keinerlei Gespür für Hundeerziehung

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    • keinerlei Gespür für Hundeerziehung

      Oh man... war gestern bei Kunden, um in der Küche (wie ihr wisst bin ich ja Schreiner) die Spülmaschine zu tauschen. Diese haben einen völlig übergewichtigen ca 2 jährigen Westie. Soweit so gut. Die Begrüßung (des Hundes) war freundlich und er schwirrte ununterbrochen zwischen den Beinen rum und lies sich davon auch nicht abrufen. (Hätte fast die Werkzeugkiste auf ihm abgestellt) Auch das noch alles kein Ding- aber dann: Ich mache den Nebenschrank der Spülmaschine auf um an die Verschraubung zu gelangen- da stürmt der Hund zwischen meinen Beinen in den Schrank (ist wohl sein Leckerlielager) und fängt an die Boxen zu beknabbern. Reaktion auf die Abrufe Fehlanzeige - ein Griff ans Halsband um ihn weg zu ziehen und los ging es: Der Hund knurrte wie wild und schnappte nach jeder sich ihm nähernden Hand.

      Der Kunde: " Och ja, das macht er immer mal. Er hat eigentlich schon jeden hier gebissen, aber so ist er eben!"

      Mir ist echt alles aus dem Gesicht gefallen.

      Wie kann so etwas sein???

      Habe da einen entsprechenden Kommentar nicht verkneifen können- aber ich glaube das hätte ich auch der Spülmaschine erzählen können- die hätte das wahrscheinlich eher verstanden...

      Wenn man 0 Ahnung von Hunden hat, ist das OK - wenn man sich aber einen Hund anschafft, oder einen wie auch immer bekommt- da muss man sich doch damit auseinander setzen!! Ok ist eine eher harmlose Geschichte, bin mir aber sicher, ihr kennt auch Fälle von ahnungslosen Hundehaltern, oder?

      Ich wollte an dieser Stelle Platz für Eure Beispiele geben. Wie geht man damit um, ohne dem Halter "ans Bein zu pinkeln", oder hilft da nur die Intensivkur?
      Viele Grüße

      Thomas 8)
    • Ich hab leider das Gefühl,dass ein nicht geringer Teil der Hundehalter überhaupt keine Ahnung von Erziehung/Auslastung etc. hat.Das ist in meinem Bekanntenkreis leider auch so.Vorallem kleinere Hunde sind oft Kindersatz und werden auch so behandelt.
      Schlimm finde ich auch immer wenn Hunde von klein auf isoliert von Artgenossen aufwachsen und dann natürlich Probleme haben bei Hundebegegnungen.
      Ich bin jetzt auch nicht der Mega Erziehungsprofi,aber versuche die Grunderziehung richtig zu machen.Ich tue mir da auch schwer zu anderen Leuten was zu sagen.Glaube da hilft aber eigentlich immer nur die Holzhammermethode.Das ist jedenfalls meine Erfahrung.Allerdings kann man das natürlich auch nicht bei jedem machen...aber dein Beispiel ist schon extrem Thomas.Die Leute sollten den Hund lieber abgeben...
    • Hallo Thomas!

      Ich weiß, dass es eigentlich schlimm ist. Doch ich musste gerade doch lachen. :rolleyes: Ich stellte mir gerade dein Gesicht vor... :D Und ja, auch mir wäre in so einem Fall (wie man bei uns so schön sagt) die Fratz in Scheiben geflogen...

      So leid es mir tut, man kann nicht allen Hunden helfen. LEIDER!

      Beispiel 1:
      Boxerrüde spielt auf der Gassirunde mit anderen Hunden. Nach gefühlten 30x "Hier" kommt der Lümmel endlich auch mal. Was passiert? Er kriegt eine verbraten. X( Auf meine Frage, warum der Hund denn kommen soll wenn er geschlagen wird, kam die Antwort: "Ich habe seit 30 Jahren Boxer, ich kenne mich aus". Was will man da noch sagen? Da hilft weder der Holzhammer noch der "Schmusekurs". X( Unnötig zu sagen, dass dieser Herr sich unserer Gassirunde (ca. 10 Hunde) nicht mehr angeschlossen hat.

      Beispiel 2:
      Hovi sitzt im TH und ist extrem auf seinen ehrenamtlichen Gassigeher fixiert. Das geht so weit, dass er alles wegbeisst, was sich dem Gassigeher nähert. Eine Hundetrainerin (!!!!!!!!!!) nahm sich seiner an und "übte" mit ihm. Hund bekam Maulkorb auf (aus Metall) und jedesmal wenn er Anstalten machte, beissen zu wollen bekam er mit einem leeren metallenem Futternapf einen auf den metallenen Maulkorb gedonnert. X( X( Ergebnis: Hund hat lediglich gelernt, er muss schneller sein als der Arm. Klasse "Erfolg", oder? Was will man da noch sagen? Immerhin war es ja eine "Trainerin"... (Homepage und Name wird gerne per PN genannt, öffentlich nicht. Keine Lust auf Ärger ;) )

      Ich könnte da noch so einige Beispiele anführen, wo es einfach sinnlos ist, den Menschen Anleitung zu geben. Egal auf welche Art. LEIDER!

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Okay, dass ist alles furchtbar, ABER ebenso schlimm finde ich KLUGSCHEIßER, die auf "Ihrer" Erziehungsmethode pochen und andere Hundebesitzer belehren wollen. :cursing:
      Die "Klugscheißer" wissen ja zB zum Hintergrund bestimmter Verhaltensauffälligkeiten der Hunde nichts, so zB mein Charly, den ich mit einem Jahr total vernachlässigt, warscheinlich auch schlecht behandelt, fällig unterernährt ....... zu mir nahm. Er verhält sich bzw. verhielt sich bei Begegnungen mit bestimmten Menschen oder Hunden sehr gestresst....keiner sieht, das es nur Angst und Verteidigungsbereitschaft ist.....und dann bekommt man total kontraproduktive "Ratschläge" oder völlig überholte, veraltete Erziehungsmaßnahmen. ????
      Innerhalb von 2 Jahren habe ich mit meiner sanften Erziehungsmehthode und mit sehr viel Geduld und Liebe sehr viel geschafft und die Klugscheißer können mich mal!!! :rolleyes:


    • @Marlis
      was du schreibst hat mich sehr berührt.
      Bin ja auch oft Klugscheißer, sogar bekennender :rolleyes: , aber was Hunde angeht bin ich immer noch Lernende.
      Meinen Joker habe ich 2003 von einem Tierschutzverein in Nordhessen übernommen. Dort war er, damals 13 Monate alt, zierlicher Schnauzermischling mit nicht mal 17 kg, mit Stachelhalsband abgegeben worden. Gelernt hatte er bis dahin vor allem eines: Angriff ist die beste Verteidigung.
      Es dauerte sehr lange bis ich ihm die Sicherheit geben konnte, dass er zumindest bei mir und bei sehr wenigen anderen Menschen keine Angst mehr haben musste. Ich hätte nie mit ihm in eine normale Hundeschule gehen können, wo man noch die alten Ratschläge hatte und die mit solchen Hunden völlig überfordert sind - sie aber oft dennoch annehmen und noch mehr kaputt machen.
      Ich finde es toll was Du mit Charly geschafft hast und dass Du Dich nicht von den ewigen Besserwissern hast beeinflussen lassen. Ist nicht leicht, aber der Hund hat es verdient in seinem Leben noch mal Vertrauen zu erleben...
      Sorry, hat jetzt mit dem eigentlichen Thema von Thomas nichts zu tun, musste aber mal raus, als ich Deinen Beitrag gelesen habe (Thomas, wenn es hier nicht passt bitte verschieben...)
    • @Wildfarben das gehört für mich zum Thema.

      Zum Thema Klugscheißer: Natürlich gibt es auch das andere Extrem: Die Betrachtung als Außenstehender, der die Vorgeschichte nicht kennt und das Verhalten des Hundes analysiert und Frauchen oder Herrchen kritisiert. Kann auch richtig nerven - aber in dem Fall @Marlis ist das Verhalten des Hundes allein der völlig falschen Umgangsweise mit dem Hund geschuldet. Wenn man da nicht versucht mit einer gewählten Wortwahl dem Halter klar zu machen, das da grundsätzlich was schief läuft, um ihn so zumindest einen Denkanstoß mit zu geben, dann macht man auch was falsch! Da musst du mir doch auch zustimmen, oder?
      Viele Grüße

      Thomas 8)
    • Hallo Marlis!

      Ich kann dich voll und ganz verstehen! Das nervt wirklich, auch wenn ich gestehen muss, dass ich auch eher zu den Klugscheißern zu rechnen bin. :rolleyes:

      Doch bevor ich etwas sage beobachte ich, sowohl Hund als auch Halter. Und ich habe nicht, das weiß ich auch, die Weisheit mit Löffeln gefressen. ;) Wenn mich aber jemand um Rat fragt bin ich auch der letzte, der nicht antworten und meine Einschätzung sagen würde. Oder auch mal zu einer guten (!) Hundeschule rät.

      Und Respekt! Einem angst-aggressiven Hund Wieder Vertrauen in den Zweibeiner zu vermitteln, dazu gehört eine Menge! Vertrauen und Bindung in erster Linie - und das kann echt dauern! Das erledigt sich nicht mal eben im Vorbeigehen, dazu braucht es Geduld und auch den Glauben an den Hund! Wie gesagt - Respekt!!! Das macht nicht jeder mit denn es ist auch harte Arbeit.

      Liebe Grüße,
      Wulf, der sein Hütchen zieht, und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Ich kenne auch einen, nein 2 Fälle.
      1. Die Terrorwurst von meinen Eltern. Die Erziehung fand erfolgreich durch den Hund statt.
      Der kleine ist lieb und charmant, hält sich manchmal für eine Dänische Dogge und hat meine Eltern super im Griff!
      Leider sind meine Eltern konsequent inlonsequent!
      Also sitz und co. kann er nicht, weil er im Traum nicht dran denkt das zu tun. Irgendwann habe ich mir die Fransen vom Mund geschnitten und hab aufgegeben, meine Eltern zu erziehen.
      Das ist er.

      Männchen machen hat er sich selber beigebracht, also doof ist er nicht! :love:


      2. Fall,
      Eine Hundebesitzerin hat sich eine junge Hündin zugelegt. Fein! Die Dame hatte vorher ein altes Hundemädchen, auch gut.
      Jetzt ist der Unterschied aber gravierend, junger Hund - alter Hund.
      Ich habe sie also mal dabei erwischt, wie sie der jungen Hündin was mit der Leine übergezogen hat, weil sie spielen wollte.
      Also ich hin, und mit ihr gesprochen, Antwort "Hach ich muss doch noch zur Arbeit... bla, bla, bla"
      Ich: "Ma....., wenn du Hilfe brauchst, frag mich, vielleicht kann ich helfen."
      Sie hat und fragt immer noch, bloß umsetzen tut sie nix. Gehauen hat sie die Süße aber auch nicht mehr in meiner Nähe.
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • Thomas schrieb:

      @Wildfarben das gehört für mich zum Thema.

      Zum Thema Klugscheißer: Natürlich gibt es auch das andere Extrem: Die Betrachtung als Außenstehender, der die Vorgeschichte nicht kennt und das Verhalten des Hundes analysiert und Frauchen oder Herrchen kritisiert. Kann auch richtig nerven - aber in dem Fall @Marlis ist das Verhalten des Hundes allein der völlig falschen Umgangsweise mit dem Hund geschuldet. Wenn man da nicht versucht mit einer gewählten Wortwahl dem Halter klar zu machen, das da grundsätzlich was schief läuft, um ihn so zumindest einen Denkanstoß mit zu geben, dann macht man auch was falsch! Da musst du mir doch auch zustimmen, oder?
      Überlege gerade was ich mache wenn ich sehe dass bei Hund und Halter etwas schief läuft.

      Ergebnis: wenn ich nicht gerade selbst die Verantwortung habe indem ich als Trainer auf dem Platz stehe oder das Fährtentraining leite sage ich normalerweise nichts, wenn es nicht augenscheinlich tierschutzrelevant ist.

      Und selbst da ist es oft grenzwertig: ich sehe sehr oft eine richtig fett gefütterte Hündin, die sich kaum noch bewegen kann. Das IST tierschutzrelevant, aber ich glaube nicht dass ich daran etwas ändern kann, wenn ich etwas sage.


      Thomas schrieb:



      Habe da einen entsprechenden Kommentar nicht verkneifen können- aber ich glaube das hätte ich auch der Spülmaschine erzählen können- die hätte das wahrscheinlich eher verstanden...
      Das sehe ich leider auch so.
    • Ich bin nicht der Typ, der anderen Hundehaltern Kommentare zur Hundeerziehung aufdrückt ...
      Aber wenn ich mir überlege wie ich in der, von Thomas, beschriebenen Situation reagiert hätte muß ich gestehen, ich hätte vermutlich erstmal versucht den Hund (freundlich aber bestimmt) zu maßregeln.
      Wenn das nicht geklappt hätte, hätte ich dann wahrscheinlich aber nicht an mich halten können und dem Besitzer vermutlich ein paar nette Ratschläge gegeben.
      Da läuft nämlich eindeutig was schief, wenn die Besitzer es nicht gebacken bekommen den Hund davon abzuhalten fremde Leute zu attackieren!

      Nuki darf Besucher, besonders fremde Besucher, erst begrüßen kommen, wenn ich den Besucher begrüßt hab und wenn ich weiß das es auch für den Besucher okay ist. Und dann geht sie wieder auf ihr Bett.
      Ich würde ihr ja schon was erzählen, wenn sie zb dem Handwerker im Weg rum steht.

      Den eigenen Hund fremde Leute anknurren und beißen zu lassen, das hat schon was ... Und das noch mit "das hat er schon bei eigentlich Allen gemacht ... so ist er halt" zu entschuldigen, finde ich genaugenommen ziemlich unverschämt.
    • das habe ich hier auch schon Erlebt das mich andere Hundehalter und damit meine ich nur Touristen, aufklären wollten, aber da es bei mir immer darauf Ankommt wie ich drauf bin, kann das unter Umständen ganz Lustig sein.

      Ich kenne ja nun mal die Gesetze hier besser als jeder Tourist und so kam es mal zwischen einer Berlinerin mit ihren Mann und mir zu einer kleinen Auseinadersetzung und das fing somit an, das die mich im Englisch angesprochen hat, ich sollte doch meine Hunde an die Leine nehmen und das fand ich schon für Lustig, denn ihr Yorkshire terrier war ja der Grund wieso Sie mich Angesprochen hatte, der lief nämlich auch frei und Hörte auch, aber erst beim 20 mal Rufen.

      Zum her gang wir waren am Strand mit 6 Hunden alle frei Versteht sich, die Spielten untereinander im und aus dem Wasser, bis auf meinen damals alten Leithund der lief so 2 - 3 Meter vor uns und da Tauchte der Yorkshire auf, sah unseren und kam mit Getöse auf meinen Opa.

      Ich wusste ja das meiner dem kleinen nichts macht also ganz Locker geblieben als der dann bei uns fast schon war, da Riefen eben die Besitzer ihren Hund, aber den Störte das nicht, Er hatte es auf Opa abgesehen der war dann auch gleich da und das fand ich dann auch noch Lustig der kleine hat sich so auf den Gestürzt und sich gleich in dem seinen langen Fell verbissen also so richt Wild.

      Ja und mein Opa hat dabei die Welt nicht verstanden der kleine hing ihm am Hals und wollte ihn eben Schütteln das ging so einpaar Sekunden da machte meiner genau das Richtige mit dem, da wir in dem Fall auch stehen geblieben waren und das Bedeutet für unseren wenn die Stehen kann ich mich auch hinlegen und genau das hat Er auch gemacht, der hat sich dann auf den Yorkshire gelegt das wäre Übertrieben der kleine hing ihm am Hals und beim Hinlegen wurde der Platz für den kleinen dann Eng so das er eben fast unter ihm lag.

      Unser Opa hat zwar immer mal Geknurrt und hat auch mal Geschnappt aber nichts schlimmes, als dann die Besitzer bei uns waren, da ging es dann eben Los, erst mal das volle Programm, ach mein Timmy ist dir was passiert usw. und dann waren wir an der Reihe, da ja nichts passiert war ausser das Timmy einen Schock hatte weil es auf einmal Dunkel um ihn wurde mehr war nicht

      Als die beiden sich dann Beruhig hatte und ihren Timmy auf den Arm hatten, da ging die Aufklärung von den beiden für uns Los, so ein Hund gehört an die Leine usw. also das ging eine ganze weile und alles in sehr schlechten Englisch, da die beiden aber Deutsch wusste ich ja von wo sie her kommen, denn bis dahin hatte ich immer nur in Englisch geantwortet und dann kam Sie mit dem Deutschen gesetz und da konnte ich mich dann auch nicht mehr zurück halten, ich meinte dann nur mit einem Lächeln im Gesicht, Nachtigall ick hörte trapsen, erst dann merkten die, das ich auch Deutscher war.

      Also das Gespräch war dann ganz Locker und in der Zeit waren ja auch meine anderen bei uns und da klärte ich Sie mal über Thailändische Gesetze auf das ich keinen Hund so weit Er nicht alles Beisst was sich bewegt an die Leine nehmen muss und wenn unsere so Bissig wären wie Sie gemeint hat, dann hätte das ganze Rudel ihren Hund in Stücke gerissen und mein Opa hätte den Anfang gleich gemacht.

      Wir haben uns dann ganz Normal getrennt und heute sind das Gäste von uns, die jedes Jahr für 2 Wochen nach Thailand in unser Gästehaus kommen, Natürlich mit Timmy der heute auch schon ein alter Mann von 9 Jahren ist, damals war der gerade mal 2 ich will nur damit Sagen wenn man solche Auseinandersetzungen hat und die dann ganz Locker angeht, kann das auch was bringen, klar bei den meisten geht das nicht, auch das habe ich schon mit Touristen Erlebt.

      Meine Hunde lassen sich nun mal nicht Anfassen, die Warnen durch Knurren oder gehen weg, das sind die zwei Sachen die sie machen, aber werden sie trotz allen Bedrängt, dann Knappen sie nicht die Beissen gleich zu, das machen aber nicht nur die Alten, das machen auch die Welpen schon mit 3 Monaten, das habe ich auch schon zweimal Erlebt und immer waren es Touristen mit denen es den Zoff gab.

      Einmal mit einer Frau in einem Kaffee am Strand wo wir Stamm Kunden sind die kennen unsere Hunde und die wissen das sie immer Ruhig auf ihren Plätzen liegen wenn wir da sind und so kam es mal das eine Frau einen der Welpen die ich mit den Elter dabei hatte also ich war da, mit dem ganzen Wurf und zusammen waren das 7 Hunde, die Welpen waren damals 9 Wochen, ich mache das immer so damit sich die Welpen an alle Geräusche, Autos, Strassen Lärm usw. Gewöhnen und die gute wollte einen der Welpen eben ein stück Kuchen geben, ob wohl ich gesagt hatte die Hunde beissen, und Sie darauf, aber die kleine doch noch nicht, ich konnte nicht so schnell Antworten wie die sich nach dem kleinen Gebückt hatte um ihm ein stück Kuchen zu geben, mein Rüden fand das aber gar nicht Nett und so war Er auch gleich da und hat der gleich in die Hand gebissen und da war ich in ihren Augen schuld.

      Und beim zweiten mal auch in dem Kaffee, da waren es zwei Buben im alter von 8 und 10 Jahren die haben da Gespielt und die alten Unterhielten sich am Nebentisch auf die Kinder hat keiner geachtet, als einer von ihnen aber zu meinen Hunden wollte das waren damals auch 3 zwei Hündinnen und ein junger Rüde von 4 Monaten und auf den hatte es der eine Bub abgesehen erst wollte er ihn Anfassen das ging nicht weil Er sich zurück zog und nach einer weile kam dann der andere mit einem Stock und Kasperte da immer vor den Hunden rum und das war mir dann zuviel weil die Eltern das gar nicht Interessiert hat was die Kinder da treiben und da bin ich eben Laut geworden und auch das waren Deutsche, und ich sagt sehr Unhöflich ob sie nicht auf ihre Blagen aufpassen könnten, von den bekam ich die Antwort wenn meine Hunde beissen da müsste ich mit ihnen auch nicht in ein öffentliches Kaffee mit ihnen gehen.

      Aber da ich ja kein Kind von Traurigkeit bin habe ich ihr Lächelt gesagt das wir nicht in Deutschland sondern in Thailand sind, Sie aber nur Gast hier ist, aber ich hier Leben würde und ob Sie schon mal was davon gehört hätte das hier die Uhren anders wie in Deutschland gehen würden, also das ging auch eine weile hin und her ihre Jungs hat sie nicht zur Ordnung gerufen, und mir war das dann auch zu Blöd mich mit ihr weiter zu Unterhalten, und die waren aus der Ex DDR ich habe weiter meinen Kaffee und Kuchen gegessen und dann auch nicht weiter auf die Buben geachtet denn die Liefen wo überall rum mal waren sie am Strand und mal auf der Terrasse von dem Kaffee, bis der junge mit dem Stock auf einmal hinter mir stand den hatte ich nicht gesehen, was ich dann nur noch mit Bekommen habe, das war das alle 3 Hund auf einmal Aufgesprungen sind und wollten an den gehen, die zwei älteren Hündinnen konnte ich gerade noch halten aber der junge Rüde hat ihn dann am Bein erwischt und da war das Geschrei auf einmal ganz gross und als dann die Polizei kam stellte sich Raus das der Bub den Rüden mit dem Stock eine gegeben hat, denn das hatte ein anderer Gast gesehen und das auch bei der Polizei ausgesagt und weil das sehr stark Geblutet hat kam der ins Krankenhaus.

      Ja und was soll ich sagen die Eltern wollten Natürlich die Kosten für das Krankenhaus von mir haben, aber da hat man in Thailand keine Chance was zu bekommen denn das Gesetz besagt, wer einen Fremden Hund anfasst und wird Gebissen trägt alle Kosten selber.

      Und zum Schluss mussten die dann auch den Einsatz der Polizei bezahlen und wurden in einem schnell Verfahren zu einer Geldstrafe von Umgerechnet 500 EUR wegen Verletzung der Aufsichtspflicht verurteilt, das geht bei Touristen alles an einem Tag erst werden die Pässe eingezogen dann geht es zur Polizei und von da aus zum schnell Richter, und weil der Mann nach dem Urteilsspruch dem Richter gegenüber auch noch Laut geworden ist und er ihm Sagte das Er das Geld nicht Zahlen werde da meinte der Richter er könne es auch in eine Gefängnisstrafe umwandeln ja dann sind bei dem Mann die Sicherungen ganz Durchgeknallt und er meinte das Thailand ein Scheissland wäre, aber das Beeindruckte den Richter auch nicht gross im Gegenteil es gab noch Mals einen Nachschlag von 1000 EUR wegen Landesbeleidigung und dann erst war Ruhe.

      Und wer als Tourist von einem schnell Richter verurteilt wird, der Bekommt nicht ehr seinen Pass zurück bis Bezahlt ist und wer es eben auf die ganz Harte will und Zahlt nicht, wenn Er ohne Pass und Visa aufgegriffen wird der Begeht eine Straftat der wander Automatisch in den Knast und der wartet dann ca. 6 - 9 Monate auf sein Verfahren wegen Illegalen Aufenthalt in Thailand und der muss dann für jeden Tag ohne Visa 10 EUR zahlen die Zeit im Knast zählt auch mit und mit Verhandlung allen drum und dran Flug ins Heimatland da kommen dann einige Tausende EUR zusammen, der geht aus Thailand schuldenfrei Raus mit stempel im Pass Einreiseverbot auf Lebenszeit.

      Und da ich schon mal bei den Hundegesetzen in Thailand bin, seit 01.10.2016 gilt wer einen Hund / Katze dritt oder dem Tier anderen Schade bewusst oder Unbewusst zufügt und wir Angezeigt, der muss in Leichten fällen mit einer Geldstrafen bis zu 500 EUR und bis zu 4 Wochen Gefängnis Rechnen, in mittleren Fällen bis zu 2000 EUR und 8 Monate haft, in Schweren fällen nicht unter 5000 EUR und einer Gefängnisstrafe die im Ermessen der Ermittlungsbehörten und dem Gericht liegt.

      Das ist das neuste Gesetz jetzt in Thailand.
      gruss bangkaew :*
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      ich bin wie meine Hunde, die lassen sich auch nicht Angreifen!
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