Hund bellt aus Unsicherheit alle fremde Hunde an und ist außer Rand und Band

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    • Ich habe, wenn der andere Hundehalter auf seinen Hund nicht einwirken kann oder möchte, gute Erfahrung damit gemacht dass ich großzügig ausweiche. Ich gehe also in Seitenwege oder auch ein Stück auf den Acker wenn ich den Bauern dabei nichts kaputt trete. Das hat mehrere Vorteile: Manchmal reicht der Abstand und meine Hunde pöbeln auch bei Hunden nicht die sie bei einer Feldwegbreite Abstand anpöbeln würden. Außerdem sieht der andere Hundehalter eindeutig, dass ich keinen Kontakt möchte und manche Hunde laufen auch nicht durch Gräben, auf Äcker oder in benachbarte Feldwege und ich kann mich darauf vorbereiten falls gleich ein Hund in uns reinläuft. Also meine sortieren und entschlossen auf den anderen Hund zu gehen.

      Ich diskutiere auch nicht mehr mit anderen Hundehaltern denn das bringt nichts und es ist mir auch egal, was die von mir denken.

      Hunde brauchen Sozialkontakte aber ganz sicher nicht mit jedem Hund dem sie begegnen. Wenn man sich mal anguckt wie sich Hunde, die wirklich kein Problem mit anderen Hunden verhalten sehe ich nicht die Notwendigkeite, dass sich alle Hunde begrüßen. Manchmal wird nur im Intimbereich abgecheckt ob es sich um einen Rüden oder eine Hündin handelt und wann die Hündin wieder läufig ist und dann gehen alle weiter.

      Und es möchte auch nicht jeder Mensch alle Menschen die er trifft kennenlernen.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • So handhabe ich das auch, wenn ich sehe, dass da einer kommt der für uns schwierig ist.
      Aber besagter Hund rennt im Ort (wo es hier ja so und so verboten ist übrigens) ohne Leine und hört nix mehr, wenn er einen anderen Hund sieht. Soweit kann ich gar nicht weglaufen... wegschicken, blocken - bei diesem speziellen Kandidaten zwecklos. Bei allen anderen ist es hier kein Problem. Die nehmen Rücksicht drauf und dann passt das so für alle. Ist hier echt nur dieser eine ganz spezielle Patient...

      Aber jo, ausweichen würde ich in jedem Fall, wenn ich weiß, dass mein Hund auf jeden Fall loslegt. Das habe ich mit Vicco auch lange so gemacht bis ich wusste wie groß der Abstand sein muss etc. und nach und nach hat er sich eingekriegt. Ich denke aber nicht, dass er mal richtig doofe Erfahrungen gemacht hat mit Hunden und grundsätzlich sozial ist. Aber eben komplett neben der Spur und weil wir ja noch keine richtige Bindung hatten zu dem Zeitpunkt meinte er wohl er hält sich auch lieber erstmal alle vom Pelz. Wir haben dann echt viel geübt mit ruhigem Verhalten zu belohnen, nur gucken, ruhig sein, Blickkontakt zu mir und alles. Selbst bei Pöblern will er meistens einfach nur fix vorbei und dann isses ihm auch egal. Aber jo, ich kann verstehen, dass das einfach sehr an die Nerven geht.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?