Schnüffelteppich

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    • Ich habe Cordt selber einen gemacht und er liebt seinen Schnüffelteppich.



      Nach einer Maschinenwäsche hat sich dieser zwar etwas "minimiert" und nun ist er ca. noch 1/3 der ursprünglichen Größe, wird aber immer noch vom Dackelkind heiß und innig geliebt. :D
    • Hallo Ilona,
      schön das hübsche Dackelkind mal in Aktion zu sehen!

      Scheint eine gute Möglichkeit zu sein, den Hund zu beschäftigen...

      Ehrlich gesagt hatte ich von einem Schnüffelteppich bis vor kurzem noch nie gehört. Aber es gibt sogar Anleitungen zum Selbermachen.

      Ups, hat sich mit Ilonas Antwort überschnitten...
    • oh ja das wäre ja super....So kann ich mir einen für Reserve selber machen.

      Wildfarben...Er soll den Hund vom Kopf her sehr gut auslasten und lässt ihn sein futter selbst erarbeiten.

      Und da moka einen nasenhund :D ist, ist dieser perfekt für sie. Bin gespannt wie sie darauf reagieren wird.
    • Schau mal hier ist eine Anleitung.

      Ich habe die Fleecestreifen auf einer Antirutschmatte gemacht, gefällt mir am besten, weil es so der Untergrund stabiler ist und man den Schnüffelteppich auch schön groß machen kann.

      Ich sage gleich dazu ... desto größer die Unterlage ist, desto mehr Fleißarbeit ist das Ganze. :D

      Und die Schere die ich zum Fleecestreifenschneiden benutzt habe, war danach stumpf. :rolleyes:
    • kekri schrieb:

      Ich bin den Teilen gegenüber etwas misstrauisch eingestellt. :D Kenne ein paar Hunde, die dadurch angefangen haben, die Möbel (Sofa, Bett,...alles mit Ritzen und Versteckmöglichkeiten) auseinander zu nehmen, weil ja was versteckt sein könnte.
      Ehrlich, ich kenne gaaaaanz viele Hunde die so einen Schnüffelteppich habe und nicht einer davon geht anderen Dinge und nimmt sie auseinander, weil dort Leckerlie versteckt sein könnten. Mal ganz davon ab, wird ein Schnüffelteppich auch nicht auseinander genommen, sondern er wird gründlichst abgeschnüffelt.

      Nicht mal meiner macht das und der pflückt regelmäßig andere Dinge wie Kartons, Klorollen, Fleecebälle auseinander, die er speziell für diesen Zweck bekommt. Und er hat sehr viel Spaß am zerpflücken, dass macht er auch ohne dass er Leckerlies dort riecht.
    • Gibt es da nicht immer Unterschiede, wie die Hunde das verknüpfen?

      Ich kann mir vorstellen, dass es welche gibt, die echt meinen...yeah, Leckerli suchen, mal schauen, ob im Sofakissen auch noch was ist.... auf sie mit Gebrüll....

      Und dann gibt es bestimmt die anderen, die verknüpfen.... auf der Decke gibt es Leckerli, aber die Alte versteckt doch nix wo anders...
      Viele Grüße

      Schlupi & Lilli

    • Schlupito schrieb:

      Gibt es da nicht immer Unterschiede, wie die Hunde das verknüpfen?

      Ich kann mir vorstellen, dass es welche gibt, die echt meinen...yeah, Leckerli suchen, mal schauen, ob im Sofakissen auch noch was ist.... auf sie mit Gebrüll....

      Und dann gibt es bestimmt die anderen, die verknüpfen.... auf der Decke gibt es Leckerli, aber die Alte versteckt doch nix wo anders...

      Man legt den Schnüffelteppich auf den Fußboden, versteckt dort ein paar Leckerlies und dann darf der Hund suchen.
      Welche Verknüpfungen entstehen da?
      Schnüffelteppich->Leckerlies->Hurra!

      Zwischen den Ritzen in Couch, Bett etc. und dem Schnüffelteppich ist ein himmelweiter Unterschied. Ein Schnüffelteppich hat keine Ritzen in die der Hund seine Nase drückt, sondern es sind Lappen, die der Hund locker beiseite schieben kann, schon vom Aufwand her ganz anders, von Form, Standort und Geruch ganz abgesehen.

      Vielleicht gab es Fehlverknüpfungen die dann nicht im Schnüffelteppich ihren Ursprung haben, sondern vielleicht liegt es an einem Leckerlie - wie es vielleicht auch vom Hund im Schnüffelteppich gefunden wurde - der in eine Ritze gerutscht ist. Vielleicht wurde beim Selbermachen des Schnüffelteppichs eine alte Fleecedecke genutzt, die auch auf der Couch und im Bett in Gebrauch war, oder der Schnüffelteppich wurde auf der Couch genutzt.



      Kennst Du die Eiswagen im Sommer? Eine Glocke läutet und die Kinder (und Erwachsenen) stürmen hin und holen sich ihr Eis. Schon das Läuten der Glocke lässt einen Aufhorchen, weil man die Verknüpfung hat Läuten->Eis.
      Im Sommer stehen solche Eiswagen bei uns auch in den städtischen Erholungswäldern. Bin ich also mit dem Dackel unterwegs und sehe so einen Wagen, dann kann die Eistüte auf dem Wagen erkennen und weiß auch ohne das Läuten der Glocke dass es dort Eis gibt.
      Allerdings gehe ich nicht zu jedem Kastenwagen um zu schauen, ob es dort vielleicht Eis gibt. Das wäre "vergebene Liebesmüh".
      Verstehst Du worauf ich hinaus will?


      Es geht darum, dass ich nicht glaube, dass es Hunde gibt, die nach dem Abgrasen eines Schnüffelteppichs an die Möbel gegangen sind, ich glaube nur nicht, dass der Schnüffelteppich dran Schuld ist bzw. der Auslöser ist/war.
    • Nö. Ich laufe zu jedem Kastenwagen hin, in der Hoffnung, da ist Eis drin... :love:
      *lach*

      Alles gut. Du schreibst...

      Dackel Cordt schrieb:

      kekri schrieb:

      Ich bin den Teilen gegenüber etwas misstrauisch eingestellt. :D Kenne ein paar Hunde, die dadurch angefangen haben, die Möbel (Sofa, Bett,...alles mit Ritzen und Versteckmöglichkeiten) auseinander zu nehmen, weil ja was versteckt sein könnte.
      Ehrlich, ich kenne gaaaaanz viele Hunde die so einen Schnüffelteppich habe und nicht einer davon geht anderen Dinge und nimmt sie auseinander, weil dort Leckerlie versteckt sein könnten. Mal ganz davon ab, wird ein Schnüffelteppich auch nicht auseinander genommen, sondern er wird gründlichst abgeschnüffelt.
      Nicht mal meiner macht das und der pflückt regelmäßig andere Dinge wie Kartons, Klorollen, Fleecebälle auseinander, die er speziell für diesen Zweck bekommt. Und er hat sehr viel Spaß am zerpflücken, dass macht er auch ohne dass er Leckerlies dort riecht.
      und dann kam diese Antwort

      kekri schrieb:

      Und ich kenne eben ein paar Hunde, die das nicht mehr auf die Schnüffelteppiche reduziert haben. :rolleyes: Tut mir ja leid, dass ich meine Erfahrungen geteilt habe.

      Ich dachte, es gibt solche und solche... so wie es jemand gibt, der schnell lernt und jemand, der länger benötigt. ;)
      Viele Grüße

      Schlupi & Lilli

    • Schlupito schrieb:

      Ich dachte, es gibt solche und solche... so wie es jemand gibt, der schnell lernt und jemand, der länger benötigt. ;)
      Klar gibt es Hunde die schneller lernen.

      Meiner hat mit dem "Schuhapport" angefangen und hat dann recht schnell versucht auch anderes zu bringen (bis hin zur vollen Palette Milch die er ins Wohnzimmer mitten auf den Teppich gezogen hat), oder mal die Schuhe die schon unterm Wohnzimmertisch lagen zu mir zu bringen - spart Energie :D .

      Aber bei beiden Varianten ist Erfolg naheliegend, weil er halt mit dem Bringen Erfolg hatte, ebenso wie mit den Schuhen. ^^
    • Hallo,
      wenn Kekri schreibt dass sie Hunde kennt die das so verknüpft haben dann ist das auch so. Vielleicht wäre es ähnlich wenn ich meinem Hund beibringe Schubladen zu öffnen - wie bei einem Behindertenbegleithund - und er macht das dann auch in meiner Abwesenheit - was natürlich nicht so schön wäre.

      Aber: normalerweise tut ein Hund nichts wenn er nicht die Aussicht auf Erfolg erwarten würde. Und wenn ich nicht zu Hause bin, keine Leckerlis in den Couchritzen sind und ich ihn auch nicht für Schubladenaufziehen belohnen kann, warum sollte er dann dieses erlernte Verhalten zeigen?

      Ich habe ihm auch Fuß gehen beigebracht und er bietet es mir nicht dauernd an. Ich glaube das nennt man "ein Verhalten unter Signalkontrolle setzen". Er macht es also nur wenn ich das "Kommando" (ich kann das Wort auch nicht leiden!) sage, weil er dann berechtigte Hoffnung hat eine Belohnung zu bekommen.

      Anderes Beispiel: Betty liebt es mir die Socken auszuziehen. Das habe ich früh erkannt und das "Kommando" "ausziehen" etabliert. Manchmal wenn ihr langweilig ist knabbert sie kurz an den Socken und sieht mich fragend an; meine Antwort: "Kein Auftrag keine Arbeit".