Delphi, Cairi und Zarie

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    • Delphi hat noch keine lebende Maus erwischt. Die steht sie nur vor und springt dann ein, wenn sie längst weg ist.

      Auf frisch gemähten Wiesen findet sie tote Mäuse, die bei Regen ertrunken sind. :rolleyes:
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Balou hat mal eine Maus getötet (mit Nackenbiss - ein schönes Geräusch <X ) und im ganzen Stück gefressen. Danach hatte er auch Würmer.

      Hermann hat mal eine tote kleine Ratte gefunden und wollte sie fressen. Weil er aber auf allem gründlich rumkaut und ein 5 Kilo Hund eine Ratte nicht so schnell fressen kann konnte ich sie ihm abnehmen.

      Interessant sind auch die Mäuse, die zerteilt am Feldwegrand liegen wenn dort gemäht wurde.

      Mogli lässt das "Barf-to-Go" mit Mäusen und Ratten aus.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Sophie frisst alles, was fressbar ist (im Gegensatz zu Ebony, die viele Jahre Stoff bevorzugte). So zum Beispiel ein Kaninchenbaby, das sie erwischt hatte, und sie nicht mit den anderen Hunden teilen wollte. Zu ihrer Entschuldigung kann ich sagen, dass sie als wir sie bekamen, nicht einmal die Hälfte ihres Gewichts gewogen hat, sie war am Verhungern. Inzwischen hat sie gelernt, dass das nicht erwünscht ist und sie ihr Futter zuverlässig bekommt.
    • Murmel schrieb:

      So zum Beispiel ein Kaninchenbaby, das sie erwischt hatte, und sie nicht mit den anderen Hunden teilen wollte.
      Das ist natürliche Ernährung, auch wenn wir das nicht so gerne haben wollen. Futterneid ist ganz normal.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Wenn ich auch täglich den Eindruck habe, Cairi beachte unterwegs nicht, was Töchterchen Delphi macht, zeigte sie doch heute das Gegenteil.

      Eine große Wiese war frisch gemäht und nachts hatte es geregnet. Ideal für viele Krähen, da gabe es Nahrung, und interessant auch für Delphi.
      Erst verfolgte sie Krähen, die immer wieder aufflogen, sehr weit, vielleicht knapp 300 m.
      Mäuselöcher und tote Mäuse gab es auch zu schnüffeln.

      Dabei hatte sie dann den Anschluß verpasst. Als sie es bemerkte, war niemand mehr da. Zarie und Cairi waren bei mir und ich habe mich im etwas höheren Gras versteckt. Soll sie suchen und das nächste Mal besser aufpassen.
      Sie suchte auf dem Feldweg hin und her und war unsicher, wohin wir verschwunden sein könnten.

      Cairi bemerkte das und ohne dass ich etwas gesagt hatte, rannte sie 100 m zurück und holte Delphi. Jetzt war sie die besorgte Mama.













      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Neu

      Delphi ist 4,5 Monate alt, 44,5 cm und 14,1 kg. Jetzt zähle ich nicht mehr nach Wochen.

      Die jagdliche Veranlagung lässt öfter mal den Gehorsam vergessen. Ich freue mich drüber, auch wenn sie einige Minuten im Mais verschwindet und die Gerüche viel interessanter sind als der Rückruf. Da muss ich sie gelegentlich austricksen. Bei anderen Gelegenheiten lässt sie sich sofort aus dem Spiel mit anderen Hunden heraus abrufen.

      Ich habe noch eine andere Hundeschule gefunden und werde abwechselnd zu beiden gehen.
      Die erste ist systematischer und genauer bei Einzelheiten und ich hatte den Eindruck, dass es Delphi manchmal etwas langweilig wurde.
      Bei der anderen waren wir gestern zum 2. Mal und da gibt es mehr Abwechslung. Sie wurde dann auch gleich in die Junghundegruppe eingestuft. "Die kann ja schon so viel" - das finde ich nun gar nicht. Mir war es oft zu warm und ich habe schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen zu wenig zu tun und alles auf den nächsten Tag zu schieben.
      Wir werden sehen.










      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Neu

      Ja, da hat man sicher oft ne eigene Sicht.
      Ich finde z.B. nicht, dass Vicco außergewöhnlich gut erzogen wäre. Aber da gibts auch Leute die sagen mir "Na, für den brauchst du doch die (Schlepp)Leine nicht - der hört doch auf's Wort!"
      Persönlich sehe ich hier und da definitiv Verbesserungsbedarf, aber klar, wenn ich es mit den anderen Kleinhunden am Ort vergleiche, da gibts nur ein Gespann wo ich sagen würde, dass es bei denen rundweg besser ist als bei uns...
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Neu

      Ich will Euch auch ein wenig von der Förderung der jagdlichen Anlagen berichten.
      Bisher hatten wir noch nicht das Glück gehabt, einen Hasen zu finden.

      Die Hasenspur wird auf der Jugendprüfung geprüft. Dazu muss der junge Hund vorbereitet werden. Es wird nicht nur die Spurlänge geprüft, sondern vor allem das Dranbleiben auch bei schwierigen Bedingungen. Außerdem kann nur auf der Spur von Hase oder Fuchs der Spurlaut bestätigt werden bzw. der Sichtlaut bei Verfolgung auf Sicht.
      Der Laut entwickelt sich erst durch einige Wiederholungsübungen.

      Heute hat es endlich mal geklappt, dass Delphi die Hasenwitterung kennenlernen konnte.
      Ein sehr großer Kleeacker, kürzlich gemäht, etwas nachgewachsen, gut feucht, kein Wind.
      Delphi sucht oft dort, wo Zarie intensiv schnuppert.

      Plötzlich geht bei Zarie ein Hase raus. Zarie und Cairi stoppen sofort (mit einem Blick zu mir).
      Delphi war unmittelbar dahinter, hatte es genau gesehen, stutzt, bleibt stehen.
      Der Hase ist hinter einer Bodenwelle nach 50 m verschwunden. Nach dem kurzen Stopp rennt sie los, kommt sofort auf die Spur, nach 100 m gibt sie 2x kurz Laut.
      Als sie zurück kommt, untersucht sie nochmals die Stelle, wo der Hase raus ist und arbeitet die Spur dann rückwärts. Nach 300 m noch 2x kurz Laut.
      Sie ist so begeistert, dass sie nicht zu mir kommen will und erst nach einem Weilchen kann ich sie anleinen.

      Wunderbar hat Delphi ihre Veranlagung gezeigt. Die Bedingungen waren ideal und nicht zu schwer.
      Ich bin auch glücklich, dass Cairi und Zarie so gehorsam waren und Delphi nicht gestört haben.

      Gestern abend ein Bild von Cairi und Delphi auf dem ersten Stoppelacker.

      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"