Yoshi...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wie ihr nun wisst, lebt mein Bruder jetzt nicht mehr. Da stellt sich uns uA die Frage : Was machen wir mit seinem Kater Yoshi?

      Zu mir kann er nicht, wegen Lilo.
      Zu meiner Mutter kann er nicht, wegen Susi.
      Ob sich mein autistischer Bruder um ihn kümmern kann ist fraglich, denn er kann sich nichtmal um sich selbst kümmern.
      Zu meiner Tante geht vermutlich nicht weil sie mit Tieren so ein bisschen problematisch ist.
      Zu meiner Schwester geht nicht weil sie zwei Kinder hat und noch in Hessen lebt.
      Eine noch lebende Tante meiner Mutter ist sehr Katzenliebend, aber schon ü 80 Jahre alt...

      Dem entsprechend wäre es auf kurz oder lang wohl das Beste für ihn, ein neues Zuhause zu finden. Eigentlich sollten seine Chancen garnicht so schlecht stehen, aber wie findet man jemanden der ihn genauso liebt wie mein Bruder es tat? :(


      Die beiden haben eine gemeinsame Geschichte. Als wir noch in Hessen lebten, ging es meinem Bruder nicht gut. Er litt unter Halluzinationen, bedingt durch die Schizophrenie, was das zusammen leben mit ihm als schwierig gestaltet hat. Irgendwann hatte eine Freundin von ihm eine trächtige Katze. Sie bekam glaub ich 3 Kitten. Sie hatten Katzenschnupfen. Mein Bruder hat einen davon damals aufgepeppelt, und der kleine Kater hat beschlossen dass das sein Mensch sein muss. Er bekam den Namen Yoshi, und als wir nach Sachsen gezogen sind, kam er mit.
      Er ist grade mal 2 bis 2,5 Jahre alt, Wohnungskatze, kastriert und auch ganz hübsch. Er sieht ein bisschen aus wie die Felix Katze. Schwarz mit ein paar weißen Abzeichen und leuchtend gelben Augen. Er ist sehr freundlich, absolut nicht aggressiv. Er nutzt das Katzenklo, ist sehr verspielt, und ist recht unkompliziert im Futter ( Naja, er bekam kein besonders hoch wertiges, Billig Futter vom Edeka und Happy Cat Trockenfutter, nur von Fisch wird ihm gern mal schlecht). Hunde sofern Katzenverträglich sollten kein Problem darstellen ( er kennt Susi), und vermutlich würde er sich auch über einen netten Artgenossen in seiner Altersklasse freuen ( auch wenn er lange Zeit keinen Artgenossen mehr gesehen hat, wir waren immer wieder nach einer 2. Katze schauen, aber es sollte bisher nie sein. Bzw kamen sie am Ende immer woanders unter oder es gab keine Rückmeldung). Mit Fremden Menschen muss er erst auftauen, da ist er recht scheu.


      Vor allem meine Mutter wünscht sich sehr dass er es gut haben wird. Sie kennt ihn besser als ich. Ihr kommen die Tränen wenn sie daran denkt was für ein freundlicher Kater er ist, und dass er vermutlich jetzt die ganze Zeit maunzen wird weil er sein Herrchen vermisst....

      Anbei das Einzige Foto das ich von ihm habe :

      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Meine beiden Brüder haben zusammen in einer Wohnung gewohnt. Dort ist Yoshi aktuell. Weil es nur eine Straße weiter ist, kann meine Mutter vorbei schauen und wenn nötig das Katzenklo säubern und ihn versorgen. Aber eine Dauerlösung ist das nicht. Zumal auch ungewiss ist wie lange sich die Wohnung überhaupt unterhalten lässt, wenn eine Person weg fällt.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Ich denke wir müssen das Alles erstmal noch überhaupt realisieren können...

      Ich glaube auch dass sich meine Mutter in dem Haus in dem sie wohnt nicht mehr wohl fühlt. Erst mein Vater in der Wohnung unten, jetzt mein Bruder in der 1 Zimmer Wohnung...
      Wenn alle zusammen ziehen könnten, das fände sie praktisch. Einen Bereich für Yoshi, einen für sie und Susi, einen für meinen anderen Bruder, einen für mich und Lilo,...
      Aber geht nicht eben so wie man sich das vorstellt.

      Einen Katzenverein gibt es hier auch, aber ich denke dass meine Mutter echt unglücklich wäre wenn sie ihn auch noch ins Tierheim geben müsste. Wie müssen da erstmal drüber nachdenken, vielleicht findet sich noch eine andere Lösung als eine Abgabe. Aber aktuell wäre das am Realistischsten schätze ich...
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Ach der arme Knopf....

      Und wenn du daran arbeitest, dass Lilo mit Yoshi klar kommt?!
      Da Frieda auch vom TH als "nicht katzentauglich" eingestuft wurde, weiß ich, dass nichts unmöglich ist. Sie hat Lucy, Charly und zuletzt Bommel akzeptiert und die 4 kommen gut miteinander aus. Auch wenn sie draußen bei fremden Katzen gerne anders reagieren würde. (wenn nicht das blöde Herrchen als Spielverderber wäre).
      :pfote:
    • Das wäre auch meine Idee, vorausgesetzt, du möchtest das überhaupt. Lilo ist so gut erzogen und orientiert sich sehr gut an dir, du hast einen Maulkorb, den du zur Eingewöhnung verwenden kannst, ich kann mir vorstellen, dass es nicht allzu schwer wäre, die beiden aneinander zu gewöhnen (zumindest kein Problem von Lilos Seite aus). So könnte Yoshi in eurer Familie bleiben, Umgewöhnung kann ja zunächst in seiner Wohnung stattfinden. Bitte fasse dies jetzt nicht als Taktlosigkeit auf, aber Susi wird nicht mehr ewig bei euch sein und wenn ihr es schafft, diese Zeit zu überbrücken, könnte Yoshi dann auch zu deiner Mutter, vorausgesetzt, sie möchte das.
      Ich wünsche euch alles Gute hierzu.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yoyo ()

    • Ja, ich weiß dass es echt Glück ist wenn Susi Weihnachten oder Neujahr ( da wäre ihr 15. Geburtstag) noch da wäre.
      Ich weiß aber nicht wie ich Lilo dazu bringen soll einen Fremdling in der Wohnung zu akzeptieren. Zumindest aktuell, so wie sie drauf ist. Hormonell ist sie durcheinander, und sie hat mit einigen Fremden Dingen grade mehr Probleme als ohne Hormonchaos. Neuerdings versucht sie Löcher in die Couch oder ins Bett zu buddeln, vermutlich Nestbau Verhalten.
      Ich müsste außerdem erstmal schauen inwiefern ich Rückzugsmöglichkeiten schaffen kann, und eigentlich hab ich von Katzen keine Ahnung.
      Solange Susi noch ist, geht es in ihrem Bereich nicht weil es für Susi zu viel Stress ist. Sie braucht viel Ruhe, da kann sie keinen Kater gebrauchen der mit ihr spielen will.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Er hat am Abend doch noch ein kleines bisschen gefuttert.

      Gibt es irgendwas womit man Katzen ablenken kann? Mit einem Hund kann man zB einfach Gassi gehen, mit einem Kater geht das nicht wirklich.
      Ich überlege irgendwie ob es Sinn macht ihm ein paar ganz tolle Leckerchen zu holen, aber Katzen sind ja keine Hunde, die man mal eben so beschäftigen kann indem man bspw getrocknete Entenbrust in der Wohnung versteckt ?(
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Lass ihm einfach ein bisschen Zeit.
      Yoshi ist durcheinander, weil sein Mensch nicht mehr da ist. Ob er fühlt, dass er nicht mehr wiederkommt, mag ich nicht beurteilen.
      Aber er merkt auch, dass ihr anders seid, traurig, wütend, bedrückt.
      So menschlich und lieb das von dir auch ist, wenn du ihn ablenken willst, ich denke, das es ihm nicht hilft, wenn du jetzt viel besonderes mit ihm machst. Das verwirrt ihn nur noch mehr und verstärkt das Gefühl, dass was nicht stimmt.
      Für Yoshi wäre es wahrscheinlich am besten, wenn er so versorgt würde, als wäre dein Bruder für ein paar Tage verreist.
      Das ist schwer, denn ich kann mir vorstellen, dass alleine der Anblick des Katerchens dir die Tränen in die Augen treibt.
      Fühl dich mal ganz sehr gedrückt!
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
    • Gut, das er etwas gefressen hat. Aber er wird Zeit brauchen, um den Verlust zu verarbeiten.
      Du könntest ihn einfach mit besonderen Leckereien verwöhnen. Wichtig ist, das eine Katze zumindestens eine Kleinigkeit am Tag frißt.
      Komplettes Fasten ist für eine Katze nicht so gesund.

      Was du machen könntest, um ihn etwas ab zu lenken, wäre mit ihm mit einer Spielangel zu spielen. Wenn du Zeit hast, so zwei bis dreimal am Tag für ca. 10 Minuten.
      Da wäre er in Bewegung und könnte etwas Stress abbauen.

      Oder du schmeißt ihm ein paar Leckerlie, immer Eins und das Nächste erst, wenn er das eine gefressen hat, die er besonders mag und sich so erjagen darf. Das machen meine Katzen immer sehr gerne.

      Es muß sehr schwer für euch sein.

      Auch hier noch mal viel Kraft.
    • Meine Mutter wird anscheinend schauen dass wir ihn behalten können. Zumindest kann sie den Gedanken nicht verkraften ihn abzugeben.
      Mir kam heute eine Idee. Yoshi trauert sehr, und ich denke eigentlich können wir ihm keinen richtigen Ersatz bieten. Allerdings war ja auch immer wieder im Raum nach einer Zweitkatze zu schauen, deshalb meine Idee, ob man ihm damit helfen könnte?
      Aber, das muss man sich wirklich auch erstmal gut überlegen.
      Fakt ist allerdings auch dass unser Örtliches Katzentierheim aktuell eine Stubenmietz hat die sich so liest als würde sie prima zu ihm passen. Ein Mädchen, Glückskatzenfarbe, bzw dreifarbig mit viel weiß. Heißt Arielle, ist Anfang 2020 geboren und sucht ein Zuhause mit einem verspielten Artgenossen.
      Allerdings wäre es verantwortungslos sich nach einer Zweitkatze umzuschauen wenn nichtmal klar ist wie wir Katze 1 handhaben. :/

      Ich weiß nicht wie meine Mutter sich das genau vorstellt. Ebenso habe ich die Idee eingebracht dass wir es so machen könnten dass er erstmal dort bleibt wo er ist, sich mein noch lebender Bruder versucht drum zu kümmern, und wir immer wieder nach ihm schauen, und er vielleicht wenn Susi nicht mehr ist zu meiner Mutter kommt.

      In Trockenen Tüchern ist nichts, aber ich kann es eben auch verstehen dass sie ihn nicht her geben mag. Mein anderer Bruder wäre sonst ganz alleine in der Wohnung, Abgabe ins Tierheim ausgeschlossen, und bei einer Privatabgabe... Sie würde sich denk ich einfach schlecht damit fühlen.
      Irgendwie muss man auch Abwägen was die vernünftigste Entscheidung wäre?
      Ich weiß nur dass er bei mir zu gefährlich leben würde und er nicht ins Tierheim soll.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Na ja... dem Kater soll's doch gut gehen oder?!

      Man kann nicht einfach eine andere erwachsene Katze dazu setzen - eine ganz junge natürlich auch nicht - der Bursche ist doch EinzelKater seit er Kitten ist (richtig?) und kann doch gar nix mit anderen Katzen "anfangen" weil er's nie gelernt hat.

      Und er soll mit dem anderen Bruder zusammen in der Wohnung bleiben und ab und zu wollt Ihr mal nachgucken... hat denn Dein Bruder überhaupt eine "Beziehung" zu dem Kater oder haben die beiden Brüder zusammen in dieser Wohnung mit dem Kater gelebt...

      (ich blick' da nicht durch)

      Deine Mutter ist ja die Erbin Deines Bruders und der Kater "gehört" jetzt ihr und SIE sollte sich demnächst (wenn ALLES etwas gesackt ist) zum Wohle des Katers Gedanken machen!

      ICH würde an Deiner Stelle mal Kontakt zum TH / "KatzenVerein" aufnehmen und die Lage schildern und um Rat fragen?!

      HIER kann Dir bzw. dem Kater keiner helfen und wenn er nicht abgegeben werden soll kann ich natürlich auch nicht helfen...