Mantrailing

    • Wildfarben schrieb:

      Bitte, Ilona,
      versteh´ doch:
      Wir machen keine Videos, wir sind nicht auf Facebook, und wir brauchen auch keine Software zum Pixeln, und Youtube nutzen wir nur wenn wir Musik hören wollen.... :thumbup: . Halt die hoffnungslos altmodische Fraktion, und trotzdem glücklich :) :) :)
      Bitte Astrid,
      verstehe doch:
      es geht in dem Beitrag nicht um Euch und was ihr machen könntet, sondern um das was ich machen kann und gemacht habe. :)

      Genau lesen, dann kommen keine Missverständnisse auf. ;)
      LG
      Ilona
      Ein Hund ohne Bart ist wie Brot ohne Kruste
    • Alles klar, ich verstehe nur nicht was dann das Forum hier davon hat.

      Würdest du denn eventuell von dir gemachte Videos hier einstellen, damit wir alle sehen können was du machen kannst und gemacht hast?

      Dass man durch Videos oder auch Fährtenapps Trainingsfortschritte erzielen kann ist mir ja klar. Aber was bringt uns das hier?

      Ich für meinen Teil würde mich freuen wenn es hier wieder um Mantrailing und nicht um technische Hilfsmittel gehen würde.
    • Wildfarben schrieb:

      Alles klar, ich verstehe nur nicht was dann das Forum hier davon hat.
      Vielleicht gibt es Forumsmitglieder, die evtl. gerne mal ein Video vom Training oder anderen Unternehmungen mit ihrem Hund einstellen möchten, dies aber auf Grund der Rechte am eigenen Bild nicht machen.
      Diese Forumsmitglieder wissen nun, dass man bei youtube diese Option hat, auch wenn diese etwas zeitaufwendig und das Ergebnis nur etwas "halbherzig" ist.


      Wildfarben schrieb:

      Würdest du denn eventuell von dir gemachte Videos hier einstellen, damit wir alle sehen können was du machen kannst und gemacht hast?
      Wenn jemand Interesse daran hat, dann stelle ich auch Videos ein. Auf jeden Fall die Videos bei denen ich dann etwas gemacht habe.


      Wildfarben schrieb:

      HILFE!!!!

      Pädagogin oder Psychologin?

      Nicht böse sein, aber auf manche Formulierungen reagiere ich ein büsschen allergisch. :cursing:

      Aber gut dass wir drüber gesprochen haben...
      Es lebe das gut gepflegte Vorurteil! ^^

      Was jetzt das Forum allerdings davon hat, verstehe ich nicht. Was bringt uns das hier?
      Ich denke wir sollte tatsächlich wieder zum Thema Mantrailing zurück kommen, denn der Beitrag ist ja noch weiter ab, als meiner zu einem evtl. Hilfsmittel zum Mantrailing.
      LG
      Ilona
      Ein Hund ohne Bart ist wie Brot ohne Kruste
    • Was für ein schönes Thema... :love:

      Danke Astrid für´s Erstellen dieses Threads, hätte es sowas noch nicht gegeben, ich hätte einen erstellt :D

      Ich liebe Mantrailen!!! Ist für mich (!) die allerbeste Form der Auslastung. Meine Mädels lieben es und es ist immer wieder eine Freude zu sehen, mit welcher stolzgeschwellter Brust zum Auto zurückmarschiert wird wenn ein schwieriger Trail gelöst wurde (und wie danach ins Koma gefallen wird :thumbsup: ).

      Mit Easy trail ich seit gut 4 Jahren, mit Pepper seit ich sie habe, also seit etwa 3 Jahren.

      Beide Hunde arbeiten völlig unterschiedlich, haben eine ganz andere Arbeitsauffassung, haben unterschiedliche Körpersprachen, ist manchmal für mich als Hundeführer nicht so ganz einfach die Hunde ordentlich zu lesen.

      Ich habe anfangs mit einer Trainerin trainiert, dann nach ein paar Jahren haben wir uns als Hobbygruppe abgespalten, also jeder hat für die anderen mal nen Trail gelegt, wir waren alle schon einige Jahre dabei.
      Hat schon ganz gut funktioniert, die Hunde hatten ihren Spaß und alles, aber trotzdem habe ich vor ein paar Monaten wieder wöchentlich bei einer Trainerin angefangen zu trainieren. Ist halt doch was anderes wenn man ein ordentliches Feedback und sauber gelegte Trails bekommt (Thema Hochwind, Thema Abkürzung usw)

      Freu mich auf weitere Diskussionen hier :)
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Grad gestern hatten wir wieder Training. Mit Easy hab ich oftmals das Problem, dass sie viel privat unterwegs ist, bei ihr ist es kritisch, wenn der Trail zu leicht ist, so blöd das klingt. Weil dann strengt sie sich nicht ordentlich an und schnüffelt viel privat in der Gegend herum und denkt sich vermutlich, "ich weiß ja schon wo´s lang geht". Aber zu schwer darf es natürlich auch nicht sein, überfordern will ich sie natürlich auch nicht, dann fängt sie auch das privat schnüffeln an, ist ne Gratwanderung.

      Pepper ist da deutlich arbeitswilliger, und will finden. Sie ist nur manchmal zu ungeduldig und fängt schnell das Fiepsen an wenn sie ne Kreuzung ausarbeiten soll (sie ist einfach manchmal ne kleine Heulsuse :D ). Anstatt dass sie ihre Nase einsetzt hält sie den Kopf hoch in den Wind und fiepst ein bisschen. Da muss ich dann ruhig stehen bleiben und warten bis sie wieder dran denkt, welchen ihrer Sinne sie denn jetzt verwenden soll, oftmals spreche ich ihr dann zu. "tolles Mädchen, du machst das super, du schaffst das", und dann geht´s weiter.
      Gestern hat sie im Dunkeln ne befahrene Kreuzung in der Stadt gemeistert und mir deutlich angezeigt, da war ich sehr stolz auf mein Mädel

      Was haben denn eure Hunde so für Eigenarten auf dem Trail?
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Easy schrieb:

      Was haben denn eure Hunde so für Eigenarten auf dem Trail?
      Mein Dackeldings hat einen extrem ausgeprägten Finderwillen ... Dackel halt, wenn der einen Auftrag bekommt, dann wird das erledigt. :saint:

      Cordt hat auch einen Hang dazu einiges an Privatkram zu erledigen. Das ist für mich okay, weil er sich immer wieder von alleine fängt.

      Manchmal fängt er auch an Gas zu geben, wenn er keinen Geruch mehr hat. Frei nach dem Motto "Mach mal ein büschn schneller, da vorne habe ich bestimmt wieder was in der Nase". :D

      Allerdings gibt er auch gerne Gas, wenn er sich sehr sich ist, da bin ich dann am Zug um auf die Kleinigkeiten zu achten, die mir sagen welche der beiden Varianten er nun gerade zeigt.



      Easy schrieb:

      Anstatt dass sie ihre Nase einsetzt hält sie den Kopf hoch in den Wind
      Sie nutzt ja auch die Nase, wenn sie die hoch in den Wind hält, macht meiner auch (soweit man beim Dackel davon sprechen kann, dass er mit hoher Nase sucht :D ) immer mal wieder zur Orientierung. Trailen ist ja nicht wie Fährten, der Hund muss nicht mit tiefer Nase arbeiten.
      Ich kenne einige Mantrailer die nur mit hoher Nase arbeiten, da sind z.B. die Vorsteher für prädestieniert.

      Was sagt meine Trainerin immer? Wer findet hat recht. :thumbsup:
      LG
      Ilona
      Ein Hund ohne Bart ist wie Brot ohne Kruste
    • Hallo Ilona,

      sorry, da hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Du hast natürlich Recht, das gelegentlich der Hochwind abgecheckt wird ist ja völlig normal und auch gut. Recht frische Trails haben ja ihre Partikel oft noch eher schwebend und mittelhoch, erst bei Alttrails müssen die Nasen mehr nach unten, deswegen sind ältere Trails ja eigentlich auch einfacher als relativ frische Trails.

      Wobei ich mal nen Irish Setter kannte, der auch 24 Stunden-Trails mit recht hoher Nase gelaufen ist. Fand ich immer erstaunlich, wie sie trotzdem gefunden hat obwohl es nie so aussah, als würde sie wirklich suchen :D

      Was ich meinte war, dass sie dann halt stehenbleibt, auf Sicht geht und halt in der Gegend herumschaut ob sie was sieht und dabei vor sich hin winselt. Kann natürlich sein, dass sie da auch den Hochwind abcheckt, aber primär jammert sie und steht etwas planlos in der Gegend herum. Erst wenn sie sich wieder etwas besinnt oder ich sie anleite geht sie an ne Ecke oder an den Rand und versucht wieder dort Geruch zu bekommen, und dann kommt sie auch schnell wieder rein in den Trail.

      Spannend, dass Cordt Gas gibt wenn er keinen Geruch mehr hat. Meine Mädels bleiben beide stehen und kommen eher quer und fangen an herumzueiern - es sei denn ich da hinten blicke es mal wieder nicht und latsche einfach im gleichen Tempo weiter, dann wird auch fröhlich ins Negativ gelaufen, weil ich dahinter komme ja mit, also wird´s schon stimmen... :rolleyes: .

      Außer Easy hat nen sehr guten Tag, dann läuft sie mich schon auch mal über den Haufen wenn ich im Weg rumstehe, da bin ich dann immer besonders stolz auf die Maus, wenn sie sich gegen das bekloppte Frauchen durchsetzt und dann natürlich auch Recht hat damit :love:
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Easy schrieb:

      Hallo Ilona,

      sorry, da hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Du hast natürlich Recht, das gelegentlich der Hochwind abgecheckt wird ist ja völlig normal und auch gut. Recht frische Trails haben ja ihre Partikel oft noch eher schwebend und mittelhoch, erst bei Alttrails müssen die Nasen mehr nach unten, deswegen sind ältere Trails ja eigentlich auch einfacher als relativ frische Trails.
      Ah okay, falsch verstanden. :whistling:



      Easy schrieb:

      Wobei ich mal nen Irish Setter kannte, der auch 24 Stunden-Trails mit recht hoher Nase gelaufen ist. Fand ich immer erstaunlich, wie sie trotzdem gefunden hat obwohl es nie so aussah, als würde sie wirklich suchen
      Sehr typisch für einen Vorsteher, hast Du die mal bei ihre eigentlich Arbeit sehen können? Wenn die auf weiten Flächen das Niederwild aufstöbern und anzeigen? Ich bin immer wieder fasziniert, wenn ich sowas sehe. Mit einem Affentempo ab über die Felder und freien Flächen die Nase selten tiefer wie die Schultern.




      Easy schrieb:

      Was ich meinte war, dass sie dann halt stehenbleibt, auf Sicht geht und halt in der Gegend herumschaut ob sie was sieht und dabei vor sich hin winselt. Kann natürlich sein, dass sie da auch den Hochwind abcheckt, aber primär jammert sie und steht etwas planlos in der Gegend herum. Erst wenn sie sich wieder etwas besinnt oder ich sie anleite geht sie an ne Ecke oder an den Rand und versucht wieder dort Geruch zu bekommen, und dann kommt sie auch schnell wieder rein in den Trail.
      Hast Du es mal mit kreiseln versucht? Also mit ihr einen Kreis gehen (Größe an die Umgebung angepasst, sie außen Du innen).
      Wenn der Dackel an Kreuzungen ins Stocken kommt, dann mache ich das gerne mit ihm, damit er in Bewegung bleibt, steht er zu lange setzt der sich nämlich auf seinen Mors. :rolleyes:




      Easy schrieb:

      Spannend, dass Cordt Gas gibt wenn er keinen Geruch mehr hat. Meine Mädels bleiben beide stehen und kommen eher quer und fangen an herumzueiern - es sei denn ich da hinten blicke es mal wieder nicht und latsche einfach im gleichen Tempo weiter, dann wird auch fröhlich ins Negativ gelaufen, weil ich dahinter komme ja mit, also wird´s schon stimmen... .
      Mittlerweile kommt es zum Glück selten vor und nach einer bestimmten Strecke kommt dann meist auch noch das "ich-habe-keinen-Plan-pieschern" dazu und den Stop nutze ich dann und bleibe stehen, wenn er danach weiter will. Meist kehrt er allerdings auch gleich nach dem Pieschern um ohne dass er die Leinenlänge ausgeschöpft hat.



      Easy schrieb:

      Außer Easy hat nen sehr guten Tag, dann läuft sie mich schon auch mal über den Haufen wenn ich im Weg rumstehe, da bin ich dann immer besonders stolz auf die Maus, wenn sie sich gegen das bekloppte Frauchen durchsetzt und dann natürlich auch Recht hat damit
      Wir haben an einem Wochenendeseminar mal etwas sehr interessantes getestet.

      In einem Intensity wurde der Runner losgeschickt, hat auf halber Strecke seine Jacke fallen lassen und ist dann noch ein Stück weiter hinter einen Baum. Der Hund wurde gestartet und kurz vor der Jacke langsam bis zum Stillstand ausgebremst um ihn dann anzusprechen und zu sich heran zu rufen.
      Ich habe Cordt ausgebremst und er kam sofort nachdem ich ihn rangerufen habe.
      Vor dort aus habe ich ihn dann wieder losgeschickt und er ist sofort wieder durchgestartet, hat aber einen ausreichend großen Bogen um die am Boden liegende Jacke gemacht.

      Worum es dabei ging? WIe leicht sind die Hunde zu beeinflussen.
      Bis zu dieser Übung dachte ich immer, dem Dackeldings ist es weitesgehend schnuppe was ich sage, als ich gesehen habe, wie er auf mein Ranrufen und danach auf die Jacke reagiert hat, habe ich es anders gesehen.

      Ich hatte neulichst eine Hündin, der ca. 2 Jahre Trailpause hatte. Das Herrchen meinte die Hündin kann noch alles. Ich habe den ersten Trail kurz gehalten und den Runner auf kurze Sicht weglaufen lassen. Das hat sehr gut geklappt. Beim zweiten Trail bat das Herrchen darum es richtig zu machen. Okay. Ich bat Herrchen, nach dem Startsignal erstmal stehen zu bleiben und der Hündin ordentlich Leine zu geben. Herrchen tat es und die Hündin blieb stehen.
      Mir war aufgefallen, dass nach dem Startsignal Herrchen noch vor der Hündin losgegangen ist und von hinten "gedrückt" hat.
      Als Herrchen dann beim zweiten Trail losgegangen ist, ist auch die Hündin losgegangen.

      Es gibt soviele Komponenten beim Trailen, ich bin immer wieder fasziniert wie viel man beachten muss und was man beobachten kann. ^^

      Es ging dabei darum, wie
      LG
      Ilona
      Ein Hund ohne Bart ist wie Brot ohne Kruste
    • Dackel Cordt schrieb:


      Sehr typisch für einen Vorsteher, hast Du die mal bei ihre eigentlich Arbeit sehen können? Wenn die auf weiten Flächen das Niederwild aufstöbern und anzeigen? Ich bin immer wieder fasziniert, wenn ich sowas sehe. Mit einem Affentempo ab über die Felder und freien Flächen die Nase selten tiefer wie die Schultern.
      Ne, hab ich noch nie gesehen, ist bestimmt faszinierend. Ich fand es ja schon cool die Setter-Hündin beim Trailen zu beobachten. Oder die Weimaraner. Und dann im Unterscheid dazu die Spaniels, die die Nase gar nicht tief genug bekommen können und dabei fast über ihre Ohren stolpern - herrlich... :D


      Dackel Cordt schrieb:


      Hast Du es mal mit kreiseln versucht? Also mit ihr einen Kreis gehen (Größe an die Umgebung angepasst, sie außen Du innen).
      Wenn der Dackel an Kreuzungen ins Stocken kommt, dann mache ich das gerne mit ihm, damit er in Bewegung bleibt, steht er zu lange setzt der sich nämlich auf seinen Mors. :rolleyes:

      Ne, hab ich nicht. Kann mir auch grad nicht vorstellen wie genau du das meinst. Ich beschreibe mal kurz meine Kreuzungsarbeit. Vor der Kreuzung nehme ich Gas raus, laufe langsam in die Kreuzung rein und gebe Leine. Ich positioniere mich relativ zentral um keinen Weg vorzugeben. Wenn Pepper dann in eine Straße läuft gehe ich nicht gleich mit sondern gebe Leine, ich positioniere mich so, dass ich ihr den Weg nicht versperre falls sie umdrehen will, drehe also die Schulter leicht ein, damit sie aus der Straße wieder rausdrehen kann wenn sie das will. Wenn sie stehen bleibt bleibe ich auch stehen, um sie nicht zu beeinflussen. Und genau in der Situation "kreiselst" du dann? Wie? Wie gesagt, ich bleibe dann kurz stehen und mache gar nichts. Wenn sie sich entscheidet weiterzulaufen gehe ich nach kurzen Leine raus mit, wenn sie umdrehen will mache ich den Weg frei und drehe ich Schulter ein, wenn sie weiter stehen bleibt gehe ich leicht rückwärts in Richtung Rand, wo sie wieder besser Geruch bekommen müsste. Ich hoffe, ich konnte das jetzt einigermaßen beschreiben wie ich das mache?!


      Dackel Cordt schrieb:




      Worum es dabei ging? WIe leicht sind die Hunde zu beeinflussen.
      Bis zu dieser Übung dachte ich immer, dem Dackeldings ist es weitesgehend schnuppe was ich sage, als ich gesehen habe, wie er auf mein Ranrufen und danach auf die Jacke reagiert hat, habe ich es anders gesehen.


      ...


      Es gibt soviele Komponenten beim Trailen, ich bin immer wieder fasziniert wie viel man beachten muss und was man beobachten kann. ^^
      Spannende Übung. Ich wüsste gar nicht, ob ich Easy ausgebremst bekomme wenn sie durchstartet. Bei Pepper ja, sie ist sehr leicht zu beeinflussen und auch leicht zu verunsichern. Bei ihr muss ich Hölle aufpassen, dass ich ihr keine "falschen" Signale gebe.
      Easy ist da ganz anders, die tankt sich wirklich durch und macht ihren Job relativ unbeeindruckt von mir. Grad kürzlich hatten wir nen Trail, da war ich mir sicher ich wüsste wo´s lang geht, und Easy hat mich ganz klar woanders hingezogen, ich hätte wetten können, dass sie grad voll ins Negativ läuft - aber sie hatte Recht...
      Pepper hätte ich damit voll rausgebracht.

      Fasziniert bin ich auch immer wieder, von meinen eigenen Hunden aber auch von den Hunden der anderen wenn ich da mitlaufe. Schon toll, was die mit ihrer Nase leisten können wenn man sie lässt... :)
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Easy schrieb:

      Ne, hab ich nicht. Kann mir auch grad nicht vorstellen wie genau du das meinst. Ich beschreibe mal kurz meine Kreuzungsarbeit. Vor der Kreuzung nehme ich Gas raus, laufe langsam in die Kreuzung rein und gebe Leine. Ich positioniere mich relativ zentral um keinen Weg vorzugeben. Wenn Pepper dann in eine Straße läuft gehe ich nicht gleich mit sondern gebe Leine, ich positioniere mich so, dass ich ihr den Weg nicht versperre falls sie umdrehen will, drehe also die Schulter leicht ein, damit sie aus der Straße wieder rausdrehen kann wenn sie das will. Wenn sie stehen bleibt bleibe ich auch stehen, um sie nicht zu beeinflussen. Und genau in der Situation "kreiselst" du dann? Wie? Wie gesagt, ich bleibe dann kurz stehen und mache gar nichts. Wenn sie sich entscheidet weiterzulaufen gehe ich nach kurzen Leine raus mit, wenn sie umdrehen will mache ich den Weg frei und drehe ich Schulter ein, wenn sie weiter stehen bleibt gehe ich leicht rückwärts in Richtung Rand, wo sie wieder besser Geruch bekommen müsste. Ich hoffe, ich konnte das jetzt einigermaßen beschreiben wie ich das mache?!
      An der Kreuzung machen wir es nicht viel anders wie ihr auch. Das einzige was ich bei Cordt nicht mache ist Gas rausnehmen (ich bin eh meist nur mit zügigem Schritt hinter ihm, schneller werde nutze ich zwischen durch immer mal wieder für kurze Strecke als Belohnung, er rennt nämlich für sein Leben gern).
      Das Kreiseln nutze ich bei ihm zur Unterstützung, wenn er "keinen Plan" hat, wo er aus der Kreuzung raus soll. Ich gehe dann einen (der Kreuzunsgfläche entsprechendem) Kreis mit ihm, lasse ihm soviel Leine wie er braucht. Ich glaube es ist ähnlich wie bei Euch, nur dass ich dabei leicht versetzt hinter ihm in Bewegung bleibe. Bei der Wahl des Abgangs mache ich es dann wie Du, erstmal Leine lassen (eh bei jedem Losgehen, ob am Start und nach eine Pippipause etc. etc.) und dann folge ich ihm.
      Letztendlich geht der Dackel dadurch weiter "raus" im Kreuzungsbereich bzw. näher in Richtung Rand und kann leichter den Duft aufnehmen bzw. besser differenzieren wo er am stärksten ist. Das Ziel ist das gleiche wie bei Deinem Rückwärtsgehen.

      Kreiseln nutzen wir auch auf offenen Plätzen. Ist manchmal recht arg, wenn man von einem Weg auf einen offenen Platz kommt und die Düfte preschen auf den Hund ein. Dann wird gekreiselt - wenn es sein muss, weil der Hund nicht sicher in eine bestimmte Richtung will - zur Orientierung und der Hund klinkt sich dort ein, wo der Duft am intensivsten ist.

      Weg frei machen kenne ich auch, manchmal bremst das Dackeldings so abrupt ab und macht so schnell Kehrtmarsch, dass er schon an mir vorbei ist, wenn ich mich seitlich zu ihm positioniere. :whistling: :D
      LG
      Ilona
      Ein Hund ohne Bart ist wie Brot ohne Kruste
    • Danke für die Erklärung, das klingt gar nicht so viel anders wie bei mir, nur dass du es etwas anders benennst...

      Der einzige, aber ziemlich große Unterschied so wie ich das sehe ist, dass du bei Cordt schnell in eine Kreuzung mitläufst. Das darf ich bei meinen Mädels auf keinen Fall so machen, weil sie sich sonst über die Kreuzung gescheucht fühlen und dann einfach geradeaus drüber rauschen, zumindest Pepper macht das. Ihr fehlt da einfach noch das Selbstvertrauen sie auch quasi "gegen" mich zu wenden wenn sie woanders hin will.

      Also ich muss quasi aktiv bremsen vor eine Einmündung oder Kreuzung, sonst wird einfach weiter geradeaus gelaufen... 8| :D
      Viele Grüße von Heike und den Mädels