Woran sterben Hunde am häufigsten?

    • Stimmt, es ist leider bitter wahr und trifft auch auf meinen wunderbaren Kater zu: Katzen sterben zu 60% an CNI. :(
      Hunde - hm. Wenn ich die Hundehalter hier so höre, dann gibts unzählige Todesursachen. Etwas Spezifisches habe ich nicht raushören können.
      Was mir auffällt im Gegensatz zu früher: Viel mehr Tiere werden euthanasiert.
      Ich sage das jetzt völlig ohne Werturteil - auch mein Tommy ist eingeschläfert worden...
    • Meine erste Hündin hatte einen Hirntumor und verstarb daran.
      Mein Rüde damals hatte eine Magendrehung mit seinen 10 Jahren.
      Er wurde noch operiert aber nach 4 Tagen hörte der Magen einfach auf zu arbeiten, nach 2 Nächsten Klinikaufenthalt konnte man nichts mehr für ihn tun


      Meine Homepage: Franken-Fotografie
    • Ich habe einen Tierheimhund mit 15 Jahren an Prostatakrebs, eine Dackelhündin mit 8 an vereiterten Eierstöcken, einen Rottweiler mit 12 an Arthrose und einen unbekannt alten Fundcocker an seiner Herzschwäche verloren. Besonders tragisch und grausam war jedoch für mich das lange Sterben meiner Amicockerin Josi vor drei Jahren. Sie ist mit nur sechs Jahren an Botulismusvergiftung eingegangen. Dabei werden erst Magen und Darm, dann die Extremitäten und nach und nach alle anderen Muskeln gelähmt. Am Ende kann das Tier nicht mal mehr den Kopf heben und erstickt qualvoll, aber bei vollem Bewusstsein.

      Wir waren vier Tage (war grad Pfingsten) täglich beim TA, Röntgen, Labor, wilde Antibiotika-Spritzerei auf Verdacht usw. Wenn der TA und ich eher auf Botulismus gekommen wären, dann hätte man der Hündin wenigstens die Qualen ersparen können. Diese Botulismusbakterien gibt es überall in der Erde. Und nur manchmal unter bestimmten Bedingungen entwickeln sie unter Phasen ohne Sauerstoff dieses Gift, gegen das es bis heute kein Gegenmittel gibt. Menschen sind früher an verdorbenen Fisch- oder Fleischkonserven gestorben. Kühe und Pferde sterben gelegentlich, wenn im Siloballen eine tote Maus eingeschlossen war und sich die toxischen Bakterien bildeten. Und Hunde können beim Buddeln in Mäuselöchern auf eine tote "Giftmaus" stoßen. Aber auch in Gülle, die aus Geflügelanlagen ausgebracht wird und an Ufern, wo eine tote Ente im Schlamm fault, kann das Gift
      entstehen.

      Nun hab ich euch zwar eine seltene und keine häufige Todesart geschildert, aber ich denke, die Frage ist weniger des "woran?", sondern eher die "was tun?"

      Liebe Grüße Agelika





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