Seriöser (Auslands)Tierschutz

  • Aber in Thailand wird seit Jahre auch Tierschutz groß geschrieben, früher hat man die nämlich Erschossen wenn sie zu nahe an Wohnsiedlungen gekommen sind und heute will man das so machen.


    http://der-farang.com/de/pages…-gegen-hungrige-elefanten


    Thailand hat nämlich eingesehen, das mit Erschießen die Wilden Elefanten immer weniger werden, denn genau so war es mit den Asiatischen Roten Wildhund auch ein naher Verwander von Bangkaews, der wurde zum ende 1800 und Anfang 1900 zum Abschuss frei gegeben, weil die Rudel immer mal Kälber und Kühe in den Dörfern gerissen haben und wenn man mal davon Ausgeht, das diese Hunde immer eine Rudel stärke von 30 bis 40 Hunden hatten dann ist es nicht verwunderlich das die auch immer Hunger haben und wer eben in dem Revier wo die Hunde schon 1000 Jahre und mehr gelebt haben der da Gebaut hat der musste eben nur Blöde sein und das da immer mal ein stück Vieh fehlt das war dann auch Normal.


    Diese Hundeart wurde so Lange Bejagt bis eben keiner mehr in Thailand war, aber vor ca. 8 - 10 Jahren da wurden mit viel Geld und Buddas vertrauen, der Asiatischen Roten Wildhund hier wieder an einen Geheimgehaltenen Ort in einem Wildpark angesiedelt und da soll es jetzt auch wieder ein Rudel von 30 Hunden geben, die Meldung stammt aber noch aus dem Jahr 2015 man Hört da zu wenig von den Hunden, ich glaube wenn die Thais wüssten wo die sind, da würden die wieder zur Jagd blasen, denn das würde ich denen schon zu trauen, denn Angst spielt da eine große Rolle mit diese Hundeart ist sehr Aggressiv.


    Edit by Mod: Zum Threadthema nicht passendes habe ich herausgenommen. Bitte beim Thema bleiben!

    Einmal editiert, zuletzt von bangkaew ()

  • Ich mag das Thema mal wieder hoch schubsen.


    Ich selber wollte eigentlich nie in den Auslandstierschutz, weil es ja genügend Hunde in deutschen Tierheim gibt, allerdings waren dann meine Erfahrungen mit diesen nicht so gut. Zuerst hab ich mich bei einem deutschen Verein beworben als PS, ja man würde sich wieder melden, drei Wochen später habe ich im Internet gesehen, dass der Hund einen Pflegestellenplatz gefunden hat. Kann man sich da nicht melden?
    Über Ebay-Kleinanzeigen haben ich dann einen Verein in unserem Nachbarort gefunden, die mit einem spanischen Verein zusammen arbeitet und so kam Thor zu mir (jaja, ich gebs zu, ich bin eine klassische Pflegestellenversagerin... :D). Daraufhin kamen noch 2 Hunde des Vereins, allerdings haben wir dann die Zusammenarbeit beendet, weil wir schlichtweg bei der Einschätzung eines Pflegis zum Thema Katzen ignoriert wurden und der Hund nach einer Woche wieder zurück kamen. Das haben wir dann durch Zufall erst 5 Wochen später erfahren. Dieser Hund wurde, wie noch mehrere andere, mehrfach hin und her gereicht. Bei einem anderen Pflegi dieses Vereins, der dann innerhalb dieser 5 Wochen hier ankam, waren wir die 9.!!!! Pflegestelle. Wir hatten ihn im Dezember kennen gelernt, da war er wirklich nett. Als er hier ankam, hatte er mittlerweile ein Problem mit Männern. DAS war nicht meins und widerspricht meinem Tierschutzgedanken total.
    Dann haben wir es mit dem spanischen Verein versucht, worüber Thor kam, das war auch nichts. Ich hatte nach Absprache Spenden für ein Katzenhaus gesammelt, die wollte man dann aber auf einmal für Kastrationen haben. Sorry, geht nicht. Vorher kam allerdings noch ein Hilferuf rein über einen Hund, dessen Adoptantin sich nicht mehr meldetete (wieder ein anderer deutscher Verein), den wir dann als 5. innerhalb von 6 Tagen auf PS nahmen. Er durfte dann bei uns bleiben (aus dem gleichen Tierheim wie Thor). Leider war die Kommunikation hier unterirdisch, nicht, weil sie nicht nur schlecht vorhanden war, sondern weil sie beleidigend, fast schon assozial war. Dieser Hund kam mit einem Nabelbruch und Kokzidien, was wir alles auf unsere Kosten während der PS-Zeit behandeln ließen (450€) und sollten dann noch 220€ Schutzgebühr bezahlen, als wir ihn übernehmen wollten......
    Dann ging es weiter mit einem deutschen Verein, der Hunde aus Rumänien vermittelt. Hier hab ich, neben einigen Pfleglingen, dann die Homepage übernommen und komplett neu gestaltet, hatte darüber auch einige Pfleglinge und bin dann auch in die Vermittlungsarbeit gerutscht. Allerdings gab es auch hier einige Dinge, die mir sehr auf den Zwirn gingen (mangelnde Kommunikation untereinander, es wurden immer mehr Hunde eingestellt, so dass ich am Tag 8 bis 12 Stunden nur noch am Rechner saß - jeder vorgestellte Hund bedeutet auch einen Verwaltungsaufwand, den aber niemand mehr gerecht werden konnte, so wurden Anfragen irgendwann nur noch sehr spät bis gar nicht beantwortet etc..... Nachkontollen? Was für Nachkontrollen?). Auch hier hab ich dann die Segel gestrichen. ALLERDINGS hatte sich in der Zeit schon ein Kontakt zu dem rumänischen Verein her gestellt und hier bin ich dann letztendlich hängen geblieben.
    Was ist das besondere an NUCA animal welfare (rum. Name: Asociatia pentru protejarea animalelor NUCA)? Prävention! Der Verein hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht im Land, in ihrer Region etwas zu ändern. Neben regelmäßigen Kastrationen (1396 Hunde und Katzen alleine im letzten Jahr) nimmt der Verein viele Einladungen wahr, um mit einem Infostand über die Haltung und vor allem die Wichtigkeit der Kastration aufzuklären. Außerdem hat er ein Team, welches Schulen besucht. Hier lernen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wie man mit den Tieren umgeht und auch das Thema Kastration wird ausführlich behandelt.
    Aber auch hier stranden immer wieder Fellchen, die entweder in Gefahr sind (z.B. durch stark befahrene Straßen, durch Menschen, von denen der Verein in Kenntnis gesetzt worden ist, dass sie ein Tier/Tiere quälen oder eine Straftat, wie z.B. erschlagen, vergiften, aussetzen begehen wollen) oder verletzt/krank sind. Der Verein sammelt KEINE Straßenhunde ein (wie gesagt, es sei denn sie sind in Gefahr), um sie dann nach Deutschland zu vermitteln. UND! Sie arbeiten mit einem Pflegestellensystem in Rumänien!
    Hier in Deutschland hat sich der Ableger NUCA animal welfare in Deutschland e.V. gegründet, um NUCA Ro bei der Vermittlung der Tiere und auch finanziell zu unterstützen. Für diesen Verein bin ich (Nofall-)Pflegestelle. Vorkontrollen und Nachkontrollen werden sehr ernst genommen (der Verein vermittelt nur Tiere dorthin, wo er auch mit eigenen Mitgliedern kontrollieren kann), allerdings gibts auch hier einige Kleinigkeiten, die ich anders machen würde, aber darüber lasse ich mich jetzt nicht aus. :winking_face:


    Hier mal der Jahresbericht des rumänischen Vereins auf Deutsch
    https://issuu.com/asociatia_nuca/docs/jahresbericht_nuca2017



    Ich werde wohl im Juli das dritte mal nach Cluj reisen und freue mich auf ein paar tolle, interessante, vermutlich arbeitsreiche Tage in Rumänien mit ganz lieben Leuten (über die Jahre haben sich dort richtige Freundschaften entwickelt), einen Luftwechsel und ein wunderschönes Land!

    Liebe Grüße, die Jean (wie die Hose, nur one "s")

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