Was für eine Rasse ist das?

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    • Hallo Baron,

      herzlich Willkommen im Forum von hund.info :hello:

      Magst du uns verraten, warum es dich interessiert, um welchen Rasse(n-Mix) es sich handelt?

      Ich kenne jetzt bei weiten nicht jede Rasse. Ich würde erstmal auf einen reinrassigen Mischling tippen, wo nur der Besitzer des Hundes, wenn ihr mindestens die Mutter gesehen hat und ihr eine Rasse zuordnen konnte, sagen kann, was es ist. Außer natürlich, es ist kein Mischling, sondern gehört einer mir unbekannten Rasse an.

      Ist es ein Hund aus dem auslandstierschutz, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr hoch, dass es ein reinrassiger Straßenmix ist, wo man keine Rasse mehr erahnen kann.

      Wenn der Hund euch oder Freunden gehört, kann ggf. ein DNA-Test auskunft geben. Ich persönlich halte von solchen DNA-Test allerdings nicht für Aussagekräftig. Ich meine sogar, dass @Perra 's Rassehunde mit FCI-Abstammung als lustige Mischlinge unterschiedlichster Rassen erkannt wurden.

      Interessant wäre es wie gesagt zu wissen, warum dich dieser Hund interessiert. Wenn man mehr von den Hintergrund weiß kann man halt deutlich besser helfen.
    • Hallo meine Partnerin hat diesen süßen vor kurzen gesehen und den Besitzer gefragt ob Ihm ein Bild genehm wäre. Nach der Frage ob der Besitzer weiß um was für eine Rasse es sich wohl handelt kam als Antwort nur "Tibetterier Mix" raus, die Dame wusste leider nicht was für ein Mix mit bei ist.

      Nun suchen wir genau so einen als Welpen den wir adoptieren können.
    • Baron schrieb:

      Hallo meine Partnerin hat diesen süßen vor kurzen gesehen und den Besitzer gefragt ob Ihm ein Bild genehm wäre. Nach der Frage ob der Besitzer weiß um was für eine Rasse es sich wohl handelt kam als Antwort nur "Tibetterier Mix" raus, die Dame wusste leider nicht was für ein Mix mit bei ist.

      Nun suchen wir genau so einen als Welpen den wir adoptieren können.
      Tibetterrier-Mix könnte gut sein, aber genaueres wird dir niemand sagen können.

      Wieso genau wollt ihr denn genau so einen Hund? Wegen dem Aussehen? Wegen seinem Verhalten?

      Seht euch doch vielleicht mal nach seriösen Tibetterrier-Züchtern um, vielleicht ist ja dann diese Rasse was für euch.
      Aber informiert euch bitter vorher.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • Habt ihr euch über die Charaktereigenschaften des Tibet Terrier informiert? Man sollte nie einen Hund nur aufgrund des Aussehen aussuchen. Natürlich darf das Aussehen eine Rolle spielen, bei mir würde z.B. kein Langhaarhund einziehen (außer ein "Notfellchen" von Freunden) aber am wichtigsten sollte immer der Charakter sein. Bei einem Mix sieht aber auch kein Hund wie der andere aus und jeder Mix erbt den Charakter der Eltern in einem unterschiedlichen Anteil.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Isa schrieb:

      Wenn der Hund euch oder Freunden gehört, kann ggf. ein DNA-Test auskunft geben. Ich persönlich halte von solchen DNA-Test allerdings nicht für Aussagekräftig. Ich meine sogar, dass @Perra 's Rassehunde mit FCI-Abstammung als lustige Mischlinge unterschiedlichster Rassen erkannt wurden.
      Ist ab und zu mal passiert, als diese ganze Doodelei anfing, da wurde immer gefragt, ob das ein Labradoodle wäre.
      Meist aber kam von den Leuten anfangs ein ganz überzeugtes "Aaaaah, ein Obama-Hund".

      @Baron
      Der Süße könnte tatsächlich ein Tibetterrier Mix sein, aber auch ein Pumi-Mix, Pudel-Mix,......
      Bei Mischlingen ist das immer sehr schwer, weil sie zwar häufiger aussehen wie ein Mix aus 2 bestimmten Rassen, aber da am Ende eigentlich doch alles drin stecken könnte.
      So könnte der Kleine zwar einen Terrier-Mix Uropa gehabt haben, aber seine Mutter war ein Malteser-Rottweiler-Yorkie-Mischlingshund-Mix und sein Vater war selbst schon so vermixt, dass man keine Rasse zuordnen kann.

      Und selbst wenn es ein Tibetterrier-Mix ist, dann kann er aber Charakterlich nach dem Labrador-Opa schlagen, während der nächste Tibetterrier-Mix den Charakter der schüchternen Mischlings-Mama hat.
      Genetik ist recht kompliziert und nicht alles was gleich aussieht, benimmt sich auch gleich.

      Deshalb würde ich euch folgenden Tipp geben um einen Lebensbegleiter für euch zu finden, der zu euch passt:
      Macht euch ein Art Steckbrief von euch mit euren Charaktereigenschaften.
      Seid ihr z.B. sportlich und geht gern joggen, wandern oder radfahren, dann würdet ihr wahrscheinlich mit einem ausdauerndem und auch sportlichen Hund glücklicher werden als mit einem, der auf nichts richtig Lust hat.
      Seid ihr eher gemütliche Spaziergänger, reicht euch vielleicht auch ein weniger aktiver Charakter.
      Sucht ihr einen Hund als reinen Begleiter, dann kann man tolle Vertreter unter der Gruppe der Begleithunde finden und nimmt lieber keinen Hund, der eine Aufgabe braucht und gern was tut (was nicht heisst, dass Begleithunde sich nicht auch über Aufgaben freuen - aber sie sind oft ein wenig genügsamer).
      Habt ihr Interesse an irgendwelchen Hundebeschäftigungen wie Dummyarbeit, Mantrailing.....darf es vielleicht ein Hund sein, der gern auch mehr mitarbeitet.
      Darf der Hund mal bellen oder sollte er das eher nicht?
      Mögt ihr lieber Hunde die selbst entscheiden, ob der von euch gegebene Auftrag/das Kommando gerade sinnvoll ist oder habt ihr es lieber, wenn er freudig jeden Mist mit euch mitmacht (Spass an der Zusammenarbeit)?
      ....
      Kurzum:
      Wie seid ihr und wie stellt ihr euch das Leben mit einem Hund vor?
      Danach könnt ihr schauen, ob es unter euren Vorstellungen Hunde gibt, die euch auch vom Aussehen gefallen (da bleiben meist noch viele übrig).

      Wenn ihr da eine ungefähre Vorstellung habt, dann könnt ihr auf Hundesuche gehen und hier kommt es jetzt darauf an, ob ihr lieber einen Mix aus dem Tierheim möchtet, einen Hund aus dem Auslandstierschutz oder einen Hund vom Züchter - hat alles seine Berechtigung.
      1. Tierheim würde ich Anfängern empfehlen, weil man die Hunde hier in Ruhe kennenlernen kann. Man kann ein paar Gassirunden drehen und schauen, wie der Hund so drauf ist. Man hat Ansprechpartner vor Ort und kann sich im 4-Augen-Gespräch beraten lassen.
      2. Auslandstierschutz empfehle ich lieber Erfahreneren Menschen. Es ist mittlerweile schwer geworden, eine gute Organisation vom Hundehandel zu unterscheiden. Besonders schwierig ist hier halt, dass man ja kaum eine Chance hat, die Organisation live kennenzulernen, sondern höchstens mal eine Person zur Vorkontrolle. Alles weitere findet kaum mit persönlichem Kontakt statt, was ja auch selten möglich ist. Die Hunde sitzen häufig noch im Ausland und man muss sich dann komplett auf die Aussage eines Fremden verlassen, ohne selbst schauen zu können. Anfangs habe ich Anfängern empfohlen nur dann einen Auslandstierschutzhund zu nehmen, wenn er schon hier in D auf einer Pflegestelle ist. Aber auch hier habe ich nun des öfteren erlebt, dass die Pflegestellen durchaus schnell vermitteln wollen, um Platz für den nächsten Hund zu machen. Und da kann so eine Beschreibung auch sehr geschönt sein - eine Freundin fuhr 600 km zu dem angeblich total unkomplizierten und familienfreundlichen Hund, nur damit der einen Versuch starten konnte, die Tochter anzugehen. Als meine Freundin dann sagte, dass sie den Hund nicht nimmt, wollte ihr die Stelle einen anderen Hund sofort mitgeben, der erst am Vortag bei ihr angekommen war. Eine Frau in unserem Ort wurde belogen, was das Alter des Hundesbetraf - der angeblich 9 Monate kleiner Dackel-Mix war ein frühkastrierter höchstens 4 Monate alter Welpe.
      Das finde ich traurig.
      Auslandstierschutz ist wichtig, aber man muss echt gucken, wenn man sich nicht so auskennt.
      Im idealsten Fall hat man jemanden an der Hand, der Ahnung hat und einen unterstützt, dann finde ich das auch für Hundeanfänger gut.
      Der Vorteil im Auslandstierschutz ist halt, dass es mehr "Auswahl" gibt als im Tierheim und eine gute Orga kann einem bestimmt mehrere Hunde nennen, die zu einem passen könnten.
      Der Nachteil ist, dass dafür im deutschen Tierheim ein Hund sitzen bleibt.
      Hat eben alles Vor- und Nachteile.
      3. Züchter finde ich auch für Anfänger gut, vor allem wenn man einen Welpen möchte. Ein guter Züchter leistet hier in der regel gute Vorarbeit bei der Sozialisierung, alles Weitere liegt dann beim neuen Besitzer. Der Vorteil ist, dass man Erziehungsfehler schneller erkennt und gegenarbeiten kann. Bei einem Hund unbekannter Herkunft muss man halt erst mal herausfinden, warum er sich in manchen Situationen so oder so benimmt. Der Nachteil ist, dass man eben selbst von klein auf Erziehung leisten muss (obwohl ich das selbst nie als Nachteil sehe, sondern ein "aneinander wachsen" und ich liebe diese Zeit - aber das mag halt nicht jeder). Bei einer Rasse hat man schon eine grobe Vorstellung, wie die Rasse ist, weil sie über Jahrhunderte auf gewisse Eigenschaften gezüchtet wurde. Ein Tierheim- oder Tierschutzhund ist halt eher mal ein Überraschungsei. Man muss einfach gucken, womit man so umgehen kann. Ich selbst war (allein wegen der Kinder) immer jemand, die genau wusste, wie sie sich das Leben mit Hund vorstellt. Ein Hund mit dem Charakter einer franz. Bulldogge wäre für mich absolut nichts.
      Ein Vorteil eines Züchters ist, dass man häufig einen Ansprechpartner fürs Leben hat und gleichgesinnte findet (Rassetreffen, Wanderungen, Familientreffen,..). Und wenn man Wert auf möglichst hohe Gesundheit legt, ist man bei einem guten Züchter auch besser aufgehoben (ausser man sucht sich irgendeine Qualzuchtrasse aus).
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina