spielzeug oder gefahr? - niemals ohne aufsicht!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • spielzeug oder gefahr? - niemals ohne aufsicht!

      hallo ihr alle!

      ich wusste nicht so recht, wo ich meine erfahrungen "aus zweiter hand" platzieren soll -
      ich hoffe, diese rubrik passt.

      es geht mir um hundespielzeug und die ausdrückliche warnung an ersthundehalter oder andere, die sich noch nicht so wirklich gedanken gemacht haben,
      wie schlimm es enden kann, wenn das falsche hundespielzeug gewählt wird oder wenn der hund unbeaufsichtigt damit umgehen kann.

      ich möchte hier zwei beispiele von hunden von bekannten von mir darstellen, die mich wirklich alamiert haben.
      diese warnung und diesen schreck möchte ich gerne weitergeben, damit es möglichst niemandem so ergeht, wie diesen beiden hunden!

      1. horror-szenario: ein grosser hund (ridge-back) spielt supergerne mit bällen - er liebt sie - man könnte ihn als ball-junkie bezeichnen, ohne jetzt wieder die
      diskussion zu "junkie" loszubrechen!
      seine halterin (eine eher kleine frau) ist viel mit ihm unterwegs, hat meistens einen tennisball dabei (ja - wir wissen alle, dass tennisbälle sand in ihrem mantel enthalten
      und dass das nicht gut ist für die zähne des hundes, weil es wie schleifpapier wirkt und damit eigentlich schon raus sind aus dem bereich hundespielzeug;
      auch dies als info an ersthundebesitzer)
      aber ok - wir reden hier also von einem tennisball, einem ball-verrücktem hund und einer halterin, die ihren hund von herzen liebt.

      wie so oft wirft sie den ball - der ball prallt auf der erde auf und das maul des grossen hundes ist exakt über dem aufpallpunkt.
      der hund wird quasi vom ball getroffen - der ball steckt in seinem rachen, er bekommt keine luft mehr, weil er den ball nicht
      herauswürgen kann - er verendet wirklich qualvoll... seine halterin hebt ihn noch unter aufwendung all ihrer kräfte ins auto und fährt zum tierarzt
      ... der hund war lange erstickt...

      ich kann gar nicht widergeben, wie schlimm es für die halterin war, mir dieses erlebnis zu schildern...

      ja - man kann auch in einer waschschüssel ersaufen, hat meine mutter immer gesagt... aber das wissen darum, wie beschissen es laufen kann
      mit einem einfachen tennisball ... - ich muss es einfach erzählen, damit es bitte niemals wieder einem hund/euch passiert!

      2. horrorszenario: sockes bruder "goethe" ging es seit wochen nicht mehr wirklich gut.
      man hat ihm angemerkt, dass er "verfällt" - total abgenommen, kaum noch gefressen - untersuchungen beim tierarzt haben nichts ergeben.
      ich kann diese ziemlich lange leidensgeschichte hier nicht widergeben - ist viel zu viel - viel zu detailiert - über spezialfutter für muntere 15,- am tag und und und....
      fazit war: röntgen: entweder abgestorbener darm oder fremdkörper.

      goethe war inzwischen völlig runter mit seinem kreislauf und fast nicht mehr op-fähig! man musste das zeit-risiko eingehen und ihn erstmal
      für eine nacht an den tropf hängen, bevor man operieren konnte!

      im endeffekt war es ein teil eines balls, der sich in goethes darm eingenistet hatte und zu einer nicht unschweren operation geführt hat.

      gsd hat goethe es gut überstanden, aber schlussendlich bleibt die warnung: schaut, was eure hunde schreddern und nehmt es ihnen weg, bevor sie es schreddern können!
      so viele spielzeuge, die im handel angeboten werden sind so gefährlich, weil sie einfach nicht resistent sind gegen das "zerknabbern" und dem risiko, dass
      hunde teile davon verschlucken können!

      auch wichtig zu erwähnen: wie mega-gefählich es ist, wenn hunde spielzeuge mit "wattefüllugen" zerlegen und die kunststoff-wattefüllung dann auffressen wird!

      mir ist es nur wichtig, diese beiden - schwer schlimmen geschichten - mal hier zu hinterlassen, um
      darauf aufmerksam zu machen, dass man gar nicht so blöd denken kann, wie es dann doch kommt.

      passt auf, womit eure hunde spielen! - mit sicherheit gibt es auch weitere horrorgeschichten um
      äste, holzstücke oder anderes!
      NEIN.. wir können nicht alles verhindern, aber wenn wir einige gefahren im kopf haben, können wir unsere hunde
      sicherlich besser schützen.

      ulla :hello:
      socken machen nicht nur die füsse warm ♥
    • sockenfrau schrieb:

      2. horrorszenario: sockes bruder "goethe" ging es seit wochen nicht mehr wirklich gut.
      man hat ihm angemerkt, dass er "verfällt" - total abgenommen, kaum noch gefressen - untersuchungen beim tierarzt haben nichts ergeben.
      ich kann diese ziemlich lange leidensgeschichte hier nicht widergeben - ist viel zu viel - viel zu detailiert - über spezialfutter für muntere 15,- am tag und und und....
      fazit war: röntgen: entweder abgestorbener darm oder fremdkörper.

      goethe war inzwischen völlig runter mit seinem kreislauf und fast nicht mehr op-fähig! man musste das zeit-risiko eingehen und ihn erstmal
      für eine nacht an den tropf hängen, bevor man operieren konnte!

      im endeffekt war es ein teil eines balls, der sich in goethes darm eingenistet hatte und zu einer nicht unschweren operation geführt hat.

      Genaus dasselbe ist dem Hund eines Bekannten passiert. Die Geschichte zog sich über ein Jahr hin, weil es dem Hund zwischendurch auch mal wieder besser ging.
      Röntgen, Ultraschall erbrachte gar nix.
      Dann ging es ihm so schlecht, dass der Tierarzt vorschlug, ihn einzuschläfern. Er wollte aber noch einen letzten Versuch machen und ihn in einer OP öffnen, um zu sehen, ob nicht doch noch was zu finden war. Und ihn dann evtl. nicht mehr aufwachen zu lassen.
      Sie fanden einen Teil eines Gummiballs, der total mit Gewebe verwachsen war. Das hatte man "von außen" nicht erkannt.
      Nach der OP wurde der Hund schnell wieder fit und gesund.


      Das sind leider Sachen, die man meiner Meinung nach nicht verhindern kann.

      Es ist gut, sowas mal zu lesen und sich dadurch mal bewußt zu machen, was alles passieren kann, aber dann passiert eben was anderes. :/
      Ich bin mit vielen Sachen vorsichtig, aber ich mach mich nicht verrückt.
      Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi
    • Wegen solchen Geschichten verbiete ich es Lilo mit Stöckchen zu spielen. Sie hat draußen immer wieder Phasen, in denen sie entweder aufdreht, oder frei nach dem Motto "Nach müd/gelangweilt kommt blöd" Stöckchen auf sammelt, damit herum rennt und sie zerkaut oder einfach nur durch die Gegend trägt. Leider kann ich es nicht verhindern dass sie doch mal eins nimmt und drauf rum kaut. Deshalb habe ich oft eins ihrer Spielsachen mit, damit sie damit spielen kann, statt mit irgendwelchen Stöckchen.
      Wenn sie die einfache nur schreddern würde wäre ich da wohl deutlich entspannter.

      Ansonsten finde ich auch dass Spielsachen stets durch Größe und Stabilität an den Hund angepasst werden sollten, und man sie damit nicht alleine lassen sollte.
      Ich lasse Lilo nicht ohne Aufsicht auf Spielsachen herum kauen, weil ich nicht will dass sie dann doch Watte oder Gummiteile oä frisst.
      Das ist für mich auch der Hauptgrund der dagegen spricht Spielsachen zur freien Verfügung herum liegen zu lassen. Ich möchte dass sie leben.
      Dummys gibt's zB nur wenn sie diese suchen soll ( die können bei ihr auch kleiner sein, weil sie die dann nur trägt), Taus nur für s Zerre, den Kong nur zur Beschäftigung.

      Ich hab bei Susi gesehen wie es ist wenn ein Hund etwas aufnimmt das nicht in den Hund rein gehört, und bin da entsprechend vorsichtig. Allerdings war es bei ihr ein Obstkern, den sie ratzfatz runter geschluckt hat, als er meinem Vater runter fiel, und dieser zu langsam war ihn rechtzeitig wieder aufzuheben.


      Ich denke nicht dass die genannten Zwei Geschichten zu übertriebener Vorsicht raten. Im Grunde ist die Kern-Botschaft nur : Passt das Spielzeug eurem Hund an ( Größe, Robustheit), und lasst ihn damit nicht unbeaufsichtigt.
      Ein Tennisball ist für einen Ridgeback zB recht klein. Für einen Jack Russell Terrier wäre die Größe des Balles noch in Ordnung.
      Im anderen Fall, schreiben ja selbst Hersteller von sehr robusten Spielsachen stets dazu, dass man diese 1. Regelmäßig auf Mängel untersuchen soll und im Zweifel entsorgen sollte, und 2. Man den Hund damit nicht alleine lassen sollte.

      Im Grunde kann auch eigentlich fast kein Spielzeug unkaputtbar sein, schließlich ist das Gebiss unserer Hunde in der Lage, auch mühelos Knochen zerkleinern zu können. Es ist für sie vermutlich ähnlich, als würden wir hartes Brot zerbeißen.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Da bin ich fast froh, dass Vicco sich weder für Stöcke noch für Bälle interessiert.
      Schwierig ist auch, wenn man den Ball zu klein wählt und der leicht verschluckt werden kann. Aber auch bei Kausachen muss man mitunter ein Auge auf den Hund haben, damit er sich nicht verschluckt oder so. Vicco bekommt ja echt viel zum Kauen und ist schon "kausachenerfahren" würde ich meinen, aber wenn er z.B. was mit Knochen bekommt habe ich genau ein Auge drauf - weil das ist wieder nochwas anderes, da sollte der Hund auch erfahren mit sein.
      Er hat auch ein Plüschi, aber da hatte ich bisher keine Angst, da er nicht zum kaputtreißen neigt. Ein bisschen Zerren ja, aber da passe ich auf, dass es nicht so doll wird, dass es kaputt gehen könnte. Sonst ist er eher Fan von totschütteln. Das ist okay. Ich schau aber auch immer danach, ob das Teil irgendwo eine Beschädigung hat und dann nehm ich es weg. Ich hätte sonst auch Bedenken, dass er vielleicht doch auf die Idee kommt, dass auseinanderrupfen toll ist und Watte geil schmeckt...

      Und dann kann ich echt immer nur sagen:
      Checkt euren Hund!
      Irgenwo las ich mal eine Geschichte von einem Hund, der seine Zunge verlor, weil sich ein Faden darum gewickelt hatte und die Halter hatten es den ganzen Tag über nicht bemerkt (waren wohl zu Hause).

      Man kann sicher nicht alles verhindern und wenn man das wollte, dann hätte wohl keiner mehr Spaß. Aber ich denke ein paar Sachen sollte man einfach im Hinterkopf haben, damit man es vielleicht etwas sicherer machen kann.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • sockenfrau schrieb:

      2. horrorszenario: sockes bruder "goethe" ging es seit wochen nicht mehr wirklich gut.
      man hat ihm angemerkt, dass er "verfällt" - total abgenommen, kaum noch gefressen - untersuchungen beim tierarzt haben nichts ergeben.
      ich kann diese ziemlich lange leidensgeschichte hier nicht widergeben - ist viel zu viel - viel zu detailiert - über spezialfutter für muntere 15,- am tag und und und....
      fazit war: röntgen: entweder abgestorbener darm oder fremdkörper.

      goethe war inzwischen völlig runter mit seinem kreislauf und fast nicht mehr op-fähig! man musste das zeit-risiko eingehen und ihn erstmal
      für eine nacht an den tropf hängen, bevor man operieren konnte!

      im endeffekt war es ein teil eines balls, der sich in goethes darm eingenistet hatte und zu einer nicht unschweren operation geführt hat.
      Balou hatte im März die Diagnose abgestorbener Darm oder Fremdkörper. Er hat innerhalb von 24 Stunden abgebaut: Samstag ist er eine lange Runde mit uns gegangen, am Sonntagvormittag hat er sein Frühstück ausgebrochen, Sonntagabend waren wir im Notdienst beim TA weil er auch Wasser erbrochen hat und gar nicht mehr fressen wollte. Balou wurde gegen einen Magen-/Darminfekt behandelt. Über Nacht ging es ihm schlechter, so dass wir am Montag um 8 Uhr wieder in der TA-Praxis angerufen haben und um 10 Uhr in die Praxis kommen sollten. Dort wurde er dann einmal komplett durchgecheckt mit großem Blutbild, Ultraschall und Röntgen. Raus kam der Verdach auf Bauchspeicheldrüsenentzündung, Tumor, abgestorbener Darm oder Fremdkörper. Balous Gesundheitszustand war nicht mehr so gut, dass er in der Praxis operiert werden konnte also Fahrt in die Tierklinik. Dort wieder Blutabnahme, mittlerweile war er so dehydriert, dass kaum noch Blut gekommen ist, also die zweite Infusion an dem Tag und dann Nachmittags Not-OP. Am Donnerstag konnten wir ihn aus der Tierklinik wieder abholen.

      Balou sammelt alles mögliche ein, fressbares aber bereits verwestes, er hat aber auch schon mal den Plastikverschluss einer Milchtüte gefressen, Teil einer Katzenfutterverpackung und eine Nylonsocke von mir. Und was holen die aus Balous Darm raus? Eine harte Kugel in der Größe eines Pfirsichkerns die aus einer Mischung aus Balous Fell, Sand und Erde besteht, definitiv organisch. Wie hätte ich das verhindern können?

      Ich bin schon ziemlich vorsichtig, mit Bällchen spiele ich gar nicht, Spielzeug wurde hier noch von keinem Hund zerstört. Ein Risiko sind harte Kauartikel wie z.B. Ochsenziemer. Dabei wird dann der letzte Teil nicht gründlich gekaut sondern runtergeschlungen und daher kaufe ich Ochsenziemer gar nicht sondern bekomme sie nur in Wichtelpaketen und achte darauf ob auf dem letzten Teil rumgekaut wird.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Bestimmt haben viele von euch einen Hund, der gerne mal Gras knabbert, oder? Meine Hunde machen das im übrigen auch ganz gerne, auch wenn ich mittlerweile da etwas Bauchweh dabei habe, aufgrund folgender Geschichte.

      Ihr kennt doch bestimmt diese Grashalme, die auf der einen Seite eine etwas rauere Oberfläche haben und auch an der Hand quasi "kleben bleiben können", oder? Ihr wisst bestimmt was ich meine...

      Jetzt ist es dem Hund einer Freundin passiert (also ich kenne diesen Hund wirklich, das ist keine Erzählung über mehrere Ecken bei denen man manchmal nicht weiß ob das wirklich stimmen kann, weil es so unglaublich klingt), dass er offensichtlich einen Grashalm geknabbert hat, und dieser Grashalm ist an der Darmwand mit dieser rauhen Seite hängen geblieben. Der Inhalt des Darm hat sich aber weiterbewegt, so auch dieser Grashalm. Da er aber an der Darmwand fest hing, hat er den Darm quasi mitgenommen und der Darm stülpte sich über. Stell euch vor, ihr zieht einen Socken aus indem ihr ihn so über den Fuß stülpt, genau das ist mit dem Darm passiert... :shocked: .

      Die Besitzerin war auf Zack und hat sehr schnell gemerkt, dass was nicht stimmt bevor das schon zu weit fortgeschritten/abgestorben war, der Hund wurde operiert und konnte gerettet werden, der ist jetzt gesund und munter - und darf natürlich keine Grashalme mehr knabbern...

      Es gibt fast nichts, was es nicht gibt...
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Es soll auch schon Hunde gegeben haben die übers maisstoppelfeld rannten, stolperten und sich aufspießten.
      Oder was ich schon hatte, Hunde die mit dem Kiefer am Halsband oder Geschirr hängenblieben.
      es gibt viele Gefahren und ich finde es gut dass man aufklärt allerdings muss man finde ich schon die Waage halten zwischen Risiko eingehen und absichern. Mein herzkranker Hund durfte mit joggen und langsam am Rad laufen, ich wollte ihr den Spaß nicht nehmen. Lieber Tod umfallen als ewig im goldenen Käfig leben.
      beim hundespielzeug kaufe ich gerne eine Nummer größer, damit es nicht verschluckt werden kann, wenn es glitschig ist. Auch achte ich darauf dass kein Unterdruck entstehen kann, dass es nicht schnell zerstört werden kann.
    • Da kann ich gut trockenes, hartes Baguette in den Raum werfen.
      Wenn sich das ein Hund reinschlingt, ist es nicht besser als was alles mit einem Stöckchen passieren kann.
      Der TA wollte es mir nicht glauben, das Möppi nicht mit einem Stock gespielt hat.
      Der Rachen war zur Nase hin offen, die Speiseröhre total angegriffen und er hat nur Blut ausgebracht.
      Erst als die Untersuchung dann Speisebrei im Magen ergaben die auf Brot hindeuteten wurde meine Story geglaubt. Keine schöne Erfahrung.

      Bei einem privaten Treffen meiner Hundetrainerin und einer Freundin von ihr, ist der Hund der Freundin leider qualvoll erstickt, weil beim toben der Hund im Halsband hängen geblieben ist, und durch die panik beider Hunde, der eine stranguliert wurde.

      Die beiden Hunde kannsten sich schon Jahre, waren best Buddys und haben schon tausendfach, ebenso gespielt.
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Monstie schrieb:

      Ich kenne einen Flat der ist an Wasservergiftung gestorben, weil er beim schwimmen und bei der Wasserarbeit zu viel Wasser aufgenommen hat.

      Theoretisch kann alles zur Gefahr werden. Selbst wenn man sein Tier unter der Glasglocke halten würde, würde es wahrscheinlich ersticken...
      Stimmt, aber bestimmte Sachen kann man mit etwas Umsicht ausschalten. Unser Lieblingsball von Kong hat ein durchgehendes Loch. Das singt nicht nur so schön beim Werfen, es kann auch dem Hund as Leben retten, außer es geht im Unglück noch besonders blöd zu.

      Mein Beitrag dazu ist eine Kaffeetüte. Ihr wisst schon, diese aluverkleideten Tüten zum Aroma Schutz. Unser Chi/Boston Terrier Mix hat, als ich mit der anderen Hundegruppe Gassi ging, sich die leere Tüte aus dem Recycling Eimer geschnappt und den Kopf hineingetaucht. Ich kam zurück und wurde von Chica, dem Dackelmix, ganz aufgelöst und lautstark begrüßt. Dann kam Mia schon mit der übergestülpten Tüte auf mich zu gerannt. Ich denke noch auweh, und habe noch die Hunde der anderen Gruppe abgeleint, nicht realisierend, in welcher Gefahr sie schwebte. Ich bin zu ihr hin, da brach sie schon zusammen. Schnappatmung. Die Tüte ging nicht einfach vom Kopf und ich wollte zur Schere laufen, aber habe dann noch einmal sie an den Schultern festhalten und ihr die Tüte mit viel Kraft vom Kopf gezogen.
      Sie lag dann eine Weile da, langsam atmend, dann tiefer und normaler, dann ein schwaches Wedeln. Ihr gings danach schnell gut, aber ich hatte noch lange Jahre ihre Atmung im Ohr.

      Mein Mann war in der Zeit unter der Dusche, hat das überhaupt nicht mitbekommen.

      Das funktioniert auch mit Chiptüten, bei größeren Hunden. Wenn wegwerfen, bitte immer am Boden ein Loch hineinschneiden! Bei uns wurden diese Kaffeetüten verbannt.
    • @Susa krass!!! ein baguette??? - ja, wenn ich so drüber nachdenke kann auch ein baguette schlimme schäden anrichten! :thumbdown:

      im halsband erstickt? - ganz, ganz schlimm! :(

      @Monstie kaffeetüte????? - unfassbar! - wie unglaublich schön, dass du sie retten konntes! phuuuu!

      man kann gar nicht so blöd denken, wie es kommem kann, oder?

      aufpassen! - immer achtsam sein! - um ecken denken!

      wir geben alle unser bestes, damit unseren pfotern nix passiert, aber es gibt auch dinge, die wir nicht planen/nicht denken können...

      bleibt wachsam!

      ulla :hello:
      socken machen nicht nur die füsse warm ♥
    • Susi hat mal ein Kaninchenohr bekommen zum kauen. Allerdings hat sie es nicht richtig zerkaut und einfach im ganzen versucht runter zu schlucken.
      Meine Mutter hat ihr das Kaninchenohr dann aus dem Rachen raus gezogen - die Hälfte war schon im Hund drin.

      Und Lilo bekommt keine Lammunterbeine mehr weil sie sich mal an einem der kleinen Fußknöchelchen verschluckt hat ( den hat sie aber zum Glück wieder irgendwie hoch gewürgt).
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Ich muss dazu sagen, dass das Baguette vom Vortag, also Abendessen war, und der Rest halt morgens noch auf dem Küchentresen lag. War wohl schon etwas härter.
      Passiert ist es, als ich im Büro war und als ich heim kam, war überhall Blut. Auf dem Boden, an den Möbeln. Überall hingehustet. Millionen kleiner Sprenkel.
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Eine Arbeitskollegin hat einen Saupacker. Ein Jahr alt... der hatte wochenlang eine laufende Nase und anfangs haben sie es ziemlich ignoriert, dann sind sie mal zum Tierarzt der hat dann einen Termin in 10 Tagen gegeben. Wegen einer laufenden Nase braucht man keinen früheren termin . Bis plötzlich aus einem Nasenloch Blut kam. Dann wurde es ernst genommen und eine Endoskopie gemacht. Kam nix raus.
      Gestern hatten sie dann CT Termin.
      Die Nachricht hat sie mir gestern Abend geschrieben:

      Also wegen ares wissen wir jetzt etwas mehr.
      Heute wurde das ct gemacht. Dabei hat man gesehen, dass die eine Seite durch einen Pilz schon sehr angegriffen ist und knorpel/Knochen bereits sehr in mitleidenschaft gezogen worden sind bzw existiert nicht mehr. Der Pilz frisst sich immer weiter zur anderen Seite und Richtung kopf. Die Wand hat sich schon verschoben.
      Es wurde eine Probe genommen und wir hoffen, dass wir Anfang nächster Woche Bescheid bekommen, wie es weiter geht. Die Ärztin hat aber schon gesagt, mit Tabletten geht es nicht. Vermutlich muss von der Stirn aus ein Loch gebohrt werden, durch das dann gespült wird 2-3mal. Es ist bedingt ansteckend, Kinder mit schlechtem immunsystem sollten sich fern halten.
      Mir ist schlecht.

      Ich hab dann gefragt wo der Pilz denn herkommt. Da meinte sie dass der wahrscheinlich einfach irgendwo geschnüffelt hat wo dieser Pilz aufzufinden war. Manchmal kann man gar nicht so dumm denken, wie es kommen kann.
      ;(
    • Puh, das ist ja echt eine gruselige Geschichte! =O ;(
      Aber eben auch ein Beispiel dafür, dass man manches leider echt nicht verhindern kann. Es gibt ja auch Gifte, die der schon durchs Schnüffeln oder einmal leicht drüberlecken aufnehmen kann (das hatte eine Freundin vor Jahren mit ihrem Mopsrüden). Aber die Hunde müssen ja auch noch artgerecht leben dürfen und wenn man alles mit 100%iger Sicherheit verhindern wollte, müsste man sie ja echt in eine Gummizelle sperren. Ein Leben ohne Schnüffeln jedenfalls finde ich für ein Nasentier wie den Hund nicht zumutbar!
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi