Hautprobleme: starke Rötungen, Jucken, Pusteln, kahle Stellen

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    • Hautprobleme: starke Rötungen, Jucken, Pusteln, kahle Stellen

      Liebe Hundefreunde,


      unsere Hündin Inka hat ein massives Hautproblem :(.


      Da unsere Stammtierärztin nicht mehr weiterwusste und auch die Expertin für Hautkrankheiten bei Hunden uns nicht wirklich weitergebracht hat, suchen wir nun auch auf diesem Wege Rat.


      Facts zu Inka selbst/uns:

      Inka ist 2,5 Jahre alt, kastriert und kommt aus Spanien (Alicante). Sie wurde von uns vor 1,5 Jahren adoptiert und lebt seitdem in der Wohnung in Berlin.

      Wir haben keine anderen Haustiere und niemand von uns hat derzeit eine Hautkrankheit oder Parasiten (zumindest nicht, dass wir wüssten).


      Futter vorab:

      Sie hat von uns früher morgens immer Trockenfutter von Bosch bekommen (sensitiv: Lamm und Reis, glutenfrei) und am späten Nachmittag Dosenfutter von Real Nature Wilderness (alle Sorten querbeet). Zwischendurch gab es in der Vergangenheit häufiger mal eine Kaustange (Huhn pur) oder andere Pur-Leckerlis von Real Nature (Rind oder Huhn) sowie mal ein Stück Möhre, Apfel oder Wassermelone.


      Hautauffälligkeiten in der Vergangenheit:

      • Manchmal plötzliches massives Knabbern im Fell (mal mehrfach am Tag, dann wieder für viele Tage nicht).
      • Nach Liegen oder Roffeln auf der Wiese hatte sie immer rote Ohren und einen geröteten Bauchbereich.
      • In den letzten Monaten (seit Sommer 2020) vermehrtes Kratzen mit dem Hinterbein am Auge oder an der Schnauze sowie „Schaben“ mit dem Kopf bei uns am Bein oder am Sofa, etc.


      Medikamente:
      • Alle drei Monate Bravecto, da wir wirklich viel in Wäldern und Wiesen unterwegs sind und sie auch in den Hundeauslaufgebieten viel und nahen Kontakt mit anderen Hunden hat.
      • Regelmäßig Wurmkur, meist Drontal, da sie gern Sachen aufliest und frisst (das kann leider auch mal Kot von anderen Tieren oder Menschen sein) sowie gern und erfolgreich Mäuse jagt (aber eigentlich nicht frisst).
      • Regelmäßige Impfungen.


      Gesundheitszustand:
      • Isst gern, isst fast alles, trinkt manchmal etwas wenig.
      • Zwei Mal am Tag Stuhlgang, keine Auffälligkeiten beim Stuhl selbst, trotzdem manchmal Probleme mit der Analdrüse.
      • Kein Husten, Niesen, Erbrechen oder Sonstiges.
      • Fit und fröhlich!


      Aktuelles Hautproblem:
      • „Offensichtlicher/akuter“ Beginn Ende August 2020
      • Eine kleine, kahle, rote Stelle am Zeh (Juckreiz, Knabbern, Haarverlust)
      • Rote Stellen an beiden Ellenbogen-Innenseiten der Vorderbeine (Juckreiz, Knabbern, Haarverlust)
      • Anschließende Ausbreitung der Rötung auf den Brustbereich und auf die Schnauzenspitze und das Kinnende (kleine Pusteln/ Blasen, extremer Juckreiz)
      • Im Brustbereich plötzlich riesiger, kreisförmiger, grauschwarzer Fleck (starke Rötung, Haarverlust), anschließende Ausbreitung auf Bauchbereich
      • Ohren ab und an rot und dann aber zum Teil wieder Tage ohne/weniger Rötung
      • Haarverlust (beginnende Brille) im Augenbereich
      • Danach Ausbreitung auf den Bauchbereich und Bereich zwischen den Oberschenkeln (extreme Rötung, Pusten/ Blasen, Haarverlust, jetzt zusätzlich kleine schwarze Punkte)
      • Kahle, leicht rötliche Stellen an Hinterbeinen
      • Generell: bis auf Zeh, haben sich alle Rötungen immer symmetrisch ausgebreitet!


      Bisherige Untersuchungen und Behandlungen:
      • Ausdrücken der Analdrüse (Verdacht auf Stress, der zu knabbern führt)
      • Pilztest: Anzeichen
      • Waschen mit Malaseb-Shampoo
      • Antibiotika-Kur mit Clavaseptin
      • Hautgeschabsel (Dermodex): negativ
      • Blutentnahme: alle Werte prima, auch kein Hinweis auf Mittelmeerkrankheiten
      • Zweiter Pilztest: keine Anzeichen
      • Advocat gegen Milbenbefall
      • Clotrimazol-Salbe (gegen Pilz) zum Behandeln der grauschwarzen Stellen
      • Weitere Mikroskopie verschiedener Hautproben
      • Gabe von Apoquel gegen den Juckreiz (hilft)
      • Behandlung der extrem geröteten Stellen mit Cortison-Spray (hilft)
      • Umstellung des Futters (seit 14. Oktober) auf Alleinfutter Pferd von Vet Concept (morgens Trockenfutter, nachmittags Dosenfutter, keinerlei Leckerlis oder Gemüse mehr)



      Wir sehen zwar eine Besserung der Symptome Rötung und Juckreiz, aber das eigentliche Problem schreitet voran (neue rote und neue kahle Stellen).


      Beide Tierärzte vermuten eine Allergie (auf die sich obendrauf ein Pilz gesetzt hat) und sind der Meinung, dass wir jetzt erstmal 6-8 Wochen abwarten müssten, ob es vielleicht das Futter ist. Aber müsste die Ausbreitung dann nicht stoppen?


      Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Tipps für uns? Wir wären unendlich dankbar!


      Liebe Grüße

      Claudia
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    • andiama schrieb:

      Medikamente:


      Alle drei Monate Bravecto, da wir wirklich viel in Wäldern und Wiesen unterwegs sind und sie auch in den Hundeauslaufgebieten viel und nahen Kontakt mit anderen Hunden hat.

      Regelmäßig Wurmkur, meist Drontal, da sie gern Sachen aufliest und frisst (das kann leider auch mal Kot von anderen Tieren oder Menschen sein) sowie gern und erfolgreich Mäuse jagt (aber eigentlich nicht frisst).

      Regelmäßige Impfungen.
      Diese Medikamente können der Auslöser sein.

      Dieter schrieb:

      Wäre das mein Tier, würde es

      - konsequent auf Barf umgestellt,

      - bekäme weder Bravecto noch ein Spot-on,

      - bekäme keine Impfungen nehr und ohne vorherigen Kotuntersuchung auch keine Wurmkur und

      - würde einer Homöopathin vorgestellt.

      Genau so würde ich es machen.
      Zur Abklärung würde ich ein großes Blutbild mit 8 Schilddrüsenwerten machen lassen, um festzustellen, ob Antikörper vorhanden sind, die eine Autoimmunerkrankung anzeigen würden.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Etwas das mir spontan auffällt : Du meintest du hast alle Sorten Real Nature Wilderness verfüttert, und es gibt Trockenfutter.

      Nun ist es so dass man bei einer Ausschlussdiät ( oder allgemein bei einer Futtermittelallergie) im Idealfall etwas füttert was der Hund vorher Noch NIE bekommen hat ( eine tierische und eine pflanzliche Sorte), und außerdem am besten nichts getrocknetes weil hier die Möglichkeit besteht dass der Hund nicht auf das Futter an sich reagiert, sondern auf Futtermilben, bzw bei Fertig Futter allgemein auf Zusätze.
      Ansonsten könnten ebenfalls auch Umweltallergene ( zB Hausstaubmilben, Gräser, Pollen) allergische Reaktionen auslösen.

      Ich würde also erstmal schauen was wirklich noch nie im Hund war ( die Wilderness Sorten sind sehr vielfältig. Wenn hier bspw bereits Pferd verfüttert wurde, kann es sein dass Pferd nicht vertragen wird. Selbes gilt für die pflanzlichen Bestandteile. War zB schonmal Süßkartoffel dabei, wirds schwierig).
      Ich schau mich grad mal um. Angezeigt wird mir bei den Wilderness Sorten :
      - Huhn
      - Lachs
      - Pferd
      - Ente
      - Shrimps
      - Hirsch
      - Wildschwein
      - Hering
      - Rind
      - Känguru
      - Lamm
      - Ziege
      - Pute
      - Wasserbüffel
      - Rentier
      - Strauß
      - Kaninchen
      - Hase
      - Forelle


      Außerdem vom Trockenfutter schonmal pflanzlicherseits :

      - Kartoffel
      - Pastinake
      - Reis
      - Erbsen


      Wenn wirklich alles davon schon im Napf war KANN ( muss nicht, aber kann) es sein, dass euer Hund auf all das reagiert.

      Das heißt eine Ausschlussdiät ( in dem Fall Barf oder gekocht, lieber kein Fertig Futter) wäre wahrscheinlich noch möglich mit :
      - Kamel
      - Esel
      - Elch
      - Guanako
      - Wachtel
      - Taube

      Zumindest Elch, Guanako, Wachtel und Taube gibt es im Barf Bedarf. Da müsste man mal vor Ort nach einem guten Barfshop schauen, andernfalls müsste man es bestellen ( das bedeutet allerdings dass ihr viel Platz im Tiefkühler bräuchte).
      Insektenbasis kann auch noch eine Möglichkeit sein, gibt's allerdings nur fertig.
      Was pflanzlich drin ist, müsstet ihr schauen. Ich kann mir vorstellen dass Süßkartoffel, Buchweizen, Amaranth oder Hirse gehen könnten ( aber wie gesagt kann ich das nicht entscheiden).
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Ich schliesse mich Dieter hier an:

      Ich würde auch als erstes auf Bravecto verzichten und hier erst einmal auf was pflanzliches umsteigen oder erst einmal ganz verzichten.
      Auch die regelmässige Wurmkur würde ich sein lassen.
      Meine Hunde werden höchstens 1x im Jahr entwurmt, wenn ich Welpen habe. Sie fressen auch gern mal Mist.
      Aber bei den Wurmkuren kannst du heute vorsichtshalber eine Tablette geben und übermorgen holen sie sich dann Würmer. Von daher ist das vorsorgliche Geben eigentlich sinnlos.

      Um eine Futtermittelallergie auszuschliessen, wäre es am sinnvollsten, auf Frischfleisch umzusteigen.
      1. Kannst du damit auch gleich Futtermilben ausschliessen
      2. Kannst du jede einzelne Komponente selbst zufügen und hast keinerlei versteckte Zusatzstoffe

      Soweit ich weiss, sind Hautgeschabsel nicht immer aussagekräftig, weil mal da schon teilweise ordentlich schaben muss, nicht nur oberflächlich. Das würde ich vorsichtshalber nochmal wiederholen lassen.
      Dass das Cortisonspray hilft ist normal. Cortison ist ein Hammerzeug, das aber erst einmal nur die Symptome unterdrückt. Trotzdem kann es deinem Hund jetzt natürlich ordentlich Linderung verschaffen. Das ist erst mal für deinen Hund eine Erleichterung.

      Du könntest auch mal bei Pernaturam anrufen.
      Die haben unheimlich gute pflanzliche Zusätze, z.B. eine natürliche Wurmkur etc.
      Evtl. haben die was zur Unterstützung bei Entgiftung des Körpers oder ähnliches.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Elvira B. schrieb:

      Hat keine mal an ne Futtermittelallergie gedacht, die Symptome könnten darauf hin weisen.

      Gute Besserung ;)
      Hallo Elvira,

      doch alle behandelnden Tierärzte haben eine Futtermittelallergie in Betracht gezogen. Daher füttern wir seit zwei Wochen nur noch Alleinfutter Pferd. Nach Aussagen der Tierärzte müssen wir jetzt aber mindestens 6-8 Wochen Geduld haben, ob das irgendeine Wirkung hat.

      Liebe Grüße
    • Dieter schrieb:

      Wäre das mein Tier, würde es

      - konsequent auf Barf umgestellt,

      - bekäme weder Bravecto noch ein Spot-on,

      - bekäme keine Impfungen nehr und ohne vorherigen Kotuntersuchung auch keine Wurmkur und

      - würde einer Homöopathin vorgestellt.
      Hallo Dieter,

      ehrlich gesagt, haben wir uns bisher noch nicht wirklich mit dem Thema Barfen auseinandergesetzt, werden dies aber am kommenden Wochenende mal ganz intensiv tun.

      Bisher hatten wir immer den Eindruck, dass es in Bezug auf Barfen zwei geteilte Lager gibt, ähnlich wie beim Impfen. Hast du ein Buch-Tipp oder einen Link zum Thema Umstellung auf Barf, den du uns besonders empfehlen könntest?

      Mit welchen Mitteln schützt du deine Hunde vor Zecken, Flöhe und anderen Parasiten? (wir sind täglich mit vielen anderen Hunden in Kontakt und in Wäldern und Wiesengebieten unterwegs und fahren in Nicht-Corona-Zeiten auch mehrmals im Jahr nach Südeuropa).

      Inka wird momentan alle drei Jahre gegen Tollwut geimpft sowie jährlich gegen Leptospirose und Zwingerhusten. Alles weglassen? Unser alter Hund wäre (ungeimpft) fast an Zwingerhusten zu Grunde gegangen (war allerdings auch schon älter zu diesem Zeitpunkt).

      Liebe Grüße
    • Schattenfell schrieb:

      andiama schrieb:

      Medikamente:


      Alle drei Monate Bravecto, da wir wirklich viel in Wäldern und Wiesen unterwegs sind und sie auch in den Hundeauslaufgebieten viel und nahen Kontakt mit anderen Hunden hat.

      Regelmäßig Wurmkur, meist Drontal, da sie gern Sachen aufliest und frisst (das kann leider auch mal Kot von anderen Tieren oder Menschen sein) sowie gern und erfolgreich Mäuse jagt (aber eigentlich nicht frisst).

      Regelmäßige Impfungen.
      Diese Medikamente können der Auslöser sein.

      Dieter schrieb:

      Wäre das mein Tier, würde es

      - konsequent auf Barf umgestellt,

      - bekäme weder Bravecto noch ein Spot-on,

      - bekäme keine Impfungen nehr und ohne vorherigen Kotuntersuchung auch keine Wurmkur und

      - würde einer Homöopathin vorgestellt.
      Genau so würde ich es machen.
      Zur Abklärung würde ich ein großes Blutbild mit 8 Schilddrüsenwerten machen lassen, um festzustellen, ob Antikörper vorhanden sind, die eine Autoimmunerkrankung anzeigen würden.
      Hallo Uta,

      großes Blutbild wurde bereits gemacht. Es gab keinen Hinweis auf Autoimmunerkrankung.

      Lässt du deinen Hund gar nicht impfen? Was verwendest du gegen Zecken und Flöhe?

      Danke und liebe Grüße
    • Terri_Lis_07 schrieb:

      Etwas das mir spontan auffällt : Du meintest du hast alle Sorten Real Nature Wilderness verfüttert, und es gibt Trockenfutter.

      Nun ist es so dass man bei einer Ausschlussdiät ( oder allgemein bei einer Futtermittelallergie) im Idealfall etwas füttert was der Hund vorher Noch NIE bekommen hat ( eine tierische und eine pflanzliche Sorte), und außerdem am besten nichts getrocknetes weil hier die Möglichkeit besteht dass der Hund nicht auf das Futter an sich reagiert, sondern auf Futtermilben, bzw bei Fertig Futter allgemein auf Zusätze.
      Ansonsten könnten ebenfalls auch Umweltallergene ( zB Hausstaubmilben, Gräser, Pollen) allergische Reaktionen auslösen.

      Ich würde also erstmal schauen was wirklich noch nie im Hund war ( die Wilderness Sorten sind sehr vielfältig. Wenn hier bspw bereits Pferd verfüttert wurde, kann es sein dass Pferd nicht vertragen wird. Selbes gilt für die pflanzlichen Bestandteile. War zB schonmal Süßkartoffel dabei, wirds schwierig).
      Ich schau mich grad mal um. Angezeigt wird mir bei den Wilderness Sorten :
      - Huhn
      - Lachs
      - Pferd
      - Ente
      - Shrimps
      - Hirsch
      - Wildschwein
      - Hering
      - Rind
      - Känguru
      - Lamm
      - Ziege
      - Pute
      - Wasserbüffel
      - Rentier
      - Strauß
      - Kaninchen
      - Hase
      - Forelle


      Außerdem vom Trockenfutter schonmal pflanzlicherseits :

      - Kartoffel
      - Pastinake
      - Reis
      - Erbsen


      Wenn wirklich alles davon schon im Napf war KANN ( muss nicht, aber kann) es sein, dass euer Hund auf all das reagiert.

      Das heißt eine Ausschlussdiät ( in dem Fall Barf oder gekocht, lieber kein Fertig Futter) wäre wahrscheinlich noch möglich mit :
      - Kamel
      - Esel
      - Elch
      - Guanako
      - Wachtel
      - Taube

      Zumindest Elch, Guanako, Wachtel und Taube gibt es im Barf Bedarf. Da müsste man mal vor Ort nach einem guten Barfshop schauen, andernfalls müsste man es bestellen ( das bedeutet allerdings dass ihr viel Platz im Tiefkühler bräuchte).
      Insektenbasis kann auch noch eine Möglichkeit sein, gibt's allerdings nur fertig.
      Was pflanzlich drin ist, müsstet ihr schauen. Ich kann mir vorstellen dass Süßkartoffel, Buchweizen, Amaranth oder Hirse gehen könnten ( aber wie gesagt kann ich das nicht entscheiden).
      Hi Lisa,

      vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

      Das Alleinfutter Pferd, welches wir jetzt seit zwei Wochen füttern, enthält Pferd und Pastinake.

      Pferd hat Inka ganz sicher noch nicht bekommen (da hat sich unsere pferdliebende Tochter immer gesträubt). Pastinake könnte eventuell bei den Wilderness-Sorten irgendwo schon mal drin gewesen sein.

      Wir haben gestern noch mal etwas Futter nachbestellt. Dieses Mal nur Dosenfutter, um auch die allergische Reaktion auf Futtermilben im TroFu auszuschliessen.

      Falls es trotz der jetzigen Futterumstellung nicht besser wird, werden wir sicherlich das Barfen mit Elch, Taube, etc. testen.

      Auch den Test auf Umweltallergene werden wir bei ausbleibender Besserung in Betracht ziehen, obwohl uns sämtliche Tierärzte bisher vom Allergietest via Blutentnahme abgeraten haben.

      Liebe Grüße
    • Perra schrieb:

      Ich schliesse mich Dieter hier an:

      Ich würde auch als erstes auf Bravecto verzichten und hier erst einmal auf was pflanzliches umsteigen oder erst einmal ganz verzichten.
      Auch die regelmässige Wurmkur würde ich sein lassen.
      Meine Hunde werden höchstens 1x im Jahr entwurmt, wenn ich Welpen habe. Sie fressen auch gern mal Mist.
      Aber bei den Wurmkuren kannst du heute vorsichtshalber eine Tablette geben und übermorgen holen sie sich dann Würmer. Von daher ist das vorsorgliche Geben eigentlich sinnlos.

      Um eine Futtermittelallergie auszuschliessen, wäre es am sinnvollsten, auf Frischfleisch umzusteigen.
      1. Kannst du damit auch gleich Futtermilben ausschliessen
      2. Kannst du jede einzelne Komponente selbst zufügen und hast keinerlei versteckte Zusatzstoffe

      Soweit ich weiss, sind Hautgeschabsel nicht immer aussagekräftig, weil mal da schon teilweise ordentlich schaben muss, nicht nur oberflächlich. Das würde ich vorsichtshalber nochmal wiederholen lassen.
      Dass das Cortisonspray hilft ist normal. Cortison ist ein Hammerzeug, das aber erst einmal nur die Symptome unterdrückt. Trotzdem kann es deinem Hund jetzt natürlich ordentlich Linderung verschaffen. Das ist erst mal für deinen Hund eine Erleichterung.

      Du könntest auch mal bei Pernaturam anrufen.
      Die haben unheimlich gute pflanzliche Zusätze, z.B. eine natürliche Wurmkur etc.
      Evtl. haben die was zur Unterstützung bei Entgiftung des Körpers oder ähnliches.
      Hallo Perra,

      danke für die Antwort.

      Ok, wir werden uns auch nochmal intensiv mit pflanzlichen Mitteln gegen Parasiten befassen. Was genau verwendest du denn gegen Zecken, Flöhe, etc.?

      Hautgeschabsel haben wir bisher drei Mal machen lassen (jedes Mal auch möglichst "tief"), aber bisher wurde nichts gefunden.

      Ja, mit dem Cortison haben sowohl die Tierärzte, als auch wir, lange gezögert, aber Inka ist einfach überhaupt nicht mehr zur Ruhe gekommen und ihre Haut war stellenweise wirklich knallrot und voller Bläschen.

      Liebe Grüße
    • andiama schrieb:

      Hast du ein Buch-Tipp oder einen Link zum Thema Umstellung auf Barf, den du uns besonders empfehlen könntest?
      Mit welchen Mitteln schützt du deine Hunde vor Zecken, Flöhe und anderen Parasiten? (wir sind täglich mit vielen anderen Hunden in Kontakt und in Wäldern und Wiesengebieten unterwegs...).

      Inka wird momentan alle drei Jahre gegen Tollwut geimpft sowie jährlich gegen Leptospirose und Zwingerhusten. Alles weglassen?
      Diese Seite informiert umfassend und tiefgründig:

      der-barf-blog.de/

      Bessere Informationen habe ich im Netz bislang nicht gefunden, Frau Wolf hat auch ein Buch geschrieben.

      Ich schütze meinen Bretonen mit handelsüblichem Kokosfett, damit wird er während der Zeckensaison mit einem gut erbsengroßen und in der Hand verriebenen und verflüssigten Stückchen vor jedem Spaziergang (mindestens 3 mal täglich und insgesamt mehrere Stunden in Wald und Feldmark) grob eingerieben, vor allem im Brust, Hals- und Kopfbereich.
      1 - 2 Zecken je Woche sammle ich halt ab. Das wars.
      Unser altes Dackelchen trägt seit Jahren ein Bernstein-Halsband und hatte mal 1 Zecke. Der läuft aber nicht mehr so viel und ist daher wenig "gefährdet".

      Flöhe hatten wir schon Jahre nicht mehr und wenn sie auftreten würden, würde ich ein entsprechendes Spot-on (vorzugsweise Advantage oder Advantix) anwenden. Das kann man notfalls bei Reaktionen noch abwaschen, eine Bravecto ist "drin".

      Unser altes Dackelchen ist seit 9 Jahren nicht mehr geimpft und wurde bis zum 5ten Lebensjahr von den Vorbesitzern regelmäßig dreifach geimpft. Der hat - ausgenommen Leptospirose - Impfschutz bis an sein Lebensende.

      Milan, der Bretone, wurde für die Einreise aus Spanien (ebenfalls aus Alicante) gegen Tollwut geimpft und dies hab ich nach einem Jahr wiederholt und dazu gegen Leptospirose impfen lassen.
      Tollwutschutz gesteht lebenslang und die Lepto-Impfung hab ich diese Jahr vergessen. Ich weiss noch nicht, ob ich sie nachhole.

      Zwingerhusten habe ich noch nie impfen lassen.

      Allerdings fahren wir nicht ins Ausland, Impfungen sind auch insoweit entbehrlich.

      An Stelle von fast abstrus anmutendem exotischem Fleisch reicht in der Regel solches vom heimischen Wild (Reh-, Rot- oder Damwild, kein Schwarzwild). Suche ggf. Kontakte zu Jägern (die Kreisjägerschaft Deines Kreises ist meist im Internet zu finden).

      Mein ernährungsempfindlicher Bretone (Lamm und Geflügel bewirken etwas Juckreiz und nach einiger Zeit leicht verschmutzte Ohren) lebt ganz ausgezeichnet halb/halb von Wild und Bio-Rindfleisch.

      Edit: Der Gemüseanteil meiner Barf-Ration (etwa 30% der Gesamtration) besteht zu 70% aus gekochten Möhren und zu 30% aus gekochten Kartoffeln, Steckrüben oder im Winter auch mal Grünkohl. Immer mal ein bischen Rote Beete rein, fertig.
      Ich füttere meine Hunde und übe insoweit keine wissenschaftliche Betätigung aus :) .

      Noch nie - in immerhin fast 50 Jahren Hunde füttern/barfen - habe ich einen Hund erlebt, der auf Möhren oder Steckrüber irgendwie reagiert hätte.
      Viele Grüße
      Dieter

      Wenn es im Himmel keine Hunde gibt - dann will ich da nicht hin.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dieter ()

    • andiama schrieb:

      Lässt du deinen Hund gar nicht impfen? Was verwendest du gegen Zecken und Flöhe?

      Danke und liebe Grüße
      Meine Hunde werden nur alle 3 Jahre gegen Tollwut geimpft, da ich auch mal ins Ausland fahren möchte.
      SHP bekamen sie 1x und danach nie wieder. Andere Impfungen nie. H schützt auch vor einigen Zwingerhusten-Erregern. Leptospirose-Impfung hat die meisten Nebenwirkungen und schützt nicht bei allen Stämmen.

      Gegen Zecken gebe ich durchgängig Bierhefetabletten und in der Zeckenzeit Andirobaöl (äußerlich).
      Sie hatten sehr wenige und sehr kleine Zecken, die auch immer schnell losgelassen haben. Es war, als hielte das Andirobaöl sie irgendwie zurück. Hatten sie doch mal eine vollgesaugte Zecke, gab ich für einige Tageeinige Tropfen CDL in ganz wenig Milch. Damit werden Viren und Bakterien abgetötet.

      Flöhe hatten wir vor 20 Jahren das letzte Mal. Ich würde gegen Flöhe und Milben auch CDL probieren.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schattenfell ()

    • Auch eine Allergie ist nicht angeboren und entwickelt sich mit der Zeit durch die vielen Gifte, die der Körper nicht verarbeiten und ausscheiden kann.

      Vor relativ kurzer Zeit habe ich einen Hinweis zu anorganischem Schwefel gefunden.
      Eine gesunde Darmflora ist von zentraler Bedeutung für die Gesundheit, außerdem hat der Schwefel auch antiparasitäre Eigenschaften.


      Infoblatt zum anorganischen Schwefel

      Schon Hippokrates hat überliefert, dass ein gesunder Darm der Schlüssel zur Gesundheit ist.

      Der Naturarzt Dr. Probst sieht den anorganischen Schwefel als das wirksamste Präbiotika an.

      Der Schwefel hat nach Dr. Probst weiterhin die Eigenschaft, die gefürchtete „durchlässige Darmwand“- im englischen als „Leaky Gut“-bezeichnet, auszuheilen, welcher als Grundursache für fast alle Erkrankungen –besonders Autoimmunkrankheiten ausgemacht wird. Das Leaky-Gut-Syndrom steht praktisch am Beginn aller bekannten Krankheiten und wird deshalb von immer mehr Therapeuten weltweit als „Mutter aller Krankheiten“ angesehen.

      Wenn die Darmwand für lebensfeindliche Substanzen durchlässig wird, bedeutet dies eine Überlastung und schließlich Erschöpfung des Immunsystems. Der anorganische Schwefel geht auch gegen Parasiten vor, die als eine der Ursachenfür den „Leaky-Gut“ im Darm ausgemacht werden. Der anorganische Schwefel ist relativ geschmacksneutral, aber nicht in Wasser löslich. In der Tierheilkunde wird der anorganische Schwefel üblicherweise als Schwefelblüte bezeichnet. Es empfiehlt sich, mit einer geringeren Dosierung zu beginnen, damit sich der Darm daran gewöhnen kann. Die Gabe auch zweimal am Tag zu verteilen ist ebenso empfehlenswert.


      // Beim Menschen täglich 1 Teelöffel(ca. 5-6g)Pulver auf nüchternen Magen in den Mund nehmen und langsam auflösen lassen oder unter die Mahlzeit mischen. (Amerikanische Navy-SealsElitesoldatenbekommen regelmäßig dreimal täglich einen Teelöffel zu den Mahlzeiten verabreicht).

      // Beim Hund&Katze pro 15kg Körpergewicht ca.1g unter das Futter mischen.

      // Beim Pferd

      Bei Pferden sind die allgemeinen Dosierungsempfehlungen im Verhältnis zum Körpergewicht geringer. Pony 2 g / Pferd 4 g pro Tier/Tag. Es wird dort üblicherweise zur Bekämpfung von Milben eingesetzt.

      // Äußerlich

      Den Schwefel in Verbindung mit Olivenöl im Verhältnis 1:2 vermischt und zwei-bis dreimal täglich auf betroffenen Hautstellen aufgetragen.

      Anwendung äußerlich

      bei Milbenbefall, Schuppenflechte, Akne, Seborrhö, Schuppen, Krätze, Ekzeme, Pilzinfektionen, Rosazea.

      Dauer der Schwefelkur innerlich

      Wenn die Ausscheidungen -besonders die gasförmigen- aufhören unangenehm zu riechen, ist das ein Zeichen dafür, dass der Schwefel seine wichtigste Arbeit vollbracht hat. Ebenso, wie das Verschwinden der Symptome einer Autoimmunkrankheit.
      Lagerung fest verschlossen, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

      Anorganischer Schwefel und Zeolith abends, das erleichtert die Ausscheidung der Giftstoffe.

      Mein Mann und ich haben vor 2 Monaten eine Kur begonnen und der Darm beginnt, sich sehr gut einzuregulieren.
      Ich würde das meinen Hunde auch geben, sobald ich den Eindruck hätte, dass es nötig ist.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Also ich hab nochmal die Nassfutter Sorten vom RL Wilderness durch geschaut.
      Pastinake ist dort ausschließlich in den Sorten mit Pferd enthalten.
      In den Rollen wären noch Buchweizen und Amaranth enthalten und würde somit weg fallen wenn du die auch verfüttert haben solltest.
      In den Dosen gibt's tatsächlich nicht so viel Gemüse, da der pflanzliche Anteil hier in der Regel aus Beeren und Kräutern entstammt.
      Wegfallen würden hier Süßkartoffel, Kürbis, Kartoffel, Petersilienwurzel und ich glaube Karotte.

      Praktisch wäre es wenn eure Tochter sich auch erfolgreich gegen Kaninchen oder Hase gesträubt haben sollte. Denn vor allem Kaninchenfleisch lässt sich recht einfach beziehen. Mein Schnauzer ist bei Futter bissl empfindlich, in den Griff bekommen hab ich das Anfangs mit rohem Kaninchenfleisch.
      Ich kanns wirklich verstehen wenn man Pferd eigentlich nicht verfüttern möchte, mir geht's auch so. Allerdings, würde ich in diesem Fall vermutlich erstmal dabei bleiben und nur die Form wechseln. Sprich : Bezieh das Pferd roh und schneide Pastinaken dazu.
      Wenn das nichts wird kannst du überlegen was sonst noch nie drin war. Auf pflanzlicher Seite würde ich vermutlich Quinoa oder Hirse nehmen. Tierischerseits wirds wirklich einfacher, je "normaler" die Sorte ist.
      Beim Wild hat man den Nachteil dass man wenn Wild im Fertig Futter steht eigentlich nicht wirklich weiß was es genau ist. Ist es Rehwild? Hirsch? Schwarzwild?
      Mein Schnauzer verträgt Wild zB sehr gut. Unsere Westie Omi ( Allergikerin) verträgt es nicht. Das muss nix sagen, bei jedem Hund ist das anders.

      Ganz exotische Sachen haben den Nachteil dass sie sich deutlich schwerer beziehen lassen. Elch und Wachtel wären von meinem genannten noch am einfachsten auffindbar ( ersteres im Barf bedarf, zweites im Supermarkt). Inzwischen gibt es da wirklich ganz viel, bzw eigentlich fast nix was es nicht gibt.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • andiama schrieb:

      Hallo Perra,
      danke für die Antwort.

      Ok, wir werden uns auch nochmal intensiv mit pflanzlichen Mitteln gegen Parasiten befassen. Was genau verwendest du denn gegen Zecken, Flöhe, etc.?

      Hautgeschabsel haben wir bisher drei Mal machen lassen (jedes Mal auch möglichst "tief"), aber bisher wurde nichts gefunden.

      Ja, mit dem Cortison haben sowohl die Tierärzte, als auch wir, lange gezögert, aber Inka ist einfach überhaupt nicht mehr zur Ruhe gekommen und ihre Haut war stellenweise wirklich knallrot und voller Bläschen.

      Liebe Grüße
      Zecken:
      Ich nehme meist Zeckex von cdvet, das ist ein Spray auf Pflanzenbasis. Kokosöl hat bei uns nur 2 Jahre funktioniert, dann fanden die Zecken das wohl lecker.
      Sehr gut soll auch selbst hergestelltes Spray mit Nelkenöl sein. Da warte ich noch auf das Rezept.
      Wenn es ein ganz schlimmes Zeckenjahr ist, dann nehme ich Advantix Spot On - erst einmal lässt es sich im Notfall innerhalb von 24 Stunden zum Großteil abwaschen und dann wirkt es gleichzeitig repellierend, d.h. die Zecken beissen meist gar nicht mehr an und das ist es ja eigentlich, was man will. Bei den Tabletten beissen die Zecken ja trotzdem und da bei meinem Sohn gerade vor Kurzem eine Neuro-Borreliose diagnostiziert wurde weiss ich, dass das nicht witzig ist.
      Flöhe:
      Gegen Flöhe habe ich noch nie explitizt regelmässig was gegeben, bzw. überhaupt darüber Sorgen gemacht. Ich hatte in 14 Jahren noch keine Flöhe hier. Wenn es soweit sein sollte, gebe ich dann halt was.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina