Wie handhabt ihr eigentlich die Leine(n)?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wie handhabt ihr eigentlich die Leine(n)?

      Ich komm da grad drauf weil ich es jedes Mal wenn ich mit offenen Augen und ohne Hund unterwegs bin feststelle wie unterschiedlich die verschiedenen Hundehalter die Leinen handhaben.

      Da wäre zu erst einmal der "Handgelenk-Typ" : Oft gesehen bei Haltern kräftigerer Rassen, oder Hunden die nicht gut Leinenführig sind. Hier wird die Leine stramm und fest ums Handgelenk gewickelt, damit man bloß nicht die Leine verliert oder den Hund besonders unter Kontrolle hat?
      Hab ich heute erst übrigens auch bei einem Zwergpinscher so gesehen. Oder letztens eine Frau mit Boxer, die die Leine auch so gewickelt trug.

      Da wäre der Halter, der die Leine besonders kurz und stramm hält. Auch oft beobachtet bei Haltern von nicht Leinen führigen, oder besonders kräftigen Hunden. Da fiel mir heute eine sehr kleine und zierliche Frau mit einem riesigen Listi negativ auf ( der Hund sah wirklich aus wie ein überdimensionale großer AmStaff. Evtl ein American Bully der größeren Gattung?). Sie hielt die Leine ganz ganz kurz und verkrampft, Hund macht einen kleinen Schritt zur Seite und sie fliegt hinterher. Da war noch eine andere Frau, die sich erschrocken hatte und einen Satz zur Seite gemacht hat. Offensichtlich hatte diese Person Angst vor diesem Hund.

      Es gibt die, die ihrem Hund überall hin folgen. Ach da hinten ist ein Hund zu dem willst mal hin? Ja klar mein Schatz! Wieso denn nicht?


      Die die ihren Hund hinterher schleifen ( bzw keine Rücksicht drauf nehmen wenn ihr Hund hinter ihnen am Leinenende einfach nicht mehr kann, oder halt nicht so schnell unterwegs sein kann). Nicht zu verwechseln mit Hunden die sich überall festschnuffeln wollen, ich meine wirklich diejenigen die ihren Hund wirklich hinterher zerren weil er nicht schneller läuft.

      Die Fleximenschen. Okay, Den Flexi Mensch gibt es nicht, aber wir gehen einfach mal von den Flexi-Nutzern aus die wir ALLE schonmal gesehen haben : kleiner Hund, dauernd pöbelnd in der Leine hängend, Flexi ganz lang gelassen, und eine meist eher ältere Person hinten dran.

      Die die die Leine immer ewig lang lassen. Einkürzen wenn jemand entgegen kommt? Wozu? Meiner is doch lieb.

      Die, die erst gar keine Leine benutzen ( obwohl Leinenpflicht ist), zugleich oft Halter von berüchtigten Tutnixen.

      Dann gibt es die, die die Leine grundsätzlich immer in beiden Händen halten müssen.

      Die, bei denen die Leine entspannt in einer Hand liegt

      Und natürlich die mit Schleppleinen, oder Mehrhundehalter.

      Unter den Mehrhundehaltern wird es nochmal besonders spannend ( ist schließlich auch ein kleines Wirrwarr wenn man es nicht gewohnt ist).
      Hier gibt es von "Frauchen/Herrchen hängt hinter zwei ziehenden oder keifender Hunden dran" bis zum "beide Hunde, oder mehr Hunde, laufen gesittet," in einer Hand" neben oder hinter Herrchen/Frauchen, gesittet an durchhängender Leine".

      Wobei ich allgemein eigentlich am interessantesten finde wie unterschiedlich eine Leine allgemein so gehalten wird. Ich lege gerne Schlaufen und halte die am Liebsten eher entspannt in einer Hand ( je nachdem auf welcher Hund laufen soll). Ich kam noch nie auf die Idee mir eine Leine ums Handgelenk zu binden, und jedes Mal als ich 2 Hunde an den Leinen hatte, hab ich immer eine links und eine rechts gehabt, und versucht es entsprechend zu koordinieren dass beide auf "ihrer" Seite laufen ( allerdings bin ich da nicht sehr hilfreich weil das wirklich eher selten der Fall war).
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Hallo Lisa!

      Ja, es gibt verschiedenste Haltungsarten von Leinen.

      Flexi habe ich nie benutzt. Bei Merlin nahm ich nur die normale 2 Meter Leine und hatte keine besondere Griffhaltung. Bei Dumble, dem ollen Jäger, musste ich eine Schleppleine nehmen bis er älter wurde. Da griff ich duch die Schlaufe und wicklete mir zwischen Mittelhand und Mittelknochen, da dies die einzige Stelle war, die nicht weh tat wenn Dumble zum Sprint ansetzte (und er setzte häufiger zum Sprint an, war in 2 Metern auf Höchstgeschwindigkeit, was bei einer 10 Meter Schleppe für diverse unschöne Einschläge meinerseits bei Mutter Erde sorgte... :whistling: ). Aber so und durch verkürzen der Leine bei Bedarf (also zwischen Mittelhand und Mittelknochen) ging es so einigermaßen. Das war für mich die "schmerzfreiste" Halteart, wenn sie auch nicht immer geholfen hat. :rolleyes:

      Heute darf er laufen (kommt nicht mehr weit :D ) und ich habe nur noch die 2 Meter Leine dabei. :)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Das klingt immernoch schmerzhaft X/

      Mir ist Lilo mal ( da war sie noch leichter, glaub 14 Kilo hatte sie da) mit ordentlich Tempo in die 10 Meter Biothane gebrettert ( hab was geworfen aber die Distanz falsch eingeschätzt :rolleyes: ). Das gab so einen heftigen Schlag in die Hand, dass ich erstmal ganz froh drüber war, dass sie nicht noch ein paar Kilo mehr hatte. Das hätte mir sonst definitiv mindestens einen Finger gebrochen X/
      Man darf wirklich nicht unterschätzen was für eine Kraft ein Hund dabei entwickeln kann.

      Susi hatte früher eine 5 Meter runde Nylon Schleppleine. Die hat dagegen nur für ein paar Blasen, und taube, schmutzige Finger ( Nässe und Kälte die sich prima einsaugt) geführt. Wobei 9,5 Kilo auch deutlich weniger Kraft hatten.


      Flexileinen mag ich persönlich nicht. Liegt allerdings nicht am Ruf, sondern daran dass ich die Handhabung nicht mag. :)
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • oh, ja...seit ich Mehrhundehalter bin beschäftigt mich das Thema sehr :lach:

      Nacho alleine, Leine in einer Hand, Hund geht auf der Seite, darf meistens (!) Mal stehenbleiben zum Schnuffeln oder auch einen meter vor mir gehen, mir egal.
      Aktuell ist dumie Nachbarshündin läufig und Nacho liebt sie sowieso, also schnuffelt er sich aktuell fest und ist "etwas" neben sich, von daher ist er im Moment in direkter Hausumgebung nicht sonderlich Leinenführig und hat Schnüffelverbot :motz:

      Goschi alleine lernt noch auf der Seite zu gehen die zugewiesen ist, wird aber langsam. Manchmal hat er keinen Bock und trödelt hinterher (wenn man trödelt weil man Bauchweh hat weil man die Kartonkratzmöbel der Katzen halb frisst, bin ich allerdings nicht so der Typ für Mitleid :whistling: ) , manchmal läuft er neben mir und etwas vor mir vernünftig mit. An der Leine zieht er nicht, nur manchmal läuft er halt in die straffe Leine rein, aber ich kann ihn aktuell trotzdem noch mit dem Zeigefinger halten, von daher :lach:

      Mit beiden zusammen lass ich sie innerorts auf der gleichen, straßenabgewandten Seite gehen, das funktioniert mal besser, mal schlechter. Ich leg mir die 2m Leinen dann auf mittlerer Einstellung ganz gerne um die Brust (also, wie so ne Schultertasche, ihr versteht?). Nacho läuft dann gut mit (außer aktuell aus Läufigkeitsgründen).

      Bei Hundebegegnungen siehts aktuell komplett bescheuert aus, während ich Nacho am Zugstop Halsband festhalte, weil er manchmal einen Satz auf den Hund zu macht, wenn ich nicht voll konzentriert bin, rede ich zuckersüß auf Goschi ein und stopfe Leckerlies in ihn rein, wenn er nicht bellt.

      Im worst case kläffen beide, ich halte zwei kläffende zum anderen Hund ziehende Hunde in einer Hand und versuche mich dabei irgendwie vorwärts zu bewegen :rolleyes:
      (Fun fact - das ist genau einmal so schlimm gewesen, und zwar, als wir zufällig meinen Hundetrainer über den Weg gelaufen sind auf unserer Gassi Strecke, der gerade ein Einzeltraining mit offenbar auch pöbelnder Bordeaux Dogge hatte. Er kennt Nacho sonst nur als plüschigen kleinen Engel :rolleyes: aber neeeiiin, die Illusion ist jetzt zerstört!)

      Ansonsten, beide Hunde Schleppleine mach ich nur, wenn wir zu zweit unterwegs sind und generell ungerne, die beiden spielen auch gern mal miteinander und bei zwei Schleppleinen ist mir das Vertüdelrisiko zu groß. Meist darf Nacho so laufen und Goschi idt an der Schlepp. Flexileine nehm ich auch ganz gerne mal für Nacho. Aber auch ungern wenn ich gleichzeitig mit Goschi gehe.
    • Früher - als ich nur einen Hund hatte - lief Kiara an der Führleine. In der rechten Hand hielt ich die Leine quasi fest, mit der linken bestimmte ich die Länge. Kiara lief links. Sind beide Hunde an der Führleine, klappt das immer noch. Auch die Länge zu variieren pro Leine ist kein Problem.
      Die Hunde belohnen geht so auch ganz gut. Ich kann die Leinen links loslassen und mit der linken Hand füttern. Rechts ist die Leine ja fest in der Hand. Danach kann ich die Leinenlängen wieder variieren.

      Allerdings ist es mit Kiara altersbedingt etwas anstrengend, sie an der Führleine zu führen. Das hat dann eher was mit den oben genannten "Mitziehen" vergleichen. Kiara kommt an die Führleine, wenn wir mal in die Innenstadt gehen. Ansonsten ist sie an der Flexi- oder Schleppleine.

      Kiaras Flexi kommt dann in meine linke Hand. Kiara ist ein Verlasshund und bleibt auch konsequent auf der linken Seite. Sie läuft also nicht kreuz und quer an der Flexi.

      Wenn Caro zusätzlich an der Leine ist, dann habe ich nur irgendeine Länge der Leine in der Hand, sodass Caro je nach Situation vollen Freiraum der Leine hat oder nur wenig Freiraum.
      Caro ist allerdings das, was man nicht leinenführig nennen kann. Mein Mann hat mir da einiges kaputt gemacht. Auch lässt er Caro kreuz und quer an der Leine laufen, was eine reinste Katastrophe ist und meiner Meinung nach auch total gefährlich. Bei mir erinnert sie sich allerdings auch schnell wieder an die Regeln. Aber momentan ist keine Brut- und Setzzeit, wodurch Caro sehr viel Leinenfreiheit genießt.

      Auf der rechten Seite gehen meine Hunde sehr selten. Entweder, weil mir ein rechts gehender Hund entgegenkommt, oder weil ich nur auf der rechten Seite einen Fußweg habe oder gerade halt auf der Seite lauft und meine Hunde von der Straße abgewandt laufen müssen. Zur Straße hin ist mir zu gefährlich.
    • Übrigens hab ich mir mal eine Koppel gekauft, die immer im Auto liegt, falls unterwegs mal ein Notfall eintreten sollte und ich am Strassenrand zwei Hunde managen muss. Dann hab ich nur eine Leine in der Hand.

      Fürs normale Spazierengehen würde ich die aber nicht benutzen wollen. Da sind mir zwei Leinen lieber. Denn falls man mal einen Zusammenstoß mit einem anderen Hund hätte, der sich auf meine stürzt, wären meine Hunde durch die Koppel aneinander gebunden und hätten keine Bewegungsfreiheit mehr. Das ist mir zu riskant.
      Liebe Grüsse von Doris und Paul
    • Wenn 27kg pure Muskelmaße von jetzt auf gleich nach vorne schießen, um einen Hund zu fressen, bist du froh, dass du das Ende der Leine fest ums Handgelenk hattest, glaub mir (Besonders dann, wenn du dir vorher den Finger gebrochen hast, als du es noch anders gehandhabt hast) ... ist dann die Notlösung, wenn man es nicht rechtzeitig geschafft hat ins Geschirr zu packen.

      Ich hab das Ende der Leinen immer fest um mein Handgelenk. Ansonsten halte ich die immer locker in der rechten Hand.
    • Bei mir hängt es davon ab, ob ich nur einen Hund dabei habe oder beide, und wo ich unterwegs bin.
      Wenn ich mich einfach nur mit beiden Hunden von A nach B bewege im städtischen Bereich, dann laufen beide Hunde an meiner Seite an der Kurzführleine und Halsband, allerdings nicht immer nur links wie bei so vielen, sondern immer an der dem Verkehr abgewandten Seite. Wenn ich also auf dem rechten Gehweg entlanglaufe dann laufen sie auch rechts von mir, dass ich noch zwischen den Hunden und vorbeifahrenden Autos bin. Deswegen war das Seitenwechselkommando eines der ersten was sie gelernt haben. "Rum" bedeutet hinter mir die Seite zu wechseln.

      Wenn ich im Gelände unterwegs bin, dann darf meistens eine frei und die andere ist an der Flexi. Beide gleichzeitig frei nur ab und zu mal, weil Pepper manchmal etwas zu grobmotorisch mit Easy umgeht und ihr weh tut wenn sie zu rumpelig zum Spiel auffordert. So Situationen vermeide ich gerne.
      Wenn beide an der Leine bleiben müssen, zum Beispiel Brut - und Setzzeit, dann beide an ner Flexi, damit sie einfach bissle Bewegungsfreiheit haben.


      Wenn ich nur eine dabei habe, dann arbeite ich gerne mit ner Schlepp wenn Leinenpflicht herrscht, allerdings mache ich das ganz anders als @Wusan und @Terri_Lis_07, weil ich definitiv keine Lust auf diese unten beschriebenen Situationen habe!!

      Wusan schrieb:

      Da griff ich duch die Schlaufe und wicklete mir zwischen Mittelhand und Mittelknochen, da dies die einzige Stelle war, die nicht weh tat wenn Dumble zum Sprint ansetzte (und er setzte häufiger zum Sprint an, war in 2 Metern auf Höchstgeschwindigkeit, was bei einer 10 Meter Schleppe für diverse unschöne Einschläge meinerseits bei Mutter Erde sorgte... ).

      Terri_Lis_07 schrieb:

      mit ordentlich Tempo in die 10 Meter Biothane gebrettert ( hab was geworfen aber die Distanz falsch eingeschätzt ). Das gab so einen heftigen Schlag in die Hand, dass ich erstmal ganz froh drüber war, dass sie nicht noch ein paar Kilo mehr hatte. Das hätte mir sonst definitiv mindestens einen Finger gebrochen

      Ich arbeite mit der Leine, verkürze die Leine und verlängere, eben so wie der Abstand vom Hund zu mir ist, damit mir der Hund eben nicht mit Anlauf in die Leine donnern kann. Nicht nur wegen meiner Hand mache ich das, das wäre nicht so dramatisch (meine Hund wiegen ja nicht sooo viel), sondern ich mache das vor allem zum Wohle der Hunde, für die ist es nämlich auch kein Spaß, auch wenn sie Geschirr tragen, mit vollem Schmackes in die Leine zu donnern und zurückgerissen zu werden.
      Es tut halt einfach weh, auch dem Hund!!

      Deswegen, wenn ich ne Schlepp dabei habe, dann lasse ich raus und rein, oder sie schleift auf dem Boden, reindonnern lasse ich keinen Hund wenn ich's vermeiden kann.
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Leine, Leinenführigkeit und Bruno --- wow , ein Widerspruch in sich.

      Mein Wunschkonzert: Bruno geht gesittet links neben mir und interessiert sich für nichts.

      Die Realität sieht anders aus :whistling:

      Ich habe eine zwei Meter lange Leine, die ich links halte und Bruno läuft links, Leine etwas auf Spannung aber für mich in Ordnung.
      Gehen wir spazieren, darf er bestimmen wo und wielange er irgendwo schnuppern möchte. Nun ist Bruno ein allerseits interessiert Hund und er findet immer etwas super spannendes.Und da möchte er auch hin. Wenn es passt, darf er das, aber fremde Hund, Fahrradfahrer oder Passanten sollen nicht angefallen werden. Also muss ich die Leine schon mal verkürzen um dies zu verhindern. Ich nehme dann die Leine in die rechte Hand und greife mir der linken Hand kurz hinter den Karabiner zum Halsband, damit Bruno möglichst wenig Spielraum hat , um Anlauf zu nehmen und ich seine 35 KG halten kann. Eine Tour durch eine belebte Strasse oder Innenstadt kann da schon sehr anstrengend werden.

      Sind wir auf dem freien Feld unterwegs - was wir meistens machen - läuft Bruno frei und ich habe die Leine umhängen.
      Passieren wir hier Fussgänger oder Radfahrer, reicht es, wenn ich Bruno im Weitergehen kurz am Halsband halte, kommt ein anderer Hund in Sicht leine ich an.

      Im Wald oder in Gebieten mit Leinenpflicht ist er an der Schleppleine,die ich fest halte, damit er einen Radius, den ich beliebt verkürzen kann ,hat, indem er sich bewegen kann ohne dass er durchstartet.
      Grüsse von Susanne mit Bruno


      Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt
    • Dana ist meistens an einer 8 Meter Schleppleine. Habe jeden Meter (ca.) einen Knoten in die Leine gemacht und lasse die Leine über den Boden schleifen ohne sie festzuhalten (Schleppleine eben ^^ ). Dank der Knoten kann ich bei Bedarf einfach auf die Leine treten und Dana stoppen und die Leine kann nicht unter der Schuhsohle durchrutschen. Wenn ein anderer Hund, Kinder, oder sonst wer in Sicht kommt, hebe ich die Leine auf und halte sie dann fest in 1-2 Meter Länge.
      Das klappt eigentlich immer prima.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • Ich hab es mir allgemein angewöhnt bei Leinen Schlaufen zu legen. Also wie man es von der Schleppe kennt.
      Nochmal einen Hund der in die Schleppe donnert brauch ich auch nicht, und ich hab längere Zeit auch keine 10 Meter mehr genutzt weil die Wucht so groß ist. Mittlerweile donnert Lilo aber nicht mehr volle Kanone rein, oder ich kann sie zumindest vorwarnen damit sie bremst.
      Was mich allgemein auch immer stört, ist wenn sich eine Leine unter oder um die Beine verwickelt. Aus dem Grund achte ich immer drauf dass die Leine nicht zu lang ist. Eine Führleine kürze ich mittlerweile auch "einarmig" ein ( Ellenbogen können praktisch sein).

      Damals in der Welpen Gruppe hat man auch nochmal ausdrücklich empfohlen lieber eine 5 Meter statt ein 10 Meter Schleppleine zu nehmen, eben wegen dieser Kraft die da entsteht.
      Bei Susi früher hab ich die Schleppe immer Schleppen lassen und bin bei Bedarf drauf getreten. Das mit den Knoten ist eine gute Idee :) Darauf kam ich noch nicht :thumbup:

      Was die Handgelenktechnik anbelangt : Stimmt, is n gutes Argument. In dem Fall find ich das auch nachvollziehbar.
      Aber bei einem Zwergpinscher versteh ich den Sinn dahinter immernoch nicht so recht. Ich kenne genug Leute die machen das immer so, bei egal welcher Größe.
      Als ich noch Gassigänger war hat man es im Lehrgang beigebracht dass man es as so machen muss, damit man die Leine nicht verlieren kann wenn Hund zB ein Reh sieht. Das fand ich dann allerdings auch verständlich, bei einem Angsthund oder einer "Jagdsau" macht das definitiv Sinn im Zweifel lieber auf Nummer sicher zu gehen. Aber ich sehe den Sinn dahinter auch wirklich nur im sicheren Aspekt.
      Bei einigen verstehe ich es noch nicht so ganz was das da bezwecken soll.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Vieleicht einfach Angewohnheit? Gesetzt dem Fall, man hatte früher mal einen größeren Hund...
      Ich halte die Führleine normalerweise links in der lockeren Hand, der Teil, der "doppelt" ist, hängt herunter. Sobald er durch die Hand gleitet, weil das Köterchen woanders hinwill, spreche ich ihn an und kann notfalls vor dem Leinenende fester zufassen. Das ist ein bisschen schwer zu beschreiben.
      Leinenführigkeit ist bei uns so lala. Und ich habe mich dabei ertappt, dass ich umso fester gehalten habe, je mehr er gezogen hat. :rolleyes: Das ist also mein eigener Kontrollmechanismus.
      An der Straße, wenn er rechts gehen muss, mache ich es dann halt seitenverkehrt.
      Flexi könnte eventuell bei Neuschnee ein Thema werden. Da muss ich erst gucken, wie gut er inzwischen kontrollierbar ist.
      Im Moment brauche ich nur die verstellbare Führleine (aber 1,20cm ohne verstellen würde auch reichen). Sonst läuft er frei.
      Die Schlepp ist nur noch fürs Fährten.
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
    • Bei Schleppleinen empfiehlt es sich ein Kommando zu integrieren, was den Hund signalisiert, dass die Leine zu Ende ist. Mia brettert nämlich ständig drauf los (ist halt ein junger, energiegeladener, sprunghafter Hund) und deswegen gibt es bei uns das Signal „ENDE!“, wenn die Leine ausgelaufen ist. Sie nimmt dann die Geschwindigkeit vorher raus, bremst sogar ab. Es ist wirklich selten, dass ich die Leine fallen lassen muss, damit sie nicht reindonnert.
    • Terri_Lis_07 schrieb:

      Aber bei einem Zwergpinscher versteh ich den Sinn dahinter immernoch nicht so recht. Ich kenne genug Leute die machen das immer so, bei egal welcher Größe.
      Vielleicht, weil sie sich damit einfach sicherer fühlen?
      Mir ist beim Verträumt-durch-die-Gegend-Latschen durchaus schon mal die Leine aus der Hand gerutscht; sei es, weil der Hund minimal gezogen hat, die Leine irgendwo hängengeblieben ist oder ich einfach zu blöde war und sie mir durch die Finger gerutscht ist. Habe ich sie ums Handgelenk gewickelt, kann mir sowas nicht passieren. Besonders im Straßenverkehr achte ich deshalb nicht nur darauf, konzentriert zu sein, sondern auch, die Leine wirklich sicher und fest zu halten, denn ich möchte mich nicht später schuldig fühlen müssen, weil mein Hund aufgrund einer Unachtsamkeit von mir unters Auto gekommen ist. ;(


      Zum Thema an sich: Ich glaube, ich habe gar nicht "das" Leinenhandling. Ich verwende so viele verschiedene Leinen und mein Handling ist bei jeder Leine unterschiedlich.
      In der Stadt oder im Straßenverkehr verwende ich meistens eine kurze Führleine. Diese halte ich meist in der Hand, an der sich auch der Hund befindet. Da Rico gelernt hat, immer auf der dem Verkehr abgewandten Seite zu laufen bzw. ggf. auf Signal die Seite zu wechseln, wechselt auch meine Leinenhand ständig.
      Die Flexileine nutze ich auch relativ viel, und zwar (fast) immer, wenn ich von zuhause aus zu Fuß mit Rico loslaufe. Bei diesen Spaziergängen muss ich immer vergleichsweise viel an Straßen entlanglaufen, wo eine kurze Leine nötig ist. Es gibt aber auch viele Grünflächen, Parks oder Waldstücke, wo er durchaus mehr Radius haben kann, wo mir ein Freilauf aufgrund der direkten Nähe von Straßen aber grundsätzlich zu gefährlich ist. Für diese Strecken finde ich die Flexi ideal, da ich kurze und Langlaufleine in einem habe. Die Flexi halte ich (logischerweise) auch immer mit einer Hand fest, und auch hier i. d. R. mit der Hand, an der sich der Hund gerad befindet. An der langen Flexileine darf Rico die Seiten wechseln, wie er mag, daher wechsle ich dann auch öfter die Leinenhand.
      Schleppleinen habe ich derzeit zwei im Gebrauch, eine 12,5m Biothane- und eine 15m Nylon (sehr dünn und sehr leicht). Die nutze ich für mein Rico-Spezial-Freilauftraining. Die Nylonleine schleift meist auf dem Boden. Das Ende der Biothaneleine habe ich in der Hand. In geeignetem Gelände mache ich die Biothaneleine ab (die muss ich dann hinter mir herziehen, was ein bisschen lästig ist, aber was tut man nicht alles für's Hundetraining :whistling: ) und Rico zieht im "simulierten Freilauf" nur noch die Nylonleine hinter sich her. Dies handhaben wir so aufgrund von Ricos spezieller "Wenn die Leine ab ist, renne ich mal grundlos weg"-Problematik.
      Und dann habe ich ja neuerdings noch die 4m-Führleine. Die nutze ich v. a. auf dem Hundeplatz, um Rico in den Verschnaufpausen ein bisschen mehr Radius zu ermöglichen, auch wenn eine 8m-Flexi- oder noch längere Schleppleine zu lang wären. Besonders geeignet ist sie außerdem für das Begegnungstraining, weil da der Hund einen möglichst großen Bewegungsfreiraum haben soll, aber er soll trotzdem seinen Halter stets so nah bei sich haben, dass dieser ihm Sicherheit geben kann. Diese Leine halte ich meist in beiden Händen und gebe mit der einen Hand Leine bzw. hole die Leine ein, sodass sie immer in lockerem Bogen durchhängt.



      Edit:

      BlackCloud schrieb:

      Bei Schleppleinen empfiehlt es sich ein Kommando zu integrieren, was den Hund signalisiert, dass die Leine zu Ende ist. Mia brettert nämlich ständig drauf los (ist halt ein junger, energiegeladener, sprunghafter Hund) und deswegen gibt es bei uns das Signal „ENDE!“, wenn die Leine ausgelaufen ist. Sie nimmt dann die Geschwindigkeit vorher raus, bremst sogar ab. Es ist wirklich selten, dass ich die Leine fallen lassen muss, damit sie nicht reindonnert.
      Ja, so ein Signal kennt Rico auch. Funktioniert inzwischen in über 90% der Fälle.
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • Wir haben eine bescheidene Leinenführigkeit :whistling: Ich habe beide 3m-Leinen in einer Hand, mal rechts mal links, oft einfach in der Schlaufe. Bei Bedarf nehme ich kürzer . Meistens wechseln die Hunde auch immer mal die Seite. Ich sehe aber zu, dass dann wenigstens beide auf einer Seite laufen. :) Dobby bleibt gern mal unvermittelt zum Häufchen machen stehen, Julie läuft weiter. Da muss ich zusehen, dass Julie Dobby dann nicht einfach weiter zieht :/

      Jetzt ist es nicht so, dass meine Hunde wild durch die Gegend zerren, wir können auch durch ne Fußgängerzone gehen. Dann halte ich die Leinen halt kurz.
      Mir war Leinenführigkeit wohl nie wichtig genug, dass ich das konsequent geübt habe :whistling: Außerdem gehe ich für die Hunde Gassi, sie sollen auch schnüffeln dürfen.

      Ich finde es immer witzig, wenn die Trainerin auf dem Hundeplatz sagt, dass Dobby sooo toll an der Leine geht. Ich hab ihr gesagt, sie müsse mich mal beim Gassi sehen :D

      Aktuell übe ich aber tatsächlich in der Mitte oder zum Ende des Gassi, dass beide ordentlich an meiner linken Seite laufen. Da wechsel ich auch mal die Richtung, biege ab usw. Das ist noch etwas schwierig für die Hunde, aber ich bleibe dran.

      Schleppleine bzw Flexi kriege ich nicht hin mit 2 Hunden. :whistling: