Clicker

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    • Und wie bringst du dein Wort "Click" mit ein?

      Also Kommando-Wörter wie
      "Fünf", "Touch", "Peng" und natürlich auch "Sitz" und "Platz" nehm ich auch. Aber wie baust du dann noch das "Click" ein.

      Weil das klickern soll doch als Bestätigung sein, dass sie es richtig gemacht haben, aber statt immer ein Leckerchen sein, oder?
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Also ich bin ja großer Fan vom Clickern. Wenn wir mal ohne üben erwische ich meine linke Hand gerne mal dabei wie sie im richtigem Moment zuckt um einen imaginären Klicker zu drücken :lach:

      Ob es von Vorteil ist zu Klickern kommt ganz darauf an. Möchten man schwere/schnelle Tricks wie Spanischen Schritt oder andere Tricks die man sehr kleinschrittig aufbauen muss beibringen ist er schon sehr von vorteil.
      Solche Sachen wie Sitz, Platz, Pfote, dreh dich,... kann man aber auch mit einem Markerwort problemlos beibringen

      Zum Aufbau kann ich gerne später noch was schreiben wenn ihr wollt. Aber da geht meine Meinung ein bisschen mit der "allgemeinen" Methode auseinander :rolleyes:

      @Susa Das "Click" ist im endeffekt nicht anderes als ein "Suuper" oder "Feiiin". Also das der Hund wenn das gesagt wird weiß JETZT habe ich was richtig gemacht und es gibt eine Belohnung. Also wie ein Klick nur als Wort.
      Liebe Grüße,
      Martha und die Podencos
    • Susa schrieb:

      Weil das klickern soll doch als Bestätigung sein, dass sie es richtig gemacht haben, aber statt immer ein Leckerchen sein, oder?
      Nein, nach einem Klick bekommen die Hunde immer auch ein Leckerli.
      Das Klick dient nur als genaue Bestätigung damit der Hund weiß: Für genau das was ich gemacht habe als der Klick kam bekomme ich die Belohnung.
      Liebe Grüße,
      Martha und die Podencos
    • PodiFan schrieb:

      Susa schrieb:

      Weil das klickern soll doch als Bestätigung sein, dass sie es richtig gemacht haben, aber statt immer ein Leckerchen sein, oder?
      Nein, nach einem Klick bekommen die Hunde immer auch ein Leckerli.Das Klick dient nur als genaue Bestätigung damit der Hund weiß: Für genau das was ich gemacht habe als der Klick kam bekomme ich die Belohnung.
      ach so? Klick und Leckerchen?
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Ich clicker ja zum Teil auch mit meinen Mädels, weil ich dann viel genauer das Gewollte bestätigen kann. Tricks werden immer geclickert, wenn ich neue Sachen im Alltag aufbaue, clicker ich das auch gerne, bis es sitzt. War/Ist z.B. auch sehr praktisch bei Keks mit ihrer Impulskontrolle bei Wildsichtungen, am Anfang ist sie immer kopflos losgerannt und ich habe mit ihr das Anzeigen mit Clicker sehr gut aufbauen können. Vorteile: 1. es ist emotionslos und ich pushe sie dann nicht ungewollt durch eine aufgeregtere Stimme, 2. sehr kleinschrittiger Aufbau möglich, also am Anfang jedes noch so kurze Stehenbleiben punktgenau bestätigen usw. und 3. sie weiß, dass Click = Belohnung ist und orientiert sich somit schneller zu mir. Klar, geht auch mit einem Markerwort, aber ich persönlich bin schneller und genauer mit einem Clicker als wenn ich spreche.

      Click = ist allgemein immer eine Belohnung, kein Ersatz. Aber man kann es natürlich so ausbauen, dass man mehrere Male clickert, bevor es was gibt. Habe ich z.B. beim Spanischen Schritt so gemacht, erst gab es für jeden Schritt einzeln Click + Belohnung und mittlerweile laufen wir und es gibt weiterhin für jeden Schritt einen Click, aber erst nach mehreren eine Belohnung. Ich halte es da gerne variabel, so bleibt die Belohnung auch spannend.

      Aufbau, wie ich es gemacht habe:
      - die ersten Tage mehrere Male für 3-4 Mal Click+Leckerli ohne Kommando vorher, Zuhause in reizarmer Umgebung
      - danach Kommando vorher eingebaut, auch Zuhause
      - nach einer Woche ca. habe ich außen z.B. "Sitz" verlangt, dann Click+Leckerli
      - nach 1,5-2 Wochen dann der Test: beim Gassi einfach mal clicken und wenn der Hund gleich kommt und das Leckerli abholt, hat er es richtig verknüpft

      Die Dauer ist natürlich variabel, bei manchen Hunden geht es schneller, bei anderen langsamer. Manche bauen den Clicker gar nicht großartig auf, sondern ersetzen einfach das Lobwort+Leckerli durch Click+Leckerli. Da muss man einfach schauen, welche Methode für einen und den Hund am sinnvollsten erscheint.
    • PodiFan schrieb:

      Susa schrieb:

      Weil das klickern soll doch als Bestätigung sein, dass sie es richtig gemacht haben, aber statt immer ein Leckerchen sein, oder?
      Nein, nach einem Klick bekommen die Hunde immer auch ein Leckerli.Das Klick dient nur als genaue Bestätigung damit der Hund weiß: Für genau das was ich gemacht habe als der Klick kam bekomme ich die Belohnung.

      Genau,
      der Click kündigt die Belohnung (Leckerli, kann aber auch Spiel oder Rennen oder anderes sein) nur an.

      Einer der Vorteile ist dass ich ihn auch auf Entfernung einsetzen kann.

      So ist soweit ich weiß die Methode entstanden: beim Bestätigen von Delphinen bei ihrer Arbeit, die sie natürlich nicht in unmittelbarer Nähe des Trainers ausführen können, aber so die Information bekommen dass es richtig ist was sie gerade machen (ob die Dressur von Delphinen o.k. ist will ich jetzt gar nicht thematisieren).
    • Tach zusammen!

      Erst einmal: Ich clickere nicht. :P Aber meine weitaus bessere Hälfte Wildfarben. Und ich war und bin begeistert, was man damit so alles erreichen kann! Aber wenn ich durchs zuschauen eines gelernt habe, dann das: Es kommt auf den richtigen Moment beim Click an! Man muss sich also komplett auf den Hund konzentrieren, das ist nichts, was man mal eben "so nebenbei" macht!

      Liebe Grüße,
      ahnungsloser "Nichtclickerer" Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Ich habe vor gut 10 Jahren den Clicker für mich entdeckt. Damals hab ich meinem Husky-Hovawartmix damit noch mal allerhand Blödsinn beigebracht. Resi, die Zwergschnauzerdame die es in ihrem Vorleben leider nie gelernt hat zu lernen und die zusätzlich hochsensibel auf meine Stimmungen reagierte hab ich so im Alter von 8 Jahren noch bis zur BH bekommen. Dann kam Andiamo und das ist ein Denker vor dem Herrn, den hab ich bis in die O3 geclickert. Eine bessere Methode gibt es für ihn nicht. Farinelli hat dann wieder alles über den Haufen geworfen. Das explosive übereifrige ging mit Clicker nicht, er drehte einfach nur durch und schüttelte sämtliche Gehirnwindungen durcheinander. Ich arbeite ihn seit einem halben Jahr jetzt komplett ohne und es klappt. Er kann besser denken, was sich dann auch in Prüfungen widerspiegelt. Wenn er irgendwann erwachsen ist probiere ich es eventuell auch noch mal mit ihm und den Clicker aber ich denke wir haben da unseren Weg gefunden. Ist natürlich manchmal anstrengend wenn ich beide Jungs gleich nacheinander arbeite, mit 10 Minuten Pause für mich geht es leichter.

      Auf dem Platz im Training mit anderen Hunden, egal ob nun Obi oder VPG hab ich durchweg positive Erfahrungen mit dem Clicker gemacht. Im Alltag kann ich damit allerdings persönlich nichts anfangen.
      Pudelverrücktsein ist schön- es kann nur nicht jeder!
    • Lockenwolf schrieb:

      Ich arbeite ihn seit einem halben Jahr jetzt komplett ohne und es klappt.
      Hallo Lockenwolf!

      Meine Rede seit zig Jahren: Jedem Hund das seine, also auch die Art, ihn zu erziehen! ;) Was beim einen klappt muss beim nächsten nicht auch funktionieren.

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Also ich habe mal angefangen und gaaaanz langsam.
      Beide verstehen es sehr gut und mein Toby, der gerne mal etwas übereifrig ist, weil er das Leckerchen unbedingt haben will und dann auch gerne mal, alles was er kann hintereinander macht, nur weil er nicht weiß, was ich von ihm will, holt es etwas runter. Ich bleib am Ball!
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3