Ebay Kleinanzeigen droht Ärger wegen Hautierhandel

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    • Ebay Kleinanzeigen droht Ärger wegen Hautierhandel

      Der Deutsche Tierschutzbund fordert Ebay auf, dem Haustierhandel bei Kleinanzeigen einen Riegel vorzuschieben.

      "Der Deutsche Tierschutzbund hat die Plattform ins Visier genommen. Die Vorwürfe des Tierschutzbundes gegenüber Ebay sind schwer: Ebay fördere „Tierqual“ und mache auf „Kosten der Welpen Profit“, so die Tierschützer. Es könne nicht sein, dass Hunderte Welpen bei Ebay wie auf einem Basar zum Verkauf stünden, kritisierte etwa Thomas Schröder, Verbandspräsident beim Deutschen Tierschutzbund. Der Tierschutzbund fordert von Ebay, den Verkauf von Heimtieren über Ebay Kleinanzeigen zu stoppen. Von der Bundesregierung fordert man hingegen, dass diese ein eigenes Heimtiergesetz erarbeite, in welchem klargestellt werde, wer wie welches Tier halten dürfe. "

      Die Bundesregierung mal wieder.... :cursing: Ohne Verstand und Feinfühligkeit wenn es um Tierschutz geht... das gehört schlicht verboten.
      Viele Grüße

      Thomas 8)
    • Also wenn ich ehrlich bin geht mir das noch nicht weit genug. Denn mal ehrlich, fast alle Anzeigen preisen angebliche "Ups-Würfe", "meine Hündin ist so toll und soll einmal Welpen haben-Würfe" oder "klassische Vermehrer-Würfe" an. DAS muss gestoppt werden und es muss endlich soweit kommen das keiner mehr Vermehrer spielen darf. Hundezucht nur mit Papieren von richtigen Vereinen und nicht mit Papieren von Dissidenzvereinen oder sogar ohne!

      Ausgewiesene, seriöse (!) Tierschutzvereine und THs sollten dort natürlich weiter Anzeigen schalten können!! DAS finde ich nämlich sehr gut da viele eben dort einen Hund suchen. Und wenn es dort keine Vermehrer-Hunde mehr gibt sondern nur noch welche aus seriösen Zuchten und Tierheimen ist den Hunden schon ein ganzes Stück geholfen.
    • Ich würde es ganz dramatisch finden, wenn dies verboten werden würde. Haben die keine anderen Sorgen?
      Sicherlich sollte man auf Welpenhändler achten und denen rechtzeitig einen Riegel vorschieben. Auch ein Heimtiergesetz wäre eine tolle Sache. Aber ohne diese Plattform würden viele Tiere sterben oder irgendwo dahinvegetieren oder ausgesetzt werden. Ich bin aber in vielen Tierschutz- und Haustiergruppen auf Facebook und da gibt es ganz viele, die ein Auge auf diese Tiere haben. Was ist denn, wenn jemand sein Tier nicht behalten kann und derjenige nicht auf Facebook ist? Einen Welpen kriegst du vielleicht noch so vermittelt, aber sonst? Es gibt Leute, die schreiben Inserenten an und klären auf, wenn sie sehen, dass z.B. der Hamster in einem viel zu kleinen Käfig lebt. Tierheime sind voll. Was mach ich, wenn ich eine Katze mit Jungen finde, die Mama kastrieren lasse und die Familie vermitteln will? Supermarktaushänge oder von Tür zu Tür gehen?
      Viele Grüße von Mona und Nelke! :love:
    • Stadtkind schrieb:

      Hundezucht nur mit Papieren von richtigen Vereinen und nicht mit Papieren von Dissidenzvereinen oder sogar ohne!
      das she ich anders. Dessidenzvereine sind nicht alle unseriös oder von vornherein falsch. Es gibt sehr wohl Dessivereine in denen es seriös abläuft, gute Regeln, Standards usw herrschen. Unser Berner ist auch aus einer seriösen Dessivereinszucht (der Berner davor genauso). Ich finde es nicht schön, wenn immer nur der VDH gelobt wird, denn dieser hat nicht nur goldenen Seiten.

      Ansonsten schließle ich mich @MonaundNelke an. Ich denke es wird auch irgendwie machbar sein, Vermehrer von eBay auszuschließen. Ein generelles Verbot vom Haustierverkauf bei EBay finde ich den falschen Weg.
      Liebe Grüße Franci & Baxter
    • Thomas schrieb:

      Der Deutsche Tierschutzbund fordert Ebay auf, dem Haustierhandel bei Kleinanzeigen einen Riegel vorzuschieben.

      "Der Deutsche Tierschutzbund hat die Plattform ins Visier genommen. Die Vorwürfe des Tierschutzbundes gegenüber Ebay sind schwer: Ebay fördere „Tierqual“ und mache auf „Kosten der Welpen Profit“, so die Tierschützer. Es könne nicht sein, dass Hunderte Welpen bei Ebay wie auf einem Basar zum Verkauf stünden, kritisierte etwa Thomas Schröder, Verbandspräsident beim Deutschen Tierschutzbund. Der Tierschutzbund fordert von Ebay, den Verkauf von Heimtieren über Ebay Kleinanzeigen zu stoppen. Von der Bundesregierung fordert man hingegen, dass diese ein eigenes Heimtiergesetz erarbeite, in welchem klargestellt werde, wer wie welches Tier halten dürfe. "

      Die Bundesregierung mal wieder.... :cursing: Ohne Verstand und Feinfühligkeit wenn es um Tierschutz geht... das gehört schlicht verboten.
      Diese Aussagen halte ich selbst für mehr als unseriös vom Tierschutzbund.
      Es gibt ja nicht nur Ebay, wo Hundehändler ihr Unwesen treiben.

      Wenn das alles ist, was dem Tierschutzbund gegen den Welpenhandel einfällt, dann tut er doch noch weniger als die Regierung.

      Wer sollte denn so ein Heimtiergesetz ausarbeiten und wer sollte den für die Einhaltung dieses Gesetzes die Fürsorge haben? Wäre das denn nicht eine wunderbare Aufgabe für den Tierschutzbund?

      Wenn sogar einzelne Bürger eine Gesetzesänderungen beantragen können (mit entsprechender Untersützung), wird es doch auch der Deutsche Tierschutzbund schaffen, entsprechende Vorschläge in den Bundestag einzureichen.