"Diensthund" - Faunistischer Spürhund - passende (Jagd)Hunderasse?

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    • Erinnerst du dich noch an die Dalmatiner Frau von der Chemnitzer Ausstellung? Die kam doch glaub von dort wo deine Familie wohnt.
      Sie kannst du bestimmt nochmal kontaktieren um ihre Hündin ( bzw waren es doch 2 oder?) näher kennen zu lernen - vorausgesetzt du hast die Kontaktdaten ( andernfalls kann ich gucken ob ich das Buch von der Messe finde, dort stehen alle Hunde drin die dort gemeldet waren, und so käme man evtl nochmal auf sie).

      Und evtl kann @Minze ja wenn es irgendwann passt mit Nova bei dir vorbei kommen ( oder du zu ihr) , und vorführen wie ein Weimaraner so von der Art und vom Arbeiten her drauf ist?
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Langfristig musst du schauen was du abdecken kannst und wie viel Hund du stemmen kannst. Wenn es mit der Ausbildung des Hundes nicht so klappt- was dann? Wie viel reizoffenheit kannst du ab? Wenn es wieder möglich ist, ist es sicherlich gut vor allem Live zu schauen. Eben auch um unterschiede von der Arbeitsweise zu sehen. Da führt kein Weg dran vorbei.
    • DAS ist eben genau das was ich auch im Kopf habe, danke, dass du es nochmal schreibst @Minze.
      Was ist, wenn was nicht so klappt und wie komme ich dann im Alltag klar?
      Und ja, das führt kein Weg dran vorbei - aber das muss wohl warten, bis die ganze Coronasituation soweit kontrollierbar ist, dass man die entsprechenden Leute mal treffen und sich die Hunde angucken und sich ganz viele Infos mitnehmen kann.

      @Terri_Lis_07 ehrlich gesagt erinnere ich mich an die nicht mehr. Ich weiß auch gar nicht ob ich mit C da evtl grade woanders war?

      Ich muss hier jetzt aber erstmal nochmal nachlesen und mir so wie so erstmal einen Kopf machen, da hat @Ruebe schon recht. Den einen perfekten gibts vermutlich eh nicht. Und wenn ich das geschafft habe, würde ich mich hier nochmal melden und mich freuen, wenn ich dann nochmal ein paar Meinungen bekommen könnte. Das macht so vermutlich am meisten Sinn.

      Edit: Da werde ich mich jetzt auch erstmal umschauen, was ich so im Netz an Infos finde, was der Hund für Eigenschaften mitbringen sollte für die Arbeit. Das macht vielleicht auch Sinn.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kraeutergeist ()

    • So, ich wollte mich mal wieder melden, ich hab schon mal ein bisschen was nachgeschaut und überlegt. Ist sicher noch nicht alles so ganz gar, aber ich wollte euch mal daran teilhaben lassen. Ein paar Links hätte ich auch dabei, ich hoff das geht klar - ansonsten einfach was sagen oder direkt rausnehmen, aber da es eigentlich alles rein zur Information über verschiedene Projekte/Vereine dient wo sowas gemacht/vorgestellt wird, denke ich das ist okay.
      Das ist mein aktueller Stand.



      Gewünschte Eigenschaften für den faunistischen Spürhund:

      Charakter:


      • Kein/wenig Schutztrieb

      • Kein/wenig Wachtrieb (evtl Kompromis, je nach Wohnsituation, nicht abschätzbar aktuell)
      • Reizoffenheit nicht zu sehr, nicht zu hibbelig, ruhiges Arbeiten bevorzugt – der Lebensraum darf nicht mehr als „nötig“ durch unsere Arbeit gestört werden
      • Gute Führigkeit/Will to please
      • Eher neutral zu Fremden
      • Genaues arbeiten nötig, darf aber nicht so triebig sein, dass er den „Fund“ fressen würde – ich weiß ja, dass Nova z.B. auch auf Igel losgeht
      • Umweltsicherheit – auch ein Punkt zwecks Reizoffenheit
      • Arbeiten unter Ablenkung
      • Geländegängigkeit



      Außen rum:

      • Möglichst handlich, bevorzugt <20 kg

      • Möglichst pflegeleichtes Fell
      • Nicht zu viel Jagdtrieb/Motivation das Tier auch erlegen zu wollen



      wissenschaft.de/umwelt-natur/s…nde-als-artenschnueffler/

      Prinzipiell alle Hundegeeignet – hier werden Setter, Vorstehhunde (Pointer), Hütehunde (Bordercollie), Retriever (Labrador) und auch Schäferhunde erwähnt

      natuerlich-jagd.de/hund/jagdli…-als-artenspuerhunde.html

      Hauptsächlich über Vollgebrauchs(jagd)hunde zum Artnachweis
      Vorstehhunde, Apportierhunde, vereinzelt Stöberhunde

      artenspuerhunde.ch/

      forstpraxis.de/artenspuerhunde…nd-im-wildtiermonitoring/

      golden-lining.de/2021/04/16/artensp%C3%BCrhunde/

      natuerlich-jagd.de/hund/jagdli…-als-artenspuerhunde.html

      Bin sicher noch nicht mit allen Punkten durch, aber so als Update.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Ja Nova dürfte zumindest Igel nicht ohne Leine finden, da würde sie tatsächlich eher den Igel schädigen. Wobei sie jetzt bei den letzten 2 Igeln im Garten mich geholt hat und sich rein schicken ließ während ich die Igel einen Garten weiter ablegte. Da war sie sehr brav. Und man muss dazu sagen, dass Nova im arbeitsmodus wild komplett kalt lässt und sie nicht von der Fährte abweicht obwohl dort Igel oder Katzen den Weg kreuzten.
      ich könnte mir einen Dual p. Goldi oder labi vorstellen. Ich glaube die würden es dir leicht machen und sind gut Händelbar. Wiegen aber mehr als 20 kg und sind evtl. Aufgeschlossener Menschen gegenüber. ich könnte mir aber einen border collie vorstellen, ich denke dass der Arbeitsort ja eher in der Natur als in der Stadt wäre, von Daher könnte ich mir dass schon gut vorstellen. Gerade wenn ich die border die ich kenne vor meinem inneren Auge habe.

      edit:
      Wenn ich so an den vischel vom Schwager oder die vizslas hier denke, könnte ich mir schon vorstellen dass die daran Spaß haben. Nova hätte daran auch Spaß, aber die ist dann eben echt viel Hund und bringt viele Special moves mit, die man wollen muss, sonst macht’s kein Spaß

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Minze ()

    • Ja, ich bin halt echt noch am überlegen, an welcher Stelle ich den größten Kompromiss machen könnte - aber am Ende muss der Charakter stimmen. Das ist schon mal klar. Ich schätze es aber z.B. an Vicco total, dass ihn Fremde einfach nicht interessieren. Das kann man sicherlich auch üben, denk ich. Wichtiger ist in jedem Fall, dass der Hund sich mit Anzeigen zufrieden gibt. Also gefunden und als Belohnung mit dem Dummy kurz bisschen spielen und dann ist gut und es geht weiter. Irgendwie so sollte es nach meinem Verständnis wohl funktionieren. Das könnte mit einen Retriever sicherlich gut funktionieren. Ich muss da halt speziell überlegen ob es vielleicht doch gut machbar ist, dass der Hund dann über 20 kg wiegt.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Ich bleibe bei meinem letztem Vorschlag: der Beagle. Aus einer „arbeitenden Zucht“ wäre der bestimmt sehr gut geeignet ^^

      Der von @Angua vorgeschlagene Bayerischen Gebirgsschweißhund ist ja auch eine Bracke. Ich kenne sie nur in Jägerhand und mag sie sehr gerne. Da bin ich mir aber nicht sicher, ob sie überhaupt in Nicht-Jägerhand abgegeben werden.

      Wenn du den Größen/ Gewichtskompromiss eingehst, wäre meine erste Wahl immernoch der Golden oder Labbi.
      Jedoch kein Golden Lining. Die sind schon echt krass. Amis halt.
    • Hmh, hier ist einer mit so einem mal rumgelaufen - also einem Schweisshund, hab ich länger nicht gesehen. Sehr sensibler Hund. Kann gut sein, aber auch schlecht. Muss man mit umgehen.

      Beagle gibts hier einige. Aber eben so typische, eher fette Nebenbeimitlaufhunde. Die meisten sind auch einfach nett. Müsste man mal welche angucken, die auch noch was machen.

      Bei den Golden Lining bin ich nur gelandet, weil ich nach dem Artenspürhund gesucht habe.
      Optisch fänd ich die schon schick, aber das ist ja eher zweitrangig. Bei den Labbis hatte ich mir mal die Zucht "Fir Green" angeschaut, das ist aber jagdliche Leistungszucht, da weiß ich nicht ob das passend wäre. Aber schöne Hunde.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Ich werfe den Bretone ein und zitier mal kurz :


      ,, Der Bretone gilt als absolut zuverlässiger, vielseitig einsetzbarer Jagdgebrauchshund mit enormer Leistungsfähigkeit und Ausdauer, hervorragender Suche und Vorstehqualitäten. In Deutschland wird er trotz seiner geringen Größe von maximal 52 cm oftmals auch als Vollgebrauchshund eingesetzt. Das heißt, er führt sämtliche bei einer Jagd notwendigen Arbeiten, sowohl vor als auch nach dem Schuss, aus. Seine Stärken liegen aber eindeutig in seiner recht rasanten, weiträumigen, sehr konzentrierten Suche, seiner Feinnasigkeit und seinem sicheren und festen Vorstehen. Bretonen gelten als hochpassionierte, enorm arbeitsfreudige, ausdauernde, intelligente und unermüdliche Hunde, die ihre Aufgaben sowohl auf dem Feld wie auch im Wasser, auch bei schwierigen Verhältnissen wie im Schilf, zuverlässig verrichten. Er ist außerdem ein guter Verlorenbringer und ausgezeichnet bei der Schweißarbeit."


      Quelle : hey-fiffi.com/hunderassen/epagneul-breton/


      Das müsste doch sowohl von der Arbeitsweise als auch von der Größe her gut passen oder?
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Kraeutergeist schrieb:

      Hmh, hier ist einer mit so einem mal rumgelaufen - also einem Schweisshund, hab ich länger nicht gesehen. Sehr sensibler Hund. Kann gut sein, aber auch schlecht. Muss man mit umgehen.

      Beagle gibts hier einige. Aber eben so typische, eher fette Nebenbeimitlaufhunde. Die meisten sind auch einfach nett. Müsste man mal welche angucken, die auch noch was machen.

      Bei den Golden Lining bin ich nur gelandet, weil ich nach dem Artenspürhund gesucht habe.
      Optisch fänd ich die schon schick, aber das ist ja eher zweitrangig. Bei den Labbis hatte ich mir mal die Zucht "Fir Green" angeschaut, das ist aber jagdliche Leistungszucht, da weiß ich nicht ob das passend wäre. Aber schöne Hunde.
      Das traurige ist halt beim Beagle und ja auch beim Golden, Labbi, dass sie extreme Modehunde waren/ sind und man dem Hund, dem man auf der Straße begegnet meist auch nicht ansieht, wo er her kommt. Man kann meiner Meinung nach einen Vermeherer/ich möchte mal Welpen haben Beagle, Labbi, Golden... nicht mit einem VDH (es gibt mit Sicherheit auch noch ein paar vernünftige Dissidenzzuchten, aber hier kenne ich mich gar nicht aus) Hund vergleichen.
      Und es ist eben auch, wie du schon sagst, ein Unterschied, ob mit dem Hund etwas gemacht wird und er seinen Anlagen entsprechend gefördert wird, oder ob er nur gefüttert und bei schönem Wetter zwei kleine Runden am Tag um den Block ausgeführt wird.



      Ich kenne ein paar Fir Greens :love: Tolle Hunde mit Hammer Arbeitsanlagen. Es handelt sich um eine „spezielle jagdliche Leistungszucht“ und die Welpen werden nur an Jäger und/oder Dummysportler abgegeben. Wenn du so einen Hund haben möchtest, dann musst du wirklich bereit sein, neben der Spürhundausbildung noch deutlich mehr mit dem Hund zu machen.
      Solltest du dich für einen Retriever entscheiden, dann würde ich, wie @Minze nochmal geschrieben hatte, wirklich nach eine DP Zucht schauen :)

      Die EP werden, meines Wissens nach, in Deutschland nur an Jäger abgegeben. Ausnahme sind natürlich die Hunde aus dem Tierschutz. Das was ich über Bretonen in Not mitbekomme, spricht für mich nicht für den geeigneten Hund. Er würde wohl in Nova Manier den Igel nicht nur suchen...