Der Talk rund ums Pferd

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    • Mein Pony-Opa läuft nach wie vor mit Eisen, obwohl er nur auf der Wiese rumläuft. Wir haben es versucht ohne, aber er kann dann fast gar nicht laufen. Auf der Wiese nicht und auf dem Weg zur Wiese muss er über den geschotterten Parkplatz, da wusste er gar nicht, wie er darüber kommen soll. Also haben wir sie ihm wieder drunter gemacht. Ich hätte ihn lieber barhuf, geht aber nicht.
      Die Stute von meiner Schwester läuft zur Zeit barhuf, über Schotter fällt es ihr aber auch schwer. Ob sie auf Dauer barhuf bleiben kann, wird sich noch zeigen, wegen des hochgradigen Spats glaube ich, dass sie irgendwann einen Spezialbeschlag brauchen wird. Gerade hoffen wir, dass sie sich nicht das Griffelbein gebrochen hat :rolleyes: Auf der anderen Seite hat sie schon ein gebrochenes Griffelbein, da braucht sie eigentlich nicht noch eins :S
      „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“
      (unbekannt)

      Kati mit Marla :love:
    • @Kati88
      ja, wenn die so gar nicht ohne Beschlag den Alltag schaffen, dann muss man einfach Beschlagen.

      Bei uns im Stall haben zwei Pferde dieses Jahr eine Spat-Diagnose bekommen. Beide habe nun 4fach Duplos drauf, hinten halt mit Keilen und kommen damit gut zurecht. Wobei ich nicht genau weiß, in welchem Stadium / Schub diese sich befinden.
      Ich drücke die Daumen für die Stute deiner Schwester.
    • Das finde ich sehr interessant. Früher als Kind wurde mir erzählt, Pferde bräuchten Hufeisen, um gut laufen zu können, und irgendwann ging mir dann auf, dass aber Wildpferde ja wohl ohne Hufeisen laufen bzw. dass Hufeisen nicht evolutionär vorgesehen sein können... :huh: Aber dass die Hufe nicht darauf ausgelegt sind, auf Asphalt/Schotter zu laufen oder schwere Lasten zu tragen / ziehen, macht natürlich Sinn. Und dass Pferde unterschiedlich empfindlich sind, auch. Danke für eure Erklärungen!

      Liebe Grüße
      Amica
    • Ich musste gestern das Pony eindecken :rolleyes: Er ist Sommerekzemer, letztes Jahr hat sich das Ganze sehr in Grenzen gehalten, ich musste nicht mal eincremen. Bisher ging es diesen Sommer auch, aber gestern hatte er sich dann die Mähne, ein Ohr und den Schweif so doll gejuckt, dass es teilweise fast offen war. Also Ekzemerdecke drauf. Jetzt sieht er aus, wie ein Astronaut :shocked: , aber es hilft hoffentlich. Und hoffentlich komme ich nicht später in den Stall und die Decke ist kaputt, die Wallache spielen so wild miteinander, da ist schon die ein oder andere Decke bei zu Schaden gekommen :rolleyes:
      „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“
      (unbekannt)

      Kati mit Marla :love:
    • Ja ;) Hilft aber nicht immer was... bin mir auch nicht sicher, ob es nicht nur ein extrem hartnäckiges Gerücht ist ;)
      „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“
      (unbekannt)

      Kati mit Marla :love:
    • Die Bodylotion von der Eigenmarke von Aldi soll ziemlich gut gegen das Sommerekzem helfen. Aber wirklich nur die von der Eigenmarke. Ich bin mir nicht so sicher, ob das auch so ist ;)
      „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“
      (unbekannt)

      Kati mit Marla :love:
    • Neu

      Ich habe mal eine Frage an die Pferdeexperten.

      Ich gehe regelmässig mit Bruno an eienr Pferdekoppel vorbei. Darauf befinden sich mehere Pferde, die sich Bruno
      anguckt und überlegt, ob sie wohl Spielgrösse für ihn haben.
      Nun traf ich die Besitzerin und die erzählte mir, dass eines der Pferde nicht mit Hunden kann und auf die los gehen würde. Ich solle also tunlich darauf achten, dass Bruno nicht in den Einflussbereich der Vorderhufen käme.
      Worauf ich meinte, die Hunterhufe sind doch wohl gefährlicher!" Nein,Nein", sagte sie," ein Pferd das die Hinterhand benutzt, will verwarnen ( kann natürlich für einen Menschen oder Hund sehr unangenehm und gefährlich sein). Aber ein Pferd, dass die Vorderhufe benutzt, will töten!
      Ich halte die Frau durchaus für kompetent, finde diese Aussage aber doch sehr überraschend!
      Hat sie recht?
      Grüsse von Susanne mit Bruno


      Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt
    • Neu

      Ja, hat sie meiner Meinung nach.

      Die Hinterhand zuzuwenden und auszutreten ist für viele auch nur das "Vorspiel" zum Abhauen, weil sie dann ja schon richtig rum gedreht sind um "der Gefahr" zu entkommen, was ja für ein Fluchttier wie das Pferd sehr natürlich ist.
      Von vorne ist der Angriff wesentlich ernster gemeint, weil da gibt es kein schnelles Entkommen.
      Ich hab mal zwei Pferde gesehen, die sich richtig fies in die Haare bekommen haben, die standen auch frontal zueinander auf den Hinterbeinen und haben sich versucht mit der Vorhand zu schlagen.
      Ich kenne auch einen Esel der Hunde hasst, der greift auch immer frontal an.
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Neu

      Meine auch, dass sie recht hat. Vorne wird’s gefährlich, wir haben auch ein Pferd im Stall, der absolut keine Hunde mag, der haut von vorne drauf.
      Meiner Pony mag übrigens auch keine Hunde, aber er beißt eher rein 8|
      Wobei es nicht weniger weh tut, wenn man mit den Hinterbeinen voll einen mitkriegt 8| Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung :/
      „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“
      (unbekannt)

      Kati mit Marla :love:
    • Neu

      Für einen Hund ist es am Ende egal, ob Vorder- oder Hinterhand - wenn gezielt getreten wird, ist der Hund mit ziemlicher Sicherheit ohne Chance.

      Die QH Stute einer Bekannten hat in unserem Beisein einen Hund auf der Wiese tödlich verletzt. Sie mochte keine Hunde (Gründe unbekannt).Eines Tages kam ein Hundespaziergänger und sein Hund lief auf die Wiese.
      Pferdebesitzerin rief, er solle den Hund da runter holen. Er beruhigte, dass der Hund nichts tue. Sie rief nur noch "aber eines der Pferde!". Da schoss die Stute schon heran und trieb den Hund blitzschnell in eine Ecke (wer die Rasse kennt, weiß, dass der Hund dann keine Chance hatte - es sei denn er wäre direkt unter dem Zaun durch - ist er aber nicht - warum auch immer). Als sie ihn in der Ecke hatte, biss sie ihn ins Genick, hob hoch und schüttelte.
      Es war nicht möglich, schnell genug über die 3ha zu laufen. Der Hund hat es leider nicht geschafft. :(
    • Neu

      Hennesks schrieb:

      Nein,Nein", sagte sie," ein Pferd das die Hinterhand benutzt, will verwarnen ( kann natürlich für einen Menschen oder Hund sehr unangenehm und gefährlich sein). Aber ein Pferd, dass die Vorderhufe benutzt, will töten!
      Aber so ganz unlogisch erscheint mir das nicht.
      Mit den Hinterbeinen wehrt das Pferd ab und ist gleichzeitig fluchtbereit.
      Mit den Vorderbeinen und Zähnen geht es aktiv nach vorn zum Angriff. Eigentlich ist das vordere Ende schon das gefährlichere. Schmerzhaft und im schlimmsten Fall tödlich kann aber beides sein.
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...