Hundekommunikation verstehen

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    • Hundekommunikation verstehen

      Im Prinzip ist Mina ein ruhiger Hund, nur selten meldet sie sich bellend zu Wort und dann dient das dem, was man gemeinhin „Kommunikation mit dem Hund“ nennt – nix Schlimmes also. Denn jedem Bellen wohnt eine Botschaft inne, die es zu ergründen gilt und die ich nicht immer versteh'. Morgens allerdings ist sie deutlich damit: „Trödel nicht so!“, versucht sie mir zu sagen, wenn ich mir nicht schnell genug die Schuhe binde.

      Ich persönlich finde sie da ja ein wenig widersprüchlich, hat sie doch in der Zeit vorher noch ausdauernd versucht, mich am Anziehen meiner Socken zu hindern. Und genau das zeige ich ihr deutlich, indem ich geduldig und ruhig meine Schleifen knote und ihr währenddessen das vorhergehende Fehlverhalten nochmal umfassend erkläre. Auf diese Weise mache ich ihr schon vor Beginn der Morgenrunde klar, wer bei uns das Sagen hat(sie ist da ein wenig vergesslich).

      Meist bin ich gerade fertig, wenn sie beginnt, mir Verstehen zu signalisieren indem sich das Bellen zu einem ruhigen Knurren verändert, sie resignierend die Lefzen hochzieht und den Kopf senkt, um dabei meinem stahlharten Blick standzuhalten. Dafür gibt’s zur Belohnung dann auch ein Lekkerlie.
      Eigentlich wollte ich nie 'n Hund.
      Aber das hat den nicht interessiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Robert & Mina ()

    • Sieht bei uns so ähnlich aus. :thumbsup:
      Verfolgung zweier Fellnasen auf die Toilette........Charly fängt spätestens jetzt an zu singen, Toni rennt schon mal zur Treppe, Charly stratzt hinterher und teilt ihm mit......die zieht jetzt Jeans an......geht gleich los.........zurück zu mir..........jetzt kämmt die sich auch noch, Charly wird ungeduldiger und ernster.......Beeilung usw. usw.

      Will schon lange mal das Gespräch aufnehmen, aber wer nimmt schon sein Handy mit auf's Klo. :freu: :haumichweg:


    • Eigentlich wäre bei uns alles ganz einfach.
      Wenn ich mich fertig mache und Paul wird ungeduldig...Tür auf....Hund raus geschickt mit dem Kommentar: "Warte draussen...ich komme gleich"....Tür zu.

      Problem gelöst.

      Wenn da nicht die Klingel wäre. :/

      Wenn Paul ins Haus will, klingelt er. Das ist gut so...hat er von klein auf so gelernt.

      Natürlich klingelt er auch dann, wenn ICH eigentlich nicht will, dass er ins Haus kommt- :rolleyes:
      Dann muss ich leider trotzdem die Tür öffnen, denn man will ja, dass er das mit dem Klingeln beibehält....angesichts der Tatsache, dass unsere früheren Hunde alle an der Tür gekratzt haben. :huh:

      Und somit wird wieder gedrängelt. :rolleyes:

      Wobei bei uns der Hinweis: "Du kommst gleich ins Tierheim" normalerweise in jeder misslichen Situation Wunder wirkt. :thumbsup: :thumbsup:


      Letzteres in Anlehnung an meine Mutter, die mir bei Fehlverhalten immer gedroht hat: "Du kommst zu den guten Hirten".
      Das war ein Kinderheim, an dem wir immer vorbeigegangen sind.
      Als ich im Schulalter war, waren es dann die "Englischen Fräuleins".
      Die Drohung wurde wirkunslos, als ich mir irgendwann mal selbst in den Kopf gesetzt habe, ins Internat zu wollen, weil da ein paar meiner Freundinnen dort waren. :rolleyes:

      Da muss ich also bei Paul ein wenig vorsichtig agieren. Nicht, dass er dann selbst den Tierschutz kontaktiert.


      Ist halt alles nicht so einfach mit der Hundehaltung..... :/
      Liebe Grüsse von Doris mit Hans und Paul
    • Mein Hund setzt eher auf Telepathie... :whistling:

      Ein Beispiel: Ich bin in der Küche, das Köterchen hat im Wohnzimmer geschlafen. Irgendwann beschließt es, dass es sich zu mir gesellen möchte. Dann steht es mit gesenktem Kopf hinter der geschlossenen Tür und sendet die Botschaft per Gedankenübertragung durchs Riffelglas.
      Das funktioniert erstaunlich gut. :thumbup:

      Wenn es um das Kredenzen der täglichen Menüs geht, grenzt die Telepathie allerdings manchmal an Hypnose. Da werden keine Gedanken übertragen, sondern Befehle mittels Blick erteilt.

      Sollte ich also irgendwann schwerhörig werden, ist unsere Komunikation trotzdem sichergestellt. :D
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
    • Die Andeutung mit dem Tierheim hab' auch ich schon verwendet, obwohl ich das selbst ziemlich brutal finde, da ich Mina ja im Tierheim kennengelernt habe. Aber ihre Ausgelassenheit schmälert das in keinster Weise. Selbst bei "lebenslanges Lekkerlieverbot" oder der Drohung, einen Knoten in den Schwanz zu machen, guckt sie mich aus gütigen Augen an.
      Das tut weh.

      Lesko schrieb:

      Mein Hund setzt eher auf Telepathie... :whistling:

      Ein Beispiel: Ich bin in der Küche, das Köterchen hat im Wohnzimmer geschlafen. Irgendwann beschließt es, dass es sich zu mir gesellen möchte. Dann steht es mit gesenktem Kopf hinter der geschlossenen Tür und sendet die Botschaft per Gedankenübertragung durchs Riffelglas.
      Das funktioniert erstaunlich gut. :thumbup:

      Wenn es um das Kredenzen der täglichen Menüs geht, grenzt die Telepathie allerdings manchmal an Hypnose. Da werden keine Gedanken übertragen, sondern Befehle mittels Blick erteilt.

      Sollte ich also irgendwann schwerhörig werden, ist unsere Komunikation trotzdem sichergestellt. :D
      Das geht mir genauso. Minas hypnotische und telepathische Möglichkeiten sind grandios. Obwohl ich als total harter und konsequenter Hundehalter bekannt bin, schafft sie es stets, die ehernen Mauern um mich herum mit bloßen Blicken zum Einstürzen zu bringen.
      Schön, dass wir hier darüber reden können.
      Eigentlich wollte ich nie 'n Hund.
      Aber das hat den nicht interessiert.
    • Kommunikatiom mit Hunden -- gibt es so was??
      Kann ich mir irgendwie so gar nicht richtig vorstellen.

      Oder ist es Kommunikation,
      wenn Herr Hund mit sabbernden Maul vor mir sitzt, weil ich einen Apfel esse und ich seinen Obolus noch nicht entrichtet habe?
      wenn Herr Hund mich flehenden Blickes verfolgt, weil ich den Yoghurtbecher jetzt endlich zum Ausschlecken hinzustellen habe?
      wenn Herr Hund mir voller Begeisterung die Rute um die Beine peischt, weil es jetzt nach stundenlangem Warten auf geht zum Spaziergang?
      wenn Herr Hund sich wie selbstverständlich mit seine dreiunddreißig Kilos auf die Couch wuchtet, möglichst da, wo ich gerade sitzte?

      Wenn das alles Kommunikation ist, ja dann kommunizieren wir prima!
      Grüsse von Susanne mit Bruno


      Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt
    • Hennesks schrieb:

      Oder ist es Kommunikation,
      wenn Herr Hund mit sabbernden Maul vor mir sitzt, weil ich einen Apfel esse und ich seinen Obolus noch nicht entrichtet habe?
      wenn Herr Hund mich flehenden Blickes verfolgt, weil ich den Yoghurtbecher jetzt endlich zum Ausschlecken hinzustellen habe?
      Das ist m.E. nicht Kommunikation, sondern Hypnose. :thumbsup:


      Marlis schrieb:

      Hab' heute mal ein kleines Filmchen gedreht, leider war Charly irritiert über das Benutzen des Handy's in dieser Situation........ansonsten ist seine Ausdrucksweise noch intensiver.

      DAS ist Tierquälerei! :haumichweg: :haumichweg: :haumichweg:
      Liebe Grüsse von Doris mit Hans und Paul
    • Bin ich die einzige die bei dem Foto als erstes gedacht hat : Oh man, jetzt klaut der Hund ihm die Unterhose während er auf der Toilette sitzt ? :toilet: :angel:

      Dann war ich beruhigt dass es sich doch nur um die Socke handelte 8o
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Fräulein Marla kennt jede ihrer 7 Futterzeiten ganz genau. Leider geht ihre innere Uhr mindestens 50 Minuten vor.
      Also kommt sie, mindestens 50 Minuten vor der Zeit mal vorbei gelatscht und guckt ganz vorwurfsvoll, ihr Blick fragt eindeutig, ob man sie eventuell vielleicht vergessen hat. Ignoriert man das, legt sie sich im Zeitlupentemo hin, wenn man sie dann anguckt, schaut sie ganz schnell hintereinander zur Küche und wieder zurück, damit man auch bloß versteht, dass das Fräulein ein bisschen Hunger hätte. Reagiert man darauf immer noch nicht, schnaubt sie immer mal wieder verächtlich. Die Krönung ist, wenn man sich bewegt, dann springt sie auf und rennt in die Küche, bemerkt sie, dass niemand hinterher kommt, kommt sie zurück und guckt ganz ungläubig um die Ecke, ob der Mensch, denn immer noch nicht verstanden hat, dass es endlich Zeit zum Essen ist.
      Toll ist auch, wie sie "Oma" und "Opa" im Griff hat. Sie schläft ja dort, wenn ich Nachtdienst habe. Sie hat desöfteren schon meinen Vater gegen 5 Uhr morgens geweckt, er dachte, sie müsste raus und ist aufgestanden. Nein, sie musste nicht, sie wollte nur mal eben dran erinnern, dass es um 6 Uhr was zu futtern zu geben hat :D also bei mir macht sie das um die Uhrzeit nicht :rolleyes:
      „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“
      (unbekannt)

      Kati mit Marla :love:
    • @Kati88 Hat Marla keine Snooze-Taste damit man die Erinnerung an die Fütterung nochmal 10 Minuten nach hinten verschieben kann? :haumichweg:

      Terri_Lis_07 schrieb:

      Bin ich die einzige die bei dem Foto als erstes gedacht hat : Oh man, jetzt klaut der Hund ihm die Unterhose während er auf der Toilette sitzt ? :toilet: :angel:

      Dann war ich beruhigt dass es sich doch nur um die Socke handelte 8o
      Auf dem ersten Blick habe ich das auch gedacht.

      Hermann möchte immer und überall auf den Schoß und findet es tierschutzrelevant auf dem Boden liegen zu müssen - wie ein Hund! :shocked: Ich kann ihn in einem Restaurant natürlich nicht auf den Schoß nehmen. Er "fragt" aber jedes Mal ob ich nicht vielleicht, ganz eventuell und so und er wäre auch wirklich brav und sabbert nicht auf meinen Teller (das würde er auch nicht). Das sieht so aus:

      Frauchen, könnte ich vielleicht auf den Schoß.
      Fotos findet er so peinlich, ......dass er dann aufgibt ...... und mit dem Boden zufrieden ist.Meistens habe ich eine Decke dabei, die Hermann ganz bereitwillig nutzt.

      Wenn ich die Hunde mit in die Stadt nehme habe ich Wasser für sie dabei. Ihr kennt bestimmt diese Flaschen für Hunde bei denen der Napf schon dabei ist? Die Flasche hängt bei mir über der Schulter ca. auf Hüfthöhe, Balou hat 30 cm SH. Wenn Balou Durst hat springt er an meiner Körperseite an der die Flasche hängt hoch, guckt Richtung Flasche und leckt sich dann über die Lefzen. Das muss ich mal filmen denn dieses Verhalten nimmt Balou ja mit wenn er mal über die Regenbogenbrücke geht. :(
      Mogli und Hermann trinken auch etwas aber sie zeigen nie an, dass sie Durst haben. Ich biete natürlich auch mal von mir aus Wasser an ohne dass Balou mir mitteilt, dass er Durst hat.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier

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