Frage an die Halter von jagdmotivierten Hunden.

  • Hallo zusammen!


    Um dem Tier das Jagen schmackhafter zu machen, entstehen beim Jagen und Fangen Glücksgefühle. Das Belohnungsschema setzt also schon vor dem Vertilgen der Beute ein

    Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Jagen an sich ist für den Hund "selbstbelohnend". Er hat einfach "Spaß inne Backen", auch wenn er nicht erfolgreich ist. Dumble (und auch Merlin) hatten nach einer Jagd immer ein, ich nenne es mal so, "breites Grinsen" im Gesicht. Man hat ihnen regelrecht angesehen, dass es ihnen Spaß gemacht hat, auch ohne Erfolg. Und Dumble, der ja auch erfolgreich war, brachte mir seine erlegte Beute ohne sie vorher zu verzehren. (Echt lecker... :kissing_face: )


    Der Jagdinstinkt ist einfach drin im Hund, beim einen mehr, beim anderen weniger bis gar nicht. Beim einen kann man es kontrollieren, beim anderen ist es (leider) nicht zu händeln. Damit muss der HH halt umgehen und sich entsprechend anpassen. Ist nicht immer schön, doch bevor mein Hund einen Unfall verursacht, andere Menschen zu Schaden kommen und mein Hund selbst dabei drauf geht ist die Schleppe für mich die beste Alternative.


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • also: ich glaube an die These, dass der Hund KEIN Raubtier ist - der Hund ist ein Haustier das durch Selektion entstanden ist. Und das auch nicht aus dem Wolf sondern aus dem Lagerwolf - dieser hat in der Steinzeit gelernt mit dem Menschen in Coexistenz zu leben - hieraus wurde dann der moderne Hund selektiert - das ist keine Evolution mehr.
    Hunde verteidigen auch ihr Fressen selbst wenn sie satt sind gegen Artgenossen - Wölfe teilen sie wenn sie satt sind im Rudel.
    Das liegt daran dass der Hund verlernt hat sich jagend zu ernähren - er muss es einfach nicht mehr tun.
    Damit ist der Wolf vom Hund soweit weg wie der moderne Mensch vom Affen.


    Das Hunde der FCI Klasse 1 noch sehr natürlich sind, daher etwas "wilder" ist klar - die sind ja auch nicht so auf den Führer fixiert wie zB die Vorsteher.
    Auch meine ich nicht verwilderte Hunde sondern Hunde die beim Menschen leben.
    Auch jagen zB Katzen permanent ohne Hungergefühl - die jagen einfach immer und alles was sie bekommen können (Siehe die vielen toten Mäuse an den Feldwegen)


    Das nur kurz um meine Theorie zu erklären :smiling_face:
    Sorry das es so lange gedauert hat, aber wir waren mit Lucy am WE auf einem Strongdog und 2fach siegreich ;-))



    LG
    spy

  • Schön, dass du deine Theorie darlegst! Jetzt müsste ich nur noch das mehrfachzitieren lernen … egal:


    Ja, der Hund ist durch Selektion aus dem Wolf entstanden. Nur, was ist ein Lagerwolf? Das ist weder eine Rasse, noch eine Spezies. Der Lagerwolf ist eine Theorie, wie es zur Domestikation von Wolf zu Hund gekommen sein könnte. Schon Eric Zimen hat in den 80zigern festgestellt, dass es in einer Wolfpopulation immer wieder Individuen gibt, die sich an das menschliche Leben anpassen können. Sie sind aber immer noch Wölfe, lasse ich sie frei, leben sie als Wölfe weiter. Sein Wolf Alexander war so einer, er verstarb mit 18 in den Armen seiner Familie, während vieler seiner Verwandten nie so weit zu trauen gewesen wären.


    Wie nahe Spezies miteinander verwandt sind, kann man leicht an der Fähigkeit, Mischlinge hervorzubringen, feststellen. Je näher, desto problemloser. Wolf und Hund und Kojote können sich vermischen und vermehren - ja, die Nachkommen sind sogar fruchtbar und können weiter sich mit Wolf, Hund oder Kojote paaren.


    Pferd und Esel können sich einmal gemischt fortpflanzen, das Resultat ist aber nicht mehr fortpflanzungsfähig.


    Mensch und Affe … da geht nichts. (Obwohl man manchmal anderer Meinung sein könnte). Mensch (modern) und Neandertaler dagegen ging (wie man auch heute noch sehen kann).


    Hunde, die man sich verwildern lässt, entwickeln sich zurück zu einer typischen Hundeform. Sie leben frei und vermehren sich absolut erfolgreich. Zum Beispiel der Carolina Dog. Er ist ein zweifellos ein Raubtier, das aber zähmbar ist - wie ein Hund eben.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Carolina_Dog


    Alles liegt in der DNA und dann natürlich in der Erziehung. Ich halte es für gefährlich, dem Hund sein Potential des Raubtieres abzusprechen. Wie beim Pferd, das auch ein Haustier ist, aber immer noch ein Pferd. Der Einfluss der Zucht ist zu kurz, um die Merkmale der Evolution zu ersetzen. Evolution geschieht in Zehntausenden von Jahren. Pferde, die ich verwildern lasse, benehmen sich wie Wildpferde. Hunde, die ich verwildern lasse, benehmen sich wie wilde Hunde, die als Raubtiere leben. Dass natürlich ein Tea Cup Pudel nicht besonders erfolgreich auf sich allein gestellt sein wird, ist klar.


    Aber darum ging es gar nicht. Jagen ist die Voraussetzung zum Sattwerden. Nehme ich das Sattwerden durch Füttern voraus, habe ich eben nicht die Notwendigkeit zum Jagen abgestellt. Der Hund ist eben nicht so weit weg von seinem Vorfahren, dass er sagt: Ich bin satt, also brauche ich nicht jagen gehen und außerdem habe ich einen Menschen, der mir abends auch was geben wird. Er sagt: ich bin satt, aber wer weiß, ob ich morgen noch etwas bekomme? Natürlich gibt es nach dem Fressen ein Ruhepause, dies verlangt schon der Magen. Aber danach?


    Daher kommt es auch zu den berüchtigten Massakern. In der Natur gibt es diese Situation eines Schafspferches oder Hühnerstall nicht, dass die Beutetiere nicht davonlaufen können. Daher hat die Evolution keine Vorsichtsmaßnahme eingebaut. In der Natur gibt es auch nicht, dass Frauli früh und abends Futter hinstellt. Daher hat der Hund noch den Drang, nach der gehörigen Ruhepause, Beute zu machen. Vielleicht nicht nur für sich, sondern auch für dich. Wer weiß, vielleicht konntest du nicht zur Jagd und ihr müsst heute abend hungern?

  • ja diese Theorien sind mir auch bekannt...


    Es gibt sogar auch Löwen oder Tiger die mit Menschen leben...
    Auch Menschen die isoliert werden können sogar wieder Wilde werden... :winking_face:
    Wenn man keine andere Wahl hat gleicht man sich eben an -> Evolution!
    Aber wir reden hier von Hunden die ein gutes Zuhause haben.


    Die Frage ist dann aber wenn der Hund jagt um Fressbeute zu machen, warum es Hunde gibt die Trüffel suchen oder vermisste Personen?
    Wollen sie diese etwa fressen? Muss man jetzt Angst haben vor den netten Bernhardinern mit dem Faß um den Hals?
    Ich denke nicht! Da die meisten Hunde jagen weil es ihre Passion ist - der Hund will mit dem Führer gemeinsam Erfolg haben - er braucht eine Aufgabe.
    Und er weiß: Sein Fressen ist gesichert und davon unabhängig - ihm ist es egal ob er einen Rehfuß oder Trockenfutter bekommt.


    Und wenn man den Hunden erlaubt Vögel zu hetzen bzw aufflattern zu lassen entsteht hier bereits ein Glücksgefühl im Hundehirn - daher rate ich ab das zu tun (Raseritis!), wenn man den Hund jagdlich Führen will ok - aber hier geht es glaube ich auch nicht um jagdlich geführte Hunde :winking_face:
    Der Hund soll im Besten Fall seine Glücksgefühle nur durch Aktionen des Führers bekommen - so entsteht langfristig Vertrauen, was dem Hund zu einem
    leichtführigen Kameraden werden lassen kann bzw. er gar keine Lust mehr auf olle Hasen hat :smiling_face:
    Natürlich muss man hier auch unterscheiden zwischen selbstständig arbeitenden Hunden und Teamworkern, Jagdverhalten und genaue Ausrichtung - aber das würde zu weit gehen - dazu gibt es ja gute Fachliteratur en masse und man muss individuell auf jeden Hund eingehen bzw. diesen kennen. Die Charakter sind ja schon bei Reinrassigen Jagdhunden des gleichen Wurfs verschieden, bei Mischlingen noch schwieriger und bei Hunden mit unbekannter Vorgeschichte auch schwer.


    So kann man nicht alles pauschalisieren - da muss jeder wirklich seinen Hund kennen, immer beobachten um rauszufinden was sein "Lieblingsspiel" ist.
    Weil Ausreiser gibt es ja immer und der Hund muss lernen: Das Beste Unterhaltungsprogramm bekomme ich von Frauli :winking_face:


    LG
    spy

  • Hallo Spy!


    Die Frage ist dann aber wenn der Hund jagt um Fressbeute zu machen, warum es Hunde gibt die Trüffel suchen oder vermisste Personen?

    *lach*
    Die Frage ist jetzt aber nicht wirklich ernst gemeint, oder?


    Die Antwort ist einfach: weil es ihnen beigebracht wurde von den Zweibeinern. :winking_face:


    Warum macht ein Hund Agi, Fährte oder Mantrailing? Oder Suchhund für besondere Aufgabengebiete wie Sprengstoffhund, Drogenhund etc.? Die Antwort ist immer die gleiche.


    Solche Sachen muss man dem Hund beibringen, jagen nicht, das können sie auch so.


    der Hund will mit dem Führer gemeinsam Erfolg haben - er braucht eine Aufgabe.

    Da stimme ich dir zu, das ist in den meisten Fällen auch so. Dumble z.B. freut sich ein Loch in den Bauch wenn er bei der Fährtenarbeit erfolgreich war. Allerdings ist ihm sein Zweibeiner (also ich :grinning_squinting_face: ) schnurtzpiepegal wenn er etwas zum jagen sieht. :kissing_face: Trotz Aufgabe ist er in dieser Sache immer noch selbständig. :face_with_rolling_eyes:


    bzw. er gar keine Lust mehr auf olle Hasen hat

    Auf den Moment warte ich jetzt seit ungefähr 8 1/2 Jahren... :face_with_rolling_eyes: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Solche Sachen muss man dem Hund beibringen, jagen nicht, das können sie auch so.

    Wobei, Mantrailing Fährte und Co ist ja eigentlich gar nichts anderes als Jagen. Sondern man bringt dem Hund halt bei WAS er suchen (also jagen) soll. Aber eigentlich ist es jagen.




    Da stimme ich dir zu, das ist in den meisten Fällen auch so. Dumble z.B. freut sich ein Loch in den Bauch wenn er bei der Fährtenarbeit erfolgreich war. Allerdings ist ihm sein Zweibeiner (also ich :grinning_squinting_face: ) schnurtzpiepegal wenn er etwas zum jagen sieht. :kissing_face: Trotz Aufgabe ist er in dieser Sache immer noch selbständig. :face_with_rolling_eyes:

    Ganz genauso ist es auch bei mir, ich traile mit Easy seit 5 Jahren, ihr Jagdverhalten hat es nicht im mindesten beeinflusst.



    Grad kürzlich hatte ich nen Trail mit Pepper, auf dem wir im Endpool, kurz vor der VP an eine Katze geraten sind. Pepper war kurz aufgeregt, hat sich dann aber sofort wieder konzentriert, weitergearbeitet und die VP angezeigt - ABER, sie hat sich sehr wohl gemerkt wo die Katze war, und auf dem Rückweg sah das dann ganz anders aus, da war´s dann vorbei mit der Selbstbeherrschung. Also während dem Job mit mir war sie voll fokussiert, aber danach war ihr das dann wieder Wurscht und sie wollte trotzdem mal nett "hallo" zur Katze sagen... :face_with_rolling_eyes:

    Viele Grüße von Heike und den Mädels

  • seh ich auch so - die ganze Nasenarbeit ist Jagen - nur das die Beute eben nicht essbar ist.
    Würde ein Wolf das auch tun? Eher nicht.
    Daher der Vergleich.
    Auch Canicross ist Jagen - da hetzt sie eigentlich.


    D.h. wir versuchen den Jagdtrieb der Hunde umzulenken - was ich eben meine bei einem "richtigen Raubtier" nicht möglich wäre.
    Daher sage ich ja der Hund jagt nicht mehr vordergründig um satt zu werden und meine es ist ein HAUStier.


    Ich bin Lucy auch egal wenn ein Schwarm Raben im Feld sitzt - trotzdem arbeiten wir permanent dran dass sie zuerst mich ansieht bevor sie beginnt zu hetzen und wir machen Fortschritte, sie traut mir immer mehr zu das ich vernünftige Entscheidungen fälle :winking_face:


    Aber das war jetzt mein letzter Beitrag zur ganzen Genetik, Abstammungstheorie und Evolution - also keine Angst :-))


    LG
    spy

  • Hallo Spy!


    Aber das war jetzt mein letzter Beitrag zur ganzen Genetik, Abstammungstheorie und Evolution - also keine Angst :-))

    Fände ich jetzt schade. Ich bin kein Theoretiker sondern beobachte lieber selbst, daher finde ich solchen Input immer wieder spannend. :smiling_face:


    @ Heike


    Sondern man bringt dem Hund halt bei WAS er suchen (also jagen) soll

    OK, da haste wohl wahr. :smiling_face:


    ich traile mit Easy seit 5 Jahren, ihr Jagdverhalten hat es nicht im mindesten beeinflusst

    *lach*
    Ich fährte mit Dumble seit ca. 8 1/2 Jahren - und auch sein Jagdverhalten hat es nicht beeinflusst. Leider... :face_with_rolling_eyes:


    ABER, sie hat sich sehr wohl gemerkt wo die Katze war, und auf dem Rückweg sah das dann ganz anders aus, da war´s dann vorbei mit der Selbstbeherrschung

    *nochnlach*
    DAS könnte dir mit Dumble ganz genauso passieren... :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:


    Liebe Grüße und Danke für die spannenden Beiträge,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • Ich fand den Austausch bisher als bereichernd, danke dafür.


    D.h. wir versuchen den Jagdtrieb der Hunde umzulenken - was ich eben meine bei einem "richtigen Raubtier" nicht möglich wäre.
    Daher sage ich ja der Hund jagt nicht mehr vordergründig um satt zu werden und meine es ist ein HAUStier.

    Ich behaupte mal, dass der Zusammenhang Jagen - Satt Sein keinem Tier bewusst ist. Wie auch dem Menschen, er muss es sich bewusst machen.
    Mein Punkt ist vielmehr der, dass in der Evolution vor zig Millionen Jahren, das Belohnungszentrum im Hirn für das Lernen von Prozessen sich als das überlegene Mittel zum Überleben einer Spezies herausgestellt hat. Die Existenz des Belohnungszentrum ermöglicht nicht nur Neues zu lernen, sondern leider auch Sucht, was in der Natur nicht störte, denn Süchtige starben eh aus, denn ihre Handlungen sind nicht mehr zielführend.



    Wenn man keine andere Wahl hat gleicht man sich eben an -> Evolution!

    (schaut, ich kann mehrfachzitieren!)


    Auch hier zäumst du das Pferd von hinten auf. So funktioniert Evolution nicht. Evolution basiert auf den Vorteil, der durch zufällige Mutationen im Genom von Individuen einer Spezies entsteht. Sie ist nicht zielgerichtet per se. Es ist, als ob die Natur ein riesiges Versuchslaboratorium ist, in dem durch trial and error versucht wird, die besten Voraussetzungen für das Überleben einer Spezies zu finden.


    Der Mensch nun manipuliert und beschleunigt Evolution, und seit er weiß, wo die Erbinformationen sitzen, wird das Ganze immer effektiver und damit auch gefährlicher. Denn der Mensch selbst ist ein Produkt der Evolution und des Versuchslabors und immer noch von den einprogrammierten Mechanismen in der Biochemie seines Hirns abhängig.


    Daher bleibe ich dabei, dass Jagdtrieb nur vordergründig nicht mehr mit dem Satt Sein zu tun hat, aber dass er existiert und weiterhin Mensch und Tier Spaß macht, liegt an der ursprünglichen, Millionen Jahre alten Vernetzung.


    :smiling_face:

  • Mir geht es auch echt nicht darum mich um die Diskussion zu drücken, aber bin eigentlich auch kein Theoretiker und bleibe lieber bei meinen Kernkompetenzen und das sind Jagdhunde (speziell Vorsteher) und Zughundesport - dazu kann ich mit einem Augenzwinkern Tipps aus der Praxis geben, weil mich das täglich intensiv betrifft und ich mich hierzu mit vielen Leuten austausche.
    Wissenschaftliche Bücher die sich mit der Theorie beschäftigen und sich Widersprechen gibt es schon genügend :winking_face:
    Und ich weiß auch nicht wie weit man ausholen muss und soll damit es die "breite Masse" versteht und interessant findet, es aber auch von den Fachleuten noch akzeptiert werden kann :-))
    Also echt nicht böse gemeint!!!!
    Und hier ging es auch "nur" um die Frage nach dem Umgang mit den Jägern und dazu habe ich ja ausführlich erklärt wie wir es handhaben.

  • Hallo Spy!


    wie weit man ausholen muss und soll damit es die "breite Masse" versteht und interessant findet

    Diese Frage kann ich dir auch nicht beantworten. Habe ich mich doch um das Jagdverhalten von Hunden vor Dumblechen so mehr als gar nicht groß gekümmert. :face_with_rolling_eyes: Als Dumble dann da war musste ich mich drum kümmern. :kissing_face:


    Aber "die breite Masse" hat das Problem oft nicht. Und, wie du selbst schon sagst, auch unter den Jägern ist jeder Hund anders. Anders zu führen, anders zu motivieren, anders umzulenken und manchmal halt auch zu sehr im Trieb drin. Und bei letzterem machst du nichts mehr. Hätte ich auch früher nicht gedacht doch seit Dumble weiß ich es. :face_with_rolling_eyes:


    Aber trotzdem ist es eine in meinen Augen tolle Diskussion! :smiling_face:


    Liebe Grüße,
    Wulf und Dumbledore

    mit Dumbledore und Merlin und Hexe und Bessy in Erinnerung

  • ich Klink mich ein...



    Moka ist seit dem Vorfall letzten Jahres mit dem Hasen ein Schleppleinenhund geworden....


    Vorher konnte ich sie jederzeit abrufen...aber als der Hase vor uns aus dem Busch sprang und Moka in ihrem Wahn nix mehr realisiert hat...und ich weiss das unser Jäger hier das absolut nicht witzig findet...wenn wild gehetzt wird...folgte diese Konsequenz.


    Sobald Moka auf Wiese...oder feld ist
    ..sucht sie die ersten Minuten regelrecht nach ner Spur...danach entspannt sie sich und ist für mich dann wieder offen....

  • Hallo, interessantes Thema, wo ich mich auch mit auseinandersetzen muss.

    Das Hunde der FCI Klasse 1 noch sehr natürlich sind, daher etwas "wilder" ist klar - die sind ja auch nicht so auf den Führer fixiert wie zB die Vorsteher.

    Das ist mir sehr neu? Kann ich nicht bestätigen, da sind eher die FCI Klasse 5 eher "wilder".Gerade die FCI Klassen 1 müssen ja eng mit dem Menschen zusammen arbeiten.


    Das Jagdverhalten hat tatsächlich nicht unbedingt mit dem Hunger zu tun. Der Hund reagiert je nach Rasse ja auf bestimmte Reize, die genetisch stark fixiert sind.


    Ich habe eine kleine Geschichte mal so am Rande dazu: Ich bin ja ein Fan vom Dummytraining und mitten im Wald soll die Liesbeth sich hinsetzen, ich möchte den Dummy so 15 Meter weiter im Laub, hinter einem Baum verstecken......und dabei scheuche ich aus Versehen einen Hasen auf, der Haken schlagend weg rennt. Ich dreh mich zu Liesbeth um, sie bleibt wie angewurzelt sitzen und schaut dem Hasen hinterher und dann mich an. WOW!!! denke ich meine Güte ist das super!. Okay, dann verstecke ich jetzt den Dummy, gehe langsam zu Liesbeth zurück und schaue sie an und sage : Apport! Was macht sie ? Sie will den Hasen apportieren,und rennt hinterher - irgendwie hat sie das was völlig falsch verstanden. :shocked:


    lg Sassy


  • Apport! Was macht sie ? Sie will den Hasen apportieren,und rennt hinterher - irgendwie hat sie das was völlig falsch verstanden. :shocked:

    :haumichweg: :haumichweg:


    Großartig!! Ich finde nicht, dass sie da was falsch verstanden hat, du hast dich nur unklar ausgedrückt :ergeben: :grinning_squinting_face: , ich werf mich weg... :haumichweg: :haumichweg:

    Viele Grüße von Heike und den Mädels

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Ungelesene Themen

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Hundemarkenhülle?1 9

      • Susa
    2. Antworten
      9
      Zugriffe
      117
      9
    3. Hanca

    1. Das Fräuleinchen aus Polen........................ 1,1k

      • StarskySmilla
    2. Antworten
      1,1k
      Zugriffe
      64k
      1,1k
    3. Hanca

    1. Dies oder Das 960

      • Malinette
    2. Antworten
      960
      Zugriffe
      46k
      960
    3. CrazyDogs

    1. Was habt ihr euch zuletzt gekauft? 1,7k

      • Skadi
    2. Antworten
      1,7k
      Zugriffe
      91k
      1,7k
    3. CrazyDogs

    1. CC Enzo hat Geburtstag! 11

      • Hanca
    2. Antworten
      11
      Zugriffe
      92
      11
    3. Wusan