Gassi - Pflicht für Hunde! Die neuen Regeln soll es geben:

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hmm, ich warte mal das Gesetz ab. Die Vorschläge sind mMn alle an der Realität vorbei ...
      Nuki Zb ist vier Tage in der Woche für 9 Stunden alleine, mittags kommt aber ne Gassigeherin und unterbricht die 9 Stunden für ca ne Stunde, das sind also ca 32 Stunden von 168 Stunden in der Woche, in der sie alleine ist... an meinem drei Tage-Wochenende machen wir die ganze Zeit was zusammen, so dass sie Montag früh eher froh ist, sich endlich wieder ausruhen zu können
      Das wäre dann ja nicht mehr in Ordnung, aber was soll die Alternative sein? Im Tierheim hätte sie wahrscheinlich deutlich weniger als 32 Stunden in der Woche Umgang/Kontakt/ Zuwendung von Menschen?
      Das ist doch alles noch nicht durchdacht!
      Wenn es „nur“ um Zwingerhunde gehen sollte, wäre das zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber doch auch keine gute Lösung, weil doch 1 - 2 Stunden pro Tag viel zu wenig Umgang/Zuwendung/Kontakt zu Menschen ist.
    • Heute Morgen im Frühstücksfernsehen war von 2 x 30 Minuten, also min. 60/Minuten am Tag die Rede und das erscheint mir auch realistisch. Ich war mit den Hunden heute noch keine 60 Minuten unterwegs aber 30 Minuten schaffen wir immer bei der Morgenrunde. Mogli liegt neben mir und schläft, daher passt das scheinbar.

      Ich frage mich wer das kontrolliert? Auf Hinweis das Vet-Amt? Und keiner weiß ob der Nachbar den man morgens nie mit dem Hund sieht nicht vielleicht um 4 Uhr wenn man noch geschlafen hat schon unterwegs war.

      Ich hätte nicht gedacht, dass Kettenhaltung erlaubt war denn es wurde erwähnt, dass sie jetzt verboten ist.

      Alles gut gedacht aber schwer bis gar nicht kontrollierbar.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • also ich finde ja, JEDER Hund muss 2 x täglich immer dies und das tun ist schon mal in einigen Fällen kaum durchzuführen. Lange nicht Jeder Hund ist Jeder Hund !!! Für einen alten und oder kranken Hund, einen bequemen oder faulen, gemütlichen Hund müsste ich dann ein Gutachten eines Tierarztes/Tierpsychologen vorweisen, oder muss auch so ein Hund dann das tun was Fr. Klöckner angeordnet hat, ob er will oder nicht?
      Besonders aber die plötzliche, aus dem absoluten Nichts auftauchende Tierliebe dieser Frau Klöckner ist irgendwie schon äußerst seltsam für mich.
      Tierliebe und Fr. Klöckner sind ja nun wirklich nicht gerade alte Freunde.
      Für die sehr wenigen Hunde, die in einem Zwinger ganztägig versauern müssen, wäre diese Idee ja bestimmt prima, aber die meisten Hunde leben doch recht gut glaube ich.
      Auch würde dann wieder mal eine neue Möglichkeit geschaffen, unbeliebte Nachbarshunde nebst deren Haltern irgendwo anzuschwärzen und wer soll das dann wie kontrollieren?
      Die wirklichen Hintergründe dieser Idee würden mich sehr interessieren. Allerdings werde ich die wohl niemals erfahren.
      Na ja, bleibt wohl nur abzuwarten, was im Endeffekt wirklich passieren wird :confused:
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • Naja, wir wissen doch alle, dass besagte Ministerin sich in Sachen Tierwohl bisher nicht grade mit Ruhm bekleckert hat. Wenn ich da an ihre "große tolle Tierwohlinitiative" denke was die Sauenhaltung anging. War am Ende ein Witz und dann auch noch freiwillig...
      Also ich "erwarte" mir da nicht viel von der Dame. Dabei hätten wir in D einiges wo man in Sachen TSch richtig Initiative zeigen könnte.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Joa, wie gesagt : Würde ich Susi eine Stunde durch die Gegend schleifen, würde sie das nicht überleben.
      Würde Lilo sich vor Trotteligkeit doch mal ein Bein brechen, gehen nichtmal 30 Minuten am Stück, weil dann nur Pipi vor die Tür und wieder rein tierärztlich betrachtet erlaubt wäre.
      Also nein, auch 30 Minuten sind nicht immer möglich. Mit den meisten Hunden ja, aber bei Krankheit oder Alter kann das schnell mal anders aussehen.
      Und deshalb, weil man anscheinend einfach etwas in den Raum geworfen hat ohne konkrete, idiotensichere Regeln dazu, die realistisch möglich sind, ist das bis Weilen erstmal Humbuk :rolleyes:
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Den richtigen Entwurf kann man sich zB auf der Seite vom VDH ansehen.

      Da wird auch ersichtlich, dass die 2mal insgesamt mindestens eine Stunde raus Regel in erster Linie für Hunde in Zwingerhaltung gedacht ist.

      "Auslauf außerhalb eines Zwingers" ist der ungefähre Wortlaut, also relativ egal für...eigentlich alle hier.
      Desweiteren steht auch drin, dass die Zeit an den Gesundheitszustand des Hundes anzupassen sind.

      Der ganze Änderungsentwurf bezieht sich zum Großteil auf Zwingerhaltung und das Verbot von Anbindehaltung.
      Die weiteren Regelungen sind in erster Linie für Züchter interessant.

      Bei Mehrhundehaltung muss für jeden Hund ein Schlafplatz zur Verfügung stehen und eine seperate Fütterung möglich sein, außerdem tierärztliche Betreuung wenn nötig, das ist noch interessant für diejenigen mit mehreren Hunden.

      VDH Seite dazu
    • Also für mich ist immer noch nicht eindeutig, dass ausschließlich Hunde gemeint sind die in einem Zwinger leben. Der Text auf der VDH-Seite lautet:


      https://www.vdh.de/index.php?id=2752 schrieb:

      „(1) Einem Hund ist
      1. mindestens zweimal täglich für insgesamt mindestens eine Stunde Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers sowie
      2. mehrmals täglich Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu be-treuen hat (Betreuungsperson),
      zu gewähren.
      Damit soll meiner Meinung nach verhindert werden, dass ein Hundehalter, dessen Hund ausschließlich oder überwiegend im Zwinger lebt sich mit dem Argument "Mein Hund hat Auslauf im Freien, der Zwinger steht unter freiem Himmel" herausredet. Wenn ausschließlich Zwingerhunde gemeint sind müsste es doch heißen

      "Einem ausschließlich oder überwiegend in einem Zwinger lebenden Hund ist
      1. .... außerhalb des Zwingers"...
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • na ja, auch wenn es nicht explizit dabei stehen sollte, ich denke mal, jeder "normal" (also nicht ständig im Zwinger und mit Familienanschluß ;) meine ich) gehaltene Hund hat diese geforderten Voraussetzungen, oder besser gesagt Bedingungen mit Sicherheit locker.
      Hätte mich auch wirklich sehr gewundert, wenn Fr. Ministerin urplötzlich ihr persönliches Tierwohl-Label ;( entdeckt hätte.
      Also für alle Hundefreunde, die sich auch so verhalten. ändert sich wie erwartet (von mir zumindest :P ) rein gar nichts :hund-wtf:
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tomstep ()

    • @CrazyDogs es wird deutlicher, wenn man das aktuelle Gesetz daneben hält

      §2 Satz 1 Tierschutz Hundeverordnung

      Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen.


      Es zielt eben genau auf Zwingerhaltung und Anbindehaltung, das sind auch die Leute, die damit getroffen werden sollen. Wie gesagt, es steht explizit im neuen Entwurf:
      Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesund-heitszustand des Hundes anzupassen.

      Von daher muss sich niemand gezwungen fühlen, den alten oder kranken oder wetterfühligen Hund ne Stunde draußen zu lassen (wobei Garten hier offenbar auch reicht laut Verordnung).
      Jedem anderen Hund, dessen Menschen ihn einfach haben, ohne seine Bedürfnisse erfüllen zu wollen, und deswegen darf er 3mal am Tag 5 Minuten zum Pinkeln raus, tut es gut, wenn ihre Besitzer sich daran dann halten würden.


      Ich verstehe wirklich nicht, wie es in den Medien so einen Aufschrei darum geben kann - außer vielleicht, dass einige offensichtlichere Probleme nicht angegangen werden, Stichwort Massentierhaltung.
      Aber nur weil Quellen wie Bild wieder überzogen Titeln und jeder dritte in den sozialen Medien kein Leseverständnis aufweist, drehen da alle am Rad.

      Deswegen hab ich mir heute morgen den richtigen Entwurf und das aktuelle Gesetz rausgesucht, das ist einfach effektiver, selbst die Berichterstattung der Tagesschau war nicht aussagekräftiger (jedenfalls auf instagram, da verfolg ich nur die Tagesschau ^^)
    • Alle schreiben von Gassigehen-Vorschrift. Da steht überhaupt nichts davon in dem Entwurf.

      Da hat wohl jemand nicht richtig lesen können und das in eigener Auffassung veröffentlicht und es wurde ohne nachzudenken weiter verbreitet.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"