Unser langer Weg zum Hund...

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    • Guten Morgen.......
      Tja was soll ich sagen................. dies Thema hatten wir hier ja schon öfter.....
      100% Sicherheit wirst Du nirgendwo bekommen.......... ein Züchter kann sich noch soviel Mühe geben und verantwortugsbewußt züchten..... und trotzdem kann ein Tier krank werden....................

      Im Tierschutz gibt es ,wie überall, vernünftige Orgas und schwarze Schafe...............
      Wenn ich ein Hund aus dem Tierheim aufnehmen möchte, muß ich vlt unter Umständen mal ein Stück weiterfahren und nicht nur die in der Nähe angucken......

      Ausland-Tierschutz........ hier gibt es wirklich viele Hunde, die erstmal auf auf eine Pflegestelle kommen und man kann sich das Tier dort in Ruhe anschauen und auch mehrfach besuchen................ aber auch das ist nicht unbedingt im Nachbarort....
      Es braucht Zeit und Geduld..... :D und jetzt in Coronazeiten wahrscheinlich nochmal doppelt soviel.......
      Meine aktuellen Hunde kommen aus Polen..... den Rüden hab ich vorab ein Vierteljahr lang ( fast) jeden Sonntag im Tierheim besucht und bin dafür 140 km pro Strecke gefahren.........

      Ein Vermehrer Hund würde ich nicht aufnehmen und diesen Mist noch unterstützen, auch wenn die Welpen bereits da sind...............

      LG MARTINA
    • StarskySmilla schrieb:

      Ausland-Tierschutz........ hier gibt es wirklich viele Hunde, die erstmal auf auf eine Pflegestelle kommen und man kann sich das Tier dort in Ruhe anschauen und auch mehrfach besuchen................ aber auch das ist nicht unbedingt im Nachbarort....
      So haben wir es gemacht und ich würde es immer wieder tun <3
      Man kann den Hund auf der Pflegestelle kennenlernen und ich durfte mehrfach kommen und Jakina besuchen und wir sind gemeinsam rausgegangen. Bis heute habe ich Kontakt zu der Pflegestelle und bin so dankbar, dass ich dort nach wie vor um Rat fragen kann.
      Liebe Grüße
      Christine & Jakina
    • Für mich ganz persönlich gibt es zwei/drei Quellen, aus denen ich mir einen Hund anschaffen würde.

      Entweder ein seriöser Züchter der kontrolliert in einem Verein züchtet, mit Ahnentafeln, Gesundheitsuntersuchungen usw. usf.

      Oder der seriöse Tierschutz. Entweder das Tierheim, eine seriöse Auslandsorganisation bei der ich den Hund davor auf einer Pflegestelle kennenlernen kann (da hab ich meine Hündinnen her), oder SecondHand aus privater Hand wegen Umständen, da müsste ich aber auch ein gutes Gefühl haben.

      Und dann wäre ein Welpe aus einem echten Ups-Wurf auch noch ok. Allerdings müsste ich mir das sehr genau anschauen, und wirklich Vertrauen haben, dass das wirklich eine Ups-Geschichte ist, und keine geplante Vermehrung. Bei uns zum Beispiel gibt es eine Hofhündin, die eigentlich während der Läufigkeit immer eingesperrt ist, normalerweise lebt sie frei auf dem Hof. Na und während einer Läufigkeit ist sie ausgebrochen, und dieser Hof hatte zufällig genau zu dieser Zeit Feriengäste auf dem Hof mit einem Rüden, und dann war's passiert.
      Bei diesen Welpen habe ich dann auch bei der Vermittlung geholfen, alle haben ein gutes Zuhause gefunden, und die Hündin wurde dann doch kastriert, weil den Besitzern die Gefahr zu groß war, dass das erneut passieren könnte...


      Niemals würde ich einen Hund nehmen von Leuten, die halt "mal Welpen produzieren wollen", und einen Rüden über Kleinanzeigen suchen. Das finde ich persönlich ein absolutes No-Go und sollte nicht unterstützt werden.
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Vor allem ist der Papa dann kein richtiger Deckrüde. Er hat halt mal gedeckt, aber ein richtiger Deckrüde ist auf links gedreht. Bei einem kleinhund ist die Mindestanforderung für mich: Patellaluxation Untersuchung, Herzuntersuchung und Augen nach DOK.


      ich würde auch raten die Finger davon zu lassen. Das hört sich nach jemanden an, der gemerkt hat, dass man während corona viel Geld mit Hunden machen kann und dass man aktuell die Hunde schnell vermitteln kann.
      nichts was man unterstützen sollte.
    • Eine Ahnentafel ist allerdings auch nicht immer ein "Qualitätsnachweis", wenn ich es mal so nennen darf.
      Den Vermehren ist aufgefallen, dass immer mehr Käufer nach einer Ahnentafel fragen und drucken entsprechend Ahnentafeln selber aus. Anhand einer Ahnentafel kann man also nicht unbedingt erkennen, ob es ein seriöser Verbandszüchter ist. Es gibt auch Dissidenz-Vereine, die selbst Mischlingen solche Papiere drucken.

      Aber dadurch ist nicht jeder Dissidenz-Verein schlecht. Es gibt wirklich gute Vereine. Lies dir die Zuchtbedingungen durch und vergleiche sie ggf. mit denen der Verbände des VDH's. Sieh dir auch die Züchterseiten an. Einige Züchter machen mehr Untersuchungen, als Mindestens vom Verband gefordert sind.
      Sieh dir auf den Webseiten die Hunde an. Wie sehen sie aus? Wie lang ist z.B. die Schnauze eines Shih-Tzu's?
      Achte auch auf die Zuchtziele des einzelnen Züchters.

      Von einem Welpen aus deiner Ortschaft würde ich absehen. Zum einen kosten die Welpen von Vermehrern inzwischen teilweise sogar mehr als die vom seriösen Züchter, zum anderen weißt du gar nichts über die Gesundheit beider Eltern.

      In Tierheimen gibt es Wartelisten. Es gibt dort Wartelisten für Welpen z.B., aber auch welche für andere Kategorien. Besonders beliebt sind halt kleinbleibende Tut-Nixe, wie du gernen einen hättest. Die sind in der Regel durch die Warteliste vermittelt, bevor sie überhaupt im Tierheim ankommen.

      Such dir alternaiv einen guten Züchter raus. Setz dich dort auch auf eine Warteliste. Ja, da kann man auch mal locker 2 Jahre drauf stehen, bis der Welpe geboren ist. Sei aber ehrlich zu den Züchter und gib an, wenn du auf weiteren Wartelisten stehst. Das ist nur fair den Züchter gegenüber, weil sie entsprechend planen. Hast du kein Interesse mehr an dieser Zucht, vergiss auch nicht, dich von der Liste streichen zu lassen.
    • StarskySmilla schrieb:

      Guten Morgen.......
      Tja was soll ich sagen................. dies Thema hatten wir hier ja schon öfter.....
      100% Sicherheit wirst Du nirgendwo bekommen.......... ein Züchter kann sich noch soviel Mühe geben und verantwortugsbewußt züchten..... und trotzdem kann ein Tier krank werden....................

      Im Tierschutz gibt es ,wie überall, vernünftige Orgas und schwarze Schafe...............
      Wenn ich ein Hund aus dem Tierheim aufnehmen möchte, muß ich vlt unter Umständen mal ein Stück weiterfahren und nicht nur die in der Nähe angucken......

      Ausland-Tierschutz........ hier gibt es wirklich viele Hunde, die erstmal auf auf eine Pflegestelle kommen und man kann sich das Tier dort in Ruhe anschauen und auch mehrfach besuchen................ aber auch das ist nicht unbedingt im Nachbarort....
      Es braucht Zeit und Geduld..... :D und jetzt in Coronazeiten wahrscheinlich nochmal doppelt soviel.......
      Meine aktuellen Hunde kommen aus Polen..... den Rüden hab ich vorab ein Vierteljahr lang ( fast) jeden Sonntag im Tierheim besucht und bin dafür 140 km pro Strecke gefahren.........

      Ein Vermehrer Hund würde ich nicht aufnehmen und diesen Mist noch unterstützen, auch wenn die Welpen bereits da sind...............

      LG MARTINA
      Genau so sehe ich das auch.
      Wenn sich die Welpen beim Vermehrer, und das sind die bei Dir aus dem Ort nun mal, gut verkaufen lassen, ist die Hündin bald wieder trächtig.
      Mit Geduld und Spucke wirst du deinen Hund schon noch finden.
      Aber bitte kaufe keinen Hund beim Vermehrer!
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3