: Ja auch ich gebe zu, am Anfang war es mehr als schwer mit Ihr, zumal ich mit meiner Celly vorher einen Hund hatte, der viel "einfacher " war. Wir haben sehr gekämpft, auch ich mit mir, aber aufgeben war keine Option für mich. Ich wusste, da muß ich durch und woher soll Sie auch etwas wissen, hat Ihr ja niemand was bei gebracht. Nachdem sie alles angefressen hat was ging, meine Nerven strapazierte und vor allem und jeden Angst hatte, kann ich jetzt sagen, ich habe einen tollen Hund. :red_heart: Sie kuschelt gerne, das war von Anfang an so, hat viel gelernt und hat sich gut sozialisiert. :hund-lol: Sie ist einfach meine Kleine. :pfote: Wir haben Sie jetzt gut 15 Monate und ich würde Sie nicht mehr her :pfote: geben. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, es ist ein harter anstrengender Kampf einen Hund aus dem Ausland zu nehmen, aber wer ihn auf nimmt, der kann nur gewinnen. Mit viel Liebe und Zuversicht. Man muß nur wissen, ob man diese Zeit und auch die Nerven hat. :face_with_tongue:


    Liebe Grüße Ramona

  • Tach zusammen!


    trotzdem sind alle "Second Hand Tiere" sog. Überraschungspakete. Immer !

    Stimmt! Und auch "First-Hand Tier" können Überraschungen beinhalten. :winking_face:


    @ Ramona


    und woher soll Sie auch etwas wissen, hat Ihr ja niemand was bei gebracht.

    Und dann hat man noch Glück, wenn Hund nichts kennt! Dann kann man nämlich bei 0 anfangen. Wenn Hund bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat wird es nochmal schwieriger und kostet noch mehr Nerven.


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Ist es nicht eigentlich schnuppe, woher unser bepelzter Lebensgefährte kommt?

    Den Punkt möchte ich kurz aufgreifen. Ich stimme dir zu wenn du damit meinst, dass es egal ist ob ein Second Hand Hund aus dem Ausland oder dem Inland kommt, das sehe ich auch so.


    Aber ich finde, vom Second Hand Hund abgesehen, sollte man schon bissle schauen, dass man nicht grad eine Kinderzimmer-Vermehrung a la "meine Kinder wollten schon immer mal sehen wie es ist mit Welpen" bzw. "meine Hündin wollte unbedingt mal Mama werden" unterstützt, beworben bei Ebay-Kleinanzeigen. :face_with_rolling_eyes:


    Es gibt so viele ungewollte Hunde, da muss man nicht noch sinn - und ziellose Hundevermehrung im Kinderzimmer unterstützen, meine Meinung. Zumal man da zwar nen Welpen bekommen kann, aber wenn man Pech hat einen noch viel schlechter sozialisierten als das ein Tierschutzhund jemals wäre.


    Für mich persönlich gibt es exakt zwei Anlaufstellen für einen Hund.
    Das wäre zum einen der Tierschutz, und da mache ich keine Unterschiede ob In - oder Ausland, wobei ich niemals einen Hund einfliegen lassen würde und nur nach Bildern aussuchen, ich möchte ihm einmal vorher in die Augen geschaut haben bevor ich mich für ihn entscheide.
    Und zum anderen ist das der seriöse Züchter wenn ich denn unbedingt einen Rassehund haben möchte.


    Ich hatte mich damals hier in den Tierheimen umgeschaut, aber einfach keinen Hund gefunden bei dem es "klick" gemacht hätte. Und dann hab ich meine Suche ausgeweitet und bin bei einer Tierschutzorganisation gelandet, die hier Pflegestellen betreibt (für Hunde aus Rumänien), und dort habe ich Easy gesehen, ihr bei einem persönlichen Besuch bei der Pflegestelle in die Augen geschaut und gewusst, dass das mein Hund ist.


    Ja, sie hat Baustellen, und ja, sie ist chronisch krank, aber sie ist mein Hund, das war sie vom ersten Augenblick an, ich hätte gar nicht anders können als sie zu mir zu holen, selbst wenn ich da schon gewusst hätte, was für ein Päckle sie mit sich trägt. :red_heart:

    Viele Grüße von Heike und den Mädels

  • Ich stimme Dir @Easy zu 100 % zu :thumbs_up:


    Jakina ist ja auch auch aus dem Auslands-Tierschutz und war bereits in Deutschland auf einer Pflegestelle. Das ist eine sehr gute Voraussetzung für eine Adoption: Ich habe sie mehrfach besucht, wir waren zusammen draussen und später habe ich auch meine Familie mitgenommen. Ich habe ganz ehrlich gesagt bekommen, das Jakina ein Angsthund ist - aber da hatte ich mich längst verliebt :smiling_face_with_heart_eyes: :red_heart: . Und wir kommen trotz ihrer Baustellen sehr gut miteinander aus :thumbs_up:


    Ich treffe genug Leute, die sich ihre eigenen Baustellen mit ihrem Hund selbst "geschaffen" haben :kissing_face: ,da hilft es auch nicht unbedingt, dass sie ihn schon als Welpen hatten.


    Und gesundheitlich ist das auch immer so eine Sache - es gibt einfach egal wie keine Garantie. Bei Jakina haben wir auch erst durch den Komplett-Check bei unsere Tierärztin herausgefunden, dass sie Babesiose hat (zum Glück nicht aktiv).
    Der Hund meiner Tante war vom Züchter, wurde immer gebarft, viel Bewegung, meine Tante hat sich immer und gründlich mit allen Themen rund um den Hund auseinandergesetzt - also viel besser kann ein Hund es nicht haben. Und dann stirbt sie mit 7 Jahren an einem geplatzen (vorher unbemerktem) Nierentumor :loudly_crying_face:


    Jeder sollte bei der Wahl seines Hundes seinem Herzen folgen - nur Kauf beim Vermehrer, das geht GAR NICHT!

    Liebe Grüße
    Christine & Jakina

  • Ich schließe mich Euch @Easy und @Cleothecat voll an. Meine beiden Bekloppten sind auch zwei Rumänen, Anton war ein Bulgare.


    Allerdings bin ich vorletztes Jahr tatsächlich "das Risiko gefahren", einen Hund zu adoptieren, den ich nicht persönlich kannte: meine Nala. Sie hat auch ihre Baustellen, von denen ich eben nichts wusste, insbesondere, dass sie ein Angsthund ist, aber sie ist eben MEIN Angsthund.


    Anton hingegen war im Tierheim ein ganz anderer Hund als Zuhause. Im Tierheim war er passiv, leinenführig, freundlich, unauffällig bei Artgenossen. Zu Hause stellte er sich als Leinenrüpel heraus, der von Artgenossen mal so gar nichts hielt. Da war Gassi gehen mit einem 40-Kilo-Koloss teilweise mehr als anstrengend - von den doofen Kommentaren mal ganz abgesehen. Also ist auch das "Kennen" keine Garantie :winking_face:


    Trotzdem war er MEIN Leinenrüpel und ich habe ihn abgöttisch geliebt. Zu Hause war er auch der liebste Kuschelbär.


    Oskar - auch aus dem hiesigen Tierheim - war hingegen genau so, wie ich ihn im Tierheim kennengelernt habe: voller Power, Energie, Lebensfreude :red_heart:


    Alle meine Hunde waren und sind mit all ihren Macken/Baustellen meine 6-er Im Lotto. Gerade ihre Macken machen sie doch auch ein Stück weit aus :smiling_face_with_heart_eyes:

    Es gibt ein Leben ohne Hund, es lohnt sich nur nicht!

  • Bei uns (USA) gibt es kaum Hunde aus dem Ausland wie bei euch, brauchen wir auch nicht, denn wir haben genug Hunde aus Straßen- und Garagenzucht, genug ausgesetzte und misshandelte, aus Puppy Mills und im Tierheim abgegebene, weil zu alt, zu unbequem, oder weil ein Kind gekommen ist, oder weil man umzieht und den Hund nicht mitnehmen will kann... Du bekommst immer ein Überraschungspaket. Klar, beim guten Züchter ist die Wahrscheinlichkeit nicht überrascht zu werden, größer, aber vor Zitronen ist niemand gefeit.


    Zwei Dinge sind meiner Ansicht nach wichtig:


    Zuerst die eigenen Probleme im eigenen Land lösen, stimmt. Das funktioniert vor allem dann, wenn man genauso sich bemüht, die Probleme in anderen Ländern vor Ort zu lösen.
    Tierrettung hat oft das, was man als Feuerwehrverhalten bezeichnet. Brände löschen ist ein Beruf. Brände verhindern weniger. Tierrettung ist wie die Feuerwehr wichtig und richtig, aber sie löst die Probleme nicht. Das tun erst Brandschutzgesetze und Aufklärung der Bevölkerung.
    Der Nachschub an traurigen Augen ist unendlich, weil nichts oder kaum etwas an der Ursache getan wird. In USA kommt es mir inzwischen vor, dass vor allem die besonders schlimmen Geschichten propagiert werden, denn sie bringen Spenden für die Tierrettung, ernähren die Tierärzte. Sie ändern an der Ausgangssituation allenfalls durch die stetige Erinnerung etwas, dass sich etwas ändern muss.
    Es gibt andere Beispiele, Animals Asia wäre eines, die neben ihrer Rettungsarbeit (hauptsächlich Bären, nun auch Haustiere), die auch politisch einwirken. Mit Starpower, mit Millionen von Unterschriften. So haben sie tatsächlich verhindert, dass ihr Vietnamesisches Bärenheim geschlossen wurde, damit die Tochter des zuständigen Ministers ein Resort dort bauen konnte. Un USA beginnen sich tatsächlich die Gesetze in Richtung Tierschutz zu ändern, weil dort Tierschutzorganisationen laut und deutlich auf die Missstände aufmerksam machen.


    Die Unterstützung von Straßenhunden aus Rumänien, Griechenland und Spanien, macht vor allem dann Sinn, wenn in Rumänien, Griechenland und Spanien die Not und das Elend angeprangert werden. Wenn dort ein Umdenken angeregt wird. In Spanien, glaube ich, passiert schon so etwas, in den anderen Ländern weiß ich davon nichts.


    Zurück zu mir: Mir ist das gleich, woher der Hund kommt. Möchte ich mal wieder einen Rassehund aus einer guten Zucht? Ja, vielleicht. Aber noch mehr möchte ich einfach den nächsten Hund bei mir aufnehmen können. Den, den keiner mag, weil zu alt, weil zu schwarz, weil krank. Alle unsere Hunde sind aus der Tierrettung, und von den 9 sind nur vier Mixe. Zwei kamen sogar mit Stammbaum. Ich sehe bei ihnen nach der Behandlung mit Geduld und Liebe keinen nennenswerten Unterschied zu denen, die wir in Deutschland hatten. Wobei, auch dort, die meisten adoptiert wurden.

  • @Easy war das bei der Arche Himmelblau?

    Ne, Easy ist von "BrunoPet" und Pepper von "Ein Herz für Streuner" e.V.

    Die Unterstützung von Straßenhunden aus Rumänien, Griechenland und Spanien, macht vor allem dann Sinn, wenn in Rumänien, Griechenland und Spanien die Not und das Elend angeprangert werden. Wenn dort ein Umdenken angeregt wird. In Spanien, glaube ich, passiert schon so etwas, in den anderen Ländern weiß ich davon nichts.

    Da bin ich absolut bei dir. Und deswegen gefällt mir auch BrunoPet so gut. Die betreiben in Rumänien ein Tierheim, fangen dort auf was so an ungewollten Tieren gebracht wird, päppeln die Tiere auf, organisieren groß angelegte Kastrationsaktionen (ca. 300 Kastras mit zig arbeitenden Tierärzten am Tag, bei denen nicht nur die frei lebenden Straßenhunde, sondern auch die Hofhunde der Bevölkerung kastriert werden, das ist der Kern der Arbeit vor Ort), versuchen zum Teil auch dort vor Ort wieder zu vermitteln, und verschaffen eben auch immer mal wieder einer Handvoll Hunde die Möglichkeit, in Deutschland auf Pflegestellen oder in Tierheimen auf einen Endplatz in Deutschland zu warten, so ein Hund war Easy.

    Viele Grüße von Heike und den Mädels

  • ja, das denke ich auch.
    Z.B. die Orga, von der meine Dana ist, macht viele Kastra.- und Infoabende und Aktionen, aber die wenigsten Leute interessiert das. Welpen, auch von Rasse- Wachhunden, kann passieren. Dann eben wegwerfen oder bestenfalls irgendwo abgeben. Die Hunde kastrieren ? Ach warum ? Bis da mal etwas passiert (wenn überhaupt), das dauert mit Sicherheit noch ewig und drei Tage.
    Meine Dana ist aus Kirgisistan (war aber schon in D als wir uns entdeckten), wurde auch einfach mit ihrer Schwester zu einem Tierarzt (immerhin!) gebracht und aus den Augen aus dem Sinn.
    Sie ist z.B. recht ängstlich. Sie weiß vermutlich nicht, was für ein Hund sie ist :loudly_crying_face: . Aber in der kurzen Zeit bei mir, hat sie sich schon so positiv verändert, ich bin richtig begeistert von ihr. Sie geht mir nicht von der Seite, ist absolut friedlich und liebenswert, auch zu anderen, auch fremden Hunden. Sie muss halt erst alles kennen lernen und kapieren, dass keine Gefahren bestehen und dann erkennt man sie kaum wieder.
    Wer weiß schon, was sie schon alles in ihrem Kurzen Leben erleben musste ?
    Viel Liebe und noch mehr Verständnis, Akzeptanz, Zeit und ich bin absolut sicher, sie wird ein ganz "normaler Hund" :winking_face: .

    "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

    Einmal editiert, zuletzt von tomstep ()

  • Ich habe mich damals nicht getraut, einen Hund "second hand" zu holen. Fehler wollte ich selbst machen - dann muss ich die auch selbst ausbaden. Aber ich selbst fand mich nicht in der Lage, einen Hund zu holen, bei dem ich nicht weiß, was der bisher schon erleben musste und ihn dann so zu erziehen, dass es ihm 100% gut geht.


    Bei einem Hund von einem Züchter weiß man auch nicht immer, ob alles gut geht. Eine Bekannte hat auch einen Labbi geholt, der mit knapp 1 Jahr starb. Bis dahin war guter Kontakt zum Züchter. Als er starb, hörte und sah sie nichts mehr vom Züchter, weil wohl mehrere aus dem Wurf starben. So was finde ich total ... :pouting_face: :pouting_face: :pouting_face:
    Aber es ist doch wie mit allem - erst wenn man es hat, weiß man, ob es gut oder schlecht ist.
    Erst morgen weiß ich, ob die Entscheidung, die ich heute gefällt habe, die richtige war.

    Viele Grüße


    Schlupi & Lilli


  • Ich glaube viel wichtigter als die Frage woher der Hund kommt, ist die Frage wer vermittelt ihn und wer hat ihn zuvor eingeschätzt bzw. mal genauer unter die Lupe genommen.


    Wenn dass richtig und ehrlich läuft, dann werden Hunde von diesen Menschen auch in die richtige Hände vermittelt und die Vierbeiner werden nicht einfach nur abgegeben um die Strichliste für vermittelte Hunde zu erweitern.


    Ich persönlich würde mir wohl immer einen Hund holen der nicht aus dem Ausland kommt (und ich bin ja mittlerweile auch auf einen Rassehund und einen entsprechend guten Züchter "eingeschossen"), auch weil im Ausland leider zu oft regelrecht für den Tierschutz "gezüchtet" wird und sich dadurch im Land selber für die Hunde nichts ändert. Und ich bin im Übrigen auch der Meinung, dass wenn schon nichts für die Hunde im Ausland getan wird von den dortigen Behörden, dann sollte sie einfach mehr gegen die Menschen tun die ihre Hunde wie leblose Ware behandeln. Härtere Strafen aufrufen und davon einen Teil für den Tierschutz abzweigen wären schon mal ein Anfang, finde ich.



    Eine Bekannte hat auch einen Labbi geholt, der mit knapp 1 Jahr starb. Bis dahin war guter Kontakt zum Züchter. Als er starb, hörte und sah sie nichts mehr vom Züchter, weil wohl mehrere aus dem Wurf starben. So was finde ich total ... :pouting_face: :pouting_face: :pouting_face:

    Aber auch das ist ein gutes Beispiel dafür, dass es am Menschen lag der den Hund vermittelt hat. Wenn mehrere Hunde aus einem Wurf sterben - ohne das Unfälle der Grund dafür waren -, dann hat das nichts mit "Schicksal" zu tun, sondern dann war da schon bei der Wurfplanung nicht viel Wissen mit im Spiel. Und sich dann "tot stellen" unterstreicht das nur. Da würde ich nicht von "Züchter" sprechen.




    Ich würde mir im Übrigen sehr wünschen, dass hier in Deutschland Tiere vom Gesetzgeber her nicht mehr als Sache behandelt werden.

  • Ich würde mir wohl eher kein Tier aus dem Ausland holen, es sei denn, es befindet sich in Deutschland auf einer Pflegestelle und kann besucht werden...UND ist nicht FRÜHkastriert. :winking_face:


    Für mich auch ganz wichtig: Es muß der Funken überspringen - beim Hund und bei mir! :grinning_squinting_face:
    LG

  • Puh, da hab ich ja was angestellt *schäm* !
    Brutus ist der einzige "Ausländer" in der Familie, jedenfalls wo wir es genau wissen.
    Bei Linus bin ich mir nicht sicher, ob er aus so einer Vermehrungs"anstalt" stammt.
    Die ganze Situation war recht mysteriös. Kein Muttertier eine Miniküche, wo der Lümel eingesperrt war,,, genug gemault. Baby's Situation war ähnlich. Nur draußen.
    Baby darf viele Futtersorten nicht fressen, die TAkosten in den ersten 6 Wochen überstiegen die Anschaffungskosten um ein Vielfaches.
    Jetzt wird sie 13 Jahre alt :smiling_face_with_heart_eyes: !
    Und beide sind aus Deutschland :confused: .


    So per Foto und unzureichende Infos könnte ich sowieso keinen Hund adoptieren, weil ich ja auch an meine Kater denken muss.
    Ein Hund MUSS Katzenkompatibel sein.

    Liebe Grüsse
    Andrea



    Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :smiling_face_with_heart_eyes:
    Walt Disney

  • Hallo zusammen!


    wobei ich niemals einen Hund einfliegen lassen würde und nur nach Bildern aussuchen, ich möchte ihm einmal vorher in die Augen geschaut haben bevor ich mich für ihn entscheide.

    "das Risiko gefahren", einen Hund zu adoptieren, den ich nicht persönlich kannte: meine Nala

    Gut, dann oute ich mich auch mal. :winking_face:


    Früher habe ich wie Heike gedacht. Ohne den Hund zu sehen und in die Augen zu schauen ihn einfliegen lassen? Never ever!


    Als Hexe starb und Merlin so verzweifelt war klapperte ich im Internet so ziemlich alle Tierheime ab, die in einem Radius von ca. 300 Kilometern so da waren und schaute mir die Seiten von was weiß ich wieviele Seiten von anderen Tierschutzorgas an. Ergebnis: Nichts, wo der Funke sofort übergesprungen wäre. Durch Zufall bin ich dann auf eine Seite von Auslandstierschutz gestoßen und da war ER - der, der heute Professor Dumbledore heißt. Ich habe mich sofort in die Augen verliebt und wusste, der ist es. Und er kam dann auch. :smiling_face_with_heart_eyes: Klar, ich hatte Glück, dass es wirklich gepasst hat, trotz seiner damaligen und teilweise auch heute noch "Baustell(ch)en". War aber alles mehr oder weniger in den Griff zu bekommen.


    Und heute? Heute denke ich wieder wie Heike. :grinning_squinting_face: Ich hatte mit Dumble einfach nur unverschämt viel Glück gehabt und das möchte ich nicht noch einmal herausfordern. :winking_face:


    Ich würde mir aber jederzeit wieder einen Hund aus dem Tierschutz holen, allerdings würde ich ihn vorher dann doch gerne als Ganzes erleben wollen und nicht mehr nur per Bild entscheiden.


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Hallo,


    Wir kennen viele HH, die ihre Vierbeiner aus dem Auslandstierschutz haben und sie haben allesamt, Glückstreffer gelandet.
    Die Tiere, sind so dankbar, anhänglich und verschmust, dass es eine Freude ist, ihnen zuzuschauen.
    Die Schnuffels, kommen aus Rumänien, Bulgarien, Ungarn, etc,,,

    Stimmt! Und auch "First-Hand Tier" können Überraschungen beinhalten.

    Oh ja,,,,und ob!! :shocked:

    Aber ich finde, vom Second Hand Hund abgesehen, sollte man schon bissle schauen, dass man nicht grad eine Kinderzimmer-Vermehrung a la "meine Kinder wollten schon immer mal sehen wie es ist mit Welpen" bzw. "meine Hündin wollte unbedingt mal Mama werden" unterstützt, beworben bei Ebay-Kleinanzeigen.

    Da stimme ich Dir zu 100% zu!!
    Sowas, würde ich auch nie unterstützen!!
    Ich denke, Micky, wird unser letzter Hund sein,,,
    Sollte es doch anders kommen, würde ich NUR einen Hund, aus dem TS nehmen!!


    L.G.

  • Also ich hatte einen Hund aus Spanien, war im Anfang schwierig, da er als Familienhund vermittelt wurde.War aber absolut nicht so, sehr eigenständig und stur. Es hat sehr lange gedauert bis wir einen gemeinsamen Weg gefunden haben. Ich möchte die Zeit aber nicht missen, er war zwar kein einfacher Kamerad, aber ein Goldstück. Ich muss dazu anmerken, das unser Spanier nicht unser 1.Hund war, sondern der 4 in Folge. Dachte damals ich hätte Hundeerfahrung , aber ich musste sehr viel lernen.
    Jetzt habe ich zum ersten Male einen Hund vom Züchter, er muss genau so erzogen werden wie die anderen und ich sehe dabei keine grossen Unterschiede, es sei denn man möchte unbedingt einen reinrassigen Hund(war mir eigentlich immer egal).
    Liebe Grüße
    Daggi und Bobby

  • Hallo Daggi!


    Dachte damals ich hätte Hundeerfahrung , aber ich musste sehr viel lernen.

    *lach*
    Das dachte ich auch mal, also das mit der Hundeerfahrung. :kissing_face: Nun ja, jeder unserer Hunde hat mir diesen Zahn gezogen und mir immer wieder neu beigebracht, dass jeder Hund ein Individuum ist, auf das sich der Zweibeiner gefälligst einzustellen hat. Und jeder Hund ist anders. Die "Basics" kann man als Zweibeiner vielleicht haben, doch wie es mit jedem einzelnen Hund aussieht ist eine ganz andere Sache. :winking_face:


    So gesehen haben wir beide die gleichen Erfahrungen gemacht (und machen sie immer noch :thumbs_up: ).


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

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