Mantrailing

    • Hallo!

      Mein Geld verdiene ich weder mit der Suchhundearbeit noch in der Notfallmedizin. Dafür geht meine Freizeit drauf. :)

      Ich habe eine eigene Filmproduktionsfirma. Da kommt es natürlich auch oft genug vor, dass man tagelang hintereinander 20 Stunden am Stück arbeitet und dazwischen keine zwei Stunden schläft, aber andererseits erlaubt es eben auch manchmal, dass man sich auch "mitten im klassischen Werktag" anderen Dingen widmet.

      Ich war früher hauptberuflich in der Rettungsmedizin, und zu dieser Zeit wäre es für mich auch gar nicht möglich gewesen, einen eigenen Hund zu besitzen. Also, möglich schon, aber ich habe mir einfach selbst einen gewissen "Qualitätsstandard" auferlegt, den ich meinem eigenen Hund bieten möchte. Dazu gehört es, dass er täglich nicht nur einfach "kurz mal Gassi geht", sondern sich ausgiebig im Wald austoben kann. Dass er seinem eigenen Interesse entsprechend gefördert und gefordert wird. Das wäre mit klassischer Schichtdienstarbeit einfach nicht möglich gewesen. Als ich mich 2009 entschieden habe, mich selbständig zu machen, rückte langsam auch der Gedanke an einen eigenen Hund immer näher. Das habe ich zunächst einmal einige Jahre intensiv beobachtet, um sichergehen zu können, dass ich auch wirklich im "Realbetrieb" die nötige Zeit so einteilen kann, dass der Hund auch ein hundegerechtes Leben geboten kriegt. In dieser Zeit habe ich vor allem in einer Einrichtung für die Resozialisierung von Hunden ehrenamtlich mitgeholfen. Als schließlich klar war, dass mit ein bisschen Disziplin und gelegentlichem "Reinbeißen" alles so klappt, wie es soll, kam dann meine eigene Fellnase zu mir.

      Jetzt kann ich mir an den meisten Tagen die Zeit gut einteilen. Für mich ist es okay, wenn dann tagsüber der Hund mal an erster Stelle kommt, und ich mich dann zu anderer Zeit meinem "Brötchenjob" widme, während Tango seine Ruhepause hat. ;) Und wenn ich gelegentlich für aufwändigere Dreharbeiten weg muss, bleibt Tango entweder daheim bei meiner Lebensgefährtin und ihrem Aussie, oder er entspannt ein paar Tage bei meinen Eltern. So lässt sich das alles wunderbar unter Dach und Fach bringen.
      |Gerald :thumbup: | Tango :Hund-smile: |

      /Quickstep80
    • Ich lese interessiert mit.
      Wir fährten nur "stino" - betreiben also kein Maintrailing und fährten auch nicht jagdlich (=keine Tierfährten und kein Schweiß).
      Die Grundprinzipien sind aber so verschieden nicht (=der Hund nutzt alle ihm verfügbaren Hinweise zur Spurensuche).
      Ich habe vom Verlieren der Fährte gelesen:
      Ich lasse da den Hund an lockerer Leine kreisen. Ich gebe ihm körpersprachlich (dazu gehört dann auch die Leine) keine Hinweise - auch wenn ich weiss, wo die Fährte weiter geht. Er soll tatsächlich solange suchen, bis er weiterweiß.
      Man kann nach einer Weile natürlich leicht den Körper drehen - würde ich aber so oft wie möglich vermeiden, da es sein könnte, dass sich der Hund in solchen Situationen angewöhnt, auf Hilfe zu warten.
      Wie seht ihr das als Mantrailer? Und wie handhabt ihr solche Situationen mit welchem Ergebnis langfristig?
      Joey (1993-2007) Jaromir (1994-2008) Toscha (2006-2016)
    • Kamas schrieb:

      Ich habe vom Verlieren der Fährte gelesen:
      Ich lasse da den Hund an lockerer Leine kreisen. Ich gebe ihm körpersprachlich (dazu gehört dann auch die Leine) keine Hinweise - auch wenn ich weiss, wo die Fährte weiter geht. Er soll tatsächlich solange suchen, bis er weiterweiß.
      Man kann nach einer Weile natürlich leicht den Körper drehen - würde ich aber so oft wie möglich vermeiden, da es sein könnte, dass sich der Hund in solchen Situationen angewöhnt, auf Hilfe zu warten.
      Wie seht ihr das als Mantrailer? Und wie handhabt ihr solche Situationen mit welchem Ergebnis langfristig?
      Genauso. Wir verfahren da nicht anders. Jede "falsche" Bewegung des Hundeführers kann den Hund in einer solchen Situation sofort beeinflussen. Erkenne ich, dass der Hund nicht in der Lage ist, die Spur korrekt wiederaufzunehmen, bringe ich ihn gegebenenfalls ein Stück dorthin zurück, wo er noch sicheren Trail hatte.
      |Gerald :thumbup: | Tango :Hund-smile: |

      /Quickstep80
    • Hallo Kamas!

      In Vielem gebe ich dir absolut recht, da sind Fährte und Mantrailen sich nicht so ganz unähnlich. Aber bei einem musste ich doch schmunzeln. ;) (Und das ist nun wirklich nicht böse gemeint!)

      Kamas schrieb:

      Die Grundprinzipien sind aber so verschieden nicht (=der Hund nutzt alle ihm verfügbaren Hinweise zur Spurensuche).
      Doch, die Grundprinzipien sind grundverschieden.

      Ich versuche es mal zu erläutern (Astrid und ich leiten ja selbst eine "Spaßfährtengruppe" :) ).

      Überspitzt gesagt ist beim Trailen das Ziel das Ziel. Also WIE der Hund sucht ist völlig schnuppe. Nase hoch, Nase tief, 50 Meter neben der Spur wegen Luftverwirbelung oder Seitenwind - egal. Solange die Person gefunden wird, was bei einem gut ausgebildeten Trail-Hund hoffentlich immer der Fall sein wird. (Heike und Gerald, widersprecht mir bitte wenn ich Müll erzähle)

      Bei der Fährte IST der Weg das Ziel. Und genau hier liegt der grundlegende Unterschied! Wie der Hund vom Abgang zum Ziel findet ist eben NICHT egal. Die Nase MUSS unten in der Spur sein und er muss EXAKT die Spur verfolgen. Zumindest bei der sog. "Sportfährte", und ich gehe mal davon aus, dass du diese meinst mit deiner Fährtenarbeit. ;)

      Ich habe aber vor beiden Beschäftigungsarten, auch im "Hobby-Bereich", die aller größte Hochachtung! Da müssen die Wuffels schon ganz schön nachdenken, ihre Sinne benutzen und auch manchmal an ihre Grenzen der Konzentration gehen! :thumbup: Respekt, wer`s trotzdem macht!

      Liebe Grüße, auch von Fährtengruppe zu Fährtengruppe :thumbsup: ,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Ja :) - DAS ist natürlich ein Unterschied.

      Aber wenn´s die Spur verblast, dann verblast es sie. Egal was der Hund erschnüffeln soll. Und wenn das Wetter kalt und trocken ist, wird´s meist anspruchsvoller. Da verstehe ich gerade den Unterschied nicht so ganz. Genaus dasselbe auch bei Alter der Spur usw.
      Wir fährten allerdings auch nicht nach IPO - die dürfen die Nase auch mal kurz hochnehmen, wenn´s hilft :) (meistens hilft´s nix :D !).

      Was mich auch inrteressieren würde: wie sehen bei Euch die Traillängen so aus für einen gut erfahrenen Hobbytrailhund? Mal unabhängig vom Anspruch.
      Joey (1993-2007) Jaromir (1994-2008) Toscha (2006-2016)
    • Hallo Kamas!

      Kamas schrieb:

      Aber wenn´s die Spur verblast, dann verblast es sie
      Nicht wirklich. ;) Wenn eine Fährte (Optimaltemperatur zwischen 5 und 15 Grad) verwaschen wird, also vom Regen zerstört, dann hat ein Fährtenhund ein Problem, ein sehr großes. Er findet nämlich nicht mehr. Ebenso bei extremer Trockenheit - auch da wird es schwierig bis unmöglich für einen Fährtenhund. Da sind die Trailer-Hunde eindeutig im Vorteil. Sie haben auch dann noch die Möglichkeit etwas zu erschnuffeln weil sie einfach anders arbeiten.

      Kamas schrieb:

      Wir fährten allerdings auch nicht nach IPO
      *lach*
      Willkommen im Klub! :thumbsup: Wir auch nicht. ;) IPO-Fährte ist für einen guten "normalen", rein auf Fährte ausgebildeten Hund, Pillepalle, also gar nichts. Bestenfalls Aufwärmtraining... :D

      Aber gut, genug über die Fährte geredet. Es geht ja hier um Maintrailing. Zur Fährte kannst du ja einen eigenen Thread aufmachen. Und, wie gesagt, vor den Trailern habe ich auch einen großen Respekt! Die machen auch einen absolut tollen Job, und das unter eigentlich schwereren Bedingungen als wir Fährter!!!

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Wir verfolgen die Sucharbeit unserer Mantrailer im Training oft mit eigenen Apps. Da wird zuerst die Spur des Runners, also der Versteckperson, protokolliert. Anschließend jene des Hundes. In aller Regel orientieren sich die Hunde natürlich an der originären Spur. Aber, und dieser Einwand kam ja bereits von @Wusan - am Ende des Tages (oder besser gesagt, des Einsatzes ) möchte ich, dass mich der Hund zur Zielperson bringt. Oder zumindest dorthin, wo sich deren Spur vollständig verliert (weil z.B. Person in ein Auto gestiegen, was auch immer). Ich bin vor einigen Wochen als Versteckperson einen sehr kreativen Fußmarsch durch Wald, Wiesen und was-weiß-ich-noch-alles gelaufen. Der Suchhund kam später postwendend aus ganz anderer Richtung, da er bereits unglaublich weit vorher Direktgeruch hatte. Mission accomplished! Bei anderen Trails unterscheiden sich die Runner/Trailer-Spuren so gut wie gar nicht. Auch fein!

      Gerade von Einsatzhunden, ob nun im behördlichen oder zivilen Bereich, erwartet man, dass eine Person lokalisiert wird. Das ist von vornherein ein etwas anderes Ziel als die Vorgabe, eine Spur zu verfolgen. Auch wenn die Arbeitsweise dazwischen manchmal mehr oder weniger deckungsgleich ausfallen kann. Immerhin gibt es ja auch für die Personensuche ganz unterschiedliche Suchansätze. Mantrailing ist einer davon. Aber allen gemeinsam ist das Ziel, eine vermisste oder zur Fahndung ausgeschriebene Person aufzufinden.

      Gestern übrigens waren Tango und ich wieder am Areal des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums trainieren. Auffällig bei meinem Hund in der Trainingssituation ist, dass er eine derartige Freude an den Sucheinsätzen hat, dass er beim ersten Anlauf am Start sehr oft total "overclocked" und ein paar Augenblicke braucht, um in Ruhe den Trail zu finden und zu verfolgen. Dann aber arbeitet er mit unglaublicher Präzision. Im zweiten Durchgang gestern wäre das beispielsweise ein Trail gewesen, den man wohl von A bis Z für's Lehrbuch hätte verwenden können. Tempo, Arbeitsweise, Umgang in kniffligen Situationen (sowohl für den Hund, aber auch mich als Hundeführer), etc. - da war ich echt über die Maßen zufrieden mit meinem Labbi. :love: Daher liegt mein aktueller, regelmäßiger Trainingsfokus auf einem ruhigen, konzentrierten Start. Denn in einem Realeinsatz kann ja auch kein Hund erst einmal eine Runde "Warm-Up" machen, sondern muss sofort perfekt arbeiten. Andererseits gefällt es mir natürlich, dass Tango so viel Spaß in seinem "Job" hat.
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      /Quickstep80
    • Kamas schrieb:

      Was mich auch inrteressieren würde: wie sehen bei Euch die Traillängen so aus für einen gut erfahrenen Hobbytrailhund? Mal unabhängig vom Anspruch.
      Hobbybereich (also Freizeittrailer) plus gut erfahrener Hund - ich würde sagen, das rangiert so zwischen 600 und 800 Metern. Wobei das, speziell für Hobbytrailer, sich auch nach dem Hund richtet. Es gibt dort Hunde, die im städtischen Gebiet lang nicht so gut arbeiten wie etwa in "Wald und Flur", wo sie hingegen teilweise einen Arbeitseifer zeigen, der seinesgleichen sucht. Da kann es dann auch schon mal gern ein längerer Trail werden. Wichtig für die freizeitmäßige Auslastung eines Hundes ist immer, dass sie passend ausfällt. Da möchte ich mich auch gar nicht auf starre Vorgaben festlegen.

      Perfekte, professionelle GAK9-Hunde trailen auch schon mal 90 Minuten. Für Tango wäre das beispielsweise unvorstellbar. Hängt auch mit der Sucheinstellung zusammen. Es gibt Bloodhounds, die nahezu millimetergenau die Spur einer Person verfolgen, weit über eine Stunde lang, auch wenn sie dazwischen schon mehrmals in geringem Abstand an der Versteckperson vorbeigekommen wären. Oder aber den Schäfer, der gar sagt: "Mit mir nicht, ich nehm' den kürzesten Weg" - und unter Umständen deutlich weniger Strecke zurücklegt als die Zielperson zuvor. Alles immer entsprechend den Umständen (und auch nicht immer rassespezifisch, das waren einfach zwei Beispiele).
      |Gerald :thumbup: | Tango :Hund-smile: |

      /Quickstep80
    • Hallo Gerald!

      Super gut erklärt, danke! :thumbsup:

      Quickstep schrieb:

      dass er eine derartige Freude an den Sucheinsätzen hat, dass er beim ersten Anlauf am Start sehr oft total "overclocked" und ein paar Augenblicke braucht, um in Ruhe den Trail zu finden
      *lach*
      Das kenne ich auch! :D Da sind die lieben "Kleinen" oftmals übermotiviert und man muss sie erst mal "runter bringen". Sonst kann es gewaltig in die Hose gehen. In dem Punkt sind sich Trail und Fährte SEHR ähnlich! :D :D

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Ich finde auch gar nicht, dass die Länge des Trails eine so große Rolle spielt, als vielmehr die Schwierigkeiten die eingebaut sind. Ein langer Trail ohne viele Kreuzungen kann für den Hund deutlich einfacher sein als ein kurzer knackiger Trail mit ordentlich Schwierigkeit drin (Neu auf alt Verleitungen, Geruchspool, viele Kreuzungen, sehr gut versteckte VP z.B. High Find oder Türanzeige usw.)
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Quickstep schrieb:

      Es gibt Bloodhounds, die nahezu millimetergenau die Spur einer Person verfolgen, weit über eine Stunde lang, auch wenn sie dazwischen schon mehrmals in geringem Abstand an der Versteckperson vorbeigekommen wären.
      Das wiederum kenne ich so gar nicht beim Mantrailen. Und das ist ja auch eigentlich auch nicht zielführend, oder? Meiners Erachtens hat der Hund das dann nicht richtig verstanden. Im Einsatz z.B. sollte Hund vermissten Menschen finden. Und wenn dieser Mensch über Hochwind z.B. zu finden ist auf direktem Weg, dann hat der Hund Recht, und sollte dann nicht das planlose Herumgeirre des vielleicht verwirrten Menschen nachvollziehen, sondern diesen Menschen möglichst schnell finden auf der frischesten Spur. Bringt doch nix wenn man weiß, wie planlos der Selbstmörder durch den Wald geirrt ist wenn man davor schon mehrmals an ihm vorbeigetrailt ist und ihn vielleicht hätte retten können wenn der Hund abgekürzt hätte, krass gesagt.

      Wir achten darauf, dass wir unsere Trails so legen, dass eben nicht abgekürzt werden kann. Und wenn das halt doch passiert, dann muss man den Hund laufen lassen, weil er hat Recht, auch wenn er über Hochwind die VP findet und nicht den Weg abläuft, den die VP gegangen ist, er hat Recht.

      Deswegen legen wir oftmals Trails "frisch auf alt". Der Hund sollte der frischesten Spur folgen , und nicht erst der Altspur um dann auf die frischere Spur zu kommen, das kostet doch viel Zeit "im echten Leben" auch wenn wir das nur hobbymäßig betreiben... ;)
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Alles genau auch 100% deckungsgleich mit meiner Meinung. Ich wollte nur einfach mal darlegen, dass es auch "exotische" Fälle gibt. Das Bloodhound-Beispiel sollte illustrieren, dass es offenbar auch einzelne Hunde gibt, denen es nicht zu blöd wird, einer exakten Spur auch elendslang zu folgen. Dass das für Suchhundearbeit per se nicht der Ansatz ist, den man verfolgen möchte (fast schon sprichwörtlich...), ist klar.

      Der frischesten Spur zu folgen ist für die meisten Hunde gar nicht so sehr das größte Problem, weil sie ja instinktiv so arbeiten. Suchen sie Beute, ist es schon in ihrem eigenen Interesse, jenes Ziel zu verfolgen, das am wenigsten weit entfernt ist - also die frischeste Spur.
      |Gerald :thumbup: | Tango :Hund-smile: |

      /Quickstep80
    • Easy schrieb:

      Ich finde auch gar nicht, dass die Länge des Trails eine so große Rolle spielt, als vielmehr die Schwierigkeiten die eingebaut sind. Ein langer Trail ohne viele Kreuzungen kann für den Hund deutlich einfacher sein als ein kurzer knackiger Trail mit ordentlich Schwierigkeit drin (Neu auf alt Verleitungen, Geruchspool, viele Kreuzungen, sehr gut versteckte VP z.B. High Find oder Türanzeige usw.)
      Das ist sonnenklar, Easy!

      Und was das Beispiel "Bloodhound" z.B. zeigt:
      Die Nase unserer Hunde ist so unterschiedlich nicht - somit sind alle Hunde (bis auf einige brachyzephalen Rassen) in der Lage, zu fährten bzw. manzutrailen ( :huh: nicht sicher, ob es dieses Wort so geben darf).

      Nur bei einigen Rassen wurde der Wille, einer Spur zu folgen, so selektiert, dass sie das wesentlich ausdauernder tun. Wobei "ausdauernd" das nicht ganz glücklich als Wort beschreibt.
      Joey (1993-2007) Jaromir (1994-2008) Toscha (2006-2016)
    • Ein nebliger Trailing-Vormittag liegt hinter uns... Meine Gruppe bestand heute aus einem gemischten Team: ein einjähriger Anfängerhund, sehr motiviert; eine zweijährige, hochaktive Setter-Dame mit einer Vorliebe für Wald; und Tango. Mein Wauwau hat heute auf zwei Trails, bei denen die Zielperson jeweils sehr kreativ war und dem Vierbeiner so einige Herausforderungen gestellt hat, beeindruckend gearbeitet. So manche Situation konnte er bereits mit Direktgeruch richtungsmäßig eingrenzen und sich vorarbeiten, ohne die zurückgelegte Spur "zentimetergenau" zu verfolgen. Tolles Ausschluss- und Anzeigeverhalten - dafür gab's dann auch leckeren Thunfisch als Belohnung :)

      Ach ja... und beim Einsatz der Setter-Hündin hatten wir noch ein Meet & Greet mit Vierbeinern einer anderen Spezies. Durchaus spaßig. ^^
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      /Quickstep80