Fährte lernen

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    • wir fangen hier immer noch einfacher an. Die ersten 4-5x wird nur ein kleines Quadrat 3x3m getrampelt und Futter drauf verteilt. Der Hund soll nur sein Futter suchen und dabei den Fährtengeruch verinnerlichen. Dann gibt es kreise. Ich hab mit einem 5m Radius angefangen. Pisspottschritte und in jeden Fussabdruck ein kleines schnellabschluckbares Futter rein. Der Hund soll hier wirklich mit ganz tiefer Nase suchen und mit Pendelbewegungen jede Tapse absuchen. erst wenn der Hund wirklich ruhig ist kann man beginnen mal hin und wieder eine Tapse auszulassen. Du bist da übrigens immer wirklich dicht hinter dem Hund und bei weitem noch lange nicht die 10m weg die später Pflicht sind. Wenn wir bei Futter in nur noch jedem 4.-5. Taps angekommen sind geht aus dem Kreis dann mal eine Gerade weg, nur ein paar Meter. Der Kreis wird deutlich größer bis 10m Raduius und vermittelt schon ein sehr gerades Gefühl. wenn das klappt (muss man nicht oft machen) dann gehts los mit schön getrampelten Ansätzen und einfach nur große geschwungene Bögen treten, hin und wieder mal gerade aus. Der Hund hat aus den Kreisen schon eine gewisse Kondition und du kannst ruhig 50-100m legen. Viele Hunde sind anfangs noch etwas schneller und werden dann sehr ruhig wenn ein kontinurlicher Ablauf da ist. Aufgeregte Hunde haben oft ein Problem mit sehr kurzen Fährten. Da ist zwischen Yipiie losgehts und yippie mein Jackpot keine Zeit zum ruhigen Arbeiten.

      Bitte auch immer wirklich Zeit nehmen, damit eine Fährte für den Hund wirklich gut duftig sollte sie einige Zeit liegen. Wir haben die Erfahrung gemacht das 40Minuten bei Junghunden wirklich das einfachste sind. wenigstens 20 Minuten aber wirklich immer einhalten da die HUnde nicht wirklich unseren Geruch suchen sondern eher das Mikroklima dass nach den Bodenverletzungen durch unsere Füße entsteht.
      Pudelverrücktsein ist schön- es kann nur nicht jeder!
    • Hallo Lockenwolf!

      Jepp, so kann man es auch aufbauen. Es gibt halt viele Wege, die nach Rom führen. Diese von dir beschriebene Art würde ich aber eher bei Welpen/Junghunden anwenden. Auch gibt es die Möglichkeit, so wie du beschrieben hast zu arbeiten und die dann noch kleinen (kleineren) Hunde aus dem Viereck oder Dreieck herauszuheben. Ist bei schon größeren Hunden aber nicht so leicht möglich ohne Bandscheibenschaden. :D

      Recht gebe ich dir auch komplett mit den ganz kurzen Fährten. Aber: Anfangs geht es ja erst mal darum, dass Hund überhaupt weiß, was er machen soll. Die kurzen Fährten verschwinden ganz schnell, wenn Hund das verinnerlicht hat. Erfahrungsgemäß so nach der 2. bis 4. Kurzfährte. Ab da wird es dann länger (und für den Hund anstrengender :D ). Auch was die Liegezeit angeht bin ich völlig bei dir. Ideal soll eine Stunde sein bei 5 bis 15 °C Temperatur. Doch wann hat man das schon einmal... :rolleyes:

      Du scheinst aber auch ein Fährten"freak" zu sein (positiv gemeint!) und das freut mich! Wenn ich hier also Müll erzähle korrigiere mich bitte! :)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • nee nee kein Freak. Ich mach das wirklich nur weil Abteilung A eben zum IPO dazugehört. Aber wenn man es schon nicht mag sollte man es wenigstens so machen dass der Hund auch bei doch recht wenigen Trainingseinheiten ein Optimum an Lernergebnissen hat. Reine Bequemlichkeit... Und ich hab im Verein ein paar wirkliche Freaks die mich gerne mal in den Arsch treten. Zum Glück hat Dingsbums da mehr Spaß dran als ich.
      Pudelverrücktsein ist schön- es kann nur nicht jeder!
    • Lockenwolf schrieb:

      nee nee kein Freak. Ich mach das wirklich nur weil Abteilung A eben zum IPO dazugehört.
      Das ist schade. Das ist genau das was Wulf meinte, als er schrieb, dass die Fährtenarbeit in den meisten Gebrauchshundevereinen nur als notwendiges Übel angesehen wird.

      Echt schade. Ich halte das für eine der sinnvollsten Beschäftigungen für das Nasentier Hund.
    • Schade, Lockenwolf!

      Nun ja, es macht wirklich nicht immer Spaß (muss ich zugeben). :rolleyes: Das dein "Dingsbums" mehr Spaß daran hat glaube ich allerdings gerne. :P ;) :D Ist ja eine der größten Begabungen der Hunde - die Nase! :)

      @ Steffie!

      Heute hättest du bei uns nicht anfangen sollen. Als wir uns getroffen haben fing es an zu regnen. :huh: Je länger die Fährten lagen desto schwieriger wurde es für die Hunde. Und Dumblechen als Schlusshund ist dann komplett abgeka**t. :( Aber auch solche Tage gibt es. Aber auch dann gilt: Nicht aufgeben!

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Wildfarben schrieb:

      Lockenwolf schrieb:

      nee nee kein Freak. Ich mach das wirklich nur weil Abteilung A eben zum IPO dazugehört.
      Das ist schade. Das ist genau das was Wulf meinte, als er schrieb, dass die Fährtenarbeit in den meisten Gebrauchshundevereinen nur als notwendiges Übel angesehen wird.
      Echt schade. Ich halte das für eine der sinnvollsten Beschäftigungen für das Nasentier Hund.
      du verstehst das wirklich falsch. ICH finde fährten bescheiden aber bei uns im Verein wird sich 3x die Woche zum fährten getroffen, die hängen da mit echt Herzblut dran und sind in den Vorjahren auch immer sehr erfolgreich gewesen. Sind immer 3-7 Mann die da dann losziehen. Meine Prioritäten liegen eben einfach im Obedience. Da fummel ich gerne 6 Stunden mit den Leuten Details durch. Ist bei uns zumindest echt nur eine persönliche Sache von mir.
      Pudelverrücktsein ist schön- es kann nur nicht jeder!
    • Hallo Lockenwolf,
      da haben wir wohl aneinander vorbei geschrieben bzw. geredet.
      Da es um IPO ging und Fährte als lästiges Übel, weil Abteilung A eben dazu gehört, hatte ich angenommen, dass Du Dein Hauptaugenmerk auf Unterordnung und Schutzdienst legst, die beiden anderen "Abteilungen" der IPO.
      Um Obedience zu machen (was auch ein toller Sport ist!), brauchst Du m.W. ja nur die BH, musst Dich also mit Fährte nicht befassen.
    • Wir sind ein recht kleiner Verein hier und da trainieren Obediencer und IPOler immer gemeinsam. Und da Farinelli echt Spaß am Schutzdienst hat und mir mit ihm als sehr leichtführigen nur beutegeilen Hund das auch liegt, habe ich mit ihm im IPO ein 2. Standbein gefunden. Auch wenn er nie auf höherer Ebene starten wird, schöne OG-Prüfungen werden wohl drinnen sein. Aber auf einer reinen FH werde ich niemals zu finden sein.

      Richtig fürs Obi ist die BH leider auch Pflicht. Schwachsinn, weil die Beginner ja dann in Bezug auf diese elendige Fussarbeit der BH viel weniger anspruchsvoll ist (wenn man es richtig macht) Ansonsten haben wir ja in den anderen Klassen genug Herausforderungen die die Abteilungen A und C vom Trainingsaufwand durchaus ersetzen. Ist also bei uns auch noch eine Zeitfrage und das wo ich auch noch so blöde Arbeitszeiten habe. Obi kann ich viel alleine machen aber Schutzdienst geht nicht ohne Helfer.
      Pudelverrücktsein ist schön- es kann nur nicht jeder!