Welpen-Hibbel-Thread

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    • Also wenn es sehr unterschiedliche Rassen sind, versteh ich das total.
      Ist schon auch ein Unterschied ob Chessie oder Labbi - die sind echt komplett anders gelagert. Dass da ein Züchter sagt "Nee, der soll sich erstmal mehr informieren!" ist für mich persönlich klar und logisch.
      Aber eben das Beispiel mit Herder und Mali oder eben Mali und ein anderer Belgier ... die sind dann ja schon ähnlicher, da ist es vielleicht für mich als Laien "kein Drama". Weiß nicht.
      Ich interessiere mich ja auch für verschiedene Rassen und überlege immer wieder was passend ist - klar, such grade nicht intensiv Züchter und lasse mich auf Listen setzen - aber ja, wenn am Ende evtl. Pudel, Goldi und YouNameIt in Frage kämen ist vielleicht auch der Punkt, welche Verpaarung am vielversprechendsten ist und um überhaupt ein Welpe dabei ist, wo der ganz eigene Charakter passt. Schwierig!
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Lesko schrieb:

      Ich will ja wirklich niemandem zu nahe treten.
      Aber manchmal denke ich, ich würde vom Züchter überhaupt keinen Hund bekommen...
      :/
      Ich befürchte ich auch nicht. Bei mir leben ja drei völlig unterschiedliche Rassen bzw. Mixe die nur gemeinsam haben, dass das Fell kurz ist, sie sind alle klein und eigenständige Rassen. Ich möchte mich auch zukünftig nicht auf eine Rasse festlegen. Hier werden vermutlich also nicht (es sei denn ich nehme aus dem Tierheim zwei Jackys auf, die zusammen gelebt haben und nicht getrennt werden sollen) mehrere Jack Russell Terrier wohnen, einer aber vermutlich schon. Mal gucken was die Zukunft bringt... Ich hoffe noch einige Jahre keine Veränderung in meinem Hundeteam.

      Ich mag an meinen drei Hunden gerade, dass sie so unterschiedlich sind.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Ich glaube so dramatisch bist das jetzt auch nicht. Züchter sind ja auch keine Ungeheuer 8o und du @Lesko würdest bestimmt einen Hund vom Züchter bekommen, würdest du einen wollen.

      Bei mir ist es ja hier im Forum auch kein Geheimnis, dass ich die Spanielrassen insgesamt mag, mich aber auch sehr für die Setter, hauptsächlich Gordon Setter, interessiere.
      Wenn es dann aber soweit ist, dass hier ein Welpe einziehen kann/soll, würde ich mich nicht bei einem Cocker-, einem Springer- und einem Gordonzüchter auf die Liste setzen lassen.
      Ich könnte allem drei Rassen gerecht werden, alle würde im Groben zu dem passen was ich suche.
      Aber es muss ja nicht nur die Rasse passen. Es muss der richtige Züchter, mit der richtigen Verpaarung aus Linien sein die zu meinen Ansprüchen passen und die Würfe müssen in einem Zeitraum fallen dass das auch zeitlich bei mir passt.
      Und dass das alles bei drei Züchter, unterschiedlichen Rassen gleichzeitig passt ist schonmal unwahrscheinlich.
      Und dann kommen noch Einzelabwägungen hinzu.
      Zb soll der nächste Hund im Hundesport geführt werden und das gerne richtig auf Turnieren und WTs. Dazu muss der Hund gewisse Körperlichkeiten mitbringen.
      Einen großrahmigen Cocker zu finden der noch dazu keine Fellbombe ist, ist aktuell schwierig. Für die aktuell gezüchteten eher kleinen, zierlichen Cocker ist es aber schon schwierig einen Standarddummy zb über eine Wand zu apportieren.
      Der Gordon Setter ist natürlich deutlich größer und kräftiger aber bei weitem nicht so führig und mit so viel WTP ausgestattet wie der Cocker oder der Springer. Ausserdem ein eher weitjagender Hund, der nicht ganz so intensiv mit dem HF zusammenarbeitet wie Cocker oder Springer.
      Der Springer ist also der aktuell passendere Hund. Er ist größer, kräftiger und weniger Fellbombe als der Cocker aber kleiner und leichtführiger als der Gordon.

      Obwohl also alle drei Rassen in dem zb von @Easy beschrieben Szenario/Beispiel zu mir und meinem Ansprüchen (Rasse, Größe, Arbeit/Sport den die Rassen allg gerne machen. Allgemeiner Charakter und Optik) passen würden und ich allen drei Rassen gerecht werden könnte, ist es eben doch bei genauerer Betrachtung ein Unterschied welche Rasse es wird.
      Deswegen würde ich mich nicht bei jeder Rasse auf die Liste setzen lassen.

      Und ansonsten ist glaube ich kein Ausschlusskriterium für irgendeinen Züchter wenn man als Mehrhundehalter unterschiedliche Rassen hält. Ich kenne es aus Rassegruppen so dass zb die Kombi Setter/Spaniel total häufig und beliebt ist.
      Wenn ich also jetzt zu Nala statt Leo nen Gordonwelpen geholt hätte, glaube ich nicht dass der Züchter da ein Problem gesehen hätte.
    • Ist ja nur hypothetisch, weil eh kein Welpe:
      Meine Ansprüche wären ja nur max. mittelgroß, aktiv, nicht unbedingt langhaarig.
      Zwischen diversen Terrierrassen, Pudel, Begleithunden und Jagdhunden wie z. B. Beagle gibt's ja doch eine ziemliche Differenz. Nichts desto trotz könnte ich mir das alles bei mir vorstellen.
      Wenn Andy mal irgendwann (hoffentlich noch lange nicht) nicht mehr bei uns wäre, würde ich gern zeitnah einen anderen Hund haben.
      Momentan gibt es Wartelisten schon für Würfe im nächsten Jahr. Und wenn ich dann aus der Auswahl schon deshalb ausfalle, weil ich mich meinetwegen sowohl für einen Pudel wie auch einen Beagle "bewerbe", seh ich halt schwarz für mich.
      Ich will ja nur einen Hund, der uns durchs Leben begleitet und zu uns passt. Beim Rest bin ich flexibel, weil's mir Wurscht ist, ob wir Dummies suchen oder tricksen oder was auch immer. Ich könnte also keinem Züchter plausibel erklären, warum ich unbedingt diesen Welpen möchte, ohne zu lügen.
      Wollte ich nun aber unbedingt einen Welpen und keinen Second-Hand-Hund, was bleibt dann noch? Ein "nicht so guter" Züchter, dessen Ansprüche nicht so hoch sind? Ein Vermehrer? Wo bekomme ich dann meinen Hund her?
      Verstehst du meine Gedanken?
      Klar, wenn ich einen Spezialisten für etwas suche, warte ich auf die richtige Verpaarung. Das ist aber auch etwas anderes.
      LG Petra mit Andy

      Mein Hund ist ein Dacia. Das Statussymbol für alle die kein Statussymbol brauchen... :D
    • Auf Elvea haben wir ja auch "drei Würfe" lang gewartet.
      Zweimal ist die Hündin leer geblieben und beim dritten Versuch, konnte nicht gedeckt werden, wegen Corona.

      Meine Züchterin hat mir dann auch Würfe bei anderen Züchtern empfohlen, bzw. wäre nicht böse gewesen, wenn ich zu jemand anderem gegangen wäre.
      Aber ich wollte das irgendwie nicht.
      Ich habe lieber noch gewartet. So aus dem Bauch heraus...

      Naja, und dann hat es ja geklappt. Und nu haben wir den Salat... äh Hund! :love:
      LG Schlundi <3
    • @Lesko Ich sehe das wie du: Ich möchte einen netten, kleinen Begleiter mit pflegeleichem Fell der Artgenossen und Menschen nicht "fressen" möchte aber auch nicht lieben muss. Jagdtrieb darf vorhanden sein, ich möchte aber keinen für den jagdlichen Einsatz gezüchteten Hund. Ich könnte mir Mantrailing, Agility, Dummy, Rally Obedience, Fährten und natürlich tricksen mit dem Hund vorstellen - alles auf Hobbybasis. Gern einen Welpen aber nicht unbedingt.

      Ich glaube aber, dass sich etwas ergibt wenn ich wirklick auf der Suche nach einem Hund bin. Vermehrer möchte ich natürlich nicht unterstützen aber es gibt ja auch immer mal wieder Welpen im Tierheim oder Junghunde auf Pflegestellen.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Schlundi schrieb:

      Auf Elvea haben wir ja auch "drei Würfe" lang gewartet.
      Zweimal ist die Hündin leer geblieben und beim dritten Versuch, konnte nicht gedeckt werden, wegen Corona.

      Meine Züchterin hat mir dann auch Würfe bei anderen Züchtern empfohlen, bzw. wäre nicht böse gewesen, wenn ich zu jemand anderem gegangen wäre.
      Aber ich wollte das irgendwie nicht.
      Ich habe lieber noch gewartet. So aus dem Bauch heraus...

      Naja, und dann hat es ja geklappt. Und nu haben wir den Salat... äh Hund! :love:
      Ich hab halt auch ein wenig den Zeitdruck :whistling:

      Toshi wird im Juli 4, Heavy wird jetzt im Mai 5.

      Wenn ich einen Welpen aus dem Wurf, der bereits geboren wurde, bekomme, sind die beiden 5 1/2 und 6 1/2, wenn ich mit den Zwerg das erste mal auf einem (Dryland)Rennen starten kann. Wenn der Welpe jetzt 2-3 Monate später kommt, wär diese Drylandsaison schon wieder gelaufen, bis der Welpe alt genug (18 Monate) wäre. Also muss ich dann so oder so warten, bis die beiden 6 1/2 und 7 1/2 sind.

      Dann könnte ich mit allen 3 gemeinsam vielleicht noch 2 Saison auf Rennen fahren, dann würde Heavy wohl zu langsam werden.

      Würde ich jetzt noch 1 Jahr länger warten, hätte ich noch eine Saison weniger usw.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • Wie würde es eigentlich aussehen wenn sich eine Person bei verschiedenen Rassen auf die Liste setzen würde, und zufällig beide Rassen ( oder nur eine davon) selbst mal hatte?

      Als Beispiel Ich würde mich auf die Liste von einem Westie und einem Schnauzerzüchter setzen lassen ( würde ich zwar nie tun weil ich mir ziemlich sicher bin dass hier nie wieder ein West Highland Terrier einzieht, aber mal als Beispiel) - würde man mich dann auch von der Liste kicken? Oder käme es darauf an welche Rasse aus Züchter Sicht am Besten in mein Leben passen würde?

      Oder mal anders : Ich setze mich auf die Liste verschiedener Schnauzer Schläge. Einmal Pfeffie Riese und einmal Schwarz-Silber Zwerg. Es sind immernoch Schnauzer, aber recht unterschiedliche Schnauzertypen ( die unterscheiden sich je nach Schlag ja auch charakterlich, ähnlich wie bei den belgischen Schäferhunden).
      Da hätte ich doch als Mittelschnauzer P/S Halterin gute Karten? Oder eher nicht?

      Oder als Beispiel Belgier : Jemand hat Erfahrung mit einem Mali, und lässt sich auf die Listen von einem Laeken, Groenendael und Tevueren Züchter setzen.


      Was ich allerdings vermutlich kritisch sehen würde, wenn man sich bei einer Rasse sowohl auf Show als auch Arbeitslinie setzen lässt. Also bspw bei Labrador oder DSH sowohl Leistungslinie als auch Show. Das fände ich vermutlich strange.

      Aber wenn die Linie mit der Rasse variiert und sich insgesamt nicht so viel gibt? ZB Showlinie beim Riesenschnauzer und Leistungslinie beim Airedale Terrier?
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Nachdem ich gestern den Gedanken noch nicht ganz los geworden bin, habe ich mich noch mit mehreren Gebrauchshundlern über das Thema ausgetauscht.

      Sie sehen darin kein Problem, auch weil die mir so vorschwebenden Rassen sehr ähnlich sind. Tatsächlich gabs die mehrheitliche "Anweisung" nur zu erwähnen dass ich für einen anderen früheren Wurf auf der Liste stehe, aber nicht dass es sich beispielsweise um eine andere Rasse handelt.

      Ich werde mir jetzt die nächsten Tage noch genauer überlegen ob ich noch andere Züchter anfragen werde.
      Alina & Tommy :pfote:
    • Bananenhamster schrieb:

      Und ansonsten ist glaube ich kein Ausschlusskriterium für irgendeinen Züchter wenn man als Mehrhundehalter unterschiedliche Rassen hält. Ich kenne es aus Rassegruppen so dass zb die Kombi Setter/Spaniel total häufig und beliebt ist.

      Wenn ich also jetzt zu Nala statt Leo nen Gordonwelpen geholt hätte, glaube ich nicht dass der Züchter da ein Problem gesehen hätte.
      Nein, das ist für mich auch kein Problem.
      Ich habe sowohl einen Welpen bei einem Goldie (der ist mittlerweile verstorben) als auch einen bei einer Pudeline.
      Die Pudelbesitzer standen auch noch bei der Pudelzüchterin auf der Liste, von der sie ihre Pudeldame hatten.
      Das war für mich jetzt auch nicht so das Problem.
      Das waren halt jetzt 2 Züchter, bei denen sie sich gut aufgehoben gefühlt hatten und wir hatten uns auch mehrmals vorher getroffen, so dass sie wirklich den Unterschied der Rassen sehen konnten (mein Buch haben sie auch noch gelesen). Allerdings hatte sie der Pudelzüchterin dann auch frühzeitig abgesagt, weil sie sich letztendlich doch für den Perro entschieden hatten. Und sie hatten damit nicht gewartet, bis die Welpen geboren waren, was ich der Pudelzüchterin gegenüber auch sehr fair fand.
      Ich habe eher ein Problem damit, wenn man plötzlich bei 3 verschiedenen Züchtern von 3 Rassen auf der Liste steht.
      Das vermittelt mir persönlich 1. das Gefühl, dass es eigentlich egal ist, Hauptsache es kommt schnell ein Hund und wer zuerst läufig wird, da wird dann halt genommen.
      Ich möchte aber nicht, dass meine Welpen irgendwie nur 3. Wahl sind.
      Ich möchte, dass sich bewusst für einen meiner Welpen entschieden wird, weil man sich bei mir wohl fühlt, mit meiner Zucht zufrieden ist, meine Hunde und Verpaarung mag.
      Ich gebe mir ja viel Mühe und investiere auch viel Zeit in die Familien und meine Welpen. Ich produziere ja nicht und gucke dann mal, ob wer Interesse hat.
      Ich gucke erst, ob Interesse da ist und dann plane ich den Wurf. Wenn dann 6 Welpen geboren werden und 3 Interessenten abspringen, weil sie einen anderen Welpen 1 Woche früher bekommen können, finde ich das halt für mich befremdlich. Und tatsächhlich gibt es auch Leute, die sagen dann nicht mal Bescheid.
      Ich hatte schon mal, dass Interessenten meine Neuigkeiten (ist tragend, Bauch wächst, hat xy zugenommen...) hingenommen haben und als ich dann schrieb, dass ihr Welpe geboren wurde kam als Antwort "ach, wir haben schon seit 3 Wochen einen Chihuahuawelpen".
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Perra schrieb:

      Ich hatte schon mal, dass Interessenten meine Neuigkeiten (ist tragend, Bauch wächst, hat xy zugenommen...) hingenommen haben und als ich dann schrieb, dass ihr Welpe geboren wurde kam als Antwort "ach, wir haben schon seit 3 Wochen einen Chihuahuawelpen".
      Ok, das ist echt schräg - da kann ich dann das "Misstrauen" auch durchaus verstehen, wenn man solche komischen Erfahrungen mit Interessenten gemacht hat...
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Das ist auch echt ne miese Sache!
      Aber ich glaube, das hat weniger mit "Für mich kämen 2 oder 3 Rassen in Frage" als mit "Ich finde die und die Rassen süß und will schnellstmöglich nen Welpen!" zu tun. Das ist sicher teilweise echt schwer zu erahnen... aber ich verstehe dann schon, dass man da misstrauisch wird. Perro und Chi sind ja nun doch sehr unterschiedlich!
      Da wäre es schon fair gewesen mit offenen Karten zu spielen.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Das hatte ich auch schon mehrfach (mindestens 3x!), dass man in Kontakt steht, sich trifft, lang telefoniert und wenn die Welpen da sind, kommt „wir haben jetzt einen Golden/Toller/Labbi“. Und das obwohl ich immer sage, dass ich nicht mehr Familien auf die Liste nehme als realistisch Welpen geboren werden. Also die Familien recht sicher einen Welpen bekommen, weil ich mit ihnen rechne.
      Am besten war noch die Familie, die sich dann tatsächlich noch mehrmals meldeten um von mit Erziehungshilfe zu bekommen. Schließlich sind meine Hunde besser erzogen als die Hunde von dem Züchter wo sie den Welpen dann früher bekommen haben.
      Das erste mal hab ich sogar noch geholfen, beim zweiten Mal hab ich dann gesagt dass ich nicht meine Familien betreuen kann und noch dazu die Familien von anderen Züchtern, die mich „sitzen gelassen haben“.
    • Wenn ein Interessent mir sagen würde, dass er noch mit anderen Rassen liebäugelt und sogar auf der Interessentenliste von noch anderen Rassen steht, das fände ich persönlich auch etwas irritierend und der würde höchstwahrscheinlich auch keinen Welpen von mir bekommen. Aber nur, weil ich dann denke, er hat sich nicht genug informiert, er weiß wohl nicht genau, was er will etc.
      Es gibt ja Züchter, die sind schon beleidigt und finden das geht gar nicht, wenn der Interessent noch bei anderen Züchtern auf der Liste steht, oder sogar nur, wenn er sich andere Züchter anschaut.

      Aber wie wäre die Situation andersrum?
      Wenn ein Züchter mehrere Rassen besitzt und auch züchtet?
      Ich kenne eine Züchterin, die züchtet sowohl Dalmatiner, als auch Weißer Schweizer Schäferhund.
      Ist die automatisch unseriös, weil sie zwei Rassen züchtet?
      Nicht falsch verstehen, die Frage ist ernst gemeint. Denn ich hab mal gelesen, dass man gerade bei Züchtern aufpassen sollte, die mehr als nur eine Rasse züchten...

      Ich als Züchterin - bzw Mitzüchterin - bzw Frau vom Züchter, bin natürlich für "unsere" Rasse Feuer und Flamme, weil ich vor den jetzigen schon mit dem Border zu tun hatte und ich die Rasse schon immer total toll fand.

      Aber ich muss dazu sagen, dass es für mich persönlich nicht nur den Border als "meine Rasse" gibt.
      Ich kam ja erst dazu, als mein Partner bzw Mann schon Züchter war. Somit blieb mir auch eig gar nichts anderes übrig, als mich auf das "Abenteuer" einzulassen (fragt mich bitte nicht, was wäre, wenn er statt dem Border z.B. Corgis züchten würde) :whistling:

      Aber mein Herz schlägt schon immer für den Dobermann.
      Wenn die Rasse nicht so krank wäre und ich mehr Zeit hätte, würde ich liebend gerne auch diese Rasse züchten.
      Daher geht zwar züchten nicht, aber einziehen wird hier trotzdem einer.
      Ich wollte damit eig nur sagen, dass ich als Border-Züchter nicht nur "meine Rasse" liebe bzw auf Teufel kommt raus nur Border halten will/mag.
      "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen" (Robert Lembke)
    • Also wenn ich bspw von meiner damaligen Chefin spreche :

      Sie hat ja wie gesagt Russische Terrier und weiße Großpudel gezüchtet ( zusammen mit ihrem Vater).
      Ursprünglich kamen sie vom Riesenschnauzer. Allgemein liebt die ganze Familie Riesenschnauzer. Sie hatten eine Hündin, die dann eines Tages aufgrund Krebs ( Plattenepithelkarzinom/Bösartiger Krallenkrebs beim schwarzen Mittel- und Riesenschnauzer) eingeschläfert werden musste.
      Meine ehemalige Chefin hatte aber ebenfalls auch für Pudel geschwärmt, so dass sie sich eines Tages eine weiße Großpudelhündin geholt hat. Durch diese Hündin kam sie auf den Hundesalon, und ebenso aufs Ausstellen und in die Zucht. Gleichzeitig haben sie aber auch nach einer Alternative zum Riesenschnauzer gesucht ( sie und ihr Vater) weil das Herz einfach an der Rasse hing, sie aber auch in der Kundschaft immer wieder mit bekommen haben wie viele Riesen diese Krebs Art bekommen ( sie arbeitete im Salon, ihr Vater schon Jahrzehnte als Hundetrainer). Sie kamen auf den Schwarzen Russischen Terrier, und obwohl sie gemerkt haben dass sie doch ne Ecke anders als die Riesen sind, haben sie sich auch in diese Rasse verschossen.
      So kam sie dazu zwei Rassen zu züchten, die sowohl optisch als auch vom Wesen eigentlich Grund verschieden sind.
      Sie waren eingetragene Züchter im VDH, und hatten von beiden Rassen zwei Würfe, wovon jeweils eine Hündin in der Familie blieb. Die Pudel Tochter kam zum Vater, die Russen Tochter ging ebenfalls in die Zucht.
      Allerdings war ihr erster Wurf, schlussendlich der Beweggrund dazu mit der Hundezucht aufzuhören, da dieser Wurf alles Andere als schön war ( die Hündin musste Notoperiert + kastriert werden und die Hälfte des Wurfes überlebte nicht).

      Lilos Züchterin dagegen Züchtet alle 3 Schnauzer Größen ( also einerseits 3 getrennte Rassen, andererseits die selbe). Kritisch wurde ich deshalb allerdings nicht, da die gesamte Familie Schnauzerversessen war, und sie fast ihr gesamtes Leben auf die Hunde ausgerichtet haben ( inklusive Pension und Salon auf dem eigenen, abgelegenen Grundstück).
      Skeptisch wurde ich dann Nachhinein aus anderen Gründen.
      Für mich macht es allerdings keinen Unterschied bzgl der Seriösität ob jetzt eine Rasse oder 2 gezüchtet werden. Nur mehr als 3 fände ich dann doch zu viel.


      Ich erwähnte bspw auch eine Zucht in welcher Airedales, Welsh Terrier und Fox Paulistinhas gezüchtet werden.
      Airedale und Welsh sind sich ja optisch sehr ähnlich. Das ist für mich genauso nachvollziehbar wie bspw Westie und Scottie, oder Welsh und Lakeland, Labrador und Golden, DSH und WSS,...
      Beim Brasilianer dagegen könnte man sich zwar fragen wie man auf eine so seltene Rasse kommt, aber hier sehe ich insgesamt vor Allem Positiv dass diese Rasse überhaupt in DE gezüchtet wird ( im Gegensatz zum Japan Terrier bspw, der zwar anerkannt ist, hier zu Lande jedoch keinen einzigen Züchter hat).
      Ich käme also auch bei dieser Kombi nicht drauf was daran unseriös sein könnte.

      Wenn jetzt allerdings jemand bspw Frenchies, Chihuahuas und Zwergspitze züchten würde, würde ich vermutlich kritischer sein, da alle 3 Rassen aktuell nen Modeboom haben und entsprechende Interessenten anziehen.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Also ich finde es kommt echt drauf an mit mehreren Rassen beim Züchter.
      Eine Zucht die ich mir mal angeschaut hatte, weil mir die Hunde echt gefallen (nicht ganz was ich vermutlich suche, aber dennoch) züchtet Labbi und Flat - da sehe ich kein Problem. Auch eben, wenn bei einem Züchterpaar der eine dies und er andere vielleicht was ganz anderes züchtet - dann hat eben jeder sein Steckenpferd. Für mich persönlich okay. Oder eben wie von @Terri_Lis_07 erwähnt die Varietäten einer Rasse.

      Kritisch wäre ich auf jeden Fall, wenn es wohl mehr als 2 Rassen sind, weil ich mir dann denke, dass man sich ja gar nicht so auf eins "konzentrieren" kann und wenn für mein Gefühl dann auch viel zu viele Hunde da sind, als man gut versorgen kann. Das sieht man aber meistens ja erst beim Besuch. Oder halt auch, wie erwähnt, alles Rassen sind, die grade in Mode sind - da muss ich jetzt auch grade wieder an die Geschichte von @Monstie und ihrer Diesel denken. Sowas geht auch null - wenn man es denn bemerkt, solche Menschen sind ja teilweise auch echt gerissen.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?