Kastration aus Wesensgründen?

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    • Ich denke, der Unterschied liegt darin, ob Pulsatilla gegeben wird während Symptome auftreten, oder prophylaktisch.
      Homöopathie sollte niemals prophylaktisch angewendet werden, sondern nur dann, wenn die passenden Symptome auftreten, und dann kann Pulsatilla tatsächlich helfen bei Scheinträchtigkeit, aber eben eine prophylaktische Gabe würde ich definitiv auch nicht empfehlen.
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • So sehe ich es auch. Wenn bekannt ist, dass die Hündin starke Probleme hat und anfängt auch ihr Wesen zu ändern und schon verteidigt würde ich persönlich homöopathisch unterstützen. Ich persönlich finde halt eine homöopathische Unterstützung sinnvoller als direkt ans kastrieren zu denken. Aber ich will auch zu nix drängen. Das muss jeder selbst wissen. Und jeder Hund reagiert ja auch anders. Es gibt ja auch Tiere/Menschen die gar nicht auf Homöopathie reagieren.

      Wenn alles normal ist, dann einfach der Natur ihren Lauf lassen. Bei Feline und Baghira musste ich nie was zur Unterstützung geben.
    • Ach, ich will ans Kastrieren auch eigentlich überhaupt nicht denken. Ich hab bei Susi gesehen wie es einen Hund verändern kann, ich hab oft genug mit gekriegt was dadurch passieren kann, gehört dass es Dinge auch verschlimmern kann.
      Ich war schon bei Kastrationen live dabei, also weiß ich auch wie so ein Eingriff an sich auch aussieht. Bei Rüden geht's noch von der Wunde her, aber bei Hündinnen is das körperlich auch echt kein kleiner Eingriff. :/
      Vor allem hab ich starke Befürchtungen ob eine so schön unsichere Hündin, durch eine Kastra nicht noch unsicherer wird? Das Risiko will ich ehrlich gesagt nicht eingehen.
      Davon abgesehen denk ich mir auch : Sollten sich jemals Tumore bilden, warum sollte ich diesem scheix dann die Möglichkeit verwehren sich an einem Organ anzusiedeln das man im Ernstfall entfernen kann?

      Ich komm halt ins Grübeln wenn ich das bisher so sehe.
      Ich sehe an sich einen recht gesunden Hund vor mir, wenn auch mit deutlichen Wesensdefiziten. Die einzigen "gesundheitlichen Risikofaktoren" die ich sehe, sind ihre Grobmotorischkeit ( zB die geprellt Zehe bei der nicht klar war ob sie nicht doch gebrochen war, ich war so blöd nicht drauf zu bestehen die Pfote röntgen zu lassen), und ihr Weiberkrams ( bisher nur mit Problemen behaftet, körperlich wie psychisch, eigentlich Tendenz zur Gefahrenquelle vorhanden). Das sind Dinge, die geben mir halt echt zu denken. Es spielt bei den Überlegungen also nicht nur der Aggrofaktor rein, sondern auch die körperlichen. Gleichzeitig weiß ich, dass sie viel zu jung ist um da irgendwas beurteilen zu können, und wie endgültig und evtl noch problembehafteter so ein Eingriff sein kann ( weshalb ich es wie gesagt nicht will. Susi wurde zB auch nur kastriert weil sie Zysten hatte).
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Mir ist eben noch was aufgefallen wenn ich gedanklich es so gesehen Revue passieren lasse...
      Und zwar hat Susi ja wie gesagt seit kurzem wieder Krampfanfälle. Natürlich zieht das Aufmerksamkeit auf sich. Lilo reagiert darauf, indem sie sich dazwischen quetscht a la "Ähm hello? Ich bin auch noch hier!".
      Da kann es doch theoretisch sein dass das in ihr drin so ein bisschen geköchelt hat, und ihr als Susi aufgestanden ist, evtl der "Gedanke" gekommen ist "Boa, jetzt lieg ich hier grad so schön, würde gestreichelt, und jetzt kommt wieder die blöde Kuh und zieht alles auf sich!", und das bedingt durch der Läufigkeit dünneren Nerven, leichtere Reizbarkeit, und höherem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, vielleicht der Grund war dass es so eskaliert ist :/
      Man kann ja nicht in den Kopf gucken und immer sehen ob das wirklich so massiv stört, dass eine Situation so schnell kippen kann...
      Aber jetzt grade wäre das ein Szenario, das mir bspw logisch erscheint.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • @Terri_Lis_07

      Das, war sicherlich eine unschöne Situation, die man nicht mehr erleben möchte.
      Ich, kenne mich mit Hündinnen, Läufigkeit, etc,,,nicht aus.
      Dein letzter Beitrag, könnte jedoch die Erklärung, für das Verhalten sein,,,

      Terri_Lis_07 schrieb:

      Da kann es doch theoretisch sein dass das in ihr drin so ein bisschen geköchelt hat, und ihr als Susi aufgestanden ist, evtl der "Gedanke" gekommen ist "Boa, jetzt lieg ich hier grad so schön, würde gestreichelt, und jetzt kommt wieder die blöde Kuh und zieht alles auf sich!", und das bedingt durch der Läufigkeit dünneren Nerven, leichtere Reizbarkeit, und höherem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, vielleicht der Grund war dass es so eskaliert ist
      Ich finde, das klingt durchaus logisch!!
      "Daumendrück", dass es nicht noch einmal so eskaliert und vielleicht, setzt Du das Präparat mal ein, das @Monstie empfohlen hat,,,

      Alles Gute und L.G
    • Da frag ich am besten gleich mal nach wo man das überhaupt bekommt?
      Ich erinner mich dran dass Susi damals zur Läufigkeit ( oder Scheinträchtigkeit?) so kleine Kügelchen bekam ( könnte Pulsatilla gewesen sein). Die haben ihr echt gut geholfen, haben wir aber beim Tierarzt bekommen ( damals noch in einem anderen Bundesland gewohnt).
      Hier ist glaub ich das einzige was mir bisher angeraten wurde was chemisches :rolleyes: Was ich natürlich abgelehnt hab.
      Wie dosiert man das? Wann gibt man es?
      Und beim CBD-Öl hab ich gemerkt dass daraus wohl ein richtiger Markt entstanden ist.
      Hier gibt es einen Zoo und Co, da gibt es diverse Bachblüten, und glaub CBD-Öl, war aber letztes Mal ausverkauft :huh: Und ich hatte mich schon gewundert wieso.
      Ansonsten überlegt man bei sowas natürlich auch, welcher Tierarzt mir überhaupt etwas vernünftiges raten kann?

      Fakt ist zumindest, dass das ein Verhalten ist, das so nicht tragbar ist. Und ich allgemein besser mit etwas umgehen kann, wenn ich den Hintergrund verstehe, oder vor allem - ich es erkennen kann. Es war im Endeffekt jetzt auch nicht so als hätte sie es nicht angezeigt ( von daher kann ich ihr in der Hinsicht keinen Vorwurf machen) , nur war das Anzeigen eben so kurz dass niemand hätte rechtzeitig eingreifen können. Und klar, wenn es echt so war dass sie den Eindruck hatte dass Susi wegen ihrer Krankheit mehr Aufmerksamkeit bekommt, kann es natürlich sein dass sie in dem Moment dachte : Jetzt bin ich dran, und die hat es mir nicht streitig zu machen!
      Und dass das Wehren, statt sich bspw zu verkrümeln, sie dazu brachte komplett zu eskalieren "Hey Was ist so schwer daran mich zu verstehen? DAS geht jetzt echt zu weit Fräulein!".

      Mit dem Hintergrund kann ich es besser verstehen, aber scheiße is es halt trotzdem :/
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Ich wollte nie kastrieren lassen.
      Doch dann kam mein neuer Mann. Er schaffte es nicht Türen geschlossen zu halten wenn ich nicht da war. So kam es zu einem ungewollten Wurf.
      Schweren Herzens entschloß ich mich zur Kastra. Erst die jüngere Hündin. Sie brauchte leider einen Kaiserschnitt und dabei ließen wir sie direkt kastrieren.
      Die Hündinnen sind sich immer schon zwischendurch angegangen. Leider häufig bei Bergers.
      Aber nach der Kastration wurde es noch schlimmer. 9 Monate später ließen wir die alte Hündin kastrieren.
      Von da an ging die Post noch mal heftiger ab. Ich konnte sie kaum noch aus den Augen lassen.
      Dazu bekamen beide Hündinnen ein ganz feines Wucherfell, mit normaler Pflege war da nichts mehr zu machen. Mindestens 1x im Jahr, meist 2x, musste ich sie scheren.
      Ca. nach einem 3/4 Jahr erkrankten in kurzen Abständen beide Hündinnen an Niereninsuffizienz. Ob es einen Zusammenhang gab weiß ich nicht, aber Hormone sollen da wohlgerne eine Rolle spielen.
      Ich habe die Kastration mehr wie 1x bereut.
    • Homöopathische Mittel gibt es freiverkäuflich in der Apotheke. Aber ich will dir nichts empfehlen, wenn du dabei ein schlechtes Gefühl hast. Dann doch lieber nochmal zum Tierarzt (nicht zu dem der dir direkt Chemie geben wollte) und es mit dem nochmal absprechen :)
    • Ach, ich hab gegen Homöopathie nix einzuwenden wenn ich weiß wann und wie man es dosiert.
      Es hat ja damals Susi schon geholfen, warum sollte ich es bei Lilo nicht auch versuchen?

      Apropo Susi : Sie war beim Tierarzt, es hatte sich schon entzündet über Nacht. Sie bekam Antibiotika und Entzündungshemmer gespritzt, und eine entsprechende Salbe mit.
      Außerdem hat man festgestellt dass sie Herzrythmusstörungen hat ( TA vermutet stark sass die letzten Krampfanfälle vom Herz kamen).
      Jetzt wirft das nochmal ein anderes Licht, aber blöd is eben auch, dass Susi sich Jetz noch weniger aufregen darf wie so schon ( erklärt das mal einer dementen, zickigen Terrieromi deren Talent es ist, sich bei Kleinigkeiten schon ins Unermessliche Rein zu steigern).
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Wahrscheinlich hast du's irgendwo schon geschrieben... :whistling: ... leben die beiden denn unter einem Dach?
      Sind sie ständig zusammen?

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Terri_Lis_07 schrieb:

      Da frag ich am besten gleich mal nach wo man das überhaupt bekommt?
      In jeder Apotheke

      Terri_Lis_07 schrieb:

      Wie dosiert man das? Wann gibt man es?

      Terri_Lis_07 schrieb:

      Ach, ich hab gegen Homöopathie nix einzuwenden wenn ich weiß wann und wie man es dosiert.
      Es hat ja damals Susi schon geholfen, warum sollte ich es bei Lilo nicht auch versuchen?
      Das ist genau das Problem, Homöopathie ist eine sehr individuelle Geschichte. Was bei Individuum A prima funktioniert muss bei Individuum B noch lange nicht klappen. Auch die Dosierung ist sehr individuell. Natürlich gibt es so gewisse "Standarddosierungen", mit denen man beginnen kann, aber es kann sein, dass da was ganz anderes besser funktionieren würde. Dazu müsste man eine komplette Anamnese machen, mit allen Symptomen die auftreten, auch denen, von denen man denkt, dass sie gar nichts mit der aktuellen Geschichte zu tun haben. Man braucht Infos über das Wesen, Verhalten usw.

      Homöopathie, wenn sie denn funktionieren soll, ist keine "man nehme bei" Medizin, wie man es von schulmedizinischen Präparaten kennt...


      edit: anders bei der Kräuterheilkunde oder bei CBD, da ist das schon eher eine standardisierte Vorgehensweise...
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Monstie schrieb:

      Ich hab damit nur beste Erfahrungen gemacht. Penny wurde immer sehr krass scheinträchtig, hat Milch gegeben und ist daraufhin in scheinmutterschaften gerutscht. Durch Pulsatilla haben sich ihre Läufigkeiten/Scheinträchtigkeiten normalisiert
      Zur Behandlung der Scheinträchtigkeit ist Pulsatilla ein häufig verwendetes Mittel. Nur nicht vorbeugend. Dann kann der Schuß nach hinten losgehen.
      Homöopathische Mittel nimmt man nie vorbeugend.
      Es gibt auch noch andere hom. Mittel dagegen, diese müssen aber von einer Homöopathin auf den jeweiligen Hund abgestimmt sein.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Schattenfell schrieb:

      Monstie schrieb:

      Ich hab damit nur beste Erfahrungen gemacht. Penny wurde immer sehr krass scheinträchtig, hat Milch gegeben und ist daraufhin in scheinmutterschaften gerutscht. Durch Pulsatilla haben sich ihre Läufigkeiten/Scheinträchtigkeiten normalisiert
      Zur Behandlung der Scheinträchtigkeit ist Pulsatilla ein häufig verwendetes Mittel. Nur nicht vorbeugend. Dann kann der Schuß nach hinten losgehen.Homöopathische Mittel nimmt man nie vorbeugend.
      Es gibt auch noch andere hom. Mittel dagegen, diese müssen aber von einer Homöopathin auf den jeweiligen Hund abgestimmt sein.
      Wenn ich weiß dass meine Hündin in eine Scheinträchtigkeit rutscht, zum Beispiel wenn ihr Wesen sich bereits verändert hat, wie in diesem Fall, oder wenn ich weiß dass die Hündin immer nach einer Läufigkeit eine schwere Scheinträchtigkeit durchlebt, dann würde ich immer sofort handeln. In meinem Fall wurde auch von meiner Tierärztin die auch Tierheilpraktikerin ist, empfohlen Penny immer direkt nach der Läufigkeit Pulsatilla zu geben damit sie nicht in eine Scheinträchtigkeit rutscht.
    • Easy schrieb:

      Das ist genau das Problem, Homöopathie ist eine sehr individuelle Geschichte. Was bei Individuum A prima funktioniert muss bei Individuum B noch lange nicht klappen. Auch die Dosierung ist sehr individuell. Natürlich gibt es so gewisse "Standarddosierungen", mit denen man beginnen kann, aber es kann sein, dass da was ganz anderes besser funktionieren würde. Dazu müsste man eine komplette Anamnese machen, mit allen Symptomen die auftreten, auch denen, von denen man denkt, dass sie gar nichts mit der aktuellen Geschichte zu tun haben. Man braucht Infos über das Wesen, Verhalten usw.

      Homöopathie, wenn sie denn funktionieren soll, ist keine "man nehme bei" Medizin, wie man es von schulmedizinischen Präparaten kennt...
      Genau so sehe ich es auch.
      Ich würde empfehlen, eine gute Homöopathin zu suchen. Eine Erstanamnese kann u.U. auch am Telefon gemacht werden.
      Einen TA, der auch ein bisschen was mit Homöopathie macht, würde ich nicht empfehlen, das könnte auch eine "man-nehme-Medizin" sein, die er empfiehlt.

      Ich habe seit Jahrzehnten immer 2 Hündinnen miteinander gehabt. Im Alter von ca. 3 Jahren versucht oftmals die jüngere Hündin, die Rangordnung zu verändern.
      Dazu kommt die Eifersucht untereinander auf die Läufigkeiten. Das kann für beide ganz erheblichen Stress bedeuten.

      Durch den Stress kann es zeitweise zu aggressivem Verhalten kommen. Meistens bekommt man gar nicht mit, wie sie mit feinsten Antennen miteinander kommunizieren.
      Auch andere Verhaltensweisen können daraus entstehen, Überspungshandlungen wie Pfoten knabbern, lecken und kratzen.

      Meine Hündinnen z.B. sind beide absolute Führerpersönlichkeiten, jede auf eine andere Art.
      Sie waren enorm eifersüchtig aufeinander zur Zeit der Läufigkeit.

      Für jeden Hund wurde nach jeweils 1 Std. telefonischer Anamnese das passende Mittel gegen diese Eifersucht gefunden und die Hündinnen über einen längeren Zeitraum mit Q-Potenzen behandelt. Das muss aber eine erfahrene Homöopathin erklären, viele kennen das nicht.

      Da hilft kein Rumprobieren mit verschiedenen Mitteln. Als Laie findet man das passende Mittel nicht.
      Obwohl ich mich seit vielen Jahren damit beschäftige, war ich dann erstaunt, welches Mittel empfohlen wurde.

      Um auf das ursprüngliche Thema zurück zu kommen: ich glaube nicht, dass eine Kastration hilfreich wäre.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Ich würde jetzt erstmal durch atmen und zeitgleich mit Homöopathie das ganze unterstützen. Alleine würde ich die beiden jetzt erstmal nicht lassen und dann lieber räumlich trennen. Wenn es so angespannt bleibt, würde ich empfehlen einen Trainer drauf schauen zu lassen. Lilo powert ja schon wenn ihr was nicht passt nach vorne. Sie ist noch so jung, wenn du da mit einem Trainer früh eingreifst, hast du bessere Chancen dass sich sowas nicht festigt und ganz blöd wird.
      und dann ist ja nich die Wohnung, da wäre es ja auch schön wenn ein Umzug ansteht.
    • Naja, es ist jetzt auch nicht so als hätte ich bei Lilo keine Fortschritte. Es gibt sehr viele Situationen, da steigert sie sich nicht mehr rein. Und es is auch kein Thema das von heut auf morgen erledigt ist.
      Ich kann mittlerweile an Fremden Leuten vorbei laufen ohne dass sie irgendeine Art Interesse dran hat. Ich kann sie an anderen Hunden immer öfter vorbei bekommen ohne dass sie sich aufregt, und selbst wenn, ist sie öfter ansprechbar.
      Letztes Mal bspw ein Fuchs nachts - sie hat sich wieder auf mich konzentriert uns aufgehört den Fuchs zu suchen ( normalerweise würde sie den ganzen Spaziergang über alles abscannen nach Fuchs).
      Also hat sich sehr viel getan, so is es jetzt nicht.
      Aber es gibt eben auch viele Dinge die noch nicht funktionieren, und wärend der Läufigkeit ist auch nochmal alles anders, hormonell zumindest.

      Aktuell bin ich über Nacht in meiner Wohnung, tagsüber nicht.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Achso was das Verhältnis zwischen den Beiden anbelangt : Mir scheint, als gäbe es keine besonderen Schwierigkeiten nach dem Vorfall.
      Omi geht ganz entspannt wie immer durch die Wohnung, Lilo wirkt relativ entspannt. Bzw, gibt es keine permanent angespannte Lage, allerdings kleine Momente, da guckt Lilo etwas kritisch ( da weiß ich, dass es ganz entspannt nicht sein kann, aber es könnte auch schlimmer aussehen).
      Naja, jetzt schau ich erstmal ob ich ein Plätzchen finde, wo ich halbwegs getrost mit dem Beutel arbeiten kann. Dampf ablassen war die letzte Zeit aufgrund der Temperaturen schwierig. Entweder ist es viel zu warm gewesen, oder alles voller Gassi gehenden Hunden.

      Übrigens versteh ich es nicht wieso es so schwierig ist einfach weiter zu gehen wenn man einen intakten Rüden an der Leine hat, und an der Reaktion merkt dass da eine läufigen Hündin ist.
      Auch generell muss jeder stehen bleiben oder meinem Weg folgen weil "Ach der will doch mal schnuppern" :S oder "Gucke mal da!"
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Terri_Lis_07 schrieb:

      Übrigens versteh ich es nicht wieso es so schwierig ist einfach weiter zu gehen wenn man einen intakten Rüden an der Leine hat, und an der Reaktion merkt dass da eine läufigen Hündin ist.
      Ich schätze, an dem "Merken" scheitert es oft... :whistling:
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • Die Fortschritte die du schon gemacht hast sind super! Und ich finde es auch klasse, dass sich trotz des Vorfalls nichts zwischen den beiden geändert hat.
      Dran bleiben :thumbup: Und es ist eine sehr gute Idee dass du sie ein bisschen auslasten willst, trotz des Wetters. Da kann sie schon weniger auf dumme Ideen kommen.
      das bekommt ihr schon hin! Du bist ja engagiert und weißt dass du jetzt noch genauer hinsehen musst.
    • Dummy Arbeit ( okay Futter dummy Arbeit xD) war jetzt voll anstrengend. Es is nicht so besonders kühl, aber Kühler als die vorigen Tage, wenn auch noch recht schwül. Es war schwieriger als normalerweise für sie, sich auf einen Geruch zu konzentrieren. Ich hab zwei Dummys benutzt ( einer mit mehr Futter drin, einer mit wenig Futter) und sie in unterschiedliche Richtungen geworfen.
      In der Zwischenzeit ist zB ein Blindenlabbi vorbei gelaufen ( Hündin). Mit ihr hat quasi eine Art "Labbi-Hass angefangen" ( die Hündin hat Lilo als sie ein Welpe war immer angepöbelt). Sie hat kurz hoch geschaut, überlegt "Hmm, Nää" und sich für ihren Job entschieden :thumbup: .
      Auch als wir fertig waren, war hinter uns ein anderer Labbi, sie hat den nicht beachtet. Aber gut, sie is jetzt auch erstmal echt platt. Das erste Mal als sie auf die Idee kam den Dummy Richtung Tasche zu schleppen statt mir zu bringen "Puh, ich hab kein Bock mehr, aber ich tu ihn schonmal da rein, damit du das nicht tun musst". Ich lade dann später noch 2 Videos hoch.
      Hat ihr auf jeden Fall erstmal gut getan sich wieder auspowern zu können ( in der Wohnung ist das immer schwierig).
      Wobei ich auch vorhin nochmal gemerkt hab dass ihre Nerven aktuell bissl dünn sind. Es hat gemeckert "mach ma hinne" oder "maaan muss ich mich jetzt wirklich hinlegen oder hinsetzen? Dauert mir zu laaaange :thumbdown: ".
      Aber dafür dass sie läufig ist, hat sie das prima gemacht ^^

      Es is halt auch eher meine Mutter die die Geschichte übel nimmt. Vor allem weil sie jetzt enorm das Vertrauen in Lilo verloren hat.
      Eigentlich hatte ich bisher auch den Eindruck dass an sich bei diesem Hund echt viel passieren muss ehe sie zubeißt, bzw so kräftig tackern würde dass Blut fließt oder sie komplett ihre Kontrolle verliert.
      In der Regel ist es mehr Schein als Sein. Bzw einfach laut oder körperlich deutlich. Und selbst wenn man Zähne sieht, wurde es bei den damaligen Auseinandersetzungen quasi "dosiert". Weiß nicht wie ich das erklären soll. Sie hatte in der Welpengruppe bspw immer die Verhaltenskette "Der Hund wird mir zu viel, ich weich aus oder krall ihn aufm Rücken bis er sich beruhigt hat". In der Welpengruppe fanden es die Leiterinnen auch immer sehr schön wie sie beim Spiel kommuniziert hatte.
      Wobei ich heute auch noch finde dass sie das kann. Bspw als ein Hund im Wald auf einmal bei ihr war. Ich hab gedacht jetzt krachts. Was war? Madame hat die Situation entschärft, bissl beschwichtigt, die Hunde haben sich beschnuffelt, und wäre es erlaubt gewesen, hätten sie dann miteinander gespielt.

      Was ich eigentlich meine, dass es in dem Fall nur multifaktorelle Ursachen haben kann, dass sie so extrem reagieren konnte ( sei es dass sich die ganze Zeit etwas angestaut hatte, oder sie etwas in diesem Moment in Kombi mit den Läufigkeits nerven so massiv gestört hat, dass es innerlich einfach nur in ihr kochte und sich das dann entladen hat).
      Naja, wie auch immer, es ist passiert. Es ist blöd dass es passiert ist, und vor allem auf welche Art und Weise es passiert ist, aber es hat bei all dem Mist auch einen Vorteil : Wir wissen dass Susi ein Problem mehr hat, das uns nochmal bestätigt dass die aktuelleren Anfälle anders sind als die vorigen. Das haben wir jetzt erstmal zu verdauen, und wie gesagt : Wenn ich verstehen kann warum etwas passiert, hab ich die Möglichkeit draus zu lernen. Und sie hat es angekündigt, wenn auch vielleicht auf eine Art die ich nicht erkannt habe, und ich vermutlich auf die Läufigkeit geschoben habe. Ich bin hier auf niemanden böse deswegen, wenn auch es ein riesen Schock war...
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)