Panische Angst vor Mücken

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    • Panische Angst vor Mücken

      Hallo

      Mein Hund Carlos, ein portugiesischer Wasserhund, hat panische Angst vor Mücken. Sobald er eine sieht verzieht er sich in irgendeine Ecke und zieht den Schwanz ein. Wenn möglich geht er sogar in den Keller. Auch wenn er draußen liegt und eine Mücke sieht will er unbedingt rein gehen.
      Wir haben bereits versucht ihm die erschlagen Mücken zu füttern, aber das hat bisher nichts gebracht.
      Er ist jetzt 3 und wir haben das Gefühl, dass es jedes Jahr schlimmer wird.

      Hat jemand eine Idee wie wir ihm die Angst zumindest teilweise nehmen können?

      Ich bedanke mich im Voraus für eure Rückmeldungen.

      Viele Grüsse aus Mittelfranken
      Leonie und Carlos

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Leonie ()

    • :D
      Entschuldige, dass ich erst mal lachen musste, aber warum habt ihr denn das hier gemacht?

      Leonie schrieb:

      Wir haben bereits versucht ihm die erschlagen Mücken zu füttern, aber das hat bisher nichts gebracht.
      Was für einen Sinn sollte das denn haben?

      Als du von der Angst vor Mücken schriebst, fiel mir als Allererstes das Geräusch ein. Dieses ätzende Sirren, dass selbst uns Menschen (zumindest mich :whistling: ) in den Wahnsinn treibt und das ein Hund sicherlich noch viel lauter und nervtötender wahrnimmt als wir. Ich weiß es natürlich nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es das Geräusch ist, das deinen Carlos ängstigt oder verstört. Zumal Mücken ja auch noch gerne um das Gesicht herum (also direkt am Ohr) schwirren. <X
      Ihm diese Angst zu nehmen, wird sicher nicht so einfach sein. Ich würde grundsätzlich versuchen, ihm schöne Dinge in Gegenwart von Mücken anzubieten. Wenn du also z. B. die Mücken im Garten tanzen siehst, geh mit ihm dorthin und lass ihn dort tolle Leckerlies aus dem Gras suchen. Wenn du in einem Raum eine Mücke wahrnimmst, hol ihn gezielt dorthin und mach mit ihm die tollsten Sachen. Leckerlies kullern, sein Lieblingsspiel spielen, worauf auch immer er so richtig abfährt. Es wird sicher nicht so einfach werden, denn eigentlich soll man beim Angsttraining den ängstigenden Reiz wohl dosieren. Also erst mit ganz große Abstand zur Angstquelle arbeiten und sich dann langsam immer weiter herantasten. Das ist bei Mücken sicher nur schwer umzusetzen. Aber dieses "Schönfüttern" bzw. allgemein "Schönmachen" der Situation ist spontan der einzige Trainingsansatz, der mir einfällt.
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
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      Jon Bon Jovi
    • Julia schrieb:

      Da ich ein ähnliches Verhalten von Heavy kenne (bei ihr sinds halt Fliegen), würde ich es durchaus als möglich erachten, dass es eine ernstgemeinte Frage ist.
      So von der Formulierung des Einstiegsposts her halte ich es auch für durchaus möglich, dass es ernst gemeint ist.

      Außerdem find ich's einfach schade, wenn jetzt jeder Neuuser, der eine Frage stellt, gleich als Troll verdächtigt wird... :/ Wenn es den Hund und das Problem tatsächlich gibt, ist ja ein gewisser Leidensdruck da, und dann finde ich es irgendwie blöd, wenn die Frage einfach ignoriert wird.
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      Jon Bon Jovi
    • Also das hier ist tatsächlich mein Ernst. Ich wünschte es wäre ein Witz..
      Wir wohnen auf dem Land in Mittelfranken und sobald hier die Sonne raus kommt gtibs auch wieder Mücken. Im Sommer wirds dann eben nur noch schlimmer.

      Das mit dem "Mücken füttern" war wohl unsere Art des "Schönfütterns", wobei wie das auch mit Leckerlis oder Äpfeln, die er leibg, versucht haben.

      An Spielen ist, sobald er Angst hat nicht mehr zu denken. Wie gesagt legt er sich dann in irgendeine Ecke, in der er sich sicher fühlt, wo er sich so schnell nicht wieder raus bewegt.

      Heute Morgen wollte er Beispielweise gar nichtaus sienem Bett kommen, weil er wusste dass in den Wohnräumen am Abend davor Fliegen waren.


      Wir sind wirklich ein bisschen verzweifelt..

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Leonie ()

    • Also so ne Schocktherapie würde ich auch keinesfalls machen!!

      Ich kenne das übrigens auch, Easy flüchtet auch bei Insekten. Oftmals verleidet es ihr sogar den Aufenthalt im Garten wenn im Herbst die Wespenzeit ist, dann flüchtet sie in den Keller.
      Also von dem her kann ich dein Problem nachvollziehen.

      Allerdings ist es bei mir jetzt nicht soooo schlimm, dass sie einen enormen Leidensdruck hätte.

      Eine andere Idee als "schön füttern" hab ich jetzt leider auch nicht, sorry...
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Leonie schrieb:

      Die Tierärztin meinte wir sollen wir sollen ihn in einen Raum mit ganz vielen Fliegen sperren. Aber erstens ist das nicht umsetzbar und scheint uns auch zu makaber..
      Ähm - nee, das geht gar nicht!!!

      Aber was man z. B. probieren könnte, wäre, eine Fliege oder ein anderes Insekt in ein Glas (Marmeladenglas o. Ä.) zu sperren. Das dann irgendwi hinstellen - vielleicht erst mal nach draußen, dass das "gruselige Summding" erst mal gar nicht im sicheren Zuhause des Hundes ist - und sich dann langsam annähern. Zuerst bleibt man so weit weg, dass der Hund das Summen gerade so hören kann (das kann bedeuten, dass es für den Menschen noch gar nicht hörbar ist!!), aber noch halbwegs entspannt bleibt. In der Entfernung bleibt man erst mal und füttert / macht Suchspiele oder sonstwas Schönes. Ist der Hund entspannt, nähert man sich wenige Meter weiter an. Wieder dasselbe Spiel. Dann wieder ein Schrittchen näher ran. Irgendwann (das kann erst Tage später sein!) steht man direkt neben dem Glas und der Hund kann um das summende Glas herum Leckerlies vom Boden aufsammeln. Dann hat man einen ersten, sehr großen Schritt geschafft! :)
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      Jon Bon Jovi
    • Ich dachte auch mal eine meiner Hündinnen hätte plötzlich angst vor Fliegen.
      Sonst hatte sie sich nie gestört gefühlt, das kam von einem Tag auf den anderen.
      Allerdings stellte sich raus das ihre Angst durch meine Fliegenklatsche ausgelöst wurde.
      Alle Fliegen hingen schlafend an der Decke. Ich nahm die Klatsch - und Hundi war weg.
      Später brachte sie das gesumme der Fliegen darauf sie als Auslöser zu sehen.Fliege kommt, Frauchen holt die Klatsch.
      Ich hab das Ding dann nie wieder in ihrer Gegenwart benutzt. Ihre Angst ließ immer mehr nach bis sie komplett verschwunden war.
    • Ich benutze Andirobaöl gegen Zecken und habe bei großer Mückenplage meine Arme, Hals und Gesicht mit dem Öl, in den Handflächen verteilt, eingerieben.
      Kein einziger Stich mehr. Es war, als ob die Mücken gar nicht mehr in meine Nähe kamen.

      Jetzt sind die Hunde und ich im Sommer gegen das stechende und beißende Viechzeug geschützt (wenn ich es nicht morgens mal vergesse :rolleyes: ).
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Grad diesen Thread gefunden.
      Also Möppi hat auch Angst vor Fliegen. Wenn er eine hört, verlässt er den Raum, wenn ihn draußen eine ärgert, verändert er den Liegeplatz.
      Da er ja gehen kann, wohin er will und er sich nicht versteckt, hab ich noch nicht drüber nachgedacht, da was dran zu arbeiten.
      Also natürlich "beschütze" ich ihn, in dem ich die Fliege klatsche, aber draußen, ist das dann halt so....
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3