Welpen-Hibbel-Thread

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    • Monstie schrieb:

      Darf ich fragen warum es jetzt bei dir @Julia doch so „dringend“ ist? Anfangs hattest du ja Mitte 2022 im Kopf, dann Ende 2021 und jetzt würdest du sogar auf einem anderen Züchter ausweichen nur weil es da „schneller“ geht? War es dir nicht eigentlich wichtig von Sylvia einen Welpen zu bekommen, weil du die Hunde da so gut fandest?
      Es geht hier nicht um "schneller", sondern der Wurf, der für mich am relevanten gewesen wäre, wird ja leider nicht fallen, weil die Hündin leer geblieben ist.

      Der zweite Wurf ist für mich nicht ganz so gut, wie der erste (wegen der Eltern, da wäre der erste perfekt gewesen), deshalb hat Sylvia von sich aus mir vorgeschlagen, mal bei der anderen Züchterin an zu fragen, weil der Wurf von der Abstammung her für mich interessanter wäre, als der zweite von Sylvia.

      Und wenn Sylvia sagt, ich soll da mal nachfragen, weil der Wurf für mich evtl interessanter wäre,als ihr zweiter, dann vertraue ich ihr da.

      Wenn Sylvia noch einen Wurf mit einer ähnlich guten Hündin machen würde, würde ich auch bis Ende 21/Anfang 22 warten, aber sie plant dieses Jahr leider keinen Wurf mehr bzw hat auch keine ähnlich "starke" Hündin mehr, die in einem Alter ist, wo sie sie decken lassen würde.


      Die Hündin, die leer geblieben ist, ist Sylvia's langjährige, zuverlässige, ausdauernde Leaderin.

      Die zweite Hündin ist da leider nicht ganz so gut veranlagt.

      Die Hündin der anderen Züchterin ist eben auch langjährige, zuverlässige Leaderin mit sehr guten Veranlagung, die ähnlich stark, wie die erste ist.

      Bei den Hounds geht's halt nicht nur drum, dass sie schön aussehen :whistling: wenn ich nen Leader brauche, hole ich mir eher einen aus ner Leader Verpaarung.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Julia ()

    • Monstie schrieb:

      Ah, ok. Ich hatte irgendwie den Stand noch im Kopf, dass dir der zweite geplante Wurf von Sylvia dir eigentlich eher zugesagt hatte.
      Dachte ich erst, aber nachdem ich mit Sylvia genauer drüber gesprochen habe, welche Hunde welche Veranlagung haben etc und was ich genau machen möchte, hat sie mich eben auch fix auf die Liste für den ersten Wurf gesetzt, der eigentlich "richtigen" Mushern vorbehalten war.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • Julia schrieb:

      Bei den Hounds geht's halt nicht nur drum, dass sie schön aussehen :whistling:
      hab gerade gesehen, dass du den Beitrag aktualisiert hast.
      Bei den wenigsten Rassen geht es nur um das Aussehen. Finde diesen Satz schon ein wenig befremdlich. Es gibt ja so viele Aufgaben für Hunde, da ist Zughundesport ja nur eine Sparte von unzählig vielen.
      Maximal bei Begleithunden ist das Aussehen im Vordergrund, aber selbst da ist auch die Gesundheit sehr wichtig.
      Wenn ich mir überlege wo meine 11 hingehen werden. 2 sind angedacht als Blindenhunde (allgemein möchte die Blindenschule meine Zucht jetzt als Partner für sich) 1 als Therapiehund im Hospiz, 1 soll jagdlich ausgebildet werden.
      Heisst gut ein Drittel des Wurfes hat eine angedachte Aufgabe vor sich.
      Und auch die anderen, die in normale Familien kommen, sollen nicht nur tolle Familienhunde werden, sondern die werden auch teilweise sportlich geführt. Was aber jetzt keine Voraussetzung ist. Aber der Flat ist halt einfach überall mit Freude und Eifer dabei.
      Oder wenn ich an meine anderen Würfe denke, wo die gelandet sind und wie die teilweise auch ausgelastet werden:
      Dummyarbeit, Wasserrettung, longieren, Rettungshundestaffel, Trickdogging, ZOS, Canicross, Agility, Fährten, einer Macht aktuell sogar die IPO... der Flat ist ein Allrounder der überall mit Spaß dabei ist.

      da muss man schon schauen, dass die Elterntieren da die besten Vorraussetzungen mit sich bringen, wesensfest sind und wie die ausgebildet werden konnten. Und da ist meine Rasse ja nicht die einzige die für die verschiedensten Sparten genutzt wird. Nur „aussehen“... da kommst du nicht weit.
    • @Monstie

      Naja aber Gesundheit sollte ja bei allen Verpaarung wichtig sein, genau so, dass die Hunde wesensfestt sind etc.

      Das ist ja alles mehr ne Frage des richtigen Züchters. Aber in meinem Fall spielen nicht nur diese Faktoren mit rein, sondern ich suche speziell einen Leader (gute Leader werden geboren und nicht "erzogen") für eine bestimmte Distanz (MD).

      Da reichts eben nicht, dass die Eltern wesensfest, gesund und generell motiviert sind und Spaß am (Zughunde) sport haben. Das wär bei dem zweiten Wurf auch der Fall.
      Und das ist eben ein Unterschied zu vielen anderen Rassen.

      Der von dir zitierte Satz ist vielleicht etwas überspitzt formuliert ;)
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Julia ()

    • Das Klang aber oben dennoch eher wie eine Spitze mit dem „Bei den Hounds geht's halt nicht nur drum, dass sie schön aussehen“ als ob das bei anderen Arbeitsrassen reichen würde.
      Deine Erklärung hab ich so ja auch verstanden und konnte es nachvollziehen.
      aber bei dem Satz musste ich schon intervenieren. ;)
      Schließlich wird einem Therapie oder Blindenhund richtig viel abverlangt da das ja keine Just for Fun Aufgabe ist. Da hängt die Gesundheit und teilweise das Leben der Menschen daran, dass der Hund seine Aufgabe absolut zuverlässig abliefert.
    • Wie gesagt, das war einfach etwas überspitzt ausgedrückt :D

      Man muss/sollte nicht immer alles so ganz wörtlich nehmen, was ich schreibe :whistling: :D
      Ich schreibe gern etwas überspitzt, da gibt's halt beim geschriebenen Wort öfter mal Missverständnisse, wo man das, wenn man s "live" hören würde, vielleicht verstehen würde.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • Ehrlich gesagt wundert es mich auch ein wenig, dass es für so viele von euch gleich ein Ausschlusskriterium ist/wäre, wenn jemand sich für zwei Rassen parallel interessiert. Es ist doch nicht verwerflich, wenn man rassetechnisch nicht komplett "eingeschossen" ist und mehr als nur eine Rasse für seine derzeitige Lebenssituation für passend hält...? Klar, wenn es sehr unterschiedliche Rassen sind, kann ich verstehen, dass man sich als Züchter sagt: "Meine Güte, ob Malteser oder Malinois, das ist aber schon ein gewaltiger Unterschied, da sollte sich derjenige lieber erst mal über seine Vorlieben und Möglichkeiten klarwerden!" (Das Beispiel ist sehr überspitzt, ganz klar! ;) ) Aber wenn ich mich z. B. für einen Mali- und einen Tervueren-Züchter interessiere...? Und wenn ich gut begründen kann, warum ich sowohl die eine als auch die andere Rasse für passend halte...?
      Okay, ich kann verstehen, dass man den Interessenten nur vor den Kopf schaut und im Zweifel lieber absagt, als einen Welpen in ein Zuhause zu vermitteln, wo man das Gefühl hat, da ist sich jemand gar nicht sicher, was er/sie eigentlich will. Aber kann man nicht an der Bergündung des Interessenten vielleicht erkennen, ob sich da jemand fundierte Gedanken gemacht hat oder einfach wahllos ist?

      ... Ihr wisst, ich bin keine Züchterin, und ich denke, ich bin das aus genau dem Grunde nicht, dass ich nämlich keinen Welpen jemals abgeben könnte. :P :D Also ich kann mir gut vorstellen, dass ich das direkt anders sähe, wenn ich mal selber Welpen vermitteln müsste, oder vielleicht sogar schon,wenn ich das Thema Welpenaufzucht und -vermittlung auch nur sehr intensiv theoretisch durchdenken würde. Also nicht böse sein, bitte, so aus Sicht einer außenstehenden "Einfach-nur-Hundehalterin" ohne Zuchtambitionen war ich nur irgendwie etwas überrascht. :)
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
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      Jon Bon Jovi
    • Für jeden Züchter ist „seine“ Rasse ja was ganz besonderes. Man hat sich ihr verschrieben, man fördert sie, man klärt auf, man hat gaaaaanz viel Kontakt mit anderen Rassefanatikern usw.
      Wenn dann jemand kommt und gibt einen zu verstehen, dass er sich für mehrere Rassen interessiert und dass es ihm schlussendlich „egal“ ist, ob es nun ein Flat, ein Labrador, oder ein Chessie ist, kommt es einen halt direkt so vor, als ob derjenige sich nicht ausreichend informiert hat.
      Klar, von außen sind das alles drei Retriever.
      Und klar haben alle drei Parallelen. Dennoch sind sie doch wieder total unterschiedlich. Der Chessie hat ziemlichen Schutztrieb, der Flat ist der Clown mit viel Power, der Labrador die gute, distanzlose Seele.
      Und da stößt es einem auf, wenn sich der Interessent nicht festlegen kann. Hat er sich dann überhaupt vernünftig informiert? Oder will er jetzt einfach irgendeinen Hund?
      Das wirft zu viele Fragen auf und verleiht einem gleich mal ein schlechteres Bauchgefühl.
    • Spannende Diskussion wie ich finde... Und mir geht es ähnlich wie @Amica, ich bin tatsächlich auch etwas überrascht, dass das wirklich ein Ausschlusskriterium für euch ist. Ich habe ja "nur" zwei Tierschutzhunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und ich glaube schon, dass ich auch beiden gerecht werde. Und ich genieße auch die Unterschiede der beiden...

      Aber vielleicht möchte ich irgendwann doch auch mal einen Welpen, aber da stehen tatsächlich auch mehrere Rassen zur Auswahl, die ich für mich und meine Lebensweise passend fände, und da wäre es irgendwie schon schade, wenn ich als Interessent gar nicht in Betracht käme, nur weil ich mir abgesehen vom Herder auch noch einen Mali vorstellen könnte. Oder abgesehen vom Kelpie vielleicht doch einen Cattle...

      Monstie schrieb:

      Und klar haben alle drei Parallelen. Dennoch sind sie doch wieder total unterschiedlich.

      Aber es sind doch auch alles Individuen auch wenn sie einer Rasse angehören. Nicht alle Flats sind gleich, nicht alle Labbis sind gleich usw. Da gibts doch Schnittmengen. Und wenn man als Interessent weiß, man möchte dies oder jenes mit einem Hund machen, warum kann man diese Voraussetzungen nicht bei unterschiedlichen Rassen finden und auch danach suchen?
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Hmmm, aber ist man dann als Interessent auch raus, wenn man vor dem Welpen, für den man sich jetzt gerade bewirbt, schon zehn Hunde hatte, die alle unterschiedlichen Rassen angehören? Ist man dann auch so jemand, der sich nicht festlegen kann?
      Ich kann verstehen, dass Züchter meistens Menschen sind, die "ihre Rasse" gefunden haben und für die nur noch diese Rasse in Betracht kommt. Das ist ja auch völlig legitim! Aber ich finde es genauso legitim, sich für unterschiedliche Rassen gleichermaßen erwärmen zu können. Ich zum Beispiel habe sooo viele Rassen in petto, die ich gerne einmal halten würde (und die ich mir auch vorstellen kann, im Laufe meines Lebens rein praktisch halten zu können). Und angenommen, ich wollte in meinem Leben unbedingt einmal einen Irish Setter und einmal einen Welsh Springer Spaniel halten wollen (nur mal angenommen... :whistling: ;) ), und angenommen, ich wäre zu dem Entschluss gekommen, dass aus den Gründen X, Y und Z derzeit beide Rassen gleich gut in mein Leben passen würden - trotz der Unterschiede, die beide ohne Zweifel haben - warum "darf" ich dann nicht Züchter beider Rassen kennenlernen und mich ggf. auch bei Züchtern beider Rassen auf die Liste setzen lassen? Was ist in diesem Fall daran verwerflicher, als mich bei mehreren Züchtern derselben Rasse auf die Liste setzen zu lassen?


      Monstie schrieb:

      Und da stößt es einem auf, wenn sich der Interessent nicht festlegen kann. Hat er sich dann überhaupt vernünftig informiert? Oder will er jetzt einfach irgendeinen Hund?
      Aber ich frage mich immer noch: Kann man das nicht anhand der Begründung des Interessenten ein bisschen einschätzen? Es ist doch ein Unterschied, ob jemand sagt: "Joah, sind doch beides Retriever und ich will sowieso schwarz, das gibt's ja beim Labbi und beim Flat...", oder ob jemand erklärt: "Ich möchte einen freundlichen und gut motivierbaren Hund, der Spaß an vielfältigen Aktivitäten mit mir hat und kooperativ ist. Außerdem möchte ich gerne Dummyarbeit mit meinem Hund machen und ich hätte Spaß an einem wasserfreudigen Hund, da wir viel an Gewässern spazieren gehen und ich es mir besonders im Sommer schön vorstelle, wenn der Hund sich zwischendurch mit einem Apport aus dem Wasser abkühlen kann oder ich vielleicht sogar mit ihm zusammen mal schwimmen gehen kann. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass der Labbi und der Flat für diese Vorstellungen gleichermaßen passend wären. Ob der Hund eher ein Clown mit viel Power oder eine distanzlose gute Seele ist, ist mir nicht sooo wichtig, denn ich denke, mir würde beides liegen und ich hätte an beiden Charakteren viel Freude. Wenn Sie, Herr/Frau ZüchterIn, mir nach dieser Beschreibung doch eher zu der einen und weniger zu der anderen Retrieverrasse raten würden, dann nehme ich Ihren Rat natürlich gerne an. Falls Sie jedoch meine Einschätzung teilen, würde ich mich gerne sowohl bei Ihnen als auch bei dem Labbi-Züchter XY auf die Liste setzen lassen." (Also, so ungefähr halt; ich bin nicht so extrem "drin" im Thema Retriever.)
      Könnte man da nicht als Züchter vielleicht sagen: Okay, Interessent Nr. 1 ist definitiv raus, aber Interessent Nr. 2 scheint sich doch sehr viele Gedanken gemacht zu haben. ?
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    • Hmm, bevor Lilo einzog stand für mich lange fest dass es ein Airedale werden soll. Ich bekam sogar von AT Haltern direkte Empfehlungen für ihren Züchter und hab auch mit AT Züchtern telefoniert.
      Allerdings mochte ich genauso lange auch Schnauzer sehr gerne, vor allem Riesen. Eigentlich waren sowohl Airedale als auch Schnauzer ( einer der Größeren) gleichauf, aber ich fand den Airedale von der Größe perfekt und die Art her finde ich ebenso toll wie die der Schnauzer.
      Aus Vernunftsgründen hab ich den Riesenschnauzer von der Liste genommen und den Airedale aufgeschoben ( bin ja noch jung und hab mehr als genug Zeit um mir diesen Wunsch erfüllen zu können).

      Grade deshalb weil ich in erster Linie nach dem Charakter, Gesundheit und Größe gegangen bin, waren denn Mittelschnauzer und Deutscher Pinscher auf der Liste, und mir war es relativ egal welcher es geworden wäre. Schlussendlich wurde es nur deshalb ein Schnauzer weil es deutlich mehr Schnauzer Züchter gibt, und deshalb ein Pfeffer-Salzer, weil ich für einen schwarzen Hund deutlich länger hätte warten müssen. Den Pfeffie bekommt man verglichen mit schwarz fast schon hinterher geworfen. ( unabhängig dass ich Pfeffies eh schöner finde, aber ich hätte eben auch nix gegen schwarz gehabt).

      Es wären ohnehin 3 Rassen gewesen die sich von der Art her in vieler Hinsicht sehr ähneln. Ein Pinsch wäre sensibler gewesen und ein Airedale mehr Gebrauchshund. Aber im Grunde sind es jetzt keine besonders unterschiedliche Typen und die zwei verbliebenen Rassen waren sogar im Ursprung ein und die Selbe.
      Wäre das für einen Züchter der jeweils anderen Rasse wirklich so ein krasser KO-Punkt gewesen?
      Das bedeutet ja weder dass ich mich nicht informiert hätte, noch dass es "Hauptsache irgendein Hund" hätte werden sollen.
      Eigentlich ja eher im Gegenteil - es wären keine ähnlichen Rassen, wäre mir der Charakter nicht wichtig gewesen.
      Was Anderes wäre es wenn ich mich bspw beim Airedale Züchter auf eine Liste setzen lassen würde, aber auch bspw beim Laekenois - nur weil rauhaarig.
      Oder beim Deutschen Pinscher und beim Dobermann, da könnte ich es auch noch verstehen weil ja doch große Unterschiede dazwischen liegen.



      @Dingo
      Wäre es bspw einfach ein anderer Herder Schlag oder ein LZ DSH, würde ich jetzt vermuten dass das ein Züchter nicht ganz so tragisch finden könnte.
      Allerdings wäre Hollandse Herder und Airedale doch ein deutlicher Unterschied. Da könnte ich mir vorstellen dass sich ein Züchter vereppelt vor kommt.
      Ich bin aber auch kein Züchter, das wären nur meine Vermutungen.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Was es auch oft gibt ist die Kombi Westie und Cairn/Westie und Scottish/

      Es gibt auch nen Kerry Blue Züchter der auch Cane Corso züchtet, und einen Züchter der Airedale, Welsh und Brasilianische Terrier züchtet.

      Lilos Züchterin züchtet alle 3 Schnauzer Größen und ist auch auf den Rauhaar Dackel gekommen.
      Meine damalige Chefin hat Groß Pudel und Russische Terrier gezüchtet.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Easy schrieb:

      Aber es sind doch auch alles Individuen auch wenn sie einer Rasse angehören. Nicht alle Flats sind gleich, nicht alle Labbis sind gleich usw. Da gibts doch Schnittmengen. Und wenn man als Interessent weiß, man möchte dies oder jenes mit einem Hund machen, warum kann man diese Voraussetzungen nicht bei unterschiedlichen Rassen finden und auch danach suchen?

      Ich verstehe, was du meinst.
      Aber ich z.B. finde es auch sehr befremdlich, wenn ein Interessent sich bei mir für einen Perro bewirbt und gleichzeitig noch bei einen Portugiesen und/oder Lagotto auf der Warteliste steht.
      Klar, das sind alles Wasserhunde laut FCI Klassifizierung.
      Wobei alle 3 nur wenige Gemeinsamkeiten aufweisen.
      Der Lagotto und der Perro sehen sich zwar unheimlich ähnlich, aber der Lagotto wurde vor 5 Jahren noch "italienischer Trüffelhund" genannt, nicht Wasserhund. Und dementsprechend sind sie sich auch unähnlich in ihren Vorlieben.
      Der Portugiese sieht dann ganz anders aus und hat mit dem Perro eigentlich nur die Liebe zum Wasser gemein. Er ist aber im Charakter komplett anders, viel eigensinniger und wenn er was nicht will, hat man Pech gehabt.
      Und dann wäre da ja auch noch der Barbet, dem Perro im Aussehen ähnlich, nur größer, aber ganz anders im Wesen und seiner arbeitlichen Ausprägung - er braucht für die Zucht jagdliche Prüfungen und ist im Wesen viel sanfter und freundlicher zu anderen Menschen.

      Die einzige richtige Konstante bei allen Rassen ist, dass sie nicht haaren und da klingeln dann bei mir einfach die Alarmglocken. Es gibt einfach zu viele Menschen, die einen hypoallergenen Hund suchen, ohne sich mit dem Wesen der Rasse beschäftigt zu haben.

      Und klar, jeder Hund, egal welcher Rasse, ist ein Individuum. Nur, wenn ein Mensch sich jetzt sowohl für den Lagotto als auch den Barbet auf eine Warteliste setzen lässt dann sind das einfach über Jahrhunderte auf völlig verschiedene Anlagen gezüchtete Hunde. Und natürlich kann man dann Glück haben und einen Barbet ohne Jagdtrieb bekommen oder einen Lagotto, der lieber ins Wasser geht anstatt Nasenarbeit zu machen. Aber das kann man bei einem Welpen nicht immer vorhersagen.
      Ich kann genauso wenig vorhersagen, ob sich einer meiner Perrowelpen später genauso gut für Altersheimbesuche eignet wie der Pudel.

      Ich erwarte einfach, dass die Leute sich wirklich und wahrhaftig mit dem Wesen meiner Rasse beschäftigt haben. Und wenn sie dann immer noch einen Perro wollen, dann müssen sie für mich auch so überzeugt davon sein, dass das die perfekte Rasse für sie ist, dass ich ihnen gern einen meiner Zwerge anvertraue.
      Wenn ich das Gefühl habe, dass das eher halbherzig ist, weil eigentlich egal ist, ob ein Perro oder Portugiese, dann ist das für mich mit Bauchkneifen verbunden.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Hanca schrieb:

      Wobei ich mehrere Züchter kenne, die zwei Rassen züchten.

      Speziell beim Boxer gibt es beispielsweise einige, die noch zusätzlich den Bosti züchten.
      Ja, aber da fangen sie ja in der Regel mit einer Rasse an und wenn dann später eine andere dazu kommt, weil die halt auch toll sind, dann ist das schon was anderes als würde der Züchter sagen "mir ist egal, welche Rasse, ich nehme die, mit der ich zuerst einen Wurf machen kann".
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Ja, ich verstehe dass es befremdlich ist, wenn man als Interessent sich für mehrere Rassen bewirbt, die sehr unterschiedlich sind.

      Aber jetzt mal mich als Beispiel.
      Ich möchte gerne einen Hund, der gerne mit mir im RO arbeitet und auch für Mantrailing und andere Nasenarbeit zu begeistern ist. Er soll gerne mit mir arbeiten, soll aber kein Arbeits-Junkie sein. Er darf Fremden gegenüber auch etwas misstrauisch sein, muss nicht everybody's Darling sein. Er darf auch durchaus etwas Wachtrieb, Schutztrieb und auch Jagdtrieb haben, mit allem käme ich zurecht, wenn es nicht zuuu extrem ausgeprägt ist.
      Rein optisch betrachtet mag ich gerne mittelgroß bis groß, mag eher keine Locken und kein Rauhhaar, ob das Fell lang oder kurz ist, ist mir allerdings nicht so wichtig. Und ich mag gerne, wenn der Hund Nase hat und einen sportlichen Körperbau.

      Das mal kurz und knapp zusammengefasst. Da kämen doch schon einige Rassen in Frage, die zu mir und meinem Leben und meinen Wünschen passen würden, warum dann nicht unter diesen verschiedenen Rassen genau das Individuum suchen, dass dann unterm Strich am besten zu mir passt?
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Lesko schrieb:

      Ich will ja wirklich niemandem zu nahe treten.
      Aber manchmal denke ich, ich würde vom Züchter überhaupt keinen Hund bekommen...
      :/

      :haumichweg: :thumbsup:


      Ich gestehe, dass ich auch nicht so sehr auf eine Rasse festgelegt bin.
      Dass es jetzt wieder ein Boxer wurde, ist einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass ich der Ansicht bin, dass ein Boxer am besten zu Paul passt.
      Für mich hätte ich mir sehr gut auch einen Pinscher oder Schnauzer oder Dalmatiner oder Pudel oder einfach nur einen Mix vorstellen können.
      Ich glaube, ich schreibe mich jetzt hier um Kopf und Kragen. :haumichweg:

      Es gibt Rassen, von denen ich definitiv weiß, dass ich ihnen nicht gerecht werden könnte.
      Aber es gibt auch sehr viele Rassen, mit deren Eigenheiten ich umgehen und auf sie eingehen könnte, auch wenn sie ganz andere Anlagen haben, als ein Boxer.

      Bin da sehr unkompliziert. :hund-lol:
      Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi